Roncalli Feuerwehrauto von Schreiber in 1:20

  • Hallo alle zusammen,


    nach langer Abstinenz melde ich mich mit einem Baubericht zurück.
    Hauptsächlich haben mich meine Familie und meine Arbeit im Griff und bin daher abends oft vor dem Fernseher gelandet. Zwei, drei Baustellen habe ich auch geschafft, fertig zu stellen.
    Ich habe auch festgestellt, dass ich nur einen Baubericht in diesem Forum fertig gestellt habe. Dachte es wären mehr kratz1
    Wahrscheinlich waren es mehr im Vorgängerforum. wunder1


    Dadurch, dass ich auch erst meist Abends dazu komme und die Konzentration doch eher für entspanntes Bauen gerade so noch reicht, möchte ich Bögen bauen, die " einfacher " sind und auch in halbwegs absehbarer Zeit fertig werden.
    Mein Plan, ich hoffe, ich schaffe es, ist etwa 1-2 mal die Woche ein Update zu posten.
    Und außer Kanten färben, möchte ich ´eigentlich´ nicht supern.


    Ich habe lange, lange überlegt welchen Bogen ich in meiner Sammlung anschneiden soll und die Wahl ist auf dieses Modell gefallen.


    Das schöne rote Zirkus Feuerwehrauto lächelt mich seit Anfang der 90er an und ist einfach eine Jugenderinnerung die ich mich verfolgt und angegangen werden muss.
    Damals bin ich mit Schreiber und den Fliegern vom WHV groß geworden. ( Die Schiffe waren noch zu komplex für mich, hmm..., auch ein Thema, was mal angegangen werden muss grins 3 )


    Es ist auch eines der wenigen Modelle, die ich vollverblistert gelassen habe und erst öffnen wollte, wenn ich einen Bau starte.
    Ihr wisst selber, ein Kartonbastler, der nicht bastelt, streichelt gerne seine Bögen grins 3


    Zum Modell selber gibt es kaum Informationen, ich weiß nicht wann es konstruiert wurde und um welches Feuerwehrauto es sich genau handelt.
    Im Bogen selber gibt es auch keine kurzen Text dazu.
    Konstrukteur ist Kurt Fehling.


    Auf der Schreiber Skala von 0 bis 3 hat das Modell einen Schwierigkeitsgrad von 2.
    Was im Prinzip heißt, viele Teile und ab und an mal kleinere, was sich bei der ersten Durchsicht bestätigt.


    Heute werde ich nicht mehr zum Anschneiden kommen.
    Ein paar Bilder vom Bogen möchte ich euch zeigen und lüften auch gleich ein Geheimnis des Bogens.


    Die Bilder habe ich so verkleinert, pixelmäßig, dass sich das runterladen, kopieren und selber Ausdrucken nicht lohnt.
    Was in meinen Augen sowieso dämlich wäre, da der Bogen nur 9,90€ kostet. ( Aber bitte deswegen keine Grundsatzdiskussion zumindest hier starten. zwinker2 )


    Hier noch verblistert mit der großen Vorfreude.



    Ohne Verblisterung:





    Da ich nicht alle Bilder hochladen kann, melde ich mich gleich mit Teil 2...

    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...

  • Wie versprochen noch Teil 2 der Bilder und ein paar ergänzende Worte.


    Der Bogen kann bei Schreiber >>> hier <<< gefunden werden.





    Und nun auch zu dem Geheimnis des Bogens, welches gelüftet werden wollte.


    Wenn ihr das Titelbild des Bogens anschaut und im Link von Schreiber zu dem Bogen schaut, fällt folgendes auf.
    Auf dem Bild des Bogens ist keine Inneneinrichtung vorhanden.
    Im Schreiber Link schon.


    Für mich war dies immer das große Rätsel des Bogens, ob er eine Inneneinrichtung mitbringt und diese eben optional ist.


    Kurz er bringt keine mit und das empfinde ich als etwas enttäuschend.


    Ich wollte ja selber nicht supern, da es aber mit 1:20 ein relativ großes Modell wird, wirkt es so auf mich so etwas fade.
    Ich werde den Bogen nochmal anschauen und schauen, ob ich es selbst schaffe eine einfache Inneneinrichtung zu etablieren, also einfache Türverkleidung, Armaturenbrett mit Lenker und Sitze, usw.


