Tiny Train Set – ein Kartonautomat von Cool4Cats

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    • Ja, lieber Michael, hätten wir jetzt Reisefreiheit, könntest Du gemeinsam mit mir den Bogen analysieren und dank dieses wunderbaren Bauberichtes Dir das Ganze schon mal lebhaft vorstellen. Genießen wir einstweilen solange Christophs Schaffen. Nee, ich will auch nichts verraten, es soll ja spannend bleiben. zwinker2
      Was bin ich froh, den Bogen noch nicht angeschnitten zu haben. Ich denke, eine bessere Bauanleitung als Deinen Bericht, Christoph, gibt es nicht. Ich wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Adam, Wolfgang, Andreas, Roland, Dieter, Andy, Ulrich, hj und Hajo,
      ich bedanke mich recht schön für Eure Likes. Es freut mich, dass Ihr immer vorbeischaut.

      Hallo Norm, hallo Michael, hallo Andreas,
      vielen Dank für Eure Beiträge und Euer Lob.

      maxl wrote:

      Mir ist die ganze Mechanik noch ein Buch mit sieben Siegeln
      Dann will ich versuchen, jetzt schon ein wenig Durchblick zu verschaffen. Ganz erschließt sich mir der Bewegungsablauf auch noch nicht, da die Zahnräder teilweise recht streng auf den Achsen sitzen, wo sie sich meiner Ansicht nach frei drehen müssten. Aber ich versuch es mal, anhand schon eingestellter Bilder zu erklären.


      Bild 32:
      das kleine, schwarz-gelbe, Zahnrad (7 Zähne) sitzt fest auf der Kurbelachse und treibt das große, rot-grüne Zahnrad (21 Zähne) auf der zweiten Achse an. Ein Untersetzung um den Faktor 3.


      Bild 33:
      mit dem rot-grünen Zahnrad ist das grüne Zahnrad (7 Zähne) fest verbunden. Diese Zahnradkombination ist nicht fest mit der zweiten Achse verbunden (aber doch streng sitzend).


      Bild 35:
      Zahnrad-Nocken-Kombination aus großem schwarz-gelben Zahnrad (21 Zähne) Nocken (für die Zugpfeifen-Steuerung) und großem rot-blauem Zahnrad (mit nur 14 Zähnen - 7 Zähne fehlen, damit die Zugbewegung an den entsprechenden Stellen angehalten wird)
      Diese Kombination sitzt lose (aber streng) auf der Kurbelachse.


      Bild 36:
      das große schwarz-gelbe Zahnrad (21 Zähne) wird von dem kleinen grünem Zahnrad (7 Zähne) hinter dem rot-grünen Zahnrad angetrieben. Das ergibt eine weitere Reduktion der Umdrehung um den Faktor 3. Die Kombination aus den zwei Zahnrädern und dem Nocken ist als schon 9 mal langsamer als die Kurbelumdrehung.


      Bild 41:
      auf die zweite Welle wird nun noch eine Kombination aus einem Zahnrad mit 7 Zähnen und einem Zahnrad mit 12 Zähnen lose (aber streng) aufgesteckt.


      Bild 42:
      Das Zahnrad mit den 14 Zähnen auf der Kurbelachse greift in das 7-zähnige Zahnrad auf der zweiten Achse. Als hier eine Übersetzung um den Faktor 3 (wobei durch die fehlenden Zähen die Übertragung – und damit die Zugfahrt - unterbrochen wird).
      Das Zahnrad mit den 12 Zähnen treibt ein um 90 Grad versetztes Zahnrad (auch 12 Zähne ) an, das mit dem umlaufenden Band verbunden ist, auf dem der Zug sitzt.
      Wieder eine Untersetzung, um den Faktor 1,7.

      Wie gesagt, ich verstehe noch nicht, warum die losen sitzenden Zahnräder so streng auf den Achsen sitzen. Das kann aber auch nicht ganz verkehrt sein, da die zweite Achse auch (richtig) lose gelagert ist.

      Ich hoffe, dieser kleine Exkurs dient ein wenig zur Verständlichkeit und bringt nicht noch mehr Verwirrung.

      Mein zwischendurch laufendes Projekt ist bald fertig, dann geht es hier wieder weiter.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo hj,
      vielen Dank für Dein Like.

      Hallo zusammen,
      weiter geht es mit dem Oberbau: Gleisverlauf ausschneiden und Rahmen anbringen.


