Ryan NYP „Spirit of St. Louis“ USA 1927 – Charles A. Lindbergh, Schreiber Verlag 1:50 auf 1:87 skaliert

  • Mein Bau an der Weißkopf Nr. 21 ruht ja vorerst. Darum habe ich ein weiteres Flugzeug aus der Pionierzeit der Luftfahrt mir vorgenommen. Meine Wahl fiel auf die Ryan NYP „Spirit of St. Louis“ von C. Lindbergh.


    Zum Flugzeug:

    Am 20. Mai 1927 startet Charles Lindbergh zum ersten geglückten Alleinflug über den Atlanik von West nach Ost. Er startete vom Roosevelt Flughafen in New York und landete nach 33 Stunden und 5808 Km um 22.21 Uhr in Paris auf dem Flughafen Le Bourget. Für diesen Flug lieh sich Lindbergh 15000 Dollar um sich von einer unbekannten Flugzeugfirma der Ryan Airlines in San Diego das Flugzeug zu kaufen. Er ließ die Tragfläche von 11 m auf 14 m vergrößern. Der 9 Zylinder Sternmotor leistete 223 PS. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 220 km/h Das Tankvolumen wurde auf ca. 2000 Liter vergrößert. Es war kein überragendes Flugzeug und für Landflüge konzipiert. Die Bezeichnung NYP steht für die Flug-Mission New York–Paris. Aus dank für seine Geldgeber, die aus St. Louis stammten, steht der Schriftzug „Spirit of St. Louis“. Der 25 jährige Lindbergh sah diese Maschine aber für leistungsfähig um dieses Unternehmen ausführen zu können. Er hat recht bekommen.


    Der Bogen:

    Mein Schreiber Bogen ist aus einer früheren Zeit und schlummerte schon einige Jahre in der Schublade. Das Modell ist auf 2 Seiten gedruckt, die, wie bei Schreiber üblich, etwas größer sind als DIN A4. Auf der Rückseite der beiden Modellbogen gibt es die gezeichnete Bauanleitung.

    Meiner Leidenschaft zum Maßstab 1:87 folgend habe ich die Bogen um 57% verkleinert.


    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph

  • Hallo Christoph,


    auch hier schau ich Dir gerne zu. Für die alten "Kisten" bin ich immer zu haben.

    Interessant finde ich auch Deine Infos zum Flugzeug.

    Dann wünsche ich viel Spaß und gutes Gelingen mit dem Teil.

    Sieht ja schon vielversprechend aus. daumen1


    Lieben Gruß
    Ralf


    Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2

  • Grüß Dich Christoph,

    Ein interessantes Modell daumen1

    Verkleinert kommt das sicher dem Modell zugute.

    Wird interessant!

  • Da werden Erinnerungen wach - den hatte ich als siebenjaehriger gebaut!

    Damals war ich noch zu faul, die runden Tragflaechenenden anzubringen, also habe ich einfach die Tragflaechen an beiden Enden wie sie sind zusammengeklebt. Sah nicht besonders aus, aber ich war zehn Minuten eher fertig... happy1

    Natuerlich waeren die einzelnen Zylinder viel zu abenteuerlich und gewagt gewesen, selbst in voller Groesse, also musste der Ring herhalten.

    Spaeter habe ich den Flieger dann als unmotorisiertes Fesselflugzeug benutzt... happy1

    Flog eigentlich ganz gut!

    Das waren noch Zeiten...bin froh dass die vorbei sind... happy1

    Gruesse,
    Norm
    bä1


    Zehntausend Teile sind auch nicht schwieriger.
    Die dauern nur länger... les 3
    ______________________________


    Versemmelte Werke ach1

  • Hallo Dieter,

    ja, diese Verkleinerungen machen schon etwas her (wenn es gelingt).


    Hallo Norm,

    ich muss gestehen, dass ich beinahe auch die Tragflächen stumpf verklebt hätte, aber dann ist es mir doch noch aufgefallen. Aus doppel gedruckten Vorlagen konnte ich die Enden doch noch ankleben.


