Torpedoboot Forelle skaliert auf 1:250 Dom Bumagi

  • Hallo Freunde des gefalteten Kartons,

    ein neues Projekt im neuen Jahr und es sollte mal wieder ein herunterskaliertes Teil sein. Meine Wahl fiel auf einen Bogen von Dom Bumagi, den ich schon sehr oft in der Hand hatte. Es sind zwei russische Torpedoboote von 1898. Informationen dazu habe ich nicht gefunden und mit der Anleitung in Kyrillischer Schrift und vermutlich ukrainischer Sprache ist mir da auch nicht geholfen.

    Aus dem Bogen kann man zwei Modelle in unterschiedlicher Farbgebung bauen, ich habe mich für die weiße Version entschieden. Die Bauanleitung sieht auf den ersten Blick sehr gut aus, lässt dann aber, wie so häufig bei Dom Bumagi, jede Menge Fragen offen.

    Einen Baubericht zu diesem Modell habe ich nicht gefunden, somit muß ich die Antworten selber finden.


  • Es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte das Ding in die Tonne gekloppt. Das Herunterskalieren ist ja bei mir Routine, doch dann kommt es. Das Modell soll, wie der Rest meiner Flotte ein Wasserