HMV Sondermodell 25 Jahre HMV - Schwimmdock 1:250

  • Hallo liebe Schnibbelfreunde,


    auch bei mir ist Anfang Juni endlich das HMV-Sondermodell zum 25-jährigen Jubiläum eingetroffen.
    Ich hatte schon lang den Bau des großen Schwimmdocks der ersten Auflage (1999) aufgeschoben und nach Ankündigung des Sondermodells die Wartezeit nochmal verlängert .......... jetzt habe ich die unterschiedlichen Auflagen und Zubehörsätze vorliegen - und kann mich nicht mehr bremsen freu1 ....es geht los.



    Ich habe mich auch entschieden einen möglichst ausführlichen Baubericht dazu zu erstellen. Konstruktion, Bauweise und dadurch auch die Arbeitsschritte unterscheiden sich ja deutlich vom Bau eines Schiffsmodells, ich bin schon gespannt wie gut sich der Bogen umsetzen lässt.
    Zunächst einige Anmerkungen zu den beiden unterschiedlichen Auflagen.
    Grundsätzlich fällt die Neuauflage etwas "magerer" aus, da sie ja konkret für ein bestimmtes Schiff, KWdG, ausgelegt ist. Zudem war man beim HMV wohl darauf bedacht die Anzahl der Bögen von zwei kombinierten, komplexen Modellen begrenzt zu halten. Die Erstauflage des Docks hat einen Umfang von 32 Bögen, von den 54 des Sondermodells entfallen noch 28 auf das Dock.

    Dabei sind Dock und Dampfer weiterhin getrennt, für das Dock verbaut man die ersten 28 Bögen und muß nicht schon in den anderen Bögen herumschnippeln, die bleiben unberührt für einen späteren Bau des Dampfers erhalten.
    Die sich ergebenden Unterschiede (bezogen auf das Dock) mal aufgelistet:
    - die in der Erstauflage enthaltenen Schwimmpontons und die Zugangsbrücke sind nicht mehr enthalten
    - die abgesenkte Version des Docks ist nicht mehr enthalten
    - die alternativen, breiteren Mittelteile sind nicht mehr enthalten, daher nur eine Breite baubar
    - die Auflistung der Teile ist nicht mehr vorhanden
    - Dockwände und Dockboden haben eine neue farbliche Gestaltung erhalten, die Dockwände zeigen nun Alters- und Korrosionspuren, der

    Dockboden deutlich weniger Farbkleckse.


     


    Wie man auf dem Foto sieht, sind auch die Klebemarkierungen für die unzähligen Kielpallen nicht mehr weiss, sondern durch zarte dunkelgraue Linien dargestellt. Ich persönlich finde diese Farbgebung deutlich attraktiver als die der Erstauflage, mit ein Grund warum ich nochmal über ein Jahr mit dem Baubeginn gewartet habe.


    Bei der Neuauflage ist immer noch eine variante bzw. Flexible Bauweise möglich, man kann sich entscheiden ob man alle vier Segmente baut, was für KWdG oder vergleichbare Schiffe notwendig ist, oder ob man nur zwei oder drei Segmente für kleinere Schiffe verwendet. Die Breite ist nicht mehr variabel baubar.

    Ich habe mich für die "Vollversion" entschieden, also alle Segmente mit einer Gesamtlänge des Docks von 92cm bei einer Breite von knapp 18 cm.
    Welche Teile ich aus dem LC-Satz oder aus den alten Ätzplatinen verwende werde ich im Laufe des Baus entscheiden, ich kann mir vorstellen das sich z.B. für den Bau der filigranen Brücke an der "Bugseite" die Metallteile anbieten werden.
    Aus dem Bogen der ersten Auflage kann man dann immer noch die zusätzlichen Schwimmpontons, die Zugangsbrücke und das komplette abgesenkte Dock, unter Verwendung der übrigbleibenden LC- und PE-Teile, bauen.
    Ich behalte mir auch noch vor das Dock zu "elektrifizieren" happy 2 , meine Neigung zur Beleuchtung dürfte ja inzwischen kein Geheimnis mehr sein.
    Dann würde ich die 24 Laternen auf den Seitenkästen durch Modellbahnlampen der Spurgröße N ersetzen, es gibt da schöne Lampen der Firma Viessmann, ich tendiere zu der rechten Version, der "Holzmastlampe", die schräg in das Dock hineinleuchten würde.



