Bell P-39N-0 "Airacobra"; Halinski Kartonowy Arsenal 1-2/2016; Maßstab 1:33

  • moin1 sen,


    nachdem sich die Hellcat als vorzüglicher "Appetizer" erwiesen hat und die ganzen russischen Feuerwehr-LKW's mich gerade doch nicht so magnetisch anziehen, bin ich nun der Versuchung erlegen, einen "Wettbewerb im Wettbewerb" mit abgefahrenen Halinski-Modellen ohne Spantensatz und doppelten Boden auszurufen hüpf1 Somit lautet meine Antwort auf die Endstufen-Spitfire von Alfred und die Me-262 von andreask : "Airacobra mit improvisierter sowjetischer Bemalung". Das Ganze paßt thematisch auch wunderbar zum gerade laufenden "MRB" im blauen Forum, wo ich noch zwei weitere Sowjetfliegerchen am Start habe flieger 1


    Eigentlich ging es mir bei dem Bogen um den amerikanischen Flieger von der Titelseite. Und daß ich auch noch einen Spantensatz besitze, gebe ich ebenfalls zu lala1



    Beides wird aber für schlechte Zeiten eingelagert, weil ich mir gerade eine stattliche Sammlung von Sowjetfliegern zuzulegen beabsichtige. Die Bemalung der Lend&Lease-Airacobra sieht aus, wie in einer Nacht- und Nebelaktion schnell aufgepinselt. Man kann sehr schön erkennen, daß die Sowjetsterne direkt auf ihre amerikanischen Pendants im blauen Kreis gemalert wurden (Sieht aber trotzdem irgendwie großartig aus ja 2 ). Die Nummer auf dem Leitwerk ist wahrscheinlich auch noch von den Amis übriggeblieben. Auf den Tragflächen bietet sich ein ähnliches Bild:



    Und so ein zusammenimprovisiertes Anpinselkunstwerk muß einfach ohne Spantensatz gebaut werden, sonst ist es nicht stilecht.


    Der Startschuß fällt umgehend nach Fertigstellung der Hellcat und einigen Zeitproblemen organisatorischer Natur...



    grr


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo Daniel


    Da bin ich aber neugierig,wie´s dir mit der neuen Aircobra geht.

    Reserviere mir hier gleich einen Platz in der ersten Reihe.

    Viel Erfolg wünsch ich.


    Gruß Andi

    Meine Hobbys
    Computer,Thailand und vor allem Kartonbau grins 2


    Zur Zeit im Bau.
    Bf-110
    Teile bis jetzt verbaut 1760
    Mi 24D HIND
    1619 von ~ 2700 verbaut

  • Hi Daniel


    Ja wollt ihr jetzt die Schiffsbauer bei der GS mit Flugzeugen erschlagen? Gerade als ich dachte ob ich auch mit einem Flugzeug mit mache tanz 2

    Mir ist es ja recht freu1 , ich liebe Flugzeuge flieger 1 und du hast mich als Zuschauer, viel Spaß beim Bau

  • Ja wollt ihr jetzt die Schiffsbauer bei der GS mit Flugzeugen erschlagen?

    So, wie ich das verstanden habe, gibt es für die nächste GS eine Reglementsauflage, die die Möglichkeit des Flugzeuge Bastelns auf ein Minimum reduzieren wird grummel Von daher muß ich mich im aktuellen Wettbewerb nochmal richtig austoben arbeit1 arbeit2 flieger 1 flieger 1 flieger 1 flieger 1 grins 1


    Darüber hinaus paßt dieses Modell auch gerade vorzüglich in mein Gesamtkonzept, da ich gleichzeitig im Event des Nachbarforums noch zwei Sowjet-Fliegerchen baue: https://www.kartonbau.de/forum…?postID=664877#post664877 Wenn die Projekte alle klicken, kann ich ab Mitte kommenden Jahres mit mindestens vier Sowjet-Flugzeugen nebeneinander auf Ausstellungen aufschlagen, falls es denn welche geben wird brüll1 brüll1 brüll1 Das könnte ein ziemlich faszinierendes Bild abgeben ausguck1


    Für dieses Großprojekt über zwei Foren hinweg verzichte ich jetzt auch erstmal für ein paar Monate aufs Rennwagen Basteln auto2 nein1 Man kann ja leider nicht alles gleichzeitig bauen grr


    Gruß,


    Daniel.

