Feldmarschall 1:250 HMV

  • Hallo Freunde des Kartonmodellbaus,
    ein neues Projekt und ich bleibe beim gleichen Konstrukteur. Der Feldmarschall soll es werden. Zwar fuhr er nicht nach Tsingtau doch stellt er sehr scön den Typ des Postschiffs in den deutshen Kolonien dar.



    Dieser Bogen ist eindeutig handgezeichnet und die Bauanleitung ist recht kryptisch. Dadurch und das Dampferheck ist der Bogen sicher nicht einfach zu bauen.




    Und es gibt noch einen LC-Satz, den ich auch verarbeiten werde.


  • Hallo Kurt,


    das sieht nach einem sehr schönen Bogen aus, beim HMV finde ich den aber nicht.
    Ist das schon ein älteres, vergriffenes Modell?


    Viele Grüße
    Dieter

  • Servus Kurt,


    auf diesen Baubericht freue ich mich besonders.
    Ich habe Bogen in der gleichen Konstellation wie du (Scheuer&Strüver + LC Satz) in meinem "Will unbedingt bauen"-Ordner.
    Im Archiv des Wiener Marineverbands gibt es zwei Fotos des Feldmarschall, leider ohne Orts- und Datumsangabe.
    Aber die Gegend schaut nach östlichem Mittelmeer aus.


    Im Nachbarforum gibt es einen Baubericht von Zaphod, der könnte dir hilfreich sein.
    Ich kann mich dunkel an ein paar Ecken und Kanten erinnern.


    Leider ist aus der Übrarbeitung des Bogens durch Dirk nichts geworden.


    Bin jedenfalls dabei!


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • das sieht nach einem sehr schönen Bogen aus, beim HMV finde ich den aber nicht.
    Ist das schon ein älteres, vergriffenes Modell?


    Leider ist aus der Übrarbeitung des Bogens durch Dirk nichts geworden.

    Lag aber nicht an mir, sondern habe nie eine Antwort vom Verlag bekommen, zwecks Korrektur der Überarbeitung. Zur Info Piet hatte den Bogen digital bereits überarbeitet.


    Gruß pianisto

  • Das letzte gebaute Modell vor meinem Unfall war die Feldmarschal. Ein gut zu bauendes Modell, aber nicht ganz ohne.
    Und der Zossen passt gut zu meinen Kaiserlichen.


    Gruß Harald

  • Hallo Kurt,


    die "Feldmarschall" ergibt fertig einen tollen Blickfang! Mich hat ihre Dimension erstaunt, die nimmts an Länge locker mit einem Vor-Dreadnought-Linienschiff auf.


    Die Bauanleitung beantwortet nicht immer alle Fragen und es gibt eine Reihe von Klopfern in der Konstruktion (Die Teile für die Sonnensegelstützen würde ich alle zunächst mit mindestens 2mm Überlänge an allen Enden ausschneiden, anhalten und passend einkürzen), aber die bekommt ein erfahrener Marinemodellbauer wie Du gut in den Griff.


    VG


    Curmudgeon

  • Hallo Kurt,


    interessantes Projekt, das auch noch in meiner Schublade auf die Dreidimensionalisierung wartet, deshalb sschaue ich Dir wieder gerne und interessiert über die Schulter!


    Servus
    hvt

  • Hallo Dieter,
    Hallo Wolfgang,
    Hallo Harald,
    Hallo Fritz,
    Hallo Lars,
    Hallo Thomas,
    Hallo Hagen,
    schön, Euch dabei zu haben.
    Hallo Dirk,
    es ist sehr schade, daß die Überarbeitung ausgeblieben ist. Der Bogen hätte es verdient, aber auch sehr nötig.
    LG
    Kurt

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    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Beim Zusammenbau der Grundplatte zeigt sich schon, daß man beim Bau mit kleinen Ungenauigkeiten wird leben müssen.



    Die Spanten haben seitlich klebelaschen. Ich gehe davon aus, daß sich ihre Verwendung eher negativ auf die Bordwände auswirken wird und trenne sie daher ab.



    Am Heck gibt es sicher hilfreiche Spanteneinsätze aus verdoppeltem Karton. Stringer wurden damals noch nicht verwandt. Damit die Angelegenheit nicht zu wackelig wird, stabilisiere ich durch das Einkleben kleiner Winkel.


  • Türen zum Aufdoppeln gibt es nicht. Da zeigt sich klar, daß dieser Bogen älter ist als der der Hohwacht. Das ist aber kein Problem. Ich habe den Scanner angeworfen und mir die benötigten Teile verschafft.
    Als Auflager verwende ich nicht die Knicklaschen, sondern vervierfachte Kartonstreifen.