    Stelle ich mir cool vor, alles Dunkel und 24 Lampen beleuchten das im Dock liegende Schiff ..... cool2

    Lange Vorrede, kurzer Sinn: es geht los.

    Ich hoffe ich halte durch, da ich noch immer im 40-Stunden-Job bin kann es mal kleinere Verzögerungen geben, ich bin aber zuversichtlich da es zu einem guten und hoffentlich attraktiven Bauende kommen wird.
    Wie immer sind alle Anmerkungen, Korrekturen, Fragen usw. herzlich willkommen.

    Viele Grüße
    Markus

  • Der Bau des Schwimmdocks erfolgt logischerweise von unten nach oben, also steht zunächst der Dockboden an.
    Der Dockboden wird letztlich eine gewaltige Platte (92 x 17 cm) mit einer Höhe von nur 6 mm. Da heist es schon einmal reichlich Glasplatten und schwere Bücher bereitlegen um das Ganze bündig, plan und möglichst ohne Huckel und Buckel hinzukriegen.
    Die Segmentbauweise der Erstauflage ist 1:1 erhalten geblieben, die vier Längen-Segmente sind aus jeweils drei einzelnen Elementen zu bauen, also 12 Bodensegmente die dann mit Hilfe von "Zapfen" zur gesamten Bodenplatte zusammen gefügt werden sollen.
    Erstmal viel Fleißarbeit, die Teile des Dockbodens nehmen 11 der 28 A4-Bögen ein, mit Ausnahme der überall verteilten Kielpallen sind aber keine für den weiteren Bau notwendigen Teile auf diesen 11 Bögen. Sehr angenehm, die Teile sind gut auffindbar und es kann auch nichts verlorengehen was man später noch bräuchte.


      

    Der jeweils freistehende Bug- und Heckbereich der Bodenplatte soll laut Bauanleitung bereits vor dem Aufkleben des Dockbodens seitlich mit schmalen Streifen dargestellt werden. Ich habe mich dazu entschieden diese Streifen erst nach dem Dockboden anzubringen, da sich einige Rundungen ergeben halte ich es für einfacher so Boden und Aussenhaut bündig zusammen zu bringen.


    Wie beschrieben müssen jeweils drei Segmente zu einem der 1/4-Längensegmente zusammengefügt werden. Alle Kanten habe ich mit UHU-schwarz gut versorgt, die Verbindungszapfen eingefügt und dann die Teile auf einer Glasplatte zwischen zwei Holzkisten bis zum Aushärten des Klebers gepresst.

      


    Das Ergebnis ist zufriedenstellend, ich denke aber man hätte bei der Überarbeitung des Bogens hier (mit etwas Aufwand) den Bau deutlich vereinfachen können. Das gesamte Segment hätte gut auf einen DIN-A4-Bogen gepasst und alle Probleme die beim Zusammenfügen der drei seitlichen Segmente entstehen können hätte man mit einem durchgehenden, einteiligen Segment vermeiden können. So ganz bin ich noch nicht davon überzeugt ob ich alle 12 Teile huckel- und buckelfrei zusammenbekomme ....... arbeit2
    Auch der Dockboden für die 4 Segmente ist jeweils in drei Streifen geteilt, das treibt mir leichte Falten auf die Stirn. Diese sauber auf den Laschen der Unterkonstruktion zuverkleben das keine Spalten, Wellen usw. entstehen stelle ich mir schweißtreibend und problematisch vor. Daher werde ich wohl das Risiko eingehen und die drei Streifen zunächst auf einem 80g-Papierbogen zu einem durchgehenden Teil vereinen. Ich denke die zusätzliche Papierstärke dürfte beim Anbringen der Aussenhaut kein Problem ergeben. Denke ich mal ....... kratz1


    Soviel für den Moment,

    viele Grüße
    Markus

  • Hallo Markus,

    Du Glücklicher, daß Du das Jubiläumsmodell Dein Eigen nennst. Ich warte immer noch auf meine Lieferung. Der Teufel weiß, warum sich das so verzögert.