  • Daniel

    Changed the title of the thread from “Bell P-39 N1; Halinski Kartonowy Arsenal 1-2/2016; Maßstab 1:33” to “Bell P-39N-0 "Airacobra"; Halinski Kartonowy Arsenal 1-2/2016; Maßstab 1:33”.
  • Ja wollt ihr jetzt die Schiffsbauer bei der GS mit Flugzeugen erschlagen?

    Weniger die Schiffbauer, Helmut, aber ihre Modelle. (Pearl Harbour lässt grüßen).


    Und du, Daniel,

    gibt es für die nächste GS eine Reglementsauflage

    rede und schreib nicht mehr darüber!

    Decken wir alle den Mantel des Schweigens darüber und hoffen darauf, dass mit zunehmenden Alter (Team) auch die Erinnerungen löchrig werden... denk1


    Viele Grüße

    Roland

  • Weniger die Schiffbauer, Helmut, aber ihre Modelle. (Pearl Harbour lässt grüßen).

    Du hast es, wie immer, besser ausgedrückt schwitz1 so meinte ich es natürlich auch.

  • Decken wir alle den Mantel des Schweigens darüber und hoffen darauf, dass mit zunehmenden Alter (Team) auch die Erinnerungen löchrig werden...

    Ist ja auch egal. Nach dieser Goldenen Schere gibt es sowieso keine Halinskis mehr, die man noch in einem Wettbewerb bauen könnte grr Reaktivieren sollte man den Laden motz1



    Jetzt aber mal Schluß mit dem ganzen Geplänkel und ran an den Speck hüpf1 Ich habe parallel zur Airacobra den Doppelbogen der La-5 von W.M.C. auseinandergepflückt ( brüll1 brüll1 brüll1 ). Dabei wurde nochmal doppelt deutlich, was der Halinski-Bogen für ein regelrechtes "Struktur-Monster" ist ja 2 Sowas ist mir selbst bei Halinski noch nicht untergekommen. Vor dem Anschnitt hatte ich Bedenken, daß ich die Versionene der P-39 N und D-Version richtig auseinandersortiert bekomme. Alles für die Katz'! Es gibt zwei Doppelseiten amerikanische D-Version und weitere zwei für die sowjetische N-Version. Die Spantenseiten sind separat deklariert (Die Frage, wie es sich diesbezüglich mit dem LC-Satz verhält, muß zum Glück nicht an dieser Stelle geklärt werden kratz1 ). Die Frage, was jetzt genau was ist, klärt sich dadurch, daß die Abweichungen der N-Version auf einer separaten Skizzenseite zusammengefaßt sind. Diese Variante hat einige Bauteile, die ausschließlich auf dem "sowjetischen Bogen" vorhanden sind. Rätsel mit minimalem Aufwand gelöst, also holmes1 Es gibt eine Seite mit Spanten in 1 mm Dicke und eine weitere halbe Seite für die Pappstärke 0,5 mm. Man muß nichts suchen oder umplatzieren, sondern kann einfach stur zu Werke gehen. Lediglich das leidige B4-Format nervt, weil man dann doch alles zerschnippeln muß, um es irgendwie auf den gängigen A4-Verstärkungskarton zu bekommen grummel Generell sieht der Bogen aus, als hätten Dworzecki und Halinski ein Praktikum in Tschechien gemacht. Papier sparen für Runaways, sozusagen frech 1



    Die restlichen Skizzen. Ich zähle jetzt nicht nach, wie viele das sind nein1 Am Ende sind es wahrscheinlich ungefähr genauso viele Skizzen wie Bauteile schwitz1



    So läßt sich's aber komortabel arbeiten happy 2 Bei Wikipedia gibt es übrigens ein schönes Bild aus dem Luftfahrtmuseum von Mittelfinnland ( flieger 1 Ich muß da irgendwie hinflieger 1 ), das so eine hastig sowjetisch überpinselte P-39 im Original zeigt. Man kann noch wunderbar den Kreis des amerikanischen Abzeichens unter dem Sowjetischen erkennen und auch sonst wirkt alles sehr eilig handgemalert ostern 1


    Bild: Wikipedia (gemeinfrei)


    Da ich der hirnrissigen Idee anheimgefallen bin, aus Gründen der narzisstischen Selbstbeweihräucherung auf die Verwendung des LC-Satzes zu verzichten, wurde ich umgehend zu zwei Tagen Strafbasteln verdonnert, in denen ich gerade mal das Rumpfgerüst und ein Bißchen anderes Gemüse geschafft haberegen1 Es ist also noch nicht vorbei...



    Das Gerüst selbst ist heftigst komplex. Ich habe es mal am fertigen Flugzeug angelegt, um zu zeigen, wo es später im Inneren sitzen wird. Rechts zum Vergleich das Spantengerüst der 2003er "Kobra" (Hab' ich zweimal gebaut und das Bessere verwendet):



    Damit wäre der Startschuß getan. Mal sehen, ob ich aus diesem Handarbeitsmassaker ein akkurates Flugzeug zaubern kann denk1 ausguck2


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo miteinander,


    es ging ein Bißchen weiter an Wettbewerbsmodell Nr. 2: Der Fahrwerksschacht und die Cockpitinnenverkleidung kamen ins Spantengerüst.




    In Sachen Stabilität ist es jetzt mittlerweile echt in Ordnung ja 2


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo Daniel


    OK, nun aber im Akkord! happy1 Mit dem Galeriebeitrag konnte ich Dir dank einer Fehleinstellung des Forums noch knapp zuvor kommen. Nun hast Du mich definitiv überholt...Wobei ich mich mit einem 2. Beitrag noch etwas schwer tue.


    Ich wünsche Dir mit diesem zweiten Beitrag auch wieder viel Spass und Erfolg!


    Beste Grüsse

    Peter

  • OK, nun aber im Akkord!

    Die Luft geht leider so langsam raus. Und dann kommt auch noch dieses dämliche Weihnachten brüll1 Da geht dann fast gar nix in Sachen Modellbau Xmas 2 raus1


    Aber zuvor habe ich zum Glück noch ein Bißchen was geschafft. Zunächst wurde der Flügelhauptspant ausgeschnitten und auf die Seite gelegt, was die verbliebene Spantenpappe um einiges handlicher gemacht hat:



    Danach habe ich den für die P-39 charakteristischen Bogen gebaut. Dabei habe ich ein Bißchen geschimpft, weil die Positionierung der Einzelteile etwas wage und nicht ausreichend angeleitet erschien. Darüber hinaus soll der vordere Bogenteil mittels einer gefärbten Rückseite umgesetzt werden. Beim Vorgängerbausatz wurde das noch durch ein entsprechendes Bauteil geregelt, was auch in Sachen Stabilität gar nicht so doof war motz1 Auf dem rechten Bild kann man schön sehen, warum das mit der Positionierung unklar war: Ich habe Teil Nr. 3a erst Tage später auf dem dünnen Zettelchen mit den Schablonen gefunden stirn1 brüll1 brüll1 brüll1



    Teil W1s hingegen, das nochmal einen zusätzlichen Schub in Sachen Stabilität und Positionierung bringen würde.... existiert überhaupt nicht kratz1 Am Ende bin ich aber trotzdem leicht optimistisch, weil die Spaltmaße dann doch ganz gut zu sämtlichen nachträglich angelegten Bauteilen und Schablonen passen frech 2 Im nächsten Schritt habe ich die Pedalerie gebaut. Hierbei steht die Schulung der feinmotorischen Fähigkeiten eindeutig im Vordergrund pirat1 Auch hier hat es ordentlich geklemmt, weil die Angaben zur Dicke des Drahtes bei den Schablonen und direkt am Bauteil mal eben um einen ganzen Millimeter voneinander abweichen. Auch die Anforderungen ans Rückseiten Färben finde ich völlig überzogen, erst Recht in Anbetracht der Tatsache, daß die Spitfire von Alfred, die vor bereits in der Druckerei gefärbten Papierrückseiten nur so strotzt, der direkte Nachfolger meines Airacobra-Bogens ist grummel Die Krönung sind schließlich die zwei Zylinderchen hinter den Seitenruderpedalen, die vor dem Ausschneiden händisch eingefärbt werden müssen. Für Halinski-Verhältnisse ist das in der Summe einfach nicht statthaft dagegen1 Ich baue doch kein Weißmodell haue 3



    Eingebaut sieht's natürlich super aus:



    Das macht die Wurstigkeiten im Bogen schon fast wieder vergessen lieb1 Im Anschluß habe ich mich um den Bereich Pilotensitz/Propellerwelle/Steuerknüppel gekümmert. Sämtliche Drähte sind mit Zigarettenpapier umwickelt, damit sie annehmbare Klebeeigenschaften haben, sowie nachträglich per Tuschestift eingefärbt. Qualitativ bin ich da mittlerweile auch schon einen Schritt weiter, als noch im Sommer bei der M.S. 406 grins 1




