Scipione Africano 1:250 GPM

  • Hallo Freunde,

    ein neuer Bogen wird angeschnitten. Das waren noch Zeiten, als Herr Pomorski zur Dortmunder Messe immer ein paar Überraschungen dabei hatte. Da war dann ein Jahr auch die Scipione Africano im Maßstab 1:250 dabei. Es handelt sich um eine auf 1:250 herunterskalierte Version des im GPM Programm erhältlichen 1:200 Modells



    Die Auflage dürfte nur ein paar Stück betragen. Herr Pomorski sagte, die herunterskalierten Modelle seien im Digitaldruck hergestellt. Der Karton entspricht dem GPM Karton und ist somit relativ dick. Die Spanten liegen in gelaserter Form bei und erfreulicherweise auch die Papierschablonen.




    Es ist auch ein Schablonenbogen vorhanden.


  • Das Schiff selbst wird als Kreuzer bezeichnet. Es ist ein schnelles ungepanzertes Schiff. Zum Teil wird es auch als schwerer Zerstörer bezeichnet. Ich würde es als Torüedokreuzer, ähnlich der niederländischen Tromp einordnen.

    Das Schiff stellte 1943 in Dienst und kämpfte auf der Seite der Achsenmächte. Nach der italienishen Kapitulation wechselte es die Seiten und kämpfte mit den Marinen der Allierten.

    1949 ging das Schiff als Reparationsleistung an Frankreich und wurde Teil der NATO Verbände. Das nenne ich ein bewegtes Schicksal.

  • Die Spanten werden zusammengesteckt. Für die genaue mittige Ausrichtung des Mittelspantes nutze ich einzelne Spanten an markanter Stelle.



    Alle Spanten sind drin, die weiten osteuropatypischen Abstände sind tragbar, da GPM mit Blinddecks arbeitet. Bei dem Bogen scheint es sich um eine ältere GPM Konstruktion zu handeln.


  • Hallo Kurt,


    bei Schiffen mit rot-weißer Streifen-Kennung bin ich immer dabei.

    Der Bogen schmückt auch meinen Stapel, allerdings in der 1:200er Version.

    Deshalb bin ich sehr gespannt, wie sich der Kreuzer im kleineren Maßstab bauen lässt.

    Viel Spaß dabei!


    Lieben Gruß

    Ralf


    Sommer- und Winterzeit gehören abgeschafft und durch Mehrzeit ersetzt! happy 2

  • Moin Kurt

    Da wünsche ich dir doch viel Spaß. Mal schauen wie diese kleine Version aussieht, so das ich mir später evtl. die 200er Version kaufe.


    lg


    Otto

  • Hallo Fritz,

    Hallo Ralf,

    schön, Euch dabei zu haben.

    Hallo Otto,

    den Bogen in 1:200 kannst Du von mir haben, wenn Dir der Bau behagen sollte, der liegt bei mir noch im Stapel.

    LG

    Kurt

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    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Beim Backdeck sollte man nicht vergessen, die kleinen Öffnungen auszuschneiden.



    Das Decksteil wird auf ein Blinddeck aufgeklebt.



    Das Backdeck und die übrigen Decks werden aufgeklebt.


  • Beim Heckk macht der Überstand Bedenken. Wir werden sehen, wie sich das mit den Bordwänden fügen wird. Ein anderes häufiges Problem bei herunterskalierten GPM Modellen ist, daß die 20% Schrumpfung bei der Stärke der Spanten nicht berücksichtigt werden. Ich habe nachgemessen, hier scheint es hinzukommen.



    Der schlanke Kreuzerrumpf lässt sich nun erahnen.


  • Es ist noch etwas zur Farbgebung zu sagen. Herr Pomorski erzählte mir etwas von Digitaldruck. Ich weiß nicht, wie GPM da vorgeht. Auffällig ist eine ganz erhebliche Farbabweichung zu dem 1:200 Bogen.


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    ( Matthias Claudius)

  • Hallo Otto,

    bei dem Überstand vermute ich auch einmal, daß die Abwicklung nicht 100% stimmen wird.

    LG

    Kurt

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    ( Matthias Claudius)

  • Und nun kommt die Stunde der Wahrheit! Bei den Bordwänden der Bugsektion hängen eingefärbte Klebelaschen. Ich denke, daß die aufgrund der Form des Bugs ihren Sinn haben. In der Kartonstärke des GPM-Kartons sind sie aber unbrauchbar. Daher spalte ich den Karton.



    Es ist auch noch ein Bauteil zum Schließen des Dekoltees vorhanden, so daß die Sache am Bug leidlich passt.



    Achtern passt es überhaupt nicht. Zumindest sind die Bordwände dort aber nicht zu kurz sondern nur zu lang und schlecht abgewickelt. Mit entschlossenen Schnitten des Skalpells kann man das angleichen, daß es einen sauberen Heckabschluß ergibt.



    Das Ergebnis ist ein schöner Kreuzerrumpf.



    Meine Erfahrung bei den von mir bereits gebauten GPM Modellen ist, daß die Bordwände oft problematisch sind. Ich hatte leider auch ein paar Fälle, wo es Unterlänge gab. Das Auszugleichen ist nie so schön (eines davon war sogar ein komplett in gelaserten Teilen geliefertes Modell).

  • Hallo Wolfgang,

    Hallo Fritz,

    herzlichen Dank.

    Ich schulde Euch noch ein Bild vom angepasstem Heck.


  • Bei diesem Modell kommt die bei GPM beliebte Modulbauweise zur Anwendung. Ich baue recht gerne mit dieser Methode, da man nicht dauernd den Rompf anfassen muß, der ja auch durchaus unhandlich ist. Also erst einmal wieder Spanten zusammenstecken.



    Darauf kommt eine Deckplatte, die mit dem Deck beklebt wird.



    Die Überstände des Decks sind nicht eingefärbt, das erledigt dann der Pinsel.


     

  • Die Aufbauwand fügt sich passabel um das Gerüst, es sind leider nicht alle Bögen wie von Jabietz.



    Zu dem 1:200 Bogen gibt es einen LC-Satz. Der 1:250 Bogen enthält den nicht und er ist auch separat nicht erhältlich. Daher verwende ich für die Aufstiegsleitern standardisierte LC-Teile.


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