    Ich werde bei Deinem Bau interessiert zuschauen.

    Lg

    Kurt

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    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Vielen herzlichen Dank für den Baubericht, lieber Markus!

    Der engagierte Einstieg lässt einiges hoffen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Eine Beleuchtung wäre bestimmt die Kirsche auf der Sahne.


    Du hast geschrieben, dass die Breite - im Gegensatz zur ursprünglichen Variante - nicht variabel sei. Ich frage mich, ob es unter Zuhilfenahme eines zweiten Bogens (ich habe mir wohlweislich zwei Bögen bestellt) möglich ist, in der Breite (und auch in der Länge) zu variieren. Aus zwei mach ein riesiges. Herausfordernd dürfte wahrscheinlich das Teil 57 sein (die Brücke zwischen den beiden Dockwänden). Da wird einige Schnitzarbeit zur Verbreiterung nötig werden. Auch kämen weitere Segmente hinzu und die Huckel- und Buckelgefahr steigt. Aber ansonsten sollte es doch möglich sein, oder? Gut, dass Karton so geduldig ist… Ob ich es allerdings bin?


    Viele Grüße

    Ingo

  • Hallo Markus


    Sehr schön das du den Bogen anschneidest.

    Liegt bei mir auch bereit zum anschneiden.

    Werde mir aber noch den Lasercutsatz bestellen.

    Werde dir gespannt bei deinen Bericht zuschauen.

    Bei manchen Zeichnungen der Bauanleitung steige ich nicht ganz durch.

    Werde auf dich zurück kommen,wenn ich Fragen habe.


    Viel Spaß beim Zusammenbau.


    Gruß Günter

  • Hallo Mark...

    die Huckel- und Buckelgefahr steigt.

    ... Meiner Ansicht nach könnte man das umschiffen, indem man sich ein Brett in Länge Breite und Höhe des Dockbodens anfertigt und dieses dann mit den Kartonteilen "tapeziert" Dann hätte man sich gleichzeitig die Schnitzerei der Spanten erspart...


    Zweiter Vorteil, man hätte eine stabile Basis vorausgesetzt man hat ein verwindungssteifes Brett verbaut...


    Nun gut es ist dann nicht mehr der "reine" Kartonmodellbau... Aber, der Zweck heiligt die Mittel...


    LG Günter


    Markus Bodeux


    Hallo Markus ich werde Deinem Baubericht mit Sicherheit auch verfolgen... Bin schon gespannt...

  • Vielen Dank für den Tip, lieber Günter.


    So habe ich es auch bei den Modulen für die Hafenanlage gemacht. Und um beim Werkstoff Karton zu bleiben ;) , habe ich dickere Finnpappe verwendet. Allerdings kam ich auch dabei nicht um Spanten herum, um einen wirklich robusten Kasten zu bekommen, den ich dann tapezierte. Aber jetzt sind die Anlagen bereit für jedes anlegende Schiff bzw. den Fähigkeiten eines jeden Kapitäns ;)


    Beste Grüße

    Ingo

  • Hallo und vielen Dank für Eure Beiträge und die vielen Daumen, das motiviert ! ja 2


    Günter Plath Das ist die Idee ! Leider etwas zu spät für meinen Bau ....... die Ersparnis an Arbeit und die Zunahme an Stabilität wäre enorm, allerdings muß die Platte auch gut vergearbeitet werden, und für den "Bug-Bereich" müßte man wohl einen separaten Anbau aus Karton fertigen.


    Mark E. Smith Ingo - sicher kann man das Dock, je nach individuellen Fertigen und Werkzeugausstattung, in jede Richtung erweitern. Zusätzliche Teile aus einem zweiten Bogen zu verarbeiten ist eine Möglichkeit, für den Dockboden und die Seitenwände wäre auch eine digitale Bearbeitung der gescannten Teile denkbar, mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm kann man ja alles breiter oder länger "ziehen. Dann noch ein guter Drucker ......


