Dampf-Pumpwerk Patince 1:160 Verlag Tom-V.

  • Hallo Freunde


    In der Bogenvorstellung hatte ich ja schon angedeutet, dass dieses Modell mein nächstes Projekt werden könnte. Nun ist es soweit. Neben Kurzurlaub, österlichen Verwandtschaftsbesuchen und Gartenarbeiten kam ich zwischendurch dazu, diesen schönen Bogen anzuschneiden.



    Selbstverständlich werde ich die detailreichere Variante bauen, also mit zurückversetzten Fenstern und Simsen, sowie aufgedoppelten Friesen, Fensterstürzen, etc.


    Los geht es mit den Seitewänden 1 und 6 und den dazu passenden Teilen.



    Zuvor wird jedoch die Grundplatte auf 3mm Finnpappe aufgeklebt und unter einigen Büchern durchgetrocknet.



    Zu den Fenstern gibt es nicht viel zu sagen, diese werden wie bei moderneren Architekturmodellen üblich zurückversetzt mittels Abwicklung der Leibungen.

    Auch die Fensterstürze werden schlicht aufgedoppelt, Fleissarbeit, die allerdings bei dieser Textur einfach Spass macht.


     


    Später werden dann die Sichtbackstein-Elemente noch aufgedoppelt. Dies aber lt. BA erst nach dem Aufkleben der Aussenmauern auf die Grundplatte. Ich werde mich voraussichtlich erstmal danach richten.


    Und wieder einmal, wie jeden Frühling, muss ich feststellen, dass Gartenarbeiten und Kartonmodellbau nur schwer zu vereinbaren sind. Wenn man den Tag durch 1m3 Erde herum geschaufelt und gekarrt hat, dann wollen die Hände und Finger am Abend nicht mehr immer so, wie man möchte... Gute Ausrede für Ungenauigkeiten, nicht wahr? happy1


    Für heute war's das.

    Euch allen einen Guten Wochenstart und bis demnächst!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Hi Peter,


    schön, das Du dieses Projekt trotz kubikmeterweise Erde-Schüpperei angehst.


    Dieses Ding interessiert mich, weil in Potsdam auch ein Pumpwerk existiert, zu dem es auch einen Bogen gibt. Da aber schnuckeligerweise getarnt als Moschee.


    Viel Erfolg mit dem Ding!

    Beste Grüße


    von Andy


    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg What else?

  • Guten Morgen Peter,


    ...und schon sitz ich in der ersten Reihe daumen1


    Dieses Bauwerk muss ich auch unbedingt noch anschneiden, freu mich auf die Fortsetzung!


    Viele Grüße,


    Matthias

    The scent grows richer, he knows he must be near. He finds a long passageway lit by chandelier.Each step he takes, the perfumes change from familiar fragrance to flavours strange.A magnificent chamber meets his eye... (Genesis, The Lamia - The lamb lies down on Broadway)

  • Hi Peter


    Ich habe den BB fast übersehen und ich bin auf jeden Fall dabei. Bin gerade selbst bisschen über Architektur, Karton und Virtuell, und erinnert mich auch vom Stil her an meine Leuchttürme daumen1

  • Hallo Freunde


    Herzlichen Dank allen Likern sowie Andy, Matthias und Helmut für Eure Beiträge!

    Durch die Gartenarbeiten, die mich während meinen Ferien merh in Anspruch nahmen als gedacht, zumindest was die "Folgeschäden" anging, man ist halt nichtmehr 20... lala1, blieb dieser Bau etwas auf der Strecke. Nun soll es aber wieder flott voran gehen.


    Viel zu schreiben und zu sehen gibt es allerdings noch nicht, nur mal eine Wasserstandsmeldung.


    Es geht weiter mit den anderen Wänden des Hauptgebäudes, deren Zusammenbau analog des ersten ist.

    Ein Detail kommt nun noch dazu, das erwähnenswert ist. Die Sichtbackstein-Elemente werden auch aufgedoppelt um sie dreidimensional wirken zu lassen. Was, wie das folgende Foto zeigt auch entsprechend wirkt.