      Bild 61: die Grundplatte von unten.
      Die Schlitze im Gleisverlauf sind schon ausgeschnitten. Man sieht die vier temporären Haltestege recht schön. Das Schneiden der Geraden war ganz leicht. Die beiden Bögen an den Enden brauchten bei dem zweilagigen Karton schon ein wenig Geduld und Vorsicht, um auch glatte Ränder zu erzielen. Hier sollte man unbedingt auf eine scharfe Klinge achten.
      Die zwei Löcher für die Achsen nicht vergessen (Hier empfiehlt es sich die Löcher gleichen Durchmessers, auf den folgenden Bauteil auch gleich auszuschneiden).
      Die Platte mit den Gleisen braucht auch noch einen Rahmen, vorne, links und rechts.
      Da sind vom Aufbau her die gleichen Rechteckröhren wie beim Rahmen unten. Ich habe sie auch wieder (in gleicher Weise) mit Finnpappe „gefüllt“. Hinten gibt es keinen Rahmen, hier wird nur die Kante umgeknickt.

      Damit die Lokomotive fahren kann, wird sie an einem Band unter den Gleisen gezogen. Das Band braucht eine Führung.


      Bild 62 und 63: die Bauteile für die Führungsstange.
      Der Größe der Druckbogen geschuldet, besteht die Stange wieder aus zwei Teilen, die zusammengesteckt und verleimt werden. Ich habe die wieder verstärkt. An den Seiten mit Finnpappe. Oben gar nicht, da sie dort unter die schon zweilagige Grundplatte geklebt wird. Unten mit einer zweiten Lage Restkarton (mehr habe ich mich nicht getraut, um den Umlauf des Bandes nicht zu behindern.


      Bild 64: die fertige Führungsschiene.
      Beim Zusammenkleben soll man die hellblaue Markierung als Klebefläche nutzen. Das passt auch - vorsichtshalber kann man die beiden Teile schon auf die Grundplatte legen anhand er Löcher Maß nehmen. Die bunten Markiterungen lassen schon erkennen, dass hier noch einige Anbauteile fehlen. Die Führungsschiene kann dann so auf (unter) die Grundplate geklebt werden.


      Bild 65 und Bild 66: weitere Führungen, Achslager und Halterungen.
      Bauteil 88 links wird braucht etliche Einschnitte und Faltungen um in Form gebracht zu werden. Das Bauteil 87 in der Mitte ist gedoppelt. Hier habe ich wieder schrittweise nach den Fortschritten beim Falten geklebt und dann das Teil fertig zugeschnitten.


      Bild 67 und Bild 68. das Achslager für das Antriebszahnrad.
      Hier muss man ein wenig aufpassen. Nach der Anleitung soll das Teil (Bauteil 88) genau auf die zwei blauen Flächen auf der Führungsschiene geklebt werden. Dann liegen aber die Achslöcher nicht mehr in einer Linie. Ich habe als Führung beim Kleben einen Stift mit passenden Durchmesser durch die Achslöcher geschoben und dann das Bauteil festgeklebt. Auf Bild 68 sieht man den kleinen Versatz.


      Bild 69: die Grundplatte mit den aufgeklebten (unter-geklebten) Teilen.
      Durch die angebrachten Teile ist das Mittelteil zwischen den Schienen jetzt so stabilisiert, dass nun die temporären Haltestege entfernt werden können. Da muss man wieder aufpassen, da man schlecht dran kommt, aber glatte Schnittkanten, ohne Hubbel, hinkriegen muss.

      Weiter geht es dann mit dem Antrieb für das Führungsband und dem Führungsband selber.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Da kann ich mich Andreas nur anschließen, Christoph! Langsam gewinne ich auch klarere Vorstellungen von der Gesamtmechanik. Wie das alles in Karton zuverlässig funktionieren soll, bleibt mir gleichwohl - vorerst - noch ein Rätsel, was die Spannung, mit der ich diesen BB verfolge, nur steigert!
      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Hallo Dieter, Andreas, Justus, Norbert, Andy, Michael, Adam, Uwe und Ulrich,
      recht herzlichen Dank für Eure Likes. freu 2

      Hallo Andreas, hallo Michael,
      vielen Dank für Euer Lob Es freut dass ich doch für ein wenig Durchblick sorgen kann. Die nächsten Stolperstellen folgen auch schon. Ich hoffe, dass ich wieder eine brauchbare Lösung dazu bieten kann.

      Hallo zusammen,
      nun also zum Antrieb für das Führungsband. Bevor der eingebaut werden kann, muss aber dass erste Bauteil auf der Oberseite montiert werden.


      Bild 70: der Rasenplatz für den Jahrmarkt.
      Die inneren Zaunelemente und die Innenseite des Eingangsportals werden am Rasenplatz nach oben geknickt und von außen mit einem Band aus weiteren Zaunelementen und der Außenseite des Portals beklebt. Das ganze Teil muss schon jetzt aufgeklebt werden, da sich auf und mit Antriebsachse für das Führungsband auch gleichzeitig das Karussell auf dem Jahrmarkt dreht. Die Achse geht somit auch durch den Untergrund für den Jahrmarkt.


      Bild 71: der Antrieb für das Führungsband.
      Das Führungsband läuft über zwei Quader, die an den beiden Enden der Führungsschiene eingesetzt werden. Die Quader habe ich innen wieder mit Finnpappe verstärkt. In den Quadern befindet sich je ein Sechseck-Rohr, durch dass sie Achsen gesteckt werden.