    Pappnase Günter, ich wünsche Dir viel Spaß beim Bau, mir gefällt der Bogen bisher sehr gut. Die Bauanleitung ist wirklich "sparsam" und teilweise führt sie - meiner Meinung nach - auf den falschen Weg.
    Ich denke wenn Du Dir hier die Bauschritte anschaust und die Teile mit den mageren Bildern vergleichst wird einiges klarer ..... sonst einfach Fragen als Beitrag einstreuen.


    So, ich bin also mangels der genialen Idee mit dem Brett/Finnpappe den harten und steinigen Weg gegangen und habe in den letzten drei Tagen alle Teile des Bodengerüstes gebaut. Die unzähligen Spanten habe ich zunächst nur auf dem Boden verklebt und dann später die Seitenstreifen im Ganzen an die ausgehärteten Spanten "gepresst".


      


    Im Überblick sieht die ganze Arie jetzt so aus:


      


    Anmerken möchte ich noch das alle farbigen Flächen der bisher verbauten Teile überhaupt keine Funktion haben. Alles verschwindet komplett unter dem Dockboden und den Seitenteilen, man braucht also bis hierhin keine Kante zu färben und darf auch mal einen Leimfleck auf den farbigen Bereichen hinterlassen.

    Morgen werde ich mich an den Belag des ersten zusammengesetzten Segments (links 1-3) machen. Und dann geht es weiter, hoffentlich bündig und eben ... schwitz1


    Viele Grüße
    Markus

  • Hallo Markus,


    eine ganz schöne Fleißarbeit, mit der Du den Bau beginnen musstest !


    Auf die Beleuchtung bin ich besonders gespannt.


    VG Curmudgeon

  • Hallo Markus,

    heute ist das Jubiläumsmodell auch bei mir eingelaufen. Es wird aber noch sehr viel Wasser durch den Rhein fließen bis ich es anschneide.

    Was das Verwinden des Docks anbelangt, vielleicht hilft es, an den Enden der Teilsegmente etwas Bleiballast einzuarbeiten. Platz dürfte in den Seitenkästen genug sein.

    LG

    Kurt

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    ( Matthias Claudius)

  • Hallo zusammen,


    erneut vielen Dank für Euer Feedback. Kurt - eine gute Idee, die ich heute morgen schon wieder vergessen hatte - und nun ist es zu spät.
    Ich denke aber so brettartig sich der Dockboden inzwischen gestaltet, wird es auch ohne gehen. Wäre aber zur Sicherheit kein Fehler gewesen,

    Ich habe, wie angekündigt, die drei Streifen des ersten Segments auf 160g-Modellbaukarton verdoppelt. Alle später sichtbaren Kanten gefärbt, den Doppelkarton entlang der Nahtlinien auch braun eingefärbt.

      


    Die dunklen Nähte bleiben natürlich, aber ansonsten ergibt sich eine absolut planer, stabiler Bodenbelag. Ohne Wellen an den Klebelinien, Uhu-schwarz.


    Nun konnte ich Passproben mit dem Gerüst, dem Belag und den Teilen für die Seitenverkleidung machen.
    Wie schon in einem früheren Baubericht der ersten Auflage von Ingo berichtet, fehlt auch bei der neuen Auflage bei den Teilen 14 und 14a jeweils eine Lasche. Kein Beinbruch, einfach selbst eine Lasche stehenlassen. Dann habe ich die Rundung vorbereitet und die kleinen Dreiecklaschen verklebt, gut machbar und es sieht ordentlich aus.

      

    Ich habe dann die beiden vorgearbeiteten Seitenteile angesetzt und anschließend die Lücke mit Teil 14b geschlossen. Dabei sind die Laschen, die unter der Deckskante verklebt werden, schon wichtig. "Stumpf verklebt" wäre es eine ganz schöne Würgerei, so geht es aber. Erst die Laschen unter das Deck kleben, trocknen lassen, dann den Rest an/unter den Gerüstboden kleben.

      


    Insgesamt bin ich zufrieden, nicht so perfekt wie es gehen könnte, aber bei weitem auch nicht so schlimm wie ich schon befürchtet hatte ..... schwitz1

    Das Deck habe ich nunächst, nach genauer Ausrichtung, an einer Seitenkante in voller Länge verklebt, Gewichte drauf, trocknen lassen. Dann die Laschen der beiden Verkleidungsteile angeklebt, dann die andere Seite auf voller Länge.

