Tragflügel U-Jagdboot "Sokol", Projekt 11451, NATO Mukha Klasse, Budinok Paperu 02/2019, M 1:200

  • Hallo zusammen,


    Angaben zum Bogen spare ich mir, denn eine ausführliche Vorstellung erfolgte bereits hier.


    Konstrukteur des Modells ist Roman Djomin und damit der selbe Mann, der die Fregatte "Hetman Sahajdatschny", Projekt 1135.1, M 1:200 für den Dom Bumagi Verlag konstruierte (siehe auch aktueller Baubericht von Jürgen hier im Forum).


    Jürgens bisherige hervorragende Bauergebnisse mit der Fregatte wecken bei mir große Zuversicht, mich für ein präzise und passgenau konstruiertes Modell entschieden zu haben und erste Steckproben der LC-Teile für das Rumpf-Spantengerüst bestätigen das gleich mal perfekt - passt saugend!


    Und jetzt geht´s los:




    Viele Grüße

    Roland


    P.S. Eben nochmal die Bogenvorstellung von einst gelesen und mir fiel auf: der nachträglich gekaufte Ätz-Detailsatz ist da noch nicht erwähnt. Bilder folgen im nächsten Beitrag.

  • Servus Roland,


    da setze ich mich sofort in die erste Reihe.

    Wünsche dir viel Spaß beim bauen.


    Vielleicht schaut Roman ja vorbei....



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

  • Hi Roland

    Ich quetsche meinen Stuhl auch noch rein.

    Interessantes Projekt

    Gruß Peter

    Eine scharfe Schere, ein gutes Skalpell und sehr guter Kleber was will man mehr.


    Blöd1

  • Dieser Bericht kann man nicht vermeiden.

    Liebe Grüsse an alle Mitkleber: Krisztián
    Leute, die Modellbögen kaufen denken, dass sie auch die Zeit kaufen, die für ihre Montage notwendig ist. Aber ich bin alt genug zu wissen, dass es nicht wahr ist.
    People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2

  • Hallo zusammen,


    über eurer bekundetes Interesse freue ich mich sehr und ganz besonders natürlich über Romans professionelle Begleitung - herzlichen Dank Roman! high five1


    Nun aber tapfer zum bedruckten Papier.


    Das Rumpf-Spantengerüst:


    So routiniert man geneigt ist, die LC-Teile zusammen zu kleben, gilt es hier ein paar Dinge zu berücksichtigen:


    1. die Schnittkanten unbedingt sauber und gewissenhaft vom Ruß des Laser und den zurückbleibenden kleinen Stümpfen der Haltestege reinigen

    2. bezugnehmend auf die gezeigten Skizzen der Bauanleitung die Teile 1l (L+R) so montieren, dass die auf Bild 4 mit rotem Pfeil gekennzeichneten Markierungen nach unten zeigen (bei mir falsch montiert!). Diese Markierungen ermöglichen nämlich die exakte Positionierung der Teile 1o (L+R - siehe Bild 5)

    3. Ebenso auf die richtige Positionierung der Radialspanten 1b und 1h achten (1b siehe Bild 7). Bei Spant 1h muss die darauf markierte Position für die beiden Hilfsspanten 1m (L+R) zum Bug zeigen! (Siehe auch Bild 8).

    4. Vor Verleimung der Deckplatte, Teil 1p, mit dem Spantengerüst nicht vergessen, die Platte an die Wölbung der Spanten anzupassen.


    Das letzte Bild zeigt den von mir nachträglich gekauften Ätz-Detailsatz. Eine Anschaffung, die ich - wie auch den LC-Spantensatz - für sehr empfehlenswert halte.

    Denn bereits beim Zusammenbau des Rumpf-Spantengerüstes wird schon deutlich, wie gut durchdacht und mit welcher Präzision dieses Modell konstruiert ist.

    Im Umkehrschluss bedeutet das erfahrungsgemäß nämlich auch, dass bereits geringste Maßabweichungen bei selbst geschnittenen Spanten zu unliebsamen Überraschungen im weiteren Bauverlauf führen können.

    Und da in Echtzeit mein Bau der Berichterstattung etwas vorauseilt kann ich sagen, die Präzision setzt sich wohltuend fort!








    Viele Grüße

    Roland

  • Hallo Ludwig,


    danke für dein Interesse, das freut mich!


    Die folgenden Bilder zeigen Ergebnisse der Erstbeplankung. Verdeutlicht werden soll, dass die beiden auf Spant 1h aufzuklebenden Hilfsspanten 1m soviel überstehen müssen, dass die Erstbeplankung 1s auf 1h aufliegt und ihre Oberfläche bündig mit 1m abschließt (Bilder 2 und 3).

    Das letzte Bild zeigt (rot eingekreist) den am Übergang zum Deck markierten Bereich auf dem Beplankungsteil 1p, der im Übergang zum Deck mit einem Radius versehen werden muss (siehe auch Baubericht Jürgen - Fregatte Hetman Sahajdatschny).