    Falls jemand einen Link zum original Feuerwehrauto hat, gerne her damit.


    Und zum Abschluss noch eine kleine Liebeserklärung an den Bogen, ich stehe einfach auf diesen End 80er / Anfang 90er Look der handgezeichneten Bögen mit den Linien, Farbschema und diese Art von Druck.


    Vermutlich werde ich auch erst nächste Woche zu einem Update kommen.


    Euch einen schönen Abend.


    Grüße
    Daniel

    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...

  • Hallo Daniel,


    Ein paar Infos zum Original findest Du >> HIER <<


    Oder google mal unter dem Begriff "Roncalli Feuerwehr"


    Dann wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg beim Bau.
    Ich schau Dir dabei gerne zu.


    Lieben Gruß
    Ralf


    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! happy 2

  • Hallo zusammen,


    weiter geht`s.


    @Ralf Dank dir für deinen Tipp.
    Das was du rausgesucht hast, ist so das Beste im Netz, was man finden kann.


    Von innen habe ich leider nichts gefunden. Ich habe mal den Typ Auto gesucht und auf mobile.de ähnliche Autos gefunden.


    Es sieht sehr rustikal innen aus. Reinstes Blech. Habe mir die Bilder von mobile.de gespeichert, möchte diese aber nicht posten, das ich nicht weiß, wie es um die Urheberrechte bestimmt ist.


    Weiterhin habe ich Kantenfärben mit Filzstiften geübt. Zuvor habe ich immer Aquarelstifte verwendet.
    Reine Schneidekanten gehen gut damit, die Knickkanten so mittelmäßig, da es sich an der Knick/Bruchkante ordentlich vollsaugt.
    Selber bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.


    Kurz zu meiner Art Baubericht, ich mag es, Teile aus Papier wachsen zu sehen und werde meinen Baubericht auch dementsprechend fotografisch abbilden.


    Da ich den Innenraum machen möchte, muss ich einige Teile weglassen und mir selber was überlegen.


    Hierzu habe ich die Teile und Anleitung lange angeschaut und gegrübelt.


    Ich habe Teil 1 grob ausgeschnitten und auf 160g geknicktes Papier mit den Ecken geklebt.
    Mit einer Nadel alles durchgestochen und nachgezeichnet.
    Ich hätte es auch auf eine Kopierer legen können, um Zeit zu sparen.
    Aber so fühlt sich Kartonbau für mich persönlich irgendwie "echter" an.


    So habe ich zwei Schablonen für den Innenraum und natürlich auch einmal auf dicker Pappe.
    Sie passen nicht zu 100% denke 0,5 mm zu 1mm zu groß und müssen nachbearbeitet werden.
    Aber lieber einen Tick zu groß, als zu klein.
    Ich passe die Schablonen an, wenn es an das Führerhaus geht.


    Idee ist es erstmal den Rahmen für das Fahrgestell fertig zu bekommen.


    Im Anschluss möchte ich dann die Kabine selber bauen, um diese dann auf den Rahmen zu kleben.


    Bei der Kabine möchte ich das Führerhaus auf eine ähnliche Art nachbilden.
    Da entscheide ich spontan, wie ich vorgehe, wenn ich vor der Problematik stehe.


    Den Rahmen möchte ich auch mit dicker Pappe stabilisieren.
    Die Rahmenpappe liegt nur Probe und ist nicht eingeklebt, da nun die Seiten Teile kommen und zuerst angebracht werden sollen.


    Derzeit nur kleine Schritte und viele Gedanken.


    Ich möchte für mich mal die Bauzeit dokumentieren und schreibe drunter, wie lange ich in etwa für die Schritte gebraucht habe.
    (Bauzeit ca. 1 1/2h )


    Hier nun die Bilder.


    Grüße
    Daniel





    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...

  • Hallo Daniel - gerne schaue ich auf dieser Baustelle zu! Ein originelles Modell. Ich wünsche guten Bauerfolg!
    Und recht hast du: Papier darf auch nach Papier aussehen...


    Gruß Michael (maxl)

  • Hallo alle zusammen,


    es war wieder eine kleine Weile Ruhe im Bau, da ich durch die Arbeit recht ausgelastet war und mir Abends bevorzugt seichte Serien zum Abschalten reingezogen habe.


    An ein paar Abenden kam ich zum Schneiden. Es war jedoch nicht genug Stoff da, um den Baubericht damit zu füttern.


