Projekt 96K6 Panzir S1 Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System (NATO Code SA 22 Greyhound) MaxArt 1:25 in 1:33

  • Serfaus
    Meine SSBN & SSN Saison ruht ja derzeit mangels Nachfolgeaufträgen, 3 "angefangene" Modelle aus Luft & Seefahrt warten auf ihre Fertigstellung - die müssen aber noch etwas warten!


    Schon seit vielen Jahren wollte ich ein mal mobiles Luftverteidigungssystem bauen. Bisher am "Markt" erhältliche Modelle waren mir zu "alt" oder zu "schwer" der nur "die halbe Wahrheit".
    2013 hat dann Maxim Artjuschkin dies Modell zum freien download auf seinem download-Server der breiten Modellbauergemeinde geschenkt - eine pdf-Datei mit 35 Seiten im Format A4 :
    4 Seiten mit Bauskizzen
    26 Seiten mit Bauelementen



    Damals war mir das Modell zu aufwändig zu bauen, zumal meine "hard & soft skills" noch sehr in den Anfängen steckten.
    Nachdem das Motherboard meines Arbeits-PCs sich vor kurzen entschied, den IO-IC in die ewigen Jagdgründe zu schicken, konnte ich nach mehreren Anträgen und Anhörungen vor dem Wirtschafts- und Finanzausschuß ein neues hw-bundle beschaffen. Jetzt habe ich endlich die nötigen hw und sw Resourcen, dies Projekt anzufangen.
    Der Maßstab 1:25 ist mir aber zu groß, mein Wunschmaßstab wäre latürnich 1:50 gewesen, damit das SAM-System auch zu meinen wenigen Fliegern (alle in 1:50) nahtlos paßt. Nach eingehendem Studium der Bauskizzen und den vielen Bauteilen habe ich allerdings diesen Wunsch sehr schnell begraben - zu viele Bauteile lassen sich in 1:50 nicht auf 160 bzw 120g/qm Papier handhaben. Also was tun ? Alternativ im Maßstab 1:25 bauen oder auf den Maßstab 1:33 zu skalieren. Die Wahl fiel dann recht schnell auf den Maßstab 1:33, der Maßstab in dem die Profifliegerfraktion ihre tollen Modelle baut, die sich dann, falls der Modellbau gelingen sollte, warm anziehen müssen (Scherz).
    Für die Skalierung auf 1:33 mußte ich zu Beginn aus der pdf-Datei alle Einzelseiten "extrahieren" was recht einfach zu bewerkstelligen ist und nur reine Fleißarbeit bedeutet. Anschließend wurde jede Einzelseite (pro Seite also eine pdf-Datei) mit einem Grafikprogramm "eingescant bzw. importiert", wobei ich mit ein wenig ausprobieren dann auf eine Abtastrate von 600 dpi "gelanded" bin, ein guter Kompromis zwischen Auflösung und Dateigröße : 26 Grafikprogramm Dateinen, eine jeweils ca. 103 MByte groß.
    Im Grafikprogramm wird dann jeweils auf 1:33 "intelligent skaliert" und die verkleinerten Teile werden dann entsprechend zum Druck aufbereitet.


    Das System besteht aus einem Trägerfahrzeug, ein KamAZ 6560 8x8 auf dem dann die Operatorkabine, Radar- und Wirksysteme aufgebaut sind.
    Wer sich interessiert kann ja mal Wikipedia fragen.
    Mir geht es nicht so sehr um den LKW, der ist eigentlich zweitrangig - ich möchte deshalb auch nicht als "Trittbrettfahrer" auf dem "LKW-hype" gesehen werden.
    Wer zuschauen möchte, ist latürnich herzlich eingeladen !
    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Hallo Klaus!



    Deine Entscheidung einmal auf Landfahrzeuge, auch wenn es sich hier vorrangig um den Nachbau der Luftverteidigung geht , "umzusteigen" finde sehr spannend. Eine saubere Ausführung ist bei deinen Arbeiten ja gesichert. Deinen Baubericht verfolge ich mit Sicherheit.


    ja 2


    LG
    Ludwig

  • Hallo Klaus,


    auch wenn es nicht in meinem für die Flliegerei favorisierten Maßstab 1:50 ist, bin ich hier bei dem "Raketenfliegerfeind" in jedem Falle mit an der Abschussrampe und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung!


    Servus
    hvt

  • Hallo Klaus.

    konnte ich nach mehreren Anträgen und Anhörungen vor dem Wirtschafts- und Finanzausschuß ein neues hw-bundle beschaffen. Jetzt habe ich endlich die nötigen hw und sw Resourcen, dies Projekt anzufangen.

    Das System besteht aus einem Trägerfahrzeug, ein KamAZ 6560 8x8 auf dem dann die Operatorkabine, Radar- und Wirksysteme aufgebaut sind

    am Ostufer der Donau wird aber mächtig aufgerüstet. denk1
    Sind das flankierende Maßnahmen, um die Wahl für Nüßleins Nachfolger abzusichern? grins 2


    Viel Freude beim Bau!



