Fischdampfer Lützow 1:250 CfM

  • Hallo Freunde,

    nach dem Baubericht ist vor dem Baubericht. Was sollte nun angeschnitten werden? Da ich voraussichtlich im Januar zu einer Hüft OP einrücken muß, sollte es kein zu aufwendiges Projekt werden. Der CfM Verlag hat vor einigen Jahren bereits das Thema des zum Vorpostenboot umgebauten Fischkutters bearbeitet.Der Bogen enthält zwei Modelle, die Zivilversion und die graue Variante. Die Zivilversion aus diesem Bogen stellt eine reizvolle Ergänzung zu meinem Vorpostenboot dar, zumal sie auch zeigt wie sich der Kartonmodellbsu in zwei Jahrzehnten entwickelt hat. Der Bogen enthält auch Unterwasserschiffe. Dazu habe ich aber noch keine Entscheidung getroffen.

    Bei der Durchsicht wirkt der Bogen etwas karg, doch ist meine Erfahrung mit den älteren Modellen von CfM, daß sie sich beim Bau als doch sehr schön konstruiert zeigen.

    Werner hatte bei meiner Bestellung des Vorpostenbootes mir noch zwei einzelne fehlgedruckte Bögen beigelegt. kratz1 Mal schaun, ob ich da ein paar Teile finde, mit denen ich den Fischdampfer noch etwas aufpimpen kann. denk1


  • Und los geht es. Daß es sich um eine ältere Konstruktion handelt, sieht man daran, daß der Bogen handgezeichnet ist und Knickspanten aufweist.



    In dem Hauptdeck ist eine Öffnung für den Mast auszustanzen. Achtung!! Die Stelle ist nicht markiert.



    Bitte das Hauptdeck erst einmal lose auflegen. Die Aussparung für den Mastfuß im Spantengerüst passt nicht ganz genau und muß nachgeschnitten werden!

    Dann kann das Deck aufgeklebt werden . Ich habe mir zum Deckssprung Auflager aus Abfallkarton gebastelt.



    Es wird noch etwas Bleiballast zur Stabilisierung der Planlage des Spantengerüstes eingeklebt.


  • Hallo Wolfgang,

    ich habe ja einige Schiffsmodelle in ziviler und garauer Version, Ich empfinde das immer als besonders reizvoll.

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Nun denn, das Backdeck geformt



    und audgeklebt. Dann konnte auch die Bordwand dran. Sie passt so gerade. Der Vordersteven schaut heraus, was richtig ist, nur weiß sollte er nicht sein, man muß ihn blau einfärben-



    Unter das Backdeck kommen die ersten Wände.


  • Unter den Überstand des Backdecks kommen zwei Röhrchen, die Hülsen für die Ankerketten darstellen. Für meinen Geschmack sind sie etwas dünn geraten.



    Und am Heck die Ablaufbühne.


  • Nun muß ich mich entscheiden. Der Bausatz enthält keine Schanzkleidstützen. Da auf einem der Fehldruckbögen die Stützen des Vorpostenbootes vorhanden sind, ließe sich das gut ergänzen. Allerdings sind bei diesem Bogen keine Markierungen für die Stützen vorhanden. Ich wage es trotzdem und schneide dieses mal die Stützen nur aus dem nicht verdoppeltem Karton. Ich finde, daß das Ergebnis die Richtigkeit der Ergänzung bestätigt.



    Ein Schandeckel ist natürlich auch nicht vorhanden. Auch der kann dem Fehldruck entnommen werden. Er wird blau gestrichen und passt zu meiner Freude perfekt. Das zeigt, daß der Rumpf des alten Bogens von den Abmessungen her wohl recht genau konstruiert wurde.


  • Nun geht es an die erste Aufbauwand. Teile zur plastischen Gestaltung sind vorhanden. Da die Wand mit der unteren Kante stumpf verklebt werden soll, mache ich mir ein paar L-Profile nach Art des Passat Verlages . Eine simple und wirksame Methode, einen sauberen Anschluß von Wand und Deck zu erreichen.