    @maxl, Willkommen an Board, wobei besser in der hoffentlich baldigen LKW Kabine.
    Ich habe hohen Respekt vor den Kollegen, die ihr Modell wie auch immer bearbeiten und lackieren, so dass die Nähte weg sind und es aussieht wie aus einem anderen Material.
    Es ist jedoch bisher noch nicht mein Papiermodellbau, vielleicht ändere ich ja eines Tages meine Meinung. Man soll ja immer für alles offen sein.


    Jedoch mag ich es über das Papier zu streichen wenn eine Kurve / Bogen sehr gut gelungen ist und auch die Lösungen anzuschauen, wie die Streifen und Nähte zusammengesetzt wurden und mit welcher Genauigkeit.



    Ich würde sagen, genug abgeschweift und philosophiert, weiter geht`s.


    Ausgeschnitten wurden nun Teile 2 bis 10, außer das Teil 4.
    Ein langer, weißer Streifen, mehrfach geknickt, zur Verstärkung, im Querschnitt so, da gerade kein Foto parat:
    _
    _| |_
    Ich möchte eine eigene Verstärkung durchführen und dadurch wurde das Teil 4 unnötig.


    Teile 2 und 3 werden quer im dicken Mittelstück von Teil 1 angebracht. Ich habe bei den Teilen 2 und 3 die Klebelaschen abgeschnitten und die Vertiefung, nunja, wegen der dicken Pappe weiter vertieft.


    Hier stellen sich schon die ersten Fehler raus.
    Die roten Nummern sind vertauscht, die die weiteren anzuklebenden Teile andeuten.
    Auf Teil 2, steht, dass Teil 6&9 angeklebt werden soll, es ist aber Teil 5&8. Äquivalent auch das Teil 3, anstatt 5&8 kommen hier 6&9.
    Nichts großes oder Wildes und leicht ersichtlich.


    Schade an Teilen 2&3 ist, dass die hinten nicht schwarz bedruckt sind und dann weiße Lücken auf der Rückseite sind, wo die Abschlüsse der Trittbretter sind.
    => Selber Färben, aber hier gab es ein Problem, auf das ich später eingehe.


    Im Prinzip wurden mit den Teilen 2&3 und Teilen 5&6 der Rahmen erstellt.
    Die dicke Pappe von hinten an Teil 1 eingeklebt.
    Die Innenseiten der Teile 2,3,5&6 auch mit dicker Pappe verstärkt.
    Querstreben eingeklebt.
    Mit dicker Pappe eine Art Deckel gemacht.
    Und dann die Klebelaschen umgeknickt und angeklebt.


    Damit keine Wölbung mit der Verkleidung 7,8 & 9 entsteht, eigenen 160g Karton genommen und das zwischen die Klebelaschen eingeklebt.


    Tja und dann die Verkleidung obendrauf angebracht.


    Übernacht beschwert liegen lassen.


    Man sieht es dem Rahmen nicht an, aber es steckt doch einige Arbeit drinnen.
    Das Teil hat ordentlich Gewicht, ist absolut Plan und durch die Verstärkung sind die Oberflächen richtig glatt und nicht wie ohne Pappe etwas gewölbt, so ähnlich wie bei Zelten.


    Melde mich noch gleich mit einem kurzen Anschlussbericht, aufgrund der 10 Bilder Vorgabe.


    Aber nun seht selbst.








    Bis gleich...

    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...

  • ...der Anschluß,


    als der Rahmen fertig war, waren die Knickkanten durchs Färben sehr ausgefranst.


    Ich habe diese mit Weißleim wieder glatt bekommen.
    Generell klebe ich mit Uhu Alles Kleber und dem Uhu Bastelkleber auf Weißleim Basis. (Glaube der ist etwas dünner als der für Holz)
    Leider ist mir mit dem Alleskleber, als der einen Faden gezogen hat, ein Fehler passiert.
    Der Faden ist auf das Teil 9 gefallen und ich konnte es nicht mehr retten.
    Unten stört es nicht so sehr.


    Und ja durch das Loch möchte ich eventuell eine Lenkung einbauen.
    Dafür die Vorbereitung.


    Die Verstärkung zum Beschweren war der Kleine gar nicht einverstanden und hat seine Bücher und Duplo Steine am nächsten Morgen zurückgefordert.


