FW-200-Condor_Möwe-Verlag - Maßstab 1:50 – auf 1:87 skaliert

  • Hallo Kartonisten!

    Auch wenn das neue Jahr schon begonnen hat, gebaut habe ich die FW 200 schon letztes Jahr.


    Und wieder geht es über den Atlantik. Diesmal von West nach Ost und zwar von Berlin Staaken nach Floyd Bennett Field in New York und zurück.

    Die Lufthansa brauchte in den 30ger Jahren ein Langstrecken Flugzeug. Bei Focke Wulf wurde die FW 200 von Kurt Tank entwickelt. Am 27. Juli 1937 erfolgte der Erstflug der V1 mit der Registrierung D-AERE „Saarland“. 1938 wurde sie in „Brandenburg“ mit der Registrierung D-ACON als „Condor“ umbenannt. Mit dieser Kennung und einem entsprechenden Umbau startete am 10. August 1938 der Rekordflug von Berlin nach New York. Er dauerte 24 Stunden und 56 Minuten und es wurde eine Strecke von 6371,3 Km Nonstop zurück gelegt.


    Sie war ein modernes, für den zivilen Flugverkehr konstruiertes, Flugzeug. Dies machte sie für den militärischen Einsatz nur bedingt einsetzbar.


    Im normalen Flugverkehr fasste die FW 200 26 Passagiere und hatte 4 Besatzungsmitglieder.


    Technische Daten der FW 200 B1 Version

    Länge

    23,85 m


    Spannweite

    32,84 m


    Antrieb

    4 x 870 PS

    BMW 132 Dc

    Reisegeschwindigkeit

    370 Km/h


    Reichweite

    1500 – max. 2000 Km


    Quelle: „So fliegen die Deutschen“, Erich H. Heimann, Schwann Verlag,


    In verschiedene Länder wurde dieses Flugzeug verkauft. Auch nach Brasilien, dort flogen noch einige Muster bis nach dem 2. Weltkrieg. Neben den modernen Nachkriegsmaschinen sah sie nicht wie ein Oldtimer aus.

    Weitere Informationen sind bei Wikipedia zu finden.


    Es gibt verschiedene Modellbaubogen der FW 200 aber nur 2 zivile Ausgaben, eine vom Schreiber Verlag und eine vom Möwe-Verlag. Diese war meine Wahl.

    Der Modellbaubogen, unter der Nr. 1532, besteht aus 4 etwas größer als DIN A 3 Bögen. Wie alle Modellbau bögen aus dem Möwe-Verlag.

    Hier seht man die schon auf 1:87 skalierten Bögen.


    Die schriftliche Bauanleitung steht auf 4 DIN A4 Seiten und einem DIN A4 Bogen mit Kitzen.


    Die Rumpfteile:


    Die Flügel:


    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph

  • Die Pilotenkanzel ist mir leider beim Ankleben verrutscht. Dies habe ich später noch Korrigiert.


    Es gibt in der Konstruktion leider Ungenauigkeiten, die über die vielen Jahre seit dem es dieses Modell gibt (50ger Jahre) nicht verbessert wurden. Siehe rot Markierungen.

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph

  • Spornrad:

    Die Klappen fürs Spornrad sind von mir frei hinzugefügt worden.


    Das Fahrwerk:

    Die Räder sind frei beweglich, dazu habe ich die Radkappen gelocht und eine Achse durchgeführt.

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph

  • Hallo Christoph,


    die Bilder Deines Modells zeigen mal wieder, dass die "alten Versionen" ihren eigenen Charme aufweisen und es so verdienen, noch immer gebaut zu werden. Trotz kleiner Fehler im Bogen.


    Glückwunsch.


    Günter

  • Hallo Christoph,


    gratuliere Dir zu diesem tollen Flugzeug, klasse was Du mit dem betagten Bogen angestellt hast. Da sieht man sehr schön auch die Entwicklung der Kartonmodelle. Die kleinen Hürden hast Du sehr gut gemeistert. daumen1 daumen1


    LG Ralf

    Modellbau ist wie pupsen, ....wenn man es erzwingt wird's Scheiße... sorry1

  • Moin Christoph,

    wieder mal sauber gebaut,trotz der Verkleinerung. ja 2

    Die Möwe Bögen haben ihren Charme.

    Hast Du die Ju 52 auch auf deinem Stapel zu liegen?

  • Hallo Christoph,

    Du wirst ja immer besser.

    Es macht Spaß, Dir beim Schnibbeln zuzusehen.

    Also dann -- bis Sonnabend


    Gruß Dietmar

    ... und wenn dein Modell doch nicht so gut gelungen ist, dann behaupte einfach, daß es ein Prototyp sei...... frech 1

    issoischschwör!!!!

  • Ich Danke euch Günter, Kurt, Ralf, Thomas und Dietmar für euer Lob!

    Die Möwe Bögen haben ihren Charme.

    Hast Du die Ju 52 auch auf deinem Stapel zu liegen?

    Ja, auch sie liegt noch inder Schublade. Die Schreiber Ausgabe habe ich schon gebaut.

    Zum Vergleich werde ich vorerst die FW 200 von Schreiber zusammenkleben. Aber über meinen nächsten Bau will ich noch nachdeken. :/ Mal sehen was es wird.

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph

  • Es gibt noch einen kleinen Nachtrag

    Die Propeller sind mit einer Stecknadel beweglich angebracht und der Auspuff (24f bis 27f) werden an der entsprechenden Markierung im ca. 30 Grad Winkel nach unter und hinten angeklebt.



    Ich danke allen die sich für den Baubericht Interessiert haben!

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph