Fregatte Emden V 1:250 KvJ

  • Hallo Freunde der grauen Flotte,

    ein neues Projekt muß sein. Auf jeden Fall wollte ich wieder ein Modell von Jabietz bauen. Da lag der Leuchtturm in Kiel mit den Lotsenbooten bei mir in der Post. Huh, da juckt es mächtig die Schere anzusetzen! Doch habe ich mich dann entschieden, den oft angedachten und dann wieder verschobenen Bau der Emden IV zu beginnen, bevor mir wieder ein anderer Modellbauer zuvor kommt.



    Sechzehn Bögen unterschiedlicher Grammatur wollen zerschnibbelt sein und eine umfangreiche Ätzplatine gibt es auch. Der Bogen hat knapp 2000 Teile. Es wird somit nicht an Detailtiefe mangeln. Es ist nun schwer zu sagen, ob die Fregatte oder die Neuwerk das Flaggschiff in Andreas Flotte sind. Beide Bögen haben etwa den gleichen Umfang.

    Wenn ich aus der Zahl der Bauberichte rückschließen darf, dürfte es sich bei der Fregatte um einen Bestseller im Programm von Jabietz handeln.

  • Hallo Kurt,


    das geht ja flott weiter. Die EMDEN ist natürlich ein echtes Highlight.


    Klappstuhl, Chips und Dosenbier, das wird ein Fest freu1

    Gruß
    matz


    ____________________________________
    Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
    (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916 +2001)

  • moin1 Kurt


    Ich bin dabei und freue mich auf den Baubericht und das Ergebnis.

    Ich war lange in Wilhelmshaven stationiert und habe diese Schiffe oft gesehen und wir sind im Verband mit ihnen gefahren.

    Viel Spaß beim Bauen.


    Gruß aus dem Schwarzwald

    Carsten matrose1

    Schöpferische Pause


    Fertig:
    - Rathaus Bremen, 1:160, Schreiber Bogen


    schiff1

  • Hallo Kurt, ein tolles Teil, da bin ich diesmal von Anfang an dabei.

    Viel Spaß.

    Gruß Hartmut

    wie man´s macht ist´s verkehrt, macht man´s direkt falsch ist´s auch nicht richtig , wunder1

  • Hallo Kurt,


    eine sehr gute Wahl, die Dich sicher manchmal strapazieren aber schlußendlich zu Jubelsprüngen verhelfen wird. Viel Spaß.


    Günter

  • Hallo Thomas,

    es ist jammerschade, daß die Modelle aus Andreas Programm nicht in Dein Beuteschema passen. Dir entgeht das Erlebnis lustvollen Modellbaus (wenn doch alle Bögen so wären!)

    Hallo Mathias,

    Hallo Carsten,

    Hallo Hartmut,

    Hallo Günter,

    schön, Euch an Bord zu haben.

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Es geht los mit dem unvermeidbaren Spantengerüst. Zwei Querspanten sorgen für die korrekte Ausrichtung des Mittelspants.



    Die kleinen Spanten an Bug und Heck sind oft wackelig, Daher baue ich kleine Kartonrechtecke zur Stabilisierung ein.



    Achtern gibt es mit einem Spant auch gleich das erste sichtbar bleibende Teil.



    Das sieht recht solide aus und darf erst einmal aushärten. Bei diesem Modell habe ich vor dem Rumpf einen Heidenrespekt, da er wohl nicht so einfach zu bauen ist.


  • Moin Kurt!

    Fregatte Emden - klasse, da bin ich natürlich dabei. klasse1

    Habe den Bogen selbst, mich aber nicht rangetraut.

    Schön das Du ihn hier anschneidest! freu 2

    Liebe Grüße

    Jörg

  • moin1 Thomas

    Ich würde auch gern mal einen KvJ -Bogen angehen, doch leider gibts nix in meinem Beuteschema…. heul2


