Zerstörer Z-39, Typ 36 A (Mob), Bauzustand 04/1945, Maßstab 1:200

  • N'Abend Freunde,


    der KFK ist fertig, CHIKUMA liegt ruhig unter der Haube und wartet auf bessere Zeiten, in die heißerwünschte und mir von meiner Eheliebsten zum Geburtstag verehrte DE ZEVEN PROVINCIEN muss ich mich erst richtig gründlich einarbeiten......Zeit also für ein neues Modell.


    Da ich die Kriegsmarine jahrelang quasi links liegen gelassen hatte, fiel meine Wahl nach dem einschlägigen KFK nun auf einen Zerstörer des Typs 1936 A (Mob), und zwar Z-39 .


    Dieser Zerstörer hat den Krieg überlebt, wurde an die US-Navy ausgeliefert und lief dort unter der Bezeichnung DD-939 von 1945-1947.

    1948 wurde das Schiff an die französische Marine abgegeben, lief dort zunächst unter der Bezeichnung Q-128, eine geplante Umbenennung in "Léopard" wurde nicht mehr vorgenommen.

    Z-39 diente dort als schwimmendes Ersatzteillager für drei weitere in der französischen Marine laufende Narvik-Zerstörer, u.a. Z-25 (Hoche), bis 1964 der endgültige Abbruch erfolgte.


    Das Schiff werde ich im Bauzustand kurz vor Kriegsende und Auslieferung an die US-Navy darstellen, mitsamt der kompletten "Barbara-Flak-Umrüstung" (08/1944 - 02/1945) an Bord.

    Diese umfasste neben einem zusätzlichen FuMO 63 "Hohentwiel-K" hinter Schlot 2 eine erhebliche Verstärkung der Flak auf 16 Rohre der modernen 3,7-cm-Flak M42-Zwillinge und 12 Rohre 2-cm, davon 2 x Vierlinge und 2 x Zwillinge, insgesamt also 28 Rohre.

    Das sind schon fast japanische Verhältnisse....jedenfalls gewaltig für einen deutschen WW2-Zerstörer.

    Das dritte 15cm-Geschütz musste jedoch für diese Flak-Hochrüstung von Bord gegeben werden.


    Unterstützung werde ich in folgender Literatur suchen:


        




    Das Modell selbst wird, wie viele meiner Machwerke, ein Hybrid aus mindestens zwei Baubögen werden.

    Erste Grundlage ist der relativ neue Avangard-Baubogen des Z-37 im Maßstab 1:200, Bauzustand 1943,

    Zweite Grundlage ist der schon etwas ältere, jedoch erstklassige Baubogen des Z-25 von CFM in 1:250, Bauzustand 1945.


    Grund der Entscheidung für den Avangard-Baubogen nebst dessen Maßstab ist die bessere Farbgestaltung der Decks und das reichhaltige Zubehör in Form eines LC-Spanten- und Detail-Satzes und Messingrohren.

    Der CFM-Bogen weist jedoch in etlicher Hinsicht eine Detaillierung und Baustrukturen auf, die der Avangard-Bogen schlichtweg nicht hat....und die ich mittels hochskalierter Kopien in den Bau einfließen lassen werde.

    Beide Baubögen befinden sich in meinem Besitz.....


      


    .....und werden es auch bleiben !

    Desweiteren könnte es durchaus sein, daß ich bemale und supere, was das Zeuch hält grins 1 ......

    ......die Werft ist bereit:




    Bis denne

    Tommi









  • Klueni

    Changed the title of the thread from “Zerstörer Z-39, Typ 36 A (/Mob), Bauzustand Mai 1945, 1:200” to “Zerstörer Z-39, Typ 36 A (Mob), Bauzustand 04/1945, Maßstab 1:200”.
  • Moin Tommi:


    das Buch von Harald Fock kann ich Dir empfehlen. Es gibt 2 Bände Titel Z vor !


    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne

  • Moin Tommi

    Wird dies bestimmt wieder ein 2 Jahres Projekt und ich wünsche dir viel Spaß. Vor allem interessiert mich, wie sich der Avangard Bogen bauen läßt.


    lg


    Otto

  • Hi Tommi,


    da ich ja auch mit der Z 32 angefangen haben, habe ich auch beide Bögen. Die Z 39 gehört zur Baureihe Typ 36a (Mob) und weißt einige bauliche Änderungen bzgl. der Z 25 (Baureihe Typ 36a) auf.


    Ich habe dir eine PN geschickt.


    LG Frank

  • Hallo Thomas,

    das wird eine hochinteressante Variante der KM Zerstörer abgeben. Ich bin mal sehr gespannt.

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • N'Abend Freunde,


    Wolfgang, Arne, Otto, Frank, Kurt und Volkmar:

    Jungs, schön, dass Ihr dabei seid, und danke für die Vorschusslorbeeren nebst Hinweisen! freu 2


    Und nu geits lous:


    Kaum zu glauben, aber ich fange mit dem Spantengerüst an.....und zwar dem des Unterwasserschiffes.