      

    Die Übergangskante zum nächsten Segment habe ich nicht verklebt, dafür aber eine Lasche unter dem Deck.

    So ergibt sich ein guter Übergang (hoffentlich) ohne das an diesen Stellen Wellen oder Huckel entstehen. Schauen wir mal !

    Ob es funktioniert werde ich morgen sehen ....

  • Hallo an Alle,

    vielen Dank für Euer Interesse und die netten Likes.
    Wie im letzten Beitrag angedeutet ging es jetzt daran die beiden ersten 3er-Segmente zusammenzufügen. Zunächst habe ich in das zweite, noch offene Segment die "Zapfen" eingeklebt und eine Passprobe gemacht, sie lassen sich einwandfrei in das fertige Element einschieben. Vorsorglich habe ich schon einmal eine Kabelverbindung zwischen den beiden Seitenkästen geschaffen, genauere Überlegungen zur eventuellen Elektrifizierung kommen aber später .. denk1

    Hinter den Zapfen erkennt man auch kleine Bleigewichte, ich habe mich entschlossen Kurts Idee nachträglich umzusetzen, beim fertigen 3er-Segment konnte ich sie noch durch kleine Schnitte in den Boden einführen.
    Dann Uhu-schwarz, ordentlich Gewicht und Druck durch die beiden Kästen. Ich habe es aber vermieden Klebstoff unter das Deck des fertigen Segments zu bringen, das Deck soll ja auf ganzer Länge frei aufliegen und nicht verklebt werden.


      


    Das Ergebnis hat mich überzeugt, beide Teile stabil und gerade verbunden, und auch der Decksbelag für das zweite Segment konnte ich sauber auf der Lasche und an den Seiten verkleben. Keine Huckel oder Buckel, und passgenau in der Länge.


      


    Die selbe Prozedur habe ich dann mit dem identischen dritten 3er-segment durch geführt, das hat genau so gut geklappt.
    Das vierte, und letzte, 3er-Segment hatte dann wieder eine kleine Aufgabe in der Bauweise zu bewältigen. Die Teile 14c - 14f müssen den schräg zulaufenden und aufragenden Bug verkleiden.
    Hat man die Teile erstmal geritzt, ausgeschnitten, gerundet und geknickt ergibt sich die Anordnung von selbst. Hier kam Weissleim zum Einsatz ....


      


    Und dann die "Einpressung" des letzen Segments in schon fast gewohnter Weise ......



    Der letzte Akt dieses Bauabschnittes war dann das Aufkleben des vierten Decksbelages. Und fast unglaublich - über eine Länge von 92cm passt das Deck genau bündig auf den Bodenkasten, ohne Zerren und Ziehen, ohne Ausgleichsstreifen oder sonstige Tricks.
    Groooßes Lob an den Konstrukteur !


      


    Das ist jetzt vor einer Stunde geschehen, und ich habe es heute nicht mehr geschafft den schräg zulaufenden Bugbereich des Decks zu verkleben (was ich wiederum mit Weissleim durchführen werde) aber man sieht es kaum auf den Bildern (finde ich verlegen2 ) , so gut liegt das Deck auf.

    Soweit und so gut für den Moment, der Boden ( warum muß ich jetzt an eine Torte denken ? ) ist schon einmal gelungen.

    Weiter gehts mit dem Bau des Spantengerüstes für die Seitenkästen, mal schauen ob ich dann noch immer so begeistert bin. Und ich sollte schon einmal an die von Klueni - Thomas entdeckte Sub-Spezies der "Pallus singularis vulgaris" denken, bei dieser Docklänge sind mal eben 240 Kielpallen ... kotz1

    anzufertigen. Mal 20 zwischendurch - könnte Sinn ergeben.

    Bis demnächst in diesem Theater, vielen Dank und viele Grüße
    Markus


    P.S. ... und ich muß mein Sparschwein füllen, die Laternen von Viessmann in 1:220 sind toll, habe schon einige bei Hafenelementen verbaut, kosten aber gut 10,- € das Stück. Und für das Dock braucht man 24 ....