    Viele Grüße
    Roland

  • Serfaus


    @Ludwig : das "gleiche" System gibt es auch in der Marineversion auf den neuen Fregatten/Korvetten - nur etwas kleiner. Ich übe jetzt hier nur an der größeren Version, damit ich später bei der Marineausführung über die Runden komme. Obs was wird, wird sich noch zeigen müssen. Bis dahin : bleib am Ball und gesund !


    Hagen von Tronje : ja - 1:50 wäre schön gewesen. Aber ich denke, das die Umsetzung in diesen Maßstab schlecht möglich ist - Du wirst mir während der Bauühase bestimmt irgendwann zustimmen.


    @PRT : Lieber Roland, Geografie ist schon ein seltsam Ding : ich wohne südlich der Donau, also eher südwestlich von Ulm - ca 500 Meter bis zum Wasser. Luftverteidugung tun heute mehr denn je Not : sind die Landkreise Heidenheim und Günzburg doch schon Virusrot um so mehr. Ich hoffe, ich werde noch rechtzeitig "Operational" - sonst muß ich noch eines meiner U-Boote aus dem Atlantik nach Ulm beordern - das kann dauern. Bis du mit deinem neuen Schiff die Brenz befahren kannst, wird es wohl auch noch dauern : bisher noch nicht mal Spant Null geschnitten frech 1 Also hurtig ans Werk !


    Demnächst gehts dann mit dem Modell weiter - gell

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Hallo Klaus,

    Lieber Roland, Geografie ist schon ein seltsam Ding : ich wohne südlich der Donau


    Kurzinfo
    Neu-Ulm ist eine Große Kreisstadt und der Verwaltungssitz des Landkreises Neu-Ulm im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die Hochschulstadt liegt an der Westgrenze Bayerns am rechten Donauufer gegenüber der zu Baden-Württemberg gehörenden Großstadt Ulm.Wikipedia




    Demzufolge dachte der geborene Ossi, wenn die Donau die Westgrenze Bayerns darstellt, ist das rechte Donauufer das Östliche. denk1


    Grübelnde Grüße
    Roland

  • Demzufolge dachte der geborene Ossi, wenn die Donau die Westgrenze Bayerns darstellt, ist das rechte Donauufer das Östliche.

    Na ja, Roland, die Donau ist nicht die Westgrenze Bayerns, sondern fließt von WEST nach OST durch den Freistaat und ganz zufällig tritt sie bei Ulm / Neu-Ulm über die besagte Westgrenze nach Osten in den Freistaat hinein - ab dieser Westgrenze sind sowohl das südliche, also das, auf dem Klaus wohnt, wie kurz darauf, etwa bei Thalfingen, auch das nördliche Donauufer bayerisch..... grins 3


    Servus
    hvt

  • Serfaus


    @Hagen von Tronje : Hagen, vielen Dank für deine Mühe den Roland "einzuwesten" !


    Bevor man ein Modell baut, braucht man einen Plan, wie und in welches Reihenfolge man die Baugruppen bearbeitet.
    Mein Gobplan sieht also derzeit vor, den KamAz zuerst zu bauen. Ich sondiere hier zuerst, wo die Spaßbremsen sind und mache dann einen Feinplan - den lasse ich erstmal mindestens 24 Stunden reifen.
    Und schon sind wir beim Thema : die Reifen und Räder sind die größte Spaßbremse : 152 Einzelteile pro Rad und das dann neun mal bauen (in der Zeit habe ich mindestens 3 WHV-Flieger oder eine MiG gebaut).


    Verwendet wird 120g/qm Papier und 1mm Graukarton, sowie 200g/qm Papier zum aufdoppeln einiger Bauteile.
    Zuerst wird der Ring der Lauffläche geschlossen und nur ein Laufkreis eingeklebt (geklebt wird mit Ponal Express, verdünnt und innen flüssig aufgetragen).
    Die Stollen des Profils werden mit 2x200g/qm Papier verstärkt, wie o.a. verklebt, verpresst, ausgeschnitten und die Kanten gefärbt :


    Die Lauffläche wurde anschliessend an der Innenseite nochmals mit einem 200g/qm Papierring verstärkt, wobei der Verstärkungsring von der Breite derart angepaßt wurde, das der zweite Laufkreis quasi beim Einsetzten dagegen stößt und mit dem Rand der Lauffläche gut abschließt.
    Die cutouts im Laufkreis dienen als Hilfe beim Einsetzen und Entlüften.
    Abschliessend werden die Stollen aufgeklebt : "pick and place" sozusagen (Vorsicht vor Pinzettenflüchtlingen ist geboten frech 2 :(


    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Serfaus (da bin ich wieder)


    Weiter geht es dann mit den Flanken.
    Hier ein kurzer Überblick über die Einzelheiten (die eine Skalierung auf 1:50 doch etwas mehr anspruchsvoll wirken lassen könnten):
    der Übergang Lauffläche zu Flanken (eine Innenverstärkung und eine Kopie des Laufkreises auf 375g/qm Bristol zeigt sich als hilfreich bei der Montage)


    eine (von zwei) Flanken mit Randstollen


    beide Radnaben (Aussenseite ist "Fotorealistisch")


