Fabrikgebäude 1:87; Schreiber-Bogen; Hansen/Tabernacki

  • Liebe Kartonmodellbauer,


    dieses Fabrikgebäude ist hier noch nicht als Baubericht aufgetaucht (oder ich kann nicht gucken). Ich habe es mehr aus Langeweile angeschnitten, da ich mit meinen anderen Projekten gerade nicht weiterkomme.


    Das ganze Teil ist sehr raumgreifend; etwas böswillig könnte man auch sagen: Es ist ein Klotz... Ob es als Gebäude für meine wiederzuerweckende alte Eisenbahnanlage in Frage kommt, ist noch nicht sicher. Denkbar wären auch plastische Fassadenteile als Elemente einer Hintergrundkulisse.



    Leben bekommt die Fassade natürlich nur durch plastische Strukturen. Der Bogen sieht mehr als nur Aufdoppelungen vor. Die Fenster und Tore stehen tief in der massiven Mauer; Mauervorsprünge sind kräftig ausgeführt.


    Ich bin gespannt auf die Wirkung der ersten Fassade!


    Beste Grüße Michael (maxl)

  • Hallo Michael,


    mit dem Modell triffst Du bei meinen Interessen wieder voll ins Schwarze ... ich hab mir den Bogen auch vor 3 Wochen für irgendwann-mal-zwischendurch geschossen ...


    Habe überlegt, ob man aus dem Fabrikgebäude sowas wie einen lost-Place machen kann ... mit viel Gestrüpp und zugewachsenen Türen und einem alten LKW, der schon platte Reifen hat und Graffities ... Vorbilder gibts im Original viele. Habe vor zwei Wochen das ehemalige BW Rheine besucht und fotografiert, beeindruckend ... alles zugewachsen. Oder weitere Ideen aus dem Internet.


    Bin neugierig was Du daraus machen wirst und bleibe an Deinem Baubericht dran !


    Übrigens ... als Modell mal zwischendurch geht auch immer mal ein Güterwagen oder 'ne kleine Lok ....


    Beste Grüße von Frank

  • Moin Michael,
    da hast Du Dir wieder einen Schreiberbogen auf die Schneidmatte gelegt.
    Ich finde das diese Bögen immer eine schöne Textur haben.

  • Hallo Michael,


    auch wieder ein interessanter Bau! Die Idee mit dem Einsatz als Hintergrundkulisse finde ich gut bei diesem doch recht großen Bau. daumen1


    Servus
    hvt

  • Ein herzliches Dankeschön allen Daumengebern und euch, Frank, Thomas und Hagen, für eure Kommentare! Freut mich!


    Ich bin noch unentschieden, ob und was aus diesem Modell werden könnte. Ich fang einfach mal an zu bauen. Da die Kosten für einen Kartonmodellbogen so in etwa ein Zehntel dessen ausmachen, was man in ein vergleichbares Kunststoffmodell investieren müsste, gehe ich ja wirklich kein Risiko ein mit dem Bau.
    Schreibers Gründerzeitvilla (Hinweis von Frank) sehe ich schon für den Fabrikbesitzer reserviert... Aber der Platz auf jeder MoBa ist begrenzt.
    Die Sache ist also noch ganz offen. Hauptsache, ich hab zu tun!


    Beste Grüße Michael (maxl)

  • Immer noch weiß ich nicht, wohin die Reise geht und ob hier ein für meine MoBa brauchbares Modell entsteht oder etwas Kulissenartiges oder alles verworfen wird...
    Die erste Fassade ist fertig. Das Zurücksetzen von Fenstern und Toren ist arbeitsintensiv, da jede entstehende Nische von einem schmalen Ziegelband umsäumt wird. Die Mauervorsprünge arbeiten sich leichter, da hier nur die Kanten gefärbt werden. Eine Torhälfte habe ich leicht geöffnet dargestellt, damit wenigstens etwas Leben in die Wand kommt.



    Ich bleibe meiner "Stabilbauweise" treu - bei so großen Flächen eigentlich ein "Muss".


    Beste Grüße Michael (maxl)

  • Hallo Michael,
    die Mühe lohnt sich offensichtlich daumen1 !
    Die Vorderseite sieht super aus und die Rückwandansicht bietet einen guten Tip zur Bauweise. Ich hab für alle möglichen Anwendungen immer die Raketenstäbe nach Sylvester gesammelt ... die freuen sich jetzt schon wenn ich mal dasselbe Modell anfange ... zwinker2
    Weiter so !


    Gruß von Frank

  • Vielen Dank, Frank, für dein Lob! Die Fassade für sich genommen ist schon eindrucksvoll. Ob und in welcher Form dieses Gebäude auf meine MoBa passen wird, bleibt abzuwarten. Es wird schon ein wuchtiges Teil...