      Bild 72 und 73:
      durch den „vorderen“ Quader wird eine die Achse samt Zahnrad geschoben. Das Zahnrad ist baugleich mit dem ebenfalls grünen Zahnrad mit 12 Zähnen, in dem schon verbauten, unteren Getriebe. Von dem wird es auch angetrieben.


      Bild 74 und 75: der „vordere“ Antrieb, von oben und unten.


      Bild 76 und 77: der „hintere“ Antriebsquader, von oben und unten.
      Die Achse wird nach Anleitung unten nur durch die umgeklappten Laschen gesichert. Das werde ich wahrscheinlich nicht so lassen, sondern sie auch noch mit einem aufgeklebten Ring sichern – schon aus dem Grund, dass sich hier ein größeres Problem aufgetan hat.


      Bild 78: Kollision zwischen Hebel und Führungsschiene.
      Beim Probelauf mit der aufgesetzten Grundplatte bewegen sich die Teile schon so, wie sie sollen. Leider kollidiert der Hebel für den Blasebalg in der obersten Stellung mit der Führungsschiene. Die nur umgebogenen Laschen der Achse scheinen hier auch eher hinderlich.

      Als ersten Schritt zu Lösung habe ich die Platte an der Führungsschiene soweit wie möglich eingekürzt (Auf Bild 77 schon zu sehen). Dann musste etwas getan werden, damit sich der Hebel nicht zu weit hebt.
      Lösung: den Nocken am Antrieb im Umfang reduzieren und/oder den Nockenfolger am Hebel einkürzen.


      Bild 79: Änderungsarbeiten an Nocken und Nockenfolger.
      Den Nocken im Umfang zu reduzieren wäre etwas schwierig gewesen, da man da nicht mehr so recht ran kommt. Außerdem würde dadurch die Dynamik der Pfeifensteuerung verändert. Also habe ich den Nockenfolger soweit eingekerbt, dass sich der Hub des Hebels reduziert und der Hebel nicht mehr an die Führungsschiene oben stößt. Wenn die Kerbe am Ende der Arbeiten noch ausreichend tief ist, wird sie noch versäubert.

      Außerdem muss ich wohl noch die Achsen überarbeiten. Die ganze Mechanik läuft anscheinend nur sauber, wenn sich die Zahnräder ohne große Reibung auf den Achsen drehen können. Also werde ich dünnere Sechseck-Achsen bauen und alternativ auch runde Achsen probieren.

      Bis dahin. Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Servus Christoph,

      bei diesem Baubericht reicht es nicht nur die Bilder anzusehen. Man muss Deinen Text schon genau durchlesen, um zu verstehen wie das später funktionieren soll. Ich hoffe Du machst nach Fertigstellung auch ein Video, damit ich kontrollieren kann, ob ich es wirklich verstanden habe.
      Aber bitte jetzt keinen schriftlichen Test!

      Da Norbert
      Signature
      Under construction!
    • Hi Christoph,

      wenn ich es so einigermaßen verstanden habe, wird das eine Art Cable-Car-Anlage, oder vielleicht besser Carsystem II.

      Und das alles mit Kartonmechanik! Mein lieber mein Mann - ich vermute mal, Deine Experimente werden wohl notwendig sein.
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo Christoph,

      wie gut, dass Du als erfahrener Kartonmechaniker hier Pionierarbeit leistest. Das macht das Leben für die nachfolgenden Bauer dieses doch sehr ansprechenden, aber auch herausfordernden Automaten deutlich leichter. danke1
      Viel Erfolg weiterhin!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

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    • Hallo Adam, Justus, Andy, Wolfgang, Andreas, Michael, Roland, Dieter und Uwe,
      recht vielen Dank für Eure Likes.

      Hallo Norbert,
      jetzt weiß ich, dass zumindest Du den Text mitliest.
      Aber keine Bange, es ist gar nicht so kompliziert. Letztendlich dreht sich das Zahnrad, dass das Zuband antreibt drei mal langsamer als die Kurbel. Die restlichen Übersetzungen von den kleinen zu den großen Zahnrädern dienen nur dazu, die nötige Kraft aufzubauen, um den Hebel am Blasebalg zu heben. Der ist schon ganz schön schwer.

      Hallo Andy,
      Deine Vermutung, dass der Antrieb wie bei einem Cable-Car funktioniert ist nicht verkehrt. Damit kann man den Zug über eine längere Strecke führen und nicht bloß im Kreis fahren lassen. Meine Experimente habe ich auch abgeschlossen, ich glaube auch erfolgreich.

      Hallo Andreas,
      Dankeschön, ich glaube auch, dass mich der Automaten in den Anfangszeiten meiner Kartonmodellbauerei wohl überfordert hätte. Es wäre schon schön, wenn der Bau ohne Stolperstellen ablaufen würde, aber sie sind nicht unüberwindlich und man lernt immer wieder dazu. Spaß macht es ja immer noch.