     


    Noch ein Stimmungsbild als Beweis, dass es weiter geht.



    Das soll's für den Wiedereinstieg für den Moment auch schon wieder gewesen sein. ich ziehe mich jetzt wieder in die Kammer mit Lösungsmittelduft zurück zunge 3 und klebe weiter tanz 2


    Beste Grüsse

    Peter

  • Hi Peter,


    was wären wir denn ohne diesen speziellen Duft?


    Frag mal eine über 60 nach den Nachwehen irgendwelcher Aktionen, über die man mit 20 gelacht hätte......


    Bleib dran, das wird!

  • Danke für die Ermunterungen Andy happy1


    Hallo Freunde


    Weiter geht es mit dem Zusammenbau der Wände.

    Alles wie gehabt, zum Schluss werden die Wände zusannengefügt. Die Sockel an den Ecken werden nochmals verdoppelt, was dme Ganzen einen sehr realen Anstrich gibt.


     


    Was mir definitiv am Bogen nicht gefällt ist der Druck an sich. Er ist extrem grobkörnig, das heisst, die Bildpunkte sind von blossem Auge sichtbar. Bei diesem Modell ist das grundsätzlich, da die Farben nicht extrem satt sein sollen, von weitem gesehen kein Drama. Wenn man aber näher hin geht, ist es doch ziemlich störend. Man kann es auf dem zweiten Foto oben sehr gut erkennen.

    Auf einem anderen Modell des Verlages, das ich habe, ist der Druck definitiv besser. Somit ist das nicht ein Charakteristikum dieses Verlages.


    Die fertigen Grundmauern des Hauptgebäudes werden nun auf dei Grundplatte geklebt.


     


     


    Soviel für den Moment!

    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Peter,

    Saubere Arbeit bisher.

    Die Druckqualität würde mich auch stören aber zum Glück sehen sich die meisten die Modelle mit Abstand an. Nicht so schlimm, wünsche weiterhin gutes schnuppern …..äh…kleben!

    Lg

    Thomas

  • Servus Peter,

    das Gebäude sieht schon ziemlich mitgenommen aus. Vielleicht macht das der Druck.😄

    Man muss schon sehr herauszoomen, um die Bildpunkte zu sehen.

    Sieht sehr gut aus!

    Herzliche Grüße / Best regards,
    Andreas

    Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
    Alessandro Manzoni (1785 – 1873)


    Buddys Kartonuniversum

  • Hallo Peter,


    je mehr von dem gebauten Modell zu sehen ist, umso sicherer weiß ich schon, dass ich es auch anschneiden werde :)

    Diese abgenutzte Optik hat einen ganz besonderen Charme!


    Viele Grüße,


    Matthias

    The scent grows richer, he knows he must be near. He finds a long passageway lit by chandelier.Each step he takes, the perfumes change from familiar fragrance to flavours strange.A magnificent chamber meets his eye... (Genesis, The Lamia - The lamb lies down on Broadway)

  • Hallo Peter, ein tolles Modell, gefällt mir gut. Du findest in unserem Karton-Universum wirkliche Perlen. Ich habe den grobkörnigen Druck anfangs für "Rauputz" o.ä. gehalten und erst durch ganz großen Zoom herausgefunden, was dich stört. Etwas ungewöhnlich in Zeiten der foto-realistischen Drucke, zugegeben. Ich muss allerdings meinem Vorredner zustimmen: da ist unzweifelhaft ein besonderer Charme. Viele Grüße Heinrich

  • Hallo Freunde


    Danke für Eure Daumen und Beiträge. Vermutlich ist es tatsächlich so, dass der grobklrnige Druck massgeblich am gealterten Gesamteindruck des Modells beiträgt.

    Zu Bauen ist das Modell auf jeden Fall grossartig, es baut sich quasi fast schon von selbst.