    Eine Sammlung von Raketenstäben wäre mir natürlich auch hilfreich, aber Silvester fiel bei uns in dieser Hinsicht ja praktisch aus. Also mussten es Vierkantstäbe aus dem Baumarkt sein. Aber das lässt sich finanziell verkraften!


    Beste Grüße Michael (maxl)

  • Ich komme voran. Entgegen der Nummerierung des Baubogens habe ich mich zunächst an einer Giebelseite versucht. Durch die entstehende Eckverbindung erhält man einen ersten Eindruck vom fertigen Gebäude. Die Eckpfeiler sind als Einzelteile ausgeführt. Ich habe einen direkt auf 8x8mm Kantholz geklebt.



    Die Eckverbindung selbst halte ich konstruktiv für schlecht gelöst. Zwei so große Fassadenelemente sollte man über eine breite Lasche direkt miteinander verkleben können, weil das sauber auf einer flachen Unterlage möglich ist und die Teile optimal zueinander ausgerichtet und fixiert werden können. So aber muss man das Ganze irgendwie freihändig zusammenfummeln und kann z.B. Spannungen durch leicht verbogene oder sich verbiegende Bauteile nur mühsam korrigieren.
    Na gut, irgendwie ging es dann...



    Der Baubogen sieht von innen einzuklebende Kartonversteifungen vor. Ich bleibe bei meinen Kantholzleisten.


    Beste Grüße Michael (maxl)

  • Hi Michael,


    das sieht richtig gut aus ! Toll zu sehen, wie die Fabrik langsam ihre Wirkung entfaltet. happy 2


    Ich werde eines Tages Deine Bauweise übernehmen ! Ich mag solide Unterkonstruktionen.


    Weiter so mit viel Spaß !


    Gruß von Frank

  • Nun wird es aber Zeit! Ich habe euch lange warten lassen... Naja: Die Sommerpause war eigentlich keine, sondern mit einem 1:1-Carportbau im Wesentlichen gut gefüllt.

    Jetzt hat der Basteltisch mich wieder. Das Fabrikgebäude selbst ist soweit fertig. Da sich baulich keine neuen Aspekte ergeben haben, kann ich die Bilder mehr oder weniger umkommentiert einstellen:


       


    Meine "Stabilbauweise" bleibt erkennbar und ich freue mich natürlich darüber, Frank, dass du sie möglicherweise übernehmen willst. Mit dem Einfügen des Daches ist die "Kiste" tatsächlich sehr robust und völlig verwindungssteif. Nur Drauftreten bleibt verboten!


       


    Natürlich dürfen Regenrinnen und -fallrohre nicht fehlen. Die Backsteinarchitektur des Gebäudes wirkt doch ein wenig uninspiriert... Ein paar kleinere Anbauten würden das Modell so sehr beleben. In dieser Hinsicht dürfte der Schornstein ein Gewinn sein. Den werde ich als nächstes bauen.


    Beste Grüße

    Michael (maxl)

  • Vielen Dank, Dieter, für dein Lob und natürlich allen Likern!

    Nun ist auch der Schornstein fertig. Es war ein Bastelnachmittag, mehr nicht. Den Schornsteinkopf zu formen brauchte es etwas Geduld.

    Ansonsten stellt der Schornstein keine besondere Herausforderung dar. Ich habe ihn innerlich durch zwei leichtere, gerollte Kartonstücke gleicher Abmessung stabilisiert.

    Dem Unterbau habe ich einen plastisch ausgeführten Steinsockel "gegönnt".

    Die Bildqualität ist leider mies. Die Aufnahmen entstanden bei Zimmerlicht und im Automatikmodus mit entsprechend schlechter Auflösung. Sorry!


       


    Bei meiner "Schrankfach-Modellbahn" herrscht längst Überfüllung und bedrückende Enge... Wird Zeit für eine Modellbahnplatte!


    Beste Grüße

    Michael (maxl)

  • maxl

    Set the Label from Baubericht to Fertig
  • Tach Michael!

    Sehr gut geworden!!! Auch die stabile Bauweise gefällt mir, da halte ich persönlich auch sehr viel von. Lieber eine Versteifung mehr als zu wenig, egal aus welchem Material arbeit2 .

    Diese alte Industrie-Architektur sieht doch immer wieder gut aus, nicht so langweilig und steril wie die modernen Zweckbauten oftmals.


    Gruß Jürgen

  • Herzlichen Dank, Jürgen, für dein spezielles Lob, und ebenso allen "Daumengebern". Ich freue mich sehr!


    Beste Grüße

    Michael (maxl)