      Hallo zusammen,
      ich hatte das Problem, dass das kleine grüne Zahnrad für den Antrieb des Zugbandes zu stramm auf der Achse sitzt: Es drehte sich mit der Achse, darf aber nur von dem großem Zahnrad mit denn Zahnlücken bewegt werden. Sobald es sich mit der Achse dreht, stimmt die Abstimmung mit dem Lückenzahnrad nicht mehr und die Zahnräder stoßen zusammen. Also habe ich eine runde Achse gewickelt, auf der die Zahnräder lockerer sitzen. Zusammen mit dem Widerstand durch die Reibung beim Zugband bleibt es nun an seiner Position, bis das Lückenzahnrad es wieder antreibt. So hält der Zug dann an den vorgesehenen Stellen an.


      Bild 80 und 81.: runde Achse an den hinteren Zahnrädern.
      Die wird noch farblich angepasst und auf Länge gebracht.

      Dann musste ich noch das Gewicht am Hebel anbringen. Laut Anleitung sind dazu ca. 85 g notwendig (12x 2-Pence-Münzen). Die braucht es auch, damit die Pfeife zweimal hintereinander laut pfeift.


      Bild 82: Bleigewichte.
      Mit Euro-Münzen habe ich das Gewicht im verfügbaren Raum nicht hinbekommen. Deshalb habe ich auf ein Gardinen-Bleiband zurückgegriffen. Die Bleistücke habe ich herausgelöst und in eine kleine Schachtel gepackt. Das passt grad so.


      Bild 83: Schachtel in der Schachtel.
      Die kleine Schachtel mit den Gewichten, kann ich in die Schachtel auf dem Hebels stecken.. Zum Abdecken gibt es einen kleinen Deckel (wird noch farbig) Damit kann ich später noch das Gewicht noch anpassen, und – vor allem – den Hebel bei Nichtgebrauch entlasten.

      Nachdem ich diese Hürden überwunden habe (hoffe ich), kann es mit dem Zugband weitergehen.


      Bild 84: Das Zugband für den Zug.
      Es wird aus vier Steifen mit je sechs Segmenten zu einem Streifen zusammengeklebt. Die Länge eines Segments entspricht genau der Seitenlänge der beiden Quader am Antrieb.


      Bild 85 und 86: Das Zugband im Antrieb.
      Der Streifen wird in den Antrieb gelegt und die beiden Quader geführt. Am Quader ohne Zahnrad, lässt er sich am besten zu einem Band zusammenkleben.

      Beim ersten Test, bewegete sich das Band ohne Probleme. Nach dem Aufsetzen der Platte auf das Untergestell funktioniert der Bewegungsablauf ebenso: das Band läuft, wenn die Zahnräder greifen und bleibt bei der Lücke im großen, blau-roten Zahnrad stehen.

      Im nächsten Schritt sollen die Berge montiert werden, dann kommt endlich der Zug an die Reihe freu 2 .
      Viele Grüße
      Christoph
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      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Christoph,

      damit hast Du vermutlich den schwierigsten Abschnitt, den Bau der Mechanik, erfolgreich gemeistert. happy birthday 3 Die landschaftliche und städtebauliche Ausgestaltung scheint mir eher Geduldsarbeit zu sein. Aber beim Modellbahnbau finde ich diesen Part sehr reizvoll. Gutes Gelingen weiterhin!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
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    • Servus Christoph,

      hier herrscht ja unglaubliches Getriebe, im wahrsten Sinne des Wortes!

      So bunt sollten alle Getriebe sein, um mehr Farb ein die welt zu bringen. Esist immer wieder schönn zu sehen, wie du diese komplexen Automaten baust.

      Mir ist der Baubeginn leider entgangen, son st hätte ich mich früher eingeloggt!

      cool1 klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Andreas (OldieAndi), Michael, Dieter, Ulrich, Justus, Norbert, Hajo, Adam, Andy, hj, Andreas (Buddy), hvt und Uwe,
      vielen lieben Dank für Eure Likes. Ihr seid umwerfend.

      Hallo Andreas (OldieAndi),
      Dankeschön. Ich bin ganz froh, dass ich diesen Bugabschnitt hinter mir habe. Andererseits macht die Beschäftigung mit der Mechanik auch viel Freude. Dein e guten Wünsche für das weiter Vorgehen kann ich gut gebrauchen, es wird (noch) nicht ganz leicht.

      Hallo Andreas (Buddy),
      macht nichts, wenn Du jetzt erst dazu stößt, inzwischen ist ja im Forum ja auch ganz schön was los. Ich freue mich natürlich, dass Du nun auch dabei bist und heiße Dich herzlich willkommen. Die Anzahl an Zahnrädern ist bei dem Automaten schon recht hoch. Da treten dann wohl unweigerlich Reibungsverluste auf. Da hilft nur möglichst sorgfältig bauen und manchmal auch experimentieren.

      Hallo hj,
      ich danke Dir. Nach meinen Neueinstieg in den Kartonmodellbau bin ich ganz schnell auf die Automaten gestoßen und deren Reiz erlegen. Für Nachschub ist ja immer noch gesorgt. Wenn man nur die laufend erscheinenden Modelle von Rob Ives, Keisuke Saka, Paperpino und Tim Bullock ansieht. Und dann gibt es ja noch so viele „alte“ Bogen, z.b von Keith Newstead. Du siehst, mir wird so schnell nicht langweilig.

      Hallo zusammen,
      bevor die kleine Lokomotive mit ihrem Wagon dran kommt, soll schon das „Gebirge“ mit dem Tunnelportalen aufgebaut werden (zumindest die Vorderseite).


      Bild 87: Vorder- und Rückseiten vom Gebirge.
      Der vordere Ansicht besteht aus zwei Teilen, die nach mehrmaligen Falten und Knicken zusammengeklebt werden. Das Formen der Oberfläche erfordert ein wenig Geduld. Leider sind hier die markanten Knick-Markierungen besonders auffällig.
      Die Rückseite ist einfacher zu formen. Sei hat eine kleinen Höhleneingang, durch den man in das innere des Berges scheuen kann.


      Bild 88: Details auf der Rückseite.
      Ich denke, das ist wieder typischer britischer Humor: Neben den schlummernden Vulkan, findet man jede Menge Fossilien, Alles nicht ganz geologisch korrekt aber halt ganz witzig.


      Bild 89: die Innenseite mit den Tunnelportalen.
      Die Flächen mit den Portalen haben sich beim Falten dauernd verbogen, deshalb habe ich sie mit Karton verstärkt.


      Bild 90: das Gebirge auf der Grundplatte.
      Das Aufkleben bereitet etwas Probleme, da das ganze Gebilde etwas sperrig ist. Zudem werden die (auch noch farbigen) Klebestellen auf der Platte nur gerade so von den Klebelaschen am Gebirge verdeckt. Wenn man nach Anleitung vorgeht und immer eine Lasche nach der andern klebt und antrocknen lässt, geht es aber dann doch. Beim linken Tunnelportal ist der Abstand der Gleise zu der Bergflanke schon recht knapp. Ich hoffe der Zug kann da noch reibungsfrei passieren.

      Bevor die Rückseite des Gebirges angeklebt werden kann, soll jetzt erst der Zug gebaut und fahrbereit gemacht werden.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Justus, Andy, Michael, Andreas (OldieAndi), Andreas (Buddy), Norbert und hj,
      recht herzlichen Dank für Eure Likes.

      Hallo Andy,
      dich freue mich riesig, dass der Bericht über den kleinen Eisbahn-Automaten so viele interessierte Leser anzieht.

      Hallo Justus,
      es freut mich, dass Dir der Automat gefällt, da wird ja schon was geboten.

      eisenbahnhero wrote:

      aber ich bin ja mal gespannt, ob das dann wirklich alles so problemlos funktioniert. Insbesondere der fahrenden Zug.
      Ganz problemlos war der Bau bisher nicht: auch den Zug fahren zu lassen, gelang mir nicht auf Anhieb, aber darüber berichte ich gleich.

      Hallo zusammen,
      als nächster Schritt stand der Bau der (Tender-)Lokomotive samt Anhänger auf dem Programm.


      Bild 91: die Bauteile für Lok und Wagon.
      Lok und Wagon bestehen aus je einem Innenteil aus neun Lagen Karton, das den beiden Fahrzeugen die Form gibt. Mit neun Lagen wird der Aufbau aber nicht dick genug, deshalb habe ich jede Schicht nochmal gedoppelt, die innerste Schicht sogar aus drei Lagen geklebt. Damit ergibt sich eine annähernd ausreichende Dicke.


      Bild 92: Lok und Wagon mit den Führungsstiften.
      Bevor man die Kartonlagen in der Mitte zusammenklebt. müssen noch die Führungsstifte eingeklebt werden. Die sind unterschiedlich lang (warum, weiß ich nicht).
      Vor dem Zusammenkleben habe ich alle Teile an den Rändern schwarz eingefärbt.


      Bild 93 und 94: die fertige Lok mit Wagon.
      Der Lok habe ich noch ein Dach und einen vorderen Abschluss aus schwarzen Tonkarton spendiert, das schaut einfach besser aus. Der Wagon erhielt ebenfalls eine vorderen und hinteren Abschluss aus schwarzen Tonkarton. Das Gespann ist ca. 5cm lang.


      Bild 95: Führungsstück am Zugband.
      Damit die Lok gezogen werden kann, muss sie drehbar am Band befestigt werden. Dazu wird das Führungsstück an das Zugband geklebt. In der Wicklung am Führungsstück kann sich der Stift an der Lok drehen. Unten wir der Stift mit einer etwas engeren Wicklung fixiert.