    Die Rettungsringe gefallen mir nicht, da greife ich auf meinen Fundus zurück.



    Und zum Schluß noch kleine Oberlichter.


  • Moin Kurt,


    was für eine schöne Idee, dem vor Kanonen fast absaufenden Vorpostenboot die Zivile Version an die Seite zu stellen !!! cool1

    Muss ja nicht sein. Es gibt ja immer noch die guten alten WHV-Zusatzausrüstungen, So ein 38iger Zwillingsturm oder ein 28iger Drillingsturm an Bord würde sich doch gut machen grins 3 .

    Gruß

    Jochen

  • So ein 38iger Zwillingsturm oder ein 28iger Drillingsturm an Bord würde sich doch gut machen


    Wenn, dann der 38iger Turm. Wir wollen ja nicht kleckern happy1 .

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  • Nun wieder die Entscheidung. Auf dem Fehldruckbogen sind auch die Teile für die schöne Heckwinde. Bei näherer Begutachtung des Bogens zeigt sich, daß die Winde auf dem Fischerboot wohl recht anders gestaltet ist und überdies braucht man zwei davon. Also frisch an die Teile des CfM Bogens gewagt.

    Das ist dann alles aus dem Bogen gebaut. Lediglich die Kurbeln sind aus Kupferdraht und für die Stangen habe ich 0,5mm Kunsstoffprofil genommen. Die dafür gelieferten Bogenteile hätte ich wohl nicht runden können.



    Und dann können die Winden auch an ihre Plätze.


  • Die Kohleluken sind recht einfach gehalten. Aufzudoppeln sind sie nicht und es gibt auch kene Struktur in ihnen. Da wird mir wieder der Fehldruckbogen helfen.



    Bei den beiden Ankerwinden könnte ich auch wieder auf den Fehldruck zurückgreifen, nehme aber die Version von Bogen, die ich nicht übel finde.



    Der Verlag hat hier eine Leichtalternative für weniger geübte Modellbauer eingebaut. Nach WHV-Manier sind die Winden auf das Backdeck aufgedruckt. Zum Glück wird das durch die plastischen Winden ziemlich verdeckt.

  • Auch die zivile Version bekommt echte Ketten spendiert. Die Kettenführung und die Stopper sind im Bogen vorhanden. Ich habe lediglich die beiden Stellbügel aus Kupferdraht gefertigt, da die Bogenteile unbrauchbar waren. In den Wellenbrecher mussten natürlich Öffnungen für die Ketten geschnitten werden.


  • Bei dem Deck muß man wieder aufpassen, die für den Mast auszuschneidende Rundung ist nicht markiert.



    So sehen die aus dem Fehldruckbogen entnommenen Luken aus.



    Mit einem geätzten Niedergang aus meinem Fundus komplettiere ich den Backbereich.


  • Das Deck wird eingeklebt. Das hintere Ende ist umzubiegen.



    Nun wird das erste Brückendeck eingeklebt. Da die Sache etwas wackelig ist, sichere ich den Anschluß des Decks an das Spantengerüst großzügig mit einer Leimraupe.



    Da die Bullaugen des Aufbaus verglast werden, schwärze ich die vordere Wand des Spantengerüstes.


  • Die achtere Wand ist sorgfältig zu knicken und dann passt sie.



    Nun wird die Brückenwand zusammen mit der Verkleidung der Schanz angeklebt. Leider zeigt sich, daß hier die Abwicklung nicht stimmt. das Innenteil der Schanz erweist sich als länger. Die Apassung werde ich später vornehmen.


  • Anhand der Bilder des Brückendecks könnt Ihr erkennen, daß die Abwicklung der Schanz einfach nicht stimmt. Ich muß woh damit leben und es ausgleichen.



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