    Das Dach des Hauptgebäudes wartet mit einem weiteren Highlight auf, abgesehen von der wunderschönen Textur. So wird das Unterdach beim Vordach jeweils nach innen geknickt und verklebt. Passt hervorragend und gibt einen schöne Eindruck an einer Stelle wo kaum jemand hinsieht. Gerade das macht für mich auch ein gut durchdachtes Modell aus!


     


    Und passen tut auch das Dach prima auf das Hauptgebäude.


     


     



    Der nächste Gebäudeteil wird von Deepl mit "Auffangbecken" übersetzt.

    Die Grundmauer wird mit Stützpfeilern versehen, besonders schön hier, dass die Alterung des Putzes perfekt über die Pfeiler weiter gezogen wird. Bedingt, dass man die zwei mal vier baugleichen Stützpfeiler auch an der richtigen Stelle anbringt. Dazu sind sie durchnummeriert.



    Ich wünsche Euch eine tolle, bastelreiche Woche!

    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Freunde


    Herzlichen Dank für die wiederum zahlreichen Daumen!

    DAs Auffangbecken hat es in sich. Oben soll ein Kranz von Friesen das Mauerwerk umfassen.

    Dieser Kranz kann in einer "einfachen" und einer "plastischen" Bauweise gebaut werden. Natürlich wähle ich die plastische, wobei die bei genauem Studium nicht stark von der anderen abweicht und aufgrund des später stark vorstehenden Daches kaum als unterschied sichtbar wäre. Trotzdem, also die plastischere. Es ist schon ein ziemliches gefitzel, die kleinen, bereits dreidimmensionalisierten Friese um die Stützmauern herum zu kleben, zumal die Klebelaschen IN der Stützmauer verklebt werden.

    Irgendwie, mit viel Schweiss, Blut und Tränen, schaffe ich es leidlich. Kein Meisterwerk, beileibe nicht. Aber wie gesagt, das Dach wird das ganze kaschieren.

    Zum Schluss wird das Ganze erstmal flach abgedeckt. Ebenfalls wieder eine Herausforderung, dass das auch schön passt. Und da ich als Minimalist auf Verstärkungen verzichtet habe, ist das ganze labrige Gebilde recht aufwändig zu verkleben.


      


    Später soll eine Treppe auf diese Plattform führen. Treppe wie auch Geländer sind nur als Rutschbahn und Bretterzaun im Bogen verfügbar. Also werfe ich für die Geländer erstmal den Hand-Lasercutter an und stichle alles aus. Da ich mir der Sache nicht sicher war, habe ich eine Kopie dazu verwendet, hat auch den Vorteil, dass das Papier deutlich stabiler ist. Das Geländer muss später ohnehin noch eingefärbt werden.

    Die Kanten werden mit Sekundenkleber verstärkt udn trocknen jetzt erstmal ordentlich durch, bevor sie dann vollends ausgeschnitten werden.


     


    Das soll's vorerst wieder gewesen sein.

    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Freunde


    Habt Dank für die Daumen!

    Der hölzerne Aufbau ist wiederum etwas weniger knifflig und lässt sich sehr gut bauen. Soweit passt alles auch sehr gut, wenn man von den Unstimmigkeiten die ich selber zu verantworten habe absieht...nein, ein Meisterwerk meinerseits ist dieses Bauteil wahrlich nicht. Aber ich versuche es nun mit der Treppe zu kaschieren tanz 2

    Zuerst wird jedoch das Ausgleichsbecken auf der Grundplatte angebracht.


     


     


    Die Treppe will ich ja wie bereits im letzten Beitrag begonnen, etwas plastischer darstellen.

    Die Methode mit dem Aussticheln und Kanten mit Sekundenkleber verstärken bewährt sich. Die beiden Wangen sind nach dem kompletten Ausschneiden recht stabiel und die Stufen können problemlos eine um die andere angebracht werden.

    Das Geländer wird auf der Plattform zweimal geknickt und dann auch angebracht.

    Und so sieht das in meiner Interpretation aus.


     


    Und so würde es der Bogen beabsichtigen:



    Bis demnächst schöne Woche allerseits!