    Das tut mir echt leid für dich, aber meine Prämisse ist es Modelle zu konstruieren, bei denen ich an Bord gehen oder die ich besuchen kann, um später im Modell möglichst viele Details wiedergeben zu können. Das hat bei der "Thyssen II", dem Schellboot Klasse 148 und dem Leuchturm Kiel zwar nicht ganz geklappt, aber durch die Unterstützung einiger mir wichtiger Modellbaufreunde war eine detailgetreue Konstruktion trotzdem möglich. Bei den Schiffen der Kaiserlichen oder gar Japanischen Marine ist eine Besichtigung nicht möglich und eine Recherche wäre somit sehr aufwändig, um auch den "Nietenzählern" unter den Modellbauern gerecht zu werden. Zuletzt habe ich das erfahren müssen, als ich mich mal um Informationen zum Schweren Kreuzer "Admiral Scheer" bemüht hatte. Auf diesem Schiff ist seinerzeit mein Vater als Funkmaat gefahren und ich wollte es irgendwann einmal in KvJ-Qualität konstruieren. Doch die ständigen Umbauten der "Sophie Caesar" machen es einem nicht leicht die vorhandenen Bilder zeitlich entsprechend zuzuordnen.


    Nun denn, für die nächsten 4 Jahre habe ich ohnehin genügend Projekte begonnen - ich glaube es sind mittlerweile 10 Modellbaubögen, die auf Fortsetzung und Fertigstellung warten. Danach bin ich längst in Rente und kann so richtig Gas geben.

    Dir entgeht das Erlebnis lustvollen Modellbaus (wenn doch alle Bögen so wären!)

    Ganz herzlichen Dank für so viel Lob. Das motiviert mich ungemein, auch bezüglich der aktuell aufgetretenen Probleme mit der Ätzerei.

    Es ist nun schwer zu sagen, ob die Fregatte oder die Neuwerk das Flaggschiff in Andreas Flotte sind. Beide Bögen haben etwa den gleichen Umfang.

    Wenn ich aus der Zahl der Bauberichte rückschließen darf, dürfte es sich bei der Fregatte um einen Bestseller im Programm von Jabietz handeln.

    Jepp, die Fregatte liegt in den Verkaufszahlen knapp vor den Bugsier-Schleppern und der "Poseidon". Danach kommt aber schon die "Neuwerk" platzgleich mit den Schnellbooten der Klasse 148. Bis auf die jüngsten Modelle liegen alle Verkaufszahlen deutlich im dreistelligen Bereich, was mich unheimlich stolz macht.

    Bei diesem Modell habe ich vor dem Rumpf einen Heidenrespekt, da er wohl nicht so einfach zu bauen ist.

    Nimm dir Zeit für das Vorformen der Klebelaschen unter dem Hauptdeck. Feuchte die Bauteile mit der Zunge an, forme sie über eine Stricknadel o.ä. und lasse sie wieder ein paar Stunden (!!) trocknen, dann sind die Klebelaschen nahezu bretthart und können abschließend passend geformt werden. Gleiches gilt für die Oberkante der Bordwände. Vergiss bitte nicht die Bordwände auch entsprechend der Spanten leicht zu runden, sonst drücken sich die jeweiligen Spanten durch die Bordwand.


    Apropos "drücken": Ich drücke dir beide Daumen.

    Lieben Gruß
    Andreas


    Modellbaubögen und Platinen vom "Bugsier 17/18", Fregatte Klasse 122, Feuerschiff "Fehmarnbelt", Schubverband "THYSSEN II", Schnellboote der Klasse 143A und 148, Forschungsschiff "Poseidon", Pontonanlage, "Neuwerk", Schwimmdock, Lotsenboote und die Leuchttürme Travemünde und Kiel gibt es exklusiv nur hier: www.jabietz.de/shop

  • Nun denn, für die nächsten 4 Jahre habe ich ohnehin genügend Projekte begonnen - ich glaube es sind mittlerweile 10 Modellbaubögen, die auf Fortsetzung und Fertigstellung warten. Danach bin ich längst in Rente und kann so richtig Gas geben.

    Hallo Andreas,

    das ist ja mal eine Ansage. Ich wünsche Dir viel Schaffenskraft und daß die Motivation nicht ausgeht. Der Erfolg Deines Verlags berechtigt Dich zum Stolz..

    Für die Tipps herzlichen Dank, ich gehe die Sache zuversichtlich an.

    Hallo Volkmar,

    wenn ich die Chronologie Deiner Bauten ansehe, scheinst Du auch von Andreas Konstruktionen überzeugt.

    Hallo Jörg,

    trau Dich ruhig mal, ich denke, daß Dir der Bau von Modellen aus Andreas Verlag sehr viel Spaß bereiten dürfte.

    LG

    Kurt

  • Hallo Kurt,

    da dürfen wir uns wieder auf ein schönes Modell von der Piratenwerft freuen.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Moin Andreas;


    ....

