Stug III (40) GPM 1:25 ferig

  • Hallo Freunde,


    nachdem der Hetzer fertig ist, kommt das nächste Eisenschwein dran. So weit entferne ich mich gar nicht vom Hetzer, denn wenn man von deutschen Selbstfahrlafetten oder Sturmgeschützen spricht, kommt man am Stug gar nicht vorbei. Basis des Stug III war das Fahrgestell des Pzkpfw III, wobei vom Stug deutlich mehr (ca. 10.000) hergestellt wurden. Die Vorteile waren, schnellere Bauzeit, geringere Kosten, stärkere Panzerung und Bewaffnung, dafür war man im Kampf wegen des fehlenden Turms weniger flexibel. Insgesamt war das Stug aber sowohl in der Infanterieunterstützung und auch als Panzerjäger sehr erfolgreich und wurde bis zum Ende des Krieges gebaut.


    Der Bogen spiegelt den bekannten, hohen Standard der GPM-Grafik wieder. Das Modell ähnelt grafisch sehr stark dem Panzer III, den Volkmar umgesetzt hat. Schon auf den ersten Blick ist zu sehen, dass dieses Modell in einer ganz anderen Liga als der Hetzer von Modelik spielt, nicht nur die Grafik, auch die Detaillierung ist deutlich besser. Dazu habe ich mir noch den LC-Satz und eine Kette genehmigt.




    Das letzte Bild zeigt, was beim Fahrwerk wieder auf mich zukommen wird.


    Begonnen wird mit dem Panzerkasten, der erstmal keinen so guten Eindruck macht, weil die Teile nicht verzahnt werden. Dadurch wird das Ganze nicht so stabil und die Gefahr kleine Ungenauigkeiten zu verursachen ist nicht unerheblich. Gleich am Anfang kam auch gleich ein Fehler um die Ecke. Die Rückwand ist gut 8 mm zu hoch und ragt in den Motorraum. Auf der Innenverkleidung ist nichts von einem Spant zu sehen, sodass entsprechend gekürzt wurde. Die Frontplatte war ca. 2 mm zu lang und wurde beigeschliffen. haue 1



    Der Fehler findet sich auch auf der Außen- und Innenverkleidung. Ich vermute, dass hier einfach die Knicklinie bzw. Trennung der anschließenden Fläche nicht umgesetzt wurde.


    Die Außenhaut passt sehr gut und es wurden schon einige Luken und Anbauteile des Fahrwerks angebracht. Die Grafik tröstet über die Fehler hinweg und ist schon gigantisch.




    Die Innenverkleidung besteht aus 3 Teilen und ich machte dieselbe Erfahrung wie Volkmar mit seinem Panzer III, der Boden ist etwas zu breit, an der Front gut 2 mm zu lang und am Heck muss eine Knicklinie angebracht werden. Die Seitenteile wollen auch nicht so recht und müssen angepasst werden. Ich hoffe nicht, dass es so weitergeht.



    Viele Grüße


    Gerd

  • halloooooooooo....gerd.


    hei es gehet bei dir wie am fliesband.
    ich bin zu zeit still weil mit haus ( wegen ehefrau haue 3 ) etwas beschäftig kotz1 .....


    aber in der näster tage gehet es weiter beim semovente.


    aber....
    toll wieder ein neues tank von dier dafür1 .




    werde mit eine "PAK happy1 " vor PC auf deine berichte zu sehen foto1


    also gutes bauen.


    ciao marco
    .

  • Vielen Dank Marco und Wolfgang und Daumengeber! danke1
    Wolfgang, meinst du die Ausführung A mit Stummel von GPM? Die Version hätte mich auch sehr gereizt.
    Liebe Grüße
    Gerd

  • Hi Gerd,


    ein Sturmgeschütz - unter den "großdeutschen" Panzern nebst dem "Tiger" einer meiner Favoriten!
    Da ist der Nibelung wieder mit dabei!


    Servus
    hvt

  • Hallo Freunde,
    in den letzten Wochen hatte ich beruflich sehr viel um die Ohren, außerdem haben wir Nachwuchs auf 4 Pfoten bekommen, was die Zeit fürs liebe Hobby dramatisch verringert hat. Zusätzlich bin ich mit meinem Wettbewerbsmodell gestartet, weshalb ich die letzten Fortschritte beim Stug nachliefern muss, bevor es in die Pause geschickt wird.


    Es ging im Innenraum weiter. Zunächst bekam das Sturmgeschütz seine Drehstabfederung. Die Stäbe waren Mausgrau, was zur sonstigen Optik gar nicht passte und deshalb geändert wurde.



    Dann kam die Trennwand zu Motorraum.



    Bei den Nummerierungen ist nicht unbedingt Logik im Spiel, weshalb ich zunächst die Plattform im Kampfraum eingebaut habe.



    Das Lenkgetriebe ist schon ein kleines Modell im Modell und leider sind die Bauzeichnungen nicht immer hilfreich, außerdem sind manche Teile auch falsch benannt oder werden gar nicht gezeigt.



    Zwischendurch wird schon mal der Lüfter gebaut.



    Jetzt wird aber erstmal der Kampfraum gefüllt.




    Damit geht das Stug zunächst in den Winterschlaf, weil ich an der GS2021 mit einem kleinen Modell teilnehmen will. grins 2
    Viele Grüße
    Gerd

  • gerd hallo.
    ja ich auch komme zu zeit nicht am modellbau.


    aber deine werkstad ist klasse.


    bleibe dran um von dier zu lehrnen.


    ciao marco

  • Hallo Gerd,
    da setze ich mich aber natürlich dazu, das Sturmgeschütz liegt auch bei mir noch im Stapel...


    Die Kette ist auch die gleiche wie beim Panzer III, ich bin gespannt...


    Gruß
    Volkmar

  • Hallo zusammen,

    nach dem Ausflug zur Fliegerei des 1. Weltkriegs, ging es dahin, wo ich mich am wohlsten fühle, in die Panzerwerkstatt. grins 2

    Das Stug hatte ich fast vor einem Jahr eingemottet, jetzt ging es weiter. Zum Warmwerden wurde der Innenraum mit diversen Sächelchen ausgestattet.


     



    Ob die Munitionskisten wirklich so gelagert wurden, kann ich leider nicht sagen.


    Auch die Hauptbewaffnung wurde schon mal vorbereitet.



    Eingebaut wurde sie später. Was man sich bei diesem Modell gleich abgewöhnen muss, ist nach der Nummerierung zu bauen. es geht kreuz und quer und meinen schönen Kühler durfte ich beim nächsten Bauabschnitt gleich wieder ausbauen, denn sonst bekommt man den Motor gar nicht rein.


    Der Motor ist kein Wunderwerk und Ingo wird ihn belächeln. rotwerd1

    Grafisch ist er aber nicht übel und er wird sowieso zugebaut, sodass man nicht mehr viel davon sieht.


      


    Im Motorraum platziert, kommen seitlich die Tanks dazu.



    Dann darf auch der Kühler wieder Platz nehmen.


      



    Man sieht also nicht mehr so viel vom Motor und die Abdeckung ist noch nicht mal drauf. Die Grafik ist aber unvergleichlich, oder?

  • Dann ging es daran, das Stug zu schließen. Man könnte denken, ein Panzer ohne Turm wäre einfacher zu bauen, was hier nicht der Fall ist. Zunächst wurde die Kasematte eingebaut.


      


    Richtig kompliziert wurde die Front, die erst nach einigen Anpassungen halbwegs ihren Platz fand.



    Jetzt wurde auch die Kanone eingebaut, wobei die Geschützplattform ein ziemlich labbriges Ding ist.


     


    Der Kampfraum ist damit aber schon ziemlich komplett.


    Jetzt wird der Motorraum geschlossen. Das Dach will ich abnehmbar gestalten, um den Blick auf den Kampfraum zu ermöglichen.



    Viele Grüße


    Gerd

  • Danke Ingo,

    Ja, die Kettenmonster haben einfach ein Suchtpotenzial, was man erst nachvollziehen kann,wenn man mal Ines auf der Schneidmatte hatte.