    Spannend ist die Umsetzung der Propellerwelle: Spantengerüst plus Ummantelung oh1 Bei der 2003er Airacobra wurde noch ganz rustikal ein 1,5 mm dicker Stahldraht durchs Cockpit verlegt. Die hellgraue Umhüllung des Steuerknüppels besteht aus dem dünnen Spantenpapier und muß dementsprechend mit höchster Vorsicht geformt werden. Das Teil habe ich einmal vor dem Verarbeiten sowie ein weiteres Mal nach seiner Platzierung lackiert. So war es einigermaßen gut zu handhaben und verzeichnet insgesamt auch einen leichten Stabilitätsgewinn. Die Platzierung des Airacorbra-Pilotensitzes ist jedes Mal wieder ein vorzügliches Puzzlespiel, weil der Schultergurt irgendwie durch den oberen Draht gefädelt werden muß schwitz1 Was ich nicht so ganz kapiere: Wieso muß der Draht mittig auf der Rückseite da überhaupt hin? Ich habe ihn schlußendlich ungefärbt gelassen, weil dieses kleine Detail später in völliger Unsichtbarkeit verschwinden wird...


    Gruß,


    Daniel.

  • moin1 sen,


    der nächste Schritt: Details Cockpitfußboden hinten links schwitz1 Den Kasten mit dem Trimmrad kenne ich schon, auch wenn er im aktuellen Modell noch etwas verfeinert daherkommt. Die beiden winzigen Geräte davor sind allerdings auch für mich Neuland oh1



    Danach habe ich mit dem Armaturenbrett angefangen. Hier hat sich mal wieder der Fehlerteufel in den Bogen gesetzt grr Die obere Reihe Instrumente mußte ich aus der weniger detaillierten Variante herausoperieren und verpflanzen motz1



    Daraus resultiert ein ziemliches Chaos in Sachen Materialstärken auf der Rückseite. Davon ist aber später nichts mehr zu sehen grins 1


    Gruß,


    Daniel.

  • Ein frohes neues Jahr an alle Mitlesenden Newyear 1


    Der nächste Bauabschnitt beginnt aber noch im alten Jahr zwinker2 Auf den Cockpitfußboden müssen insgesamt vier dünne Drahtovale, geformt nach Schablone, platziert werden. Dazu habe ich mir ein Stück Schaschlikspieß als Biegeform zurechtgeschnitzt, was die Sache sehr erleichtert hat.



    Nur leider habe ich das Holzstückchen mittlerweile verloren grummel Da muß ich also später bei der amerikanischen Variante noch mal ran brüll1 Als Nächstes habe ich die rechte Seite des Cockpitfußbodens möbliert. Im Speziellen handelte es sich da um die Kurbel vor dem Pilotensitz und das Kästchen dahinter.



    Nachdem sich diese Details schon als wahre Stundenfresser entpuppt haben, ging's ans Armaturenbrett. Ich weiß nicht, ob da zwanzig Stunden Arbeit drin stecken, deutlich viel weniger ist es aber nicht...



    ...eine wahre Geduldsprobe mit hochgradigem Fummelanteil und diversem Fremdmaterialeinsatz. Der Aufwand hat sich aber am Ende ziemlich gelohnt, wie ich finde grins 1 Und erst jetzt, übrigens, habe ich den Steuerknüppel festgeklebt. Zum Platzieren des Instrumentenbrettes wurde er zuvor nochmal herausgenommen. Negativ zu bemerken: In der detaillierten Version fehlt tatsächlich eine Reihe Armaturen, die man sich aus der Variante "einfach und unverglast" herausschnippeln und Verpflanzen muß motz1 Hier nun nochmal der Ist-Zustand. Rechts daneben zum Vergleich das 2003er Modell in vergleichbarem Bauzustand, lediglich noch ohne Visier:



    Gruß,


    Daniel.

  • danke1 an Dieter und die Daumenheber freu1


    Die nächsten Fortschrittchen: Zunächst habe ich das "Fundament" für die Auspuffe gebaut. Dieser Bereich war im "alten" Modell eine ziemliche Schwachstelle in Sachen Stabilität und wurde für die 2016er Version ziemlich sinnvoll überarbeitet, wie ich finde ja 2 Zunächst die entsprechende Konstruktion im Vorgängermodell:



    Und nun die Überarbeitung, dreizehn Jahre später:



    Danach konnte ich die Detailarbeiten im Cockpit abschließen. Da sich die P39N undQ-Version in einigen Details unterscheiden, gibt es kleinere Abweichungen zwischen den Bögen. Leider fehlen bei der sowjetischen N-Version ein paar Teile, die ich aber aus Orlik-Ersatzflächen nachkonstruieren konnte. Dafür sind andere Teile, die eigentlich laut Textanleitung für diese Variante gar nicht da sein sollten, trotzdem im Bogen vorhanden motz1 Zunächst wurden die Details auf dem "Überrollbügel" fertiggestellt. Auf der Linken Seite kam noch ein Hebelchen mit Gestänge dazu:



    Und dann bin ich nun dabei, mich schon ein Bißchen aus dem Cockpit herauszuarbeiten hüpf1 Die linke Seitenwand wurde ausdetailliert und angebracht:



    Auch hier merkt man, daß die N-Version das vernachlässigte Stiefkind dieses Doppelbausatzes ist grummel Das kleine Kästchen vor dem Gashebel kommt ganz gewaltig mit dem Instrumentenbrett in Konflikt. Alles Abreißen und die Bordkanonen kürzen war mir aber zu risikobehaftet. Also habe ich das Kästchen so weit wie möglich nach hinten in Richtung Gashebel geklebt und das Armaturenbrett ein Bißchen nach vorne geschoben. Das Ergebnis ist im erträglichen Rahmen, wie ich finde. Außerdem hoffe ich mal, daß man das Problem nicht mehr erkennt, wenn der Deckel später obendrauf ist...


    Gruß,


    Daniel.

  • moin1 sen,


    so ganz langsam kommt nun die Tapete an die Wand hüpf1 In einer polnischen Bildergalerie habe ich gelesen, daß großer Ärger mit der Verglasung droht. Also war ich von Anfang an darauf eingestellt, die Innenverstrebung massiv zuzuschneiden. Aber weit gefehlt. Wahrscheinlich bin ich einem Übersetzungsfehler aufgesessen. Die Kartonteile passen allesamt wunderbar. Allerdings ist die Kanzel, für Halinski sehr untypisch, ziemlicher Murks. Das ist wieder so eine "Hochziehkanzel", die einfach nicht tief genug gezogen ist motz1 Eigentlich waren meine bisherigen Halinski-Kanzeln allesamt hart an der Grenze zur Perfektion kratz1 Na ja, Ausnahmen, Regel, lalalalala.....


    Im zentralen, wichtigsten, größten und sperrigsten Rumpfverkleidungsteil regen1 wird der hintere Teil der Kanzel eingebaut. Das geht an der Grenze der Machbarkeit. Für die später noch zu bauende amerikanische Version schreibe ich mir aber hinter die Ohren, daß da eine handelsübliche Kopierfolie reinkommt les1



    Ich möchte das Modell später mit verschlossener linker und geöffneter rechter Tür darstellen, damit die ganze Arbeit im Cockpit nicht nur für's eigene Ego war cool1 Daher rechts der tiefe Ausschnitt. Das Teil vor dem Cockpit verhielt sich erstmal sehr sperrig. Das Spantengerüst muß hier nochmal gründlich verschliffen werden...



    ...beim "Amerikaner" muß ich dann aber noch ein Bißchen gründlicher schleifen, dann baut sich die Geschichte vielleicht etwas weniger zäh. Ich hab' mich irgendwie nicht getraut, das vordere Spantengerüst in ausreichendem Maße zu massakrieren pirat1

    Und dann kam der ganz harte Brocken: Die vordere Verglasung mittels zu hoch gezogener Tiefziehkanzel. Ich mußte die Seitenscheiben beidseitig entfernen, weil die Verglasung links eben zwei Nummern zu kurz ist dagegen1 Zum Glück ist das aber ein leicht zu behebendes Problem und auch die Superung mit der offenen Tür rechts ging mir super flüssig von der Hand ach1 Davor hatte ich eigentlich ursprünglich etwas Bammel ängstlich1



    Auch das finale Anbringen der zu kurzen, verhunzten und zusammengeflickten Tiefziehkanzel ging supergeschmeidig von der Hand. Und so sieht die Geschichte jetzt aus:



    Zusammengefaßt: Plastik Schrott, Papier Top, in der Summe ein lösbares Problem kippe1


    Gruß,


    Daniel.

  • Hallo Daniel,


    das sieht richtig gut aus. Die offene Tür macht sich prima, wäre schade wenn einem der Blick ins Cockpit verwehrt bliebe.


    cool1


    LG Ralf

    Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1

  • Hallo Daniel,


    diese komplexe Baustufe ist Dir prima gelungen. Ich habe mich immer gefragt, warum die Konstrukteure dem Modell zwei Türen spendiert haben, eine hätte doch vollkommen gereicht.


    VG


    Curmudgeon

  • This threads contains 13 more posts that have been hidden for guests, please register yourself or log-in to continue reading.