    Ein Zwischenschritt des Baus einer Flanke (Rückseite) sieht dann so aus :


    Und das ergibt dann drei Teile zur Endmontage:


    Die Reihenfolge der Montage sollte man sich vorher gut überlegen - viele Wege führen nach Ulm ...
    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Serfaus


    und zusammen ergibt das Trio dann folgendes :
    die Vorderseite


    die Rückseite


    es steht und kann "rollen"


    Tja, beim Einlagern ist dann ein kleines Problem aufgetaucht :
    Totalschaden (vermutlich kommt jetzt eine Anhörung bei der Materialwirtschaft)


    Nur noch 8 weitere Exemplare sind zu bauen - ich melde mich dann Ende Mai mal wieder - bis dann dann
    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Hallo Klaus,


    das Rad sieht spitzenmäßig aus!


    klasse1


    Die Fleißarbeit hat sich gelohnt.
    Jetzt noch 8 Stück davon ist natürlich hart.
    Also - Augen zu und durch.....! daumen1


    Lieben Gruß
    Ralf


    Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2

  • moin Klaus,



    ist ein super Rad geworden ja 2
    dann tschüß bis in 5 Wochen


    Gruß aus Hamburg


    Norbert

    Der Freie Fall wird eigentlich schon seit Galileo Galilei (1564–1642) physikalisch beherrscht, nur dessen plötzliche Unterbrechung bei Bodenberührung bereitet noch heute Probleme.

  • Serfaus


    Vorweg :
    @Ralf Gesener : Augen sind wieder offen - thanx
    @Norbert : jo, thanx, als alter LKW Spezi der du bist, spricht der Kenner !


    Alle neun Räder sind gebaut (ein Gruppenfoto kann ich mir wohl verkneifen).
    Die vier Vorderräder haben ihre Brems & Antriebsinfrastruktur bekommen ( alles recht einfach gehalten)
    dto die vier Hinterräder : (linkes Rad : Vorderrad, rechtes Rad : ja nee is klar)


    Eine Vorderachse und eine Hinterachse sind auch schon mal fettich (halbe Miete)


    und eine Hinterachse ist probehalber auch schon mal berädert:

    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo


  • Moin Klaus,
    sieht sehr gut aus ja 2
    Hast Du die Vorderachse lenkbar gemacht oder ist der Achsschenkel fest?


    Gruß aus Hamburg


    Norbert

    Der Freie Fall wird eigentlich schon seit Galileo Galilei (1564–1642) physikalisch beherrscht, nur dessen plötzliche Unterbrechung bei Bodenberührung bereitet noch heute Probleme.

  • Serfaus


    liebe "liker" danke Euch für den Daumen !


    @Norbert : also : bei beiden Vorderachsen sind die vier Räder "einschlagbar", also beweglich. Lediglich bei der Vorderachse sind die beiden Räder mit einer Stange gekoppelt. Bei der zweiten Achse hat der gute Maxim darauf verzichtet.


    PS : das Modell gibt es auch in zwei Versionen zu kaufen, publiziert vom YG-Verlag, bei "Modellservice" für unschlagbare 18 Euronen erwerbbar. Ob diese "kommerziellen Versionen" überarbeitet, verbessert und/oder erweitert wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.
    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Serfaus


    Als nächste Baugruppe ist der Rahmen dran. Hierzu gibt es zwei Bauskizzen - also mehr als genug pc2
    Eine der beiden möchte ich hier zeigen, damit man einen Eindruck bekommt, was alles zu tun ist.
    Leider gibt es ein paar kleine Nummerierungsfehler, die ich in dieser Skizze mal bereinigt habe :


    Wie man leicht sieht, besteht der Rahmen aus zwei Teilen : der Unterbau über die gesamte Fahrzeuglänge, und einen Oberbau, auf dem dann das Waffensystem aufgesetzt wird.
    Soweit so gut.
    Begonnen wird zuerst mit dem Unterbau. Hier mußte ich zuerst etwas rechnen, um die richtigen Papier/Kartonstärken festzulegen, damit bei den U-Profilen alles zusammen passt :



    Und so sehen die beiden U-Profile dann aus :



    Welche Teile zusammengehören muß man etwas überlegen, da die Teilenummern jeweils für rechte/linke Seite gleich sind und es keine weitere Rechts/Links Kennung gibt (so ist der Rus halt ..)
    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Serfaus


    @Didibuch & @Norbert thanx 4 the like - I like it


    Der obere Rahmen besteht aus Rechteckprofilen, also Null Problemo ...:
    rechte Seite


    linke Seite


    vorne


    und (na was wohl ??)


    Das Teil sollte latürnich Bolzengerade und eben sein : isses !
    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Serfaus


    thanx 4 the likes guys !


    Beide Rahmenteile können jetzt zusammengefügt werden. Die Querträger des unteren Rahmens müssen etwas eingepaßt werden (minimale Längenkürzungwar leider notwendig), machen aber sonst kein Problem. Für diese Anpaßarbeit wurde erstmal nur ein U-Träger montiert:





    Und so sieht dann das Ganze endgültig aus :


    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

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