WFS Planet / Passat / 1 : 250

  • Hallo Freunde,


    zunächst möchte ich mich auch hier für die zahlreichen Glückwünsche zu meinem 3/4-Jahrhundert auf diesem Planeten bedanken. Die Beiträge der "treuen Begleiter" haben mich sehr gefreut.


    Natürlich lagen auf dem Gabentisch auch neue Bögen samt Ätzsätzen. Und - ich konnte es nicht lassen - auch gleich an meinem Purzeltag einen davon anzuschneiden:



    Die Bauanleitung dazu ist größtenteils verbal gehalten,



    weist aber auch eine paar Skizzen auf, die den Bau schwierigerer Teile erleichtern.



    Die Teile auf den Bögen sind sehr sinnvoll geordnet und leicht zu finden. Wie bei Passat üblich, werden viele Teile wie Spanten und Decks verdoppelt. Leerbögen liegen dem Bausatz bei.



    Den Ätzsatz zum Modell habe ich auch mit besorgt. Hier schon grundiert und farblich behandelt.



    Na, dann kann's ja losgeh'n. Viel Spaß.

  • Purzeltag = Basteltag - "wengstens a weng" .


    Die Bodenplatte mit Laschen und in einfacher Stärke hatten mich überrascht. Die verdoppelten Längsträger und Spanten dann allerdings nicht. Ist ganz nach meinem Gusto.


     


    Und, wie bei Passat zu erwarten, eine detailreiche Gestaltung der Wände. Erste Ätzteile kamen auch gleich zum Einsatz.


  • Das Deck wurde einen Tag vor der Umsetzung mit dem beiliegenden Karton verdoppelt und konnte so gut getrocknet behandelt und eingeklebt werden. Passt.


     


    Und danach dann geich das ebenfalls verdoppelte Backdeck.


  • Bei den Bordwänden arbeitet der Konstrukteur - Dr. Henning Budelmann - im Bugbereich mit einer Laschenverbindung. Am Heck plan - ich habe hier die bekannte "Weißleimnaht" zum Verkleben gewählt. Die Heckverkleidung erinnerte mich an meine ersten Modelle aus WHV - da war das Standard.


    Ich habe mich dazu entschieden, die Schanz-Innenverkleidung gleich einzukleben. Speigatten etc habe ich ausgeschnitten.



    Klebestelle an den Bordwänden und der Grundplatte müssen übereinstimmen. Und das taten sie und ermöglichten einen genauen Abschluß an Bug und Heck. Mit dem Ergebnis dieser Arbeit bin ich sehr zufrieden.


     


     


     



    Eine ganze Menge Schanzstützen war anzubringen - die geben der Bordwand dann aber auch richtig Halt.


     

  • Hallo Günter


    Schön, dass Du Dir diesen Bogen vornimmst. Das einzige Passat-Modell, das ich gebaut hatte.

    Das wohlgeformte Hinterteil ist nicht ganz einfach, Du hast es ordentlich hinbekommen.


    Ich erinnere mich, dass das Modell doch einige Tücken hat. Da ich aber meinen Baubericht im blauen Forum nicht mehr finde, kann ich Dich leider nicht mehr explizit vorwarnen. Aber mit Deiner Erfahrung wirst Du diese ohnehin problemlos meistern.


    Ich schaue Dir gerne zu, viel Spass!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Günther,


    geht ja schon wieder flott voran.

    Die PLANET hat es bei meiner letzten "Sammlungserweiterungsaktion" auch in den Stapel geschafft.

    Da stell ich natürlich wieder meinen Klappstuhl auf und bin mit Begeisterung dabei daumen1

    Und die vemeintlichen "Klippen" wirst Du als alter Seebär natürlich meisterlich umschiffen.

    Gruß
    matz


    ____________________________________
    Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
    (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916 +2001)

  • Moin Peter;

    den Bericht gibt es noch, auch Porto Storno.


    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne

  • Hallo Günter,

    das ist ein sehr schönes Modell. Mir ist es nicht verständlich, daß es lange beim Verlag im Regal lag und selten gebaut wird. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Bau.

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Hallo,


    schön, dass mein neuer Bericht soviel Zuspruch findet.

    @ Peter_H: danke für den Hinweis. Ich habe Deinen Bb im Parallelforum gefunden. Da ich unterdessen mit dem Bau schon etwas weiter gekommen bin, musste ich auch die ersten kleinen Fehler feststellen. Werde die dann im Laufe des Berichts kundtun.

    @ Moritzleo, Klueni: danke

    @ Matz: willkommen an Bord

    @ Salvagemaster: sehr aufmerksam, Arne

    @ Kurt: kann Dir da voll zustimmen und danke.


    Weiter ging es mit einer "kleinen Orgie" an Winden. Liebliche Dinger. Meist aus 15 - 20 Teilen bestehend. Hier die Dinger in Bildern.