    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Peter,


    Im ersten Moment dachte ich beim Anblick der Treppe an Lasercut! Diese Variante ist dir wirklich sehr gut gelungen und wertet das Ensemble ungemein auf. klasse1


    Viele Grüße,


    Matthias

    The scent grows richer, he knows he must be near. He finds a long passageway lit by chandelier.Each step he takes, the perfumes change from familiar fragrance to flavours strange.A magnificent chamber meets his eye... (Genesis, The Lamia - The lamb lies down on Broadway)

  • Moin Peter


    Wie Peter schon schreibt, die Treppe ist wirklich sehr gut gelungen daumen1

    Wie schon angedeutet, bin ich gerade ja auch über ähnlichen Modellen und Maßstab, darum sehe ich mir deine Bilder sehr genau an.

    Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich in angemessener Zeit mein kleines Bauwerk auch so sauber hin bekomme. Für die Treppe, die bei weitem nicht so filigran wie deine ist, werde ich aber trotzdem den Laser bemühen (dafür habe ich ihn ja, wenn die Hände nicht mehr so wollen wie ich, muss eben ein geeignetes Wekzeug dafür her kratz1 )

    Dein Geländer ist doppelt? wie stark ist denn da der Karton?

  • Servus Peter,


    das siet doch alles richtig gut aus! ja 2


    Wenn bei einem so alten Gebäude einmal ein Verklebung nicht ganz astrein ist, fällt es zum einen nicht auf und zum anderen kann eine kleine Retusche Marke: "Verputz abgeplatzt" alles wieder gut machen!

    Die Leiter ist von einem Lasercut oder einer Ätzplatine nicht zu unterscheiden. Ganz im Gegenteil, ist die selbst geschnitzte Leiter viel stimmeriger.


    klasse1

    Herzliche Grüße / Best regards,
    Andreas

    Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
    Alessandro Manzoni (1785 – 1873)


    Buddys Kartonuniversum

  • Hallo Freunde


    Ich danke Euch allen für die wohlwollenden Kommentare und die Likes!

    Zum Schluss geht es an den Schornstein.

    Der Unterbau wird aus drei Teilen je Seite zusammengebaut und auf diese Weise wunderbar plastisch dargestellt.

    Im hier gezeigten Teil kommt noch die nach innen versetzte Türe dazu.


     


    Der Zusammenbau der vier Seiten gestaltet sich wieder etwas knifflig weil der Sockel durch Knickkanten abgestuft ist und so durch das etwas dünne Papier recht labrig wird. Die Verstärker-Fraktion wäre hier wiederum kreativ gefordert... happy 2

    Zusammengebaut sieht dieser Unterbau dann so aus.



    Tja, dann wird nur noch der Schornstein gerollt und aufgeklebt, das ganze Bauteil auf die Grundplatte angebracht und...plötzlich ist das Modell fertig.


    Ein kurzes Fazit:

    Der Bogen ist grundsätzlich toll zu bauen. Der Karton ist von guter Qualität, aber etwas zu dünn für meinen Geschmack. Die Textur ist optisch sehr schön, die gut sichtbaren Farbpunkte tragen wohl zur gealterten Optik bei, sind beim Bau aber gewöhnungsbedürftig.

    Verstärken ist gewiss vielerorts empfehlenswert, ohne geht's auch, aber wie mein Modell zeigt, wäre damit sicherlich noch einiges mehr an Bauqualität zu erreichen.

    Das Modell hat grossen Spass gemacht, ist wirklich zu empfehlen als Zwischendurch-Modell!

    Ich werde auf jeden Fall noch mehr aus diesem Verlag bauen, zumal einer meiner Lieblings-Konstrukteure, Tomas Hrebik augenscheinlich zu den Hauptkonstrukteuren des Verlages gehört.

    Das war's, hier noch ein paar Abschlussbilder vom fertigen Modell.

    Danke für's Zuschaue und die rege Beteiligung, wie immer sind diese eine grosse Motivation!


     


     


    Hier geht es zur Galerie


    Beste Grüsse

    Peter

  • Peter_H

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