    Für die GS 2022 melde ich mich schon mit etwas ganz Schweren an. grins 2

    Viele Grüße

    Gerd

  • Schön, dass es endlich mit dem StuG weitergeht, es ist tatsächlich schon wieder ein ganzes Jahr herum...


    Aber, nun scheint die volle Kraft wieder auf dieses Projekt gerichtet zu sein, hau rein !


    Gruß

    Volkmar

    Danke Ingo,

    Ja, die Kettenmonster haben einfach ein Suchtpotenzial, was man erst nachvollziehen kann,wenn man mal Ines auf der Schneidmatte hatte.

    Für die GS 2022 melde ich mich schon mit etwas ganz Schweren an. grins 2

    Viele Grüße

    Gerd

    Das kann ich nur bestätigen, obwohl ich zur Zeit "clean" bin, ich bin erst mal wieder bei der Marine gelandet...

  • Ihr Lieben,

    wie die Zeit vergeht und in den letzten Monaten kam ich wegen verschiedener Gründe (Großprojekte in Beruf, Haus und Garten etc.) kaum zum Basteln. In den letzten Wochen ging aber doch wieder mehr, weshalb ich jetzt die Baufortschritte z.T., einige Bilder sind leider versehentlich gelöscht worden, zeige.


    es ging beim Geschütz weiter, dass mit dem Innenteil verbunden wurde. Das Kanonenrohr kann in Rostbraun oder im Tarnschema gebaut werden. Ich wählte die zweite Variante, auch weil die braune Rohrbremse nichts geworden ist. frech 1


      


      



    Mit Wumme sieht das Stug jetzt schon ziemlich gewalttätig aus. das Dach wurde ebenfalls gefertigt, ist aber abnehmbar, damit man vom Kampfraum etwas sieht.

    Die Klappen des Motorraums wollte ich auch beweglich gestalten, aber dem standen die Scharniere, die ich einfach nicht beweglich hinbekommen habe, entgegen.

      


      



    Das Heck ist aber trotz allem ganz gut geworden und erhielt zusätzlich die Abschlepptrossen, wobei sich das Drahtseil sehr widerspenstig zeigte.


    Die Auspuffanlage fand auch noch ihr Plätzchen.

  • Jetzt ging es an den Part, der bei jedem Panzer eine Herausforderung ist, das Fahrwerk. Wer nicht gerne Kreise schneidet sollte um Panzer einen großen Bogen machen.

    zunächst ging es an die Laufrollen, davon hat das Stug 6 auf jeder Seite, dazu kommen noch 2 Ersatzrollen.. Es handelt sich aber um Doppelrollen, was die Teilezahl schon sehr erhöht.



    Dann kamen insgesamt 6 (3 auf jeder Seite) Stützrollen dran.


     


    Danach ging es an die Antriebsräder, von denen es nur 2 gibt, dafür sind sie auch aufwändiger.

      


    Momentan vergnüge ich mich mit den Leiträdern, die noch komplizierter als die Antriebsräder sind, aber die Rollenschlacht geht damit zu Ende. Da ich eine LC-Kette verwende brauche ich mir da nur wenig Sorgen zu machen. Sorry, aber da bin ich einfach faul.


    Viele Grüße


    Gerd

  • Hallo Gerd,

    das ist viel Fleißarbeit, wenn man das aber nicht sauber macht, wird der Panzer nichts. Du hast das sehr gut gemeistert.

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Vielen Dank Thomas und Kurt und freundliche Daumengeber. freu 2

    Mitmenschen, die mit Kartonmodellen nichts zu tun haben, schütteln nur den Kopf, wenn sie mitbekommen welchen Aufwand man da betreiben kann. rotwerd1 Das Stug ist schon ein ziemlich detailliertes Modell, aber es geht noch deutlich aufwändiger, wenn man nur an den Motor von Ingos Firefly denkt.

    Die Rollen sind jetzt alle fertig, wollen aber noch angebracht werden.

    Viele Grüße

    Gerd

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