    Jepp, die Fregatte liegt in den Verkaufszahlen knapp vor den Bugsier-Schleppern und der "Poseidon". Danach kommt aber schon die "Neuwerk" platzgleich mit den Schnellbooten der Klasse 148. Bis auf die jüngsten Modelle liegen alle Verkaufszahlen deutlich im dreistelligen Bereich, was mich unheimlich stolz macht.

    Nimm dir Zeit für das Vorformen der Klebelaschen unter dem Hauptdeck. Feuchte die Bauteile mit der Zunge an, forme sie über eine Stricknadel o.ä. und lasse sie wieder ein paar Stunden (!!) trocknen, dann sind die Klebelaschen nahezu bretthart und können abschließend passend geformt werden. Gleiches gilt für die Oberkante der Bordwände. Vergiss bitte nicht die Bordwände auch entsprechend der Spanten leicht zu runden, sonst drücken sich die jeweiligen Spanten durch die Bordwand.


    Apropos "drücken": Ich drücke dir beide Daumen.

    dann ist wohl das Schwimmdock noch nicht 3 stellig geworden?


    Moin Kurt ;


    für das runden oder verformen der Außenhautplatten nehme man ein kleines Heissauge, einen 3 Tonnen Yale Kettenzug, Vorschlaghammer 5 kg oder gegebenenfalls 10kg Stahlkeile und Knaggen, einen guten Gesellen und einen Lehrling. Sektion auf dem Kopf zusammenbauen und dann die Außenhautplatten drauflegen, an den Spanten und Rahmen abheften, wenn die Platte nicht will dann mit Kettenzug ranziehen und mit dem Hammer von im angewärmten Zustand von außen draufschlagen. Hilft immer. Danach dem Meister ablenken und die Richtkolone ihre Arbeit machen lassen. rollen1 rollen1 rollen1 rollen1


    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne

  • OK, dann nochmal kurz Off-topic... ich möchte den Baubericht nicht zerfleddern.

    Hier sind wir wieder beim leidigen Thema, mir ist der Maßstab zu klein. 1 : 200 wäre schön.

    Für diesen Maßstab gibt es andere Verlage, die den Kartonmodellbauer ausreichend bedienen können.


    Für einen anderen Maßstab könnte ich mich nur mit 1:100 oder 1:96 anfreunden. Dann würde es aber auch ein Segelschiff sein, wie z.B. die Viermastbark "Passat" hier aus Travemünde oder ein 74-Kanonen-Ship, wofür mir die vier Bände "Seventy-Four Gun Ship - A Practical Treatise on the Art of Naval Architecture" von Jean Boudriot zur Verfügung stehen.


    dann ist wohl das Schwimmdock noch nicht 3 stellig geworden?

    Stimmt, aber der Bogen ist ja auch erst vor gut einem Jahr auf den Markt gekommen.

    Lieben Gruß
    Andreas


    Modellbaubögen und Platinen vom "Bugsier 17/18", Fregatte Klasse 122, Feuerschiff "Fehmarnbelt", Schubverband "THYSSEN II", Schnellboote der Klasse 143A und 148, Forschungsschiff "Poseidon", Pontonanlage, "Neuwerk", Schwimmdock, Lotsenboote und die Leuchttürme Travemünde und Kiel gibt es exklusiv nur hier: www.jabietz.de/shop

  • Das Schanzdeck besteht aus zwei Lagen. Dadurch bekommt man ein schön stabiles Deck und eine gute Klebekante.



    Ein kleiner Anbau.



    und bereits jetzt kommt die Ätzplatine zum Zug. Die Spulenkerne habe ich etwas enger geschnitten und mit Garn belegt.


  • Und nun besteht Gelegenheit, sich schon mal an die vielen Kleinteile zu gewöhnen.



    Bi der Öse habe ich die beiden kleinen Scheiben zuerst ausgeschnitten und dann auf die Bauteile im Bogen geklebt. Dann erst habe ich die beiden Bauteile ausgestichelt und gegeneinander geklebt.



    Und dann noch die Klüse.


  • Natürlich haben wir auch ein paar Poller.



    Ein Leckerchen ist das Täuschkörperwurfgerät.



    Soweit komplett mit Tankkasten.



    Nun kommen noch die Stützen drauf und dann sollte das mal über Nacht durchhärten.


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