    Gottseidank gibt‘s einen LC-Spantensatz.....


       


    Eine Überprüfung der Grundplatte des Unterwasserschiffes ergab in den Umrissen gewisse, kleine Absätze in den Umrissen.....


      



    ......ist aber nix, was nicht mittels etwas Schleifen auszubügeln wäre. Die Trapez-Verbindung von Bug-und Heckteil der Grundplatte hab ich mit ein paar Karton-Streifen gesichert, denn der Kram hatte etwas Spiel. Das kann ich nicht brauchen!


  • Der senkrechte Mittelträger wies auch eine Trapezverbindung auf, und die hatte auch Spiel.....



    Insgesamt 20 UWS-Spanten waren zu verkleben. Spantenabstand rund 3cm, sehr in Ordnung. Die Spanten selbst hab ich am Mitteleinschnitt schräg etwas aufgeschnitten, um keinen Druck in den Ecken aufkommen zu lassen.



    Die Spanten passten sehr schön, verklebt wurde mit satt lösungsmittelhaltigem Kleber.



    und nun ruht alles unter Beschwerung. Der Steven muss allerdings noch kräftig gestrakt werden.



    Morgen kommt das Überwasserschiff dranne.


    bis denne

    Tommi

  • N'Abend Freunde,


    @Fritz:

    Such Dir einen bequemen Platz. Dank auch an alle Liker, Pappkorn kommt gleich..... lach 2


    Gestern hab ich noch die Bugsektion des Unterwasserschiffs mit Sekundenkleber eingesabbert. Der war heute hart getrocknet, und so konnte ich den kantigen Bug des Mittelträgers schön scharf straken. Der Sekundenkleber macht diesen ohnehin etwas exponierten und daher empfindlichen Teil knüppelhart.

    Sollte man immer machen, denn sonst kann es passieren, das der Bug nach Beplankung kantig und unansehnlich ausfällt.


  • Weiter gings mit dem Spantengerüst des Überwasserschiffes.

    Ich weiß, ich weiß.....mein kleiner Enkel würde sagen "Opa, das ist weilig".....aber es hilft ja nix, da muss ich durch ..... und Ihr auch !


    Bauweise wie beim Unterwasserschiff, bloß eben diesmal mit dem Unterbau der Decks:


      



    Nun ruht der Kram und wartet auf die Vereinigung mit dem Unterwasserschiff.



    Aber auch dann ist das Spantengerüst noch nicht fertig, ich habe noch etliche Ergänzungen à la "Yu Gyokubun" einzufügen.


    bis denne

    Tommi

  • Hallo Thomas,

    das wird bestimmt wieder ein langes Projekt, doch Qualität hat seinen Preis, ich wünsche dir viel Spaß beim Modell und gutes gelingen.


    LG Laurin

  • N'Abend Freunde,


    @Laurin:

    I will do my very best ! arbeit2


    Joachim:

    Wellig wäre tatsächlich gaaanz doof ...... lach 2


    Kleines Update, die Vermählung wurde vollzogen :

    Es passte prima am Heck...


    .....und am Bug.....



    .....und auch sonst:



    Damit das Modell nicht nur längs plan, sondern auch quer senkrecht aufliegt (ist bei dem runden Boden nicht selbstverständlich) hab ich das Spantengerüst nun mit einer kleinen Libelle ausgerichtet:


      


    Nun ist wieder Trocknen angesagt.....bis morgen!


    Tommi

  • Moin Tommi

    Mir ahnt schlimmes, das Schiff hat beim Trocknen (laut Libelle) eine leichte Schieflage nach links staun1. Aber ich glaube nicht das es etwas ausmacht bei den Steckverbindungen.


    lg


    Otto

  • Moin Otto,


    Weia….. grr….jetzt aber dalli lach 2 !

    ….aber ich glaube auch nicht, dass sich was verzieht, in dem Rumpf steckt eine ganze große Tube UHU-schwarz….und da kommt noch was bei, das hält!!! tanz 1


    lg.

    Tommi

  • Servus Otto,


    d.i. UHU mit Lösungsmittel Aceton. die Aufschrift ist schwarz. Deswegen UHU-Schwarz.

    UHU Grün (grüne Beschriftung) ist der Lösungsmittelfreie UHU, der aber für unsere Zwecke nicht geeignet ist.


    @Tommi: Hast du schon mal UHU Hart fürs Spantengerüst verwendet? Der wird steinhart und hält bombenfest.


    Dein Spantengerüst sieht exzellent aus!


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Servus Tommi,


    wie ich sehe, hast du die Punzen ja schon erworben.

    Und sie werden nicht nur zum Formen von Karton hergenommen. daumen1


    Guter Start mit dem Spantengerüst !



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

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