      Das ging soweit gut, bis ich die erste „Probefahrt“ versucht. Der Zug hat sich daraufhin an der Kehre in der „Stadt“ verhakt. Auf der Suche nach der Ursache für diesen „Crash“, habe ich gemerkt, dass der Führungsstift in den Kehren nicht genau dem Gleisverlauf folgt.

      Also habe ich das Führungsstück nochmal abgelöst, mit zwei Lagen Karton verstärkt und dann wieder provisorisch mit einer Büroklammer am Zugband befestigt. Damit konnte ich das Führungsstück so verschieben, bis der Stift immer in der Mitte des Gleises lief.


      Bild 96: Führungsstift im Gleis.
      Man muss also darauf achten, dass der Stift im ganzen Verlauf immer mittig im „Gleisbett“ läuft.


      Bild 97 und 98: provisorische Befestigung von Lok und Wagon am Zugband.
      Leider habe ich bei den ganzen Versuchen die „Kupplung“ zwischen Lok und Wagon fast abgerissen. Ich habe das mit einem Streifen Tesa-Film „geflickt“.

      Dann lief es aber rund hüpf1 .


      Bild 99 und 100: die gelungene Probefahrt.
      Der Zug fährt anständig über das Gleis. Die relativ dünne Bodenplatte ist teilweise etwas verzogen. Das Niveau der Innen- und Außenseite der Platte ist damit nicht immer gleich, so dass der Zug teilweise ein wenig schwankt. Hier würde ich das nächste Mal versuchen, die Bodenplatte etwas dicker machen.

      Damit Ihr nun nicht nur meinen Erzählungen glauben müsst, habe ich ein Video von einem Probelauf erstellt.

      Video: Probefahrt

      Die Lok fährt bis zu den Haltestellen, bleibt stehen, pfeift zweimal kurz und fährt dann wieder weiter. Im Tunnel erfolgt auch ein Halt, die Lok pfeift dann wieder, bevor sie den Tunnel verlässt. Eventuell muss ich hier noch die Zahnräder so einstellen, dass die Lok etwas früher pfeift.

      Bis demnächst.
      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo Wolfgang, Justus, Roland, Adam, Andreas, Andy, Michael, Dieter, Helmut, Hajo, Norm, hj und Ulrich,
      den besten Dank für alle Eure Likes.
      danke1

      Hallo Roland, Andy, Michael, Dieter, Peter, Andreas, Norbert, Norm,Uwe und hvt,
      herzlichen Dank, ich freue mich riesig über Eure Begeisterung und Euer Lob.
      freu 2 danke1

      Ich bin natürlich auch mehr als froh, dass der Zug jetzt fährt. Der Crash beim ersten Lauf hat mich schon ein wenig erschreckt. Aber nun ist es ja gut.

      Hallo zusammen.
      Nach erfolgreichem Probelauf hab eich das Führungsteil für die Lok noch endgültig an das Zugband geklebt.
      Der mechanische Teil ist ja nun so gut wie abgeschlossen (das Karussell kommt noch). Jetzt war noch der Berg zu „schließen“.

      Ich stand bei der Verklebung vor den Problem,dass der ganze Berg sehr unter Spannung stand und ich eigentlich kein Widerlager beim Aufkleben der Rückseite hatte. Passprobleme kamen hinzu. Die Vorderseite des Berges saß zwar auf den vorgegebenen Klebestellen, beim Aufkleben der Rückwand stand die dann aber fast 2mm über. Also habe ich die Laschen an der Tunnelausfahrt nochmals gelöst und um 2mm nach vorne verschoben wieder angeklebt.
      Dann passte es hinten und vorne.


      Bild 102: Verstärkungen für den Berg (Gebirge).
      Das „Falten“-gebirge nur aus einlagigem Karton schien mir ein wenig instabil, deshalb habe ich ein paar Verstärkungsteile für die Rückseite vorbereitet.

      Dann wurde die Rückseite mit der Höhle angebracht, danach das Verstärkungsteil innen eingeklebt und er abgenickte Höhleneingang befestigt.Das nächste Teil der Verstärkung habe ich dann „ums Eck“ innen an die Klebelaschen der Vorderseite angeklebt. Dann wieder die Rückseite drauf. Das kleine Verstärkungsteil rechts habe dann weg gelassen, da ich nicht vernünftig rein greifen konnte. Die restlichen Laschen der Vorderseite habe ich dann eine nach dem anderen mit der Hinterseite verklebt – immer bemüht, alles deckungsgleich hinzubekommen.


      Bild 103: der hinten geschlossene Berg.


      Bild 104: Lücke an der Vorderseite des Berges.
      Hier tat sich bei mir eine Lücke wischen zweit Teilen auf. An der Stelle gibt es auch keine Klebelasche. Also habe ich die Stelle mit einem farbigen Stück Restkarton überbrückt.