    Am entsprechenden Beplankungsteil 1a ist der abzurundende Überstand erkennbar.


    Viele Grüße

    Roland




  • Hallo Roland!

    Es mag seltsam klingen, aber ich empfehle dringend, KEINE kleinen 0,5-mm-LC-Teile zu verwenden.

    Dies sind zum Beispiel Geschütze und Aufbauten. Mir persönlich hat die Präzision bei der Herstellung kleiner Teile mit einem Laser nicht gefallen.

  • Hallo Roman,


    besten Dank für deinen Hinweis und den Konradus-Link mit der perfekten Bauanleitung. ja 2


    Viele Grüße

    Roland

  • Hallo Roman,


    dein Hinweis

    Es mag seltsam klingen, aber ich empfehle dringend, KEINE kleinen 0,5-mm-LC-Teile zu verwenden.

    Dies sind zum Beispiel Geschütze und Aufbauten. Mir persönlich hat die Präzision bei der Herstellung kleiner Teile mit einem Laser nicht gefallen.

    hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe einige Teile des 0,5mm LC-Satzes mit den Teilen im Bogen auf Deckungsgleichheit geprüft (die Bilder zeigen nur zwei Beispiele von ca. 12 Kontrollen).



    Das Ergebnis: aus meiner Sicht 100% Deckungsgleichheit!


    Deshalb meine Bitte: ist es dir möglich, deine Empfehlung nochmals genauer zu begründen? Das wäre sicher auch für alle die Modellbauer wichtig, die diesen Bogen + LC-Zubehör noch kaufen wollen.

    Danke im Voraus für deine Bemühungen.


    Viele Grüße

    Roland

  • Hallo Roland!

    Deshalb meine Bitte: ist es dir möglich, deine Empfehlung nochmals genauer zu begründen?

    Es ist eher meine "Religion" - ich traue der Richtigkeit der Geometrie der Maschinen nicht wirklich. Das LC-Set, das ich bekam, hatte viele Verzerrungen.

    Meine Empfehlung ist in diesem Fall so zu verstehen: "Überprüfen Sie die LC-Teile sorgfältig mit denen im Magazin abgedruckten."

  • Vielen Dank für deine Antwort, Roman!


    Deiner Empfehlung sollte bei der Verwendung von LC-Sätzen grundsätzlich gefolgt werden.


    Schon Lenin soll gesagt haben: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"! grins 2


    Viele Grüße

    Roland

  • Serfaus Roland


    Lenin hat aber auch gesagt : "Lieber weniger, aber besser!".

    d.h. lieber keine LCTs, dafür aber das Original aus dem Magazin !

    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Moin Roland!

    Klasse einfach nur klasse. Das ist ja jetzt schon kein Baubericht mehr, sondern ein Workshop.

    Schön Roman, dass Du hier dabei bist und "mitarbeitest" daumen1

    Eins ist jetzt schon klar: Das wird sensationell hier freu 2

    Liebe Grüße

    Jörg

  • Lenin hat aber auch gesagt : "Lieber weniger, aber besser!".

    Der meinte damit aber - ganz anders als deine kühne Interpretation - die "Menschenqualität" eines künftigen neuen Staatsapparates, lieber LC-Muffel Klaus! les 3

    Also werde ich weiter genüsslich LC-Spanten verkleben, mich in der gewonnene Zeit in schwäbischen Tugenden üben sauber1

    und gelegentlich bei dir vorbeischauen, um deine vom Spanten schneiden wunden Finger zu kühlen. grins 2


    Viele Grüße

    Roland

  • Lieber Roland


    meine Interpretation ist unserem Hobby adaptiert, sinngemäß also les1 . Deine Interpretation ist wahrscheinlich die Auslegung seiner Worte von Josef S.

    um deine vom Spanten schneiden wunden Finger zu kühlen

    Lenin hat aber auch gesagt : "Willst du einen Menschen kennen, schau nicht auf seinen Mund, schau auf seine Hände !"

    LG Klaus

    (so, ich denke jetzt sollte der sensationelle Workshop nicht mehr von mir gejammed werden lala1 )

    viderimus nil posse creari de nihilo

  • Hallo zusammen,


    rückblickend noch meinen Dank für die bisherigen Reaktionen und Beiträge.


    Das Rumpf-Spantengerüst ist mittlerweile fertig zusammengebaut, verschliffen und an den aus meiner Sicht wichtigen Stellen eingefärbt.




    Zum Färben verwende ich zwei Aquarellstifte von Faber-Castell (UWS + Bordwände und Aufbauten), sowie einen Edding callygraphy pen 1255 für das Deck und Diverses.



    Die aufwändige Konstruktion des Spantengerüstes ist hervorragend passgenau und im Bauergebnis höchst stabil und verwindungssteif.

    Auch erste Anproben von Bordwandteilen zeigen präzisen Sitz.



    Viele Grüße

    Roland

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