    Es gab ja noch das Thema mit dem Abschluss zu den Trittleisten.


    ..Moment 11 Meter Schießen, Spanien : Italien ... zwinker2
    Italien, von meiner Seite hätten beide weiter gedurft, aber so n 11 Meter ist immer ne Nervensache.


    Durch vieles Knicken und Drücken haben die Abschlüsse der Trittbretter sehr gelitten.


    Ich habe hier aus Karton für jede Ecke eine kürzeren Streifen und einen längeren Streifen geschnitten.
    Den Kurzen als Abschluss für die Klebekante und den Längeren um den Schnitt zu verbergen.
    Dann noch mit schwarzer Farbe die Kanten " gefüllt ".
    Ist nun deutlich stabiler und gefällt mir gut.


    Es schwer den Fokus auf die Teile zu bekommen, aber denke es wird erkannt.


    Als nächstes kommt die Kabine.
    Hier wird es eine längere Pause geben, da ich ordentlich Hirnschmalz reinstecken muss.
    Sobald ich hier eine Lösung für mich gefunden und ausgearbeitet habe, werde ich mich melden.


    Schlaft gut und bis demnächst.


    Grüße Daniel


    P.S: Natürlich die Bilder und die Bauzeit:
    4x 1,5h, 1x2,5h, 1x3h = 11,5h
    plus die 1,5h von zuvor, also derzeit gesamt 13 Stunden.






    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...

  • Hallo zusammen,

    es ist schon über eine Weile her.
    Die Feuerwehr ist nicht vergessen.
    Es geht nur schleppend voran. Familie & Beruf haben Vorrang.

    Ich kam im Februar zum Bauen und im September.
    Habe lange überlegt, ob ich die Ergebnisse zeigen soll oder nicht, da es keine großen Sprünge sind.

    Und nunja es kam auch kleinere und mittlere Projekte dazwischen. ;)
    Den Mercedes und den Traktor möchte ich irgendwann mal gesondert vorstellen.
    ( Geschenke für Freunde, da musste es etwas schneller gehen. Daher kein Bericht )

     

     
    Lok aus großen Karton Ein Ufo :)


    Den kennt ihr ja

    Genug von meinen Ablenkungen und Ausreden, zurück zum Thema.

    Im Galeria habe ich farbige Pappe als 120g A4 entdeckt und das Bastlerherz hat freudig zugeschlagen.
    Zu Hause die Enttäuschung, es ist sehr labbrig.
    Gut, ich möchte damit ja keine tragenden Teile machen, sondern nur Rückwand farbig aufpeppen.

    Klebelaschen wurden entsprechend gekürzt und Scheiben schon verklebt. Als nächstes müsste die Frontscheibe kommen und eingepasst werden.

    Dann bin ich am Überlegen, ob ich erst mit dem Boden, Sitze, Armaturen weitermache, oder mit dem Dach.
    Ich möchte nämlich Innenwölbung des Daches erhalten.

    Ich bringe Abends noch die Konzentration zum Schneiden auf, aber leider nicht für eigene Kreativität ;(

    Wegen der Anzahl der Bilder gibt es zwei Antworten :)

    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...

  • Teil 2

    Die Bilder

     
    Welches braun als Interieur...
      

      
    Für Innen ist die Rotnuance annehmbar

    Die Septemberarbeit:

      



    Hauptsächlich Färben, Klebelaschen anpassen und Scheiben eingeklebt.
    Die rote Rückseite ist noch nicht eingeklebt. Das Teil wird gebogen und natürlich entsteht dabei ein Versatz.
    Bin nur noch nicht sicher wo ich hier einschneiden und anpassen will.

    Derzeit bin ich am Überlegen, ob ich an der goldenen Schere mit einem Auto mitmache und diesen Bericht pausiere
    Es wäre komplex, aber ich müsste keinen Hirnschmalz in Eigenkonstruktionen reinstecken. Also würde ich sogar öfter Basteln.

    So oder so werde ich wieder eine längere Pause im Bericht benötigen.

    Ich Danke für eure Geduld und das ihr weiterhin dabei bleibt :)

    Viele Grüße
    Euer Daniel

    Die Idee, des perfekten Modells beim ersten Anschneiden, bis zum ersten Schnitzer und dann das entspannte weiterbauen...
    ...Papier darf auch nach Papier aussehen...