      Die Bahnarbeiten sind damit fast abgeschlossen, nach Anleitung gehört aber der Fußgängerübergang noch dazu.


      Bild 105: Fußgängerübergang.
      Der besteht eigentlich nur aus zwei Teilen. Ich habe aber die Durchfahrtbogen noch mit einem Stück Tonkarton verkleidet. Als Widerlager habe ich zwei Teile aus Finnpappe passend zugeschnitten und eingeklebt.


      Bild 106: der Übergang über den Gleisen.
      Die konstruktionsbedingten Lücken habe ich mit Farbe kaschiert.

      So, damit sind die Arbeiten am „Bahnkörper“ auch nach Anleitung abgeschlossen. Jetzt kommen die Gebäude und die weiteren Ausstattungsgegenstände.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Ulrich, Justus, Michael, Dieter, Andy, hj, Andreas und Uwe,
      vielen Dank für Euer Interesse und Eure Likes.

      Hallo Ulrich und hj,
      schönen Dank für Euer Lob. Mit den Kartonautomaten habe ich wohl genau die richtign Modelle für mich gefunden. Meist nicht zu detailiert, aber doch mit vielen Möglichkeiten zum "Rumprobieren".

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Das ist einfach ein herrlicher Automat, Christoph!
      Gleich nach dem Maler mein zweitliebster.

      Automatix wrote:


      Bevor man die Kartonlagen in der Mitte zusammenklebt. müssen noch die Führungsstifte eingeklebt werden. Die sind unterschiedlich lang (warum, weiß ich nicht).
      Damit man zuerst in Ruhe den vordersten in den Mitnehmer einfädeln kann, und danach die restlichen in die Führungsrille?
      ROMANES EVNT DOMVS !

      (was bisher geschah...)
    • Hallo Wolfgang und Adam,
      noch vielen Dank für Eure Likes.

      Hallo Michi,
      die Automaten von Tim Bullock (Cool4Cats) haben schon was. Es freut mich, dass Dir die beiden, von mir hier gezeigten, besonders gut gefallen.

      Die unterschiedliche Länge der Führungsstifte ist mir immer noch nicht ganz klar. Am Einfädeln kann es (bei mir) nicht liegen, das geht ohne Probleme.


      Bild 107:
      dass der vordere Stift, an der Lok, etwas länger sein muss, ist mir inzwischen klar geworden. Da soll unten noch ein Stopper dran (hält bei mir aber auch ohne).

      Hallo zusammen,
      die ersten Aufbauten sind fertig. Interessant ist dabei, das die Gebäude samt Umgebung fast alle nur aus einem Teil bestehen, das entsprechend zusammengefaltet werden muss. Das ist ein wenig wie Origami oder auch wie bei den Objekten in einem Pop-Up-Buch. Ich habe alle Gebäude weitgehend gebaut wie vorgegeben. Die aus der genannten Bauweise resultierenden Lücken und unbedruckten Rückseiten habe ich kaschiert.

      Los geht's, nach Anleitung, mit dem Bahnhof gefolgt von der Haltestelle.


      Bild 108 und 109: Bahnhofsgebäude mit Bahnsteig.
      Nur vier Teile – Bahnsteig, Haus und zwei Kamine.


      Bild 110 und 111: die Haltestelle.
      Gleiches Bauprinzip, hier aber nur zwei Bauteile. Die beiden „Seitenwände“ (eher Seitenstreifen) habe ich mit Stücken aus einer Kopie gebastelt.

      Das nächste Bauwerk hat schon fünf Bauteile.


      Bild 112 und 113: die Fabrik.
      Bestehend aus Hauptgebäude mit Hof, Nebenflügel, zwei Kaminen und der Fabrikmauer.
      Die Schornsteine zu rollen war ein wenig schwierig, da der Karton sich sehr gespreizt hat und sich bei den engen Radien aufgespalten hat. Die Kamine habe ich nicht aufgeklebt, sondern in zwei Löchern im (verstärkten) Dach eingeschoben – hält besser (sie sind auch im Unterschied zur Anleitung um 90 Grad versetzt, das spielt aber keine Rolle).


      Bild 114: der Fabrikeingang.
      Es handelt sich hier also eine „Pie Factory“:
      Für die Herstellung der englischen Pasteten/Kuchen braucht es wohl jede Menge Energie, wenn dazu schon zwei Schornsteine benötigt werden zwinker2 .


      Bild 115: die ersten drei Gebäude im Größenvergleich.

      Bis später
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo hvt,
      vielen Dank für Dein Like.

      Weiter mit dem zweiten Teil.

      Nach der Gastwirtschaft das, wohl auch in einem englischem Dorf, wichtigste Gebäude – die Kirche.