    Das Spantengerüst ist fertig. Es gibt hier wieder das bei größeren HMV Modelen auftauchende Problem, daß das Spantengerüst bei der Länge etwas weich ist und sich bei den dünnen Decks leicht die darunter liegenden Spanten durchdrücken.


  • Zuerst werden die Decks eingeklebt. Man sollte nicht vergessen, die Öffnungen für den Mastfuß auszuschneiden.
    Die weiteren runden Markierungen mit Schraffuren sind irreführend, sie bleiben zu. Dort werden die Lüfter aufgeklebt.



    Eine Ladeluke wird aufgeklebt. Der Bogen bietet alternative Abdeckungen an, mit denen ich allerdings nicht viel anzufangen weiß.



    Dann kommen noch wände hinzu. Da hier später das Backdeck aufgeklebt wird, dürfte von alledem später nicht viel zu sehen sein.
    Was mich irritiert, ist die Ladeluke. Wie in aller Welt hat man die geöffnet und beladen?


  • Am Bug und Heck wird Bleiballast eingeklebt.



    Die seitlichen Klebelaschen werden zur Vermeidung von Blitzern eingefärbt. Meine Erfahrung ist, daß bei einem verdoppeltem Spantengerüst und verdoppelten Decks diese Knicklaschen überflüssig sind. Der verdoppelte Karton bietet ausreichend Klbefläche.



    Und nun ist auch das Hauptdeck drauf.


  • Moin Kurt,


    das sind schon gute Baufortschritte! ja 2
    Hinsichtlich der „Bleiballastes“ kann ich mich erinnern, dass meine Mutter sich immer wunderte, wo ihre Gardinenbleibänder geblieben waren ….und ich hab nix verraten lala1
    Irgendwann ist sie mir auf die Schliche gekommen….das gab vielleicht Mecker…. haue 2


    Lg.
    Thomas

  • Hallo Kurt,


    es geht prima voran mit Deinem "Feldmarschall". Die Lüfter würde ich auch direkt auf das Deck kleben. Das Versenken erschwert die Ausrichtung erheblich.


    Über dieser Ladeluke ist auf der Back eine zweite Luke. Man musste die Abdeckungen von beiden Luken entfernen und konnte dann vom Backdeck aus entladen.


    Warum man hier keine durchgehende Wand gewählt hat (hätte ja auch den Stauraum vergrößert), weiß ich nicht.


    VG


    Curmudgeon

  • Hallo Thomas,
    Hallo Lars,
    für meinen Geschmack ist das Tempo eher schleppend. Das liegt aber daran, daß die Bauanleitung unterirdisch ist. Ich verbringe viel Zeit mit Rätselraten.
    Den Bogen habe ich in der Vergangenheit oftmals hervorgeholt, mich dann aber nicht getraut, ihn anzuschneiden.Wie meine ersten Erfahrungen beim Bau nun zeigen, durchaus mit Berechtigung. Vor ein paar Jahren hätte das Modell noch gute Chancen gehabt, in der Rundablage zu landen, was ich nicht leichtfertig tue.
    LG
    Kurt

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  • Vor dem Anbringen der Bordwände sind die unteren Aufbauwände anzubringen. Diese in der Bauanleitung vorgegebene Reihenfolge ist sinnvoll, da die Aufbauwände mit Knicklaschen aufzukleben sind, was ich für die schlechtmöglichste Vorgehensweise halte. Da die Bordwände noch nicht angebracht sind, kann man die Decks von unten an die Klebelaschen drücken, was das Ergebnis wesentlich besser ausfallen lässt.


    Die Fenster möchte ich verglasen. Die schlechte Grafik des Bogens lässt da ein Detail im Blau verschwimmen. Einige Fenster haben einen Zwischensteg. Mit Farbe und Pinsel kann ich das nun herausarbeiten.



    Die Türen zu Aufdoppeln liefert der Scan und ein mit Weißleim behandelter Nähfaden dient als Handlauf..


  • Hallo Kurt,


    beim Anblick der letzten Bilder fiel mir etwas ein:


    Teil 40 (die lange weiße Markierung am Rand) darf nicht genau auf seine Markierung geklebt werden. Außen kommt hier später noch die Reling AUF das Deck, d.h. am Rand muss Platz in der Stärke der Fußleiste der Reling aus dem Lasercut bleiben.


    VG


    Curmudgeon

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