     


     



    ... und seitlich an StB kam dann noch der erste Niedergang dran. Aus dem Ätzsatz.


     

  • Zwei kleine Schanzstücke am Heck..



    und zwei Decksstützen aus verdoppeltem karton.



    Und dann weiter mit Winden und Steuergeräten um die weißen Flecken im Heckbereich zu tilgen.


     


     


     


  • Insgesamt 6 Pollerpaare waren auf dem Achterdeck noch anzubringen.



    Das war dann der letzte freie Blick auf den Heckbereich. Denn, trotz des aus dem Ätzsatz eingefügten Rasters reicht das nach dem Aufkleben des Decks nicht mehr zum" richtigen" Durchblick. Aber so isses nun mal.


     

  • Dank euch für die Daumen, Freunde.


    Die Konstruktionsart der Spanten für das nächste Deck war mir so in meiner Bastelkarriere noch nicht vorgekommen. Spanten 44 waren zu verdoppeln und mit Laschen an die Spanten des Rumpfes zu kleben. Hier hatte mein Bogen einen Fehler. Die Spanten 44 und 44d waren in der Nummerierung vertauscht. Durch die Begrenzungslinien allerdings erkennbar.

    An die Laschen konnten dann die Aufbauwände angebracht werden. Ich muss gestehen, dass ich einige Zeit rumprobieren musste, wie die erste Wand 45 anzubringen ist. Hab den Dreh aber dann doch gefunden. Die Bauanleitung dazu ist etwas mau. Die folgenden Wände waren dann ein Kinderspiel.


     

  • Hallo Günter,


    die Innereien dieses Decks sehen mindestens so interessant

    aus wie sein äußeres frech 1. Du hast das gut gemeistert. daumen1

    Sehr schöne Arbeit bis jetzt.


    Lieben Gruß

    Ralf


    Man darf nicht alles glauben, was man denkt! happy 2

  • Dann bin ich von der Nummerierungsfolge etwas abgewichen. Habe das Brückendeck (49) der Aufbaufront (46) und den Hangarwänden (47) vorgezogen.

    Das wieder verdoppelte Deck ist eingeklebt,



    dann wurde die vorbereitete Frontwand vorne angeklebt.


     


  • Hallo Ralf,


    schönen guten Abend. Danke.


    Dann ging's zu den Hangarwänden. Wie auf dem Bild zu sehen, passen hier die Markierung an der StB-Wand mit denen des Decks nicht überein.



    Wie sich beim Weiterbau zeigte, aber kein Problem. Weiter mit dem Hangarteilen.


     



    Auf das Anbringen der Stützen am Hangartor habe ich zunächst verzichtet. Das hole ich nach dem Einkleben des Decks nach.


    An der Frontwand habe ich noch die beiden Windabweiser angebracht. Den "Abstand" habe ich selbst umgesetzt.


  • Nachdem der Kransockel (48) angebracht waren zeigte sich, dass der mit der Markierung an der Wand übereinstimmt. Erstes Problem beseitigt.



    Die Innenschanzteile sind auch dran.



    Leider habe ich in Bildern nicht festgehalten, dass der Längsträger 50 für die Spanten zu lang geraten ist. Habe den dann, passend zu den Markierungen der Querspanten, gekürzt und anschließend die Wände angebracht.



    Erfreulicherweise passte hier die Länge der StB-Wand mit der Markierung an der Hangarwand zusammen. Hier war nur das nun (nicht mehr zu sehende) hintere Decksteil zu kurz. Glück gehört halt auch zum Leben.



    So freute ich mich dann über das Ergebnis meiner Arbeit.



     

  • Dass hier mit den Maßen etwas nicht ganz stimmte, zeigte sich dann am Signaldeck (52). Das war auch zu lang und wohl auf die Maße des zu langen Mittelträgers 50 abgestimmt.



    Das Deck kam dann nochmal unter die Schere und etwas abgelängt und eingeklebt. Sieht o.k. aus.


     


    Ich hatte das hintere Decksteil 52b vor dem Einkleben noch nicht mit dem vorderen Teil 52 verklebt. Und das war gut so. Denn: auch das war zu lang.



    Habe es dann um die Markierung der Deckskante gekürzt. Passt so.



    Die Deckskanten waren dann auch etwas zu kürzen. Problem beseitigt, ohne dass man was sieht.



    Die StB-Abdeckung habe ich, wie oben zu sehen, etwas "verbreitern" müssen. Da hatte ich wohl ungenau gearbeitet. Sagt's einfach nicht weiter.


    Dann konnten die Stützen an der Hangar-Rückwand angebracht werden.


     

  • Hallo Günter


    Du meisterst die Kinken dieses Bogens bravurös!

    Für mich nach wie vor ein Rätsel wie ein solcher High-End-Bogen derartige Fehler aufweisen kann. Aber lassen wir das, hauptsache Du hast Spass mit dem Modell!


    Beste Grüsse

    Peter

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