      Bild 116 und 117: die Bauteile für die Kirche.
      Hier mal exemplarisch zu sehen, wie die ganzen Gebäude konstruiert sind.
      Wieder nur drei Bauteile: Kirche mit Turm und angrenzendem Friedhof, Turmdach und Mauer. Dadurch ergeben sich am Eingang und am Turm unschöne Öffnungen, die ich mit Tonkarton und Teilen einer Kopie geschlossen habe.


      Bild 118 und 119: die fertige Kirche.
      Die Grabsteine habe ich ausgeschnitten, unten bemalt und hochgeklappt (die dürfen ruhig ein wenig schief stehen). Da die Gräber in englischen Friedhöfen meist nur begrünt sind, habe ich von unten „Grastextur“ aus einer Kopie aufgeklebt.





      Bild 120 und 121: zwei Kirchen aus Cornwall und den Cotswolds.
      Die Modellkirche ist also recht typisch.


      Weiter mit dem „Herrenhaus“.


      Bild 122 und 123: „Statley home“ - stattliches Haus oder eben „Herrenhaus“.
      Nur zwei Bauteile, es kommen aber noch sechs Bäume als Ausstattung hinzu.
      Hier habe ich die Rückseite der Balustrade am Dach mit einer Kopie beklebt (architektonisch so nicht ganz korrekt aber farblich passend). Die Bäume (ca. 12mm hoch) an der Auffahrt waren noch etwas schwieriger zu formen als die Kamine an der Fabrik. Bäume muss ich ja noch zahlreiche "pflanzen".


      Bild 124: zum Vergleich noch ein Bild eines ähnlichen Gebäudes, ebenfalls aus den Cotswolds.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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    • Hallo Andy, Andreas, Ulrich, Michael, Adam, Justus, Ludwig, Holger, hj, Norbert und Dieter,
      vielen Dank für's vorbeischauen und für Eure Likes.

      Hallo Dieter,
      vielen Dank, freut mich, dass Dir das gefällt. Mit den Häusern wird das ein richtige englische „Bilderbuch“-Kleinstadt.

      Hallo zusammen,

      der nächste Haustyp ist das „Elizabethan house“. Davon gibt es zwei Gebäude.


      Bild 125 und Bild 126: Haus im Elisbethanischen Baustil.
      Das Haus besteht aus zwei Teilen, wovon eines das Dach für den hervorstehenden Quergiebel ist. Durch entsprechende Schnitte und Knicklinien (die in der Anleitung nochmal verdeutlicht werden) kann man das Haus so formen, dass das Überhang im ersten Stock gebildet wird. Den fehlenden Boden oben, habe ich aus ein Stück Abfallkarton ergänzt.


      Bild 127: Dachdecken.
      Erst hier habe ich gemerkt, dass ams Dach für den Quergiebel nochmal eine Dachfläche für das Hauptdach hängt. Das gefiel mir nicht, deshalb habe ich die abgeschnitten. Zuerst habe ich noch Klebelaschen zum Anschluss an das Hauptdach gelassen. Bei den werteren Dächern habe ich die auch abgeschnitten.


      Bild 128: die fertigen Eilsabethanischen Häuser.
      Prägende Merkmale diese Baustils aus der der Zeit der Herrschaft von Königin Elisabeth I. (1558-1603) sind u.a.:
      Fachwerk, hohe Schornsteine und ein überhängendes erstes Stockwerk.


      Bild 129 und 130: ähnliche gebaute Häuser, wie man sie oft in England findet.
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    • Der nächste Haustyp darf natürlich in keiner Kleinstadt fehlen.


      Bild 131: Das Doppelhaus.
      Davon sind drei zu bauen. Der Aufbau ist ähnlich wie beim vorigen Haustyp, aber ohne Überhang.


      Bild 132 und 133: zwei Häuser im georgischen Stil.
      Der Aufbau ist ähnlich wie beim Herrenhaus, die Rückseite der Balustrade habe ich wieder mit einer Kopie beklebt.
      Die georgische Ära dauerte von 1714 bis ca. 1830-37 (Georg I -IV), der Baustil ist nicht einheitlich, , aber von Symmetrie und Proportionen bestimmt.

      Was braucht es noch? Einkaufsmöglichkeiten


      Bild 134: zwei Ladengebäude.
      Auch sie besitzen eine (hinten ergänzte) Balustrade.

      Noch ein Wohngebäude.


      Bild 135: die Regency villa.
      Die Regency Ära (Regentschaftszeit) war eine Unter-Ära der georgischen Ära in der Georg IV. für seinen erkrankten Vater Goerg III.regierte.

      Jetzt geht es in die Berge.


      Bild 136 und 137: das Chalet.
      Erkennbar ein ländlicher Haustyp - so wie man sich halt ein Haus in den Bergen vorstellt.
      Beim Balkon ist eigentlich nur das Geländer vorgesehen, ich habe ihm auch einen Boden spendiert. Das Haus steht hier etwas schräg, da der Sockel das Gefälle am Berg ausgleicht.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

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