  • Hallo Markus,

    sehr saubere Arbeit daumen1 . Sehe ich bei dem Bild mit der Laterne Waggons der Shantung Bahn? Die Laternen machen sich wirklich gut.

    LG Kurt

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    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Hallo Kurt,


    ja, das siehst Du richtig, den habe ich vor langer Zeit mal aus dem Tsingtau-Zusatzbogen von pianisto gebaut und dann das Probebau-Geschütz der Aurora hineingestellt ......... keine Ahnung warum der da immer noch steht frech 5 , in einem europäischen Hafen ist er ja völlig deplaziert ..... wird geändert, ich "versetze" ihn nach Ostasien.
    Pappnase - Günter, das sehe ich auch so, auf diese Weise ist der Dockboden gut baubar.

    Die knappe Bauanleitung impliziert ja eine andere Vorgehensweise, dort sind alle 12 Einzelsegmente komplett fertig nebeneinander dargestellt.

    Ich kann mir nicht vorstellen das man so zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt. Die "Zapfen" sind aber eine gute Idee, und wer aus Platz- oder Transportgründen die vier 3er-Segmente nicht fest miteinander verbinden möchte hat damit eine gute Steckhilfe zum fixieren der Teile, mit den Zapfen sitzt alles auch ohne Klebstoff so gut zusammen das man das Dock komplett etwas verschieben und bewegen kann.

    Viele Grüße
    Markus

  • Weiter geht es mit dem Dockbau.

    Nachdem der Boden komplett und verschlossen ist, folgen die Spanten (Teile 25,26,28) für die beiden seitlichen Dockwände/-kästen.
    Der übliche Vorgang mit Ritzen, Schnippeln, knicken ........ schnell ist eine Menge Papier verarbeitet und alle Teile liegen bereit für den Aufbau.



    Schaut man sich die Bilder der Bauanleitung an, erkennt man das die Teile 27 zwischen die senkrechten Teile 26 gesetzt werden. Daher ist es wohl einfacher diese zuerst anzubringen.
    Es handelt sich um kleine "Tunnel" die später die Durchlässe der Dockkästen auskleiden, man kann also hineinsehen und daher sollte man sie mit Sorgfalt an Deck verkleben. Ich habe immer erst eine Lasche am Boden verklebt und nach dem Trocknen die zweite Lasche. So lassen sie sich in Ruhe sauber ausrichten, es sollen ja keine weißen Stellen am Boden bleiben und später die Dockwände bündig an diese "Tunnel" anschließen.


      


    Und dann habe ich mir überlegt nochmals von der Reihenfolge der Bauanleitung abzuweichen. Die 240 Kielpallen ... meine Angstgegner ..... sollen ja später in sauberer Linie auf dem Dockboden stehen. Und die seitlichen Kimmpallen kommen dann zwischen Dockwand und Kielpallen ..... es könnte eine Fummelei werden, also habe ich mich entschieden den Dockboden mit dieser Unmenge an Teilen bereits jetzt zu bestücken.
    Dabei habe ich die Bauweise der Kielpallen vereinfacht, auf 250g-Bristolkarton aufgeklebt, dann die Aussparungen ausgestichelt und dann die beiden Hälten gegeneinander verklebt. Ohne zu ritzen, knicken und ohne seitliche Laschen. Ich glaube so geht es schneller, die etwas geringere Stärke der Pallen fällt kaum auf, und sie sehen wahrscheinlich einheitlicher aus als die hohle Kastenkonstruktion mit Durchbruch.


      


    Die ersten 30 Stück habe ich heute an Deck verbaut und es ist gar nicht so einfach sie in gerader Linie und immer schön parallel in Reihe zu bekommen. Dabei ist die Seitensicht hilfreich und die Dockkästen würden wirklich stören.


      


    Also ziehe jetzt erstmal die Pallen-Arie durch, das wird einige Zeit dauern.
    Über die Fortschritte berichte ich dann am nächsten Wochenende,

    bis dahin, viele Grüße
    Markus

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