Muleta de Seixal, Portugiesisches Fischerboot, WAK 1:100

  • Hallo Freunde


    Die Muleta de Seixal ist ein portugiesisches Fischerboot. Sie waren vom 16. Jahrhundert bis 1930 insbesondere in der Flussmündung des Rio Tejo im Einsatz.
    Die sehr spezielle Besegelung wurde gesetzt um nach Lee driftend zu segeln und die Grundnetzt so auf einer maximalen Breite zu ziehen. Mit den vielen unterschiedlichen Segeln konnte so die Driftrichtung und -Geschwindigkeit beeinflusst werden.
    Bei der Fahrt von und zu den Fischgründen wurde nur das Lateinersegel gesetzt.
    Das Modell von WAK ist im Massstab 1:100 und wurde von Tomasz Weremko konstruiert. Den Baubericht findet Ihr hier.


    Hier also die Galeriebilder:


    Nähern wir uns dem Modell wie eine Möve, die Sicht von oben...



    und betrachten die Totale.



    Die Möve setzt sich auf das Top der LAteinerrute und schärft das Auge auf die Befestigung des Segels...



    ...und dann zum auf das Deck



    Wir fliegen wieder los, umrunden das Masttop...



    ...und betrachten das Deck aus halber Höhe.


  • Servus Peter,


    dein außergewöhnliches Fischerboot wird durch diese schönen Bilder wunderbar in Szene gesetzt!
    Viel Erfolg beim Wettbewerb!


    klasse1

    Herzliche Grüße / Best regards,
    Andreas

    Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
    Alessandro Manzoni (1785 – 1873)


    Buddys Kartonuniversum

  • Moin Peter,
    sieht irgendwie nach Steam-Punk oder besser Segel-Punk aus...skurrile Besegelung, das Fischerboot. Aber absolut super gebaut. Glückwunsch zu dem kleinen Prachtstück!


    Mathias

  • Haallo Peter,


    auf den letzten Bildern sieht man erst, wie klein das Boot eigentlich ist.
    Erstklassig gebaut und schön fotografiert klasse1


    Viele Grüße
    Dieter

  • Hallo Peter,
    Das ist aber mal ein heißes Gerät.
    Die Anordnung der Segel sieht ja schon irre aus, aber du hast ja gut erklärt, warum das so war.
    Sag mal was sind das für Dornen am Bug? Wurden damit Konkurrenten bekämpft? grins 2
    Viele Grüße
    Gerd

  • Hallo Gerd


    Vielen Dank!
    Ich kann da auch nur vermuten. Tatsache ist, dass über den Bugsteven zur Verstärkung und als Aufprallschutz ein dickes Stahlband angelegt war. Auf dieses sind dann wohl diese Dornen angebracht worden. Viele Eigner hatten ja auch die Bordwände verziert und oft sieht man Abbildungen, wo Augenaufgemalt sind. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass da eine gewisse Konkurrenz zwischen den Fischern war und man mit dem Aussehen Respekt einflössen wollte? Leider habe ich auch nichts darüber gefunden...es bleibt ein Mysterium happy 2


    Beste Grüsse
    Peter

  • Moin
    Man schließt die Augen, denkt an dein Modell und kann fast die Balken und Masten knarren hören, Klasse gebaut, schöne Fotos.
    Viel Glück bei der Abstimmung


    Gruß Carsten

    Schöpferische Pause


    Fertig:
    - Rathaus Bremen, 1:160, Schreiber Bogen


    schiff1