    Beim Motor schau mal nicht so genau hin. Mir ist es gelungen die einfache und detaillierte Version zusammen anzubringen. (Wer richtig und vor allem rechtzeitig sieht und ließt ist im Vorteil)

    ?( oh1 les 3)



    Nun Freunde,

    nach dem ich mir einen rückenschonenden Bastelplatz geschaffen habe geht es nun weiter.


    vorher nachher Die Arbeitshöhe ist um 20cm gestiegen.


    Aber leider haben Fingerfertigkeit und Kleber nicht so gewollt wie ich es mir wünschte zeige ich euch lieber keine Zwischenschritte. Sie wären zu grausig. Aber das Gesamtbild ist doch noch was geworden und somit ist der Flieger kurz vor dem Absturz in den Atlantik, äh in den offenen Rundordner, doch noch heil gelandet.

     




    Mit diesen Bildern schließe ich den letztlich verkürzten Baubericht.

  • Hallo Christoph,


    der Flieger sieht gut aus, die Verkleinerung hat den Bau bestimmt nicht einfacher gemacht klasse1


    Viele Grüße

    Dieter

  • Schönes Maschinchen klasse1

    Man muss ja immer bedenken wie groß das Modell ist.

    Sieht doch schön aus daumen1

  • Hallo ihr beiden Dieter!

    Vielen für euren Zuspruch!


    Nun habe ich noch einen kleinen Nachhang

    Hier möchte ich euch einen Vergleich zur Spirit of St. Louis mit 3 Flugzeugen zeigen, die eine ähnliche Größe haben und Meilensteine in der Flugzeug Geschichte sind. (Und sich in meiner Sammlung befinden. Alle in M 1:87) Wer würde mit welchem Flugzeug über den Atlantik fliegen wollen?



    Junkers Ju F 13

    Ryan NYP

    Messerschmitt Bf 108

    Dornier Do 27

    Baujahr

    1919

    1927

    1934

    1954

    Motor

    6 Zylinder Reihe

    9 Zylinder Stern

    8 Zylinder V

    6 Zylinder Boxer

    Leistung PS

    185

    223

    240

    270

    Reisegeschwind. Km/h

    140

    173

    265

    200

    Höchstgeschwin. Km/h

    170

    220

    303

    248

    Reichweite KM

    1200

    5808,5

    1000

    843

    Spannweite m

    14,82

    14,30

    10,62

    12,00

    Länge m

    9,60

    8,56

    8,29

    9,60

    Höhe m

    4,10

    3,04

    2,85

    2,71

    Flügelfläche m2

    34,50

    29,64

    16,40

    19,40

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph

  • Moin Christoph,

    erst mal,Du hast in den doch kleinen Maßstab ansprechende Modelle gebaut. ja 2

    Ich denke bei dem Modell Vergleich ist nur die Spirit über den Teich gekommen.Ich habe mal gehört,

    die hatte eine Tankvergrösserung und der gute Lindberg konnte

    deswegen nicht vorne raus sehen.

    Ich vermisse eine gelbe Piper,die ist ja ein Muss. zwinker1

  • Hallo Thomas,

    eine Piper ist (noch) nicht in meinen Hangern. Da hast mir, dankenwertersweise, eine schöne Anregung gegeben.

    Charles Lindbergh hat seine Maschine extra für den Atlantikflug mit seinen Vorstellungen herrichten lassen aus dem Typ der Ryan M 2.

    Mir ging es oben um eine Gegenüberstellung von ähnlich großen Flugzeugen aus unterschiedlichen Zeiträumen, ganz nach meinem subjektiven Empfinden. Dabei habe ich allerdings eine wichtige Maschine vergessen: die Junkers W 33. Sie ist das Nachfolge Modell der F 13. Eine extra Version wurde für einen Atlanikflug ausgestattet.


    Angaben Dank Wikipedia

    Mein Modell ist aus den JSC Bogen 101 Maßstab 1:100 in 1:87 gebaut.


    Junkers Ju W 33

    Alantk Version

    Baujahr

    1926

    1928

    Motor

    6 Zylinder Reihe

    6 Zylinder Reihe

    Leistung PS

    310

    360

    Reisegeschwind. Km/h

    155

    150

    Höchstgeschwin. Km/h

    197

    195

    Reichweite KM

    1000

    7000

    Spannweite m

    17,75

    18,35

    Länge m

    10,50

    10,70

    Höhe m

    4,10

    3,04

    Flügelfläche m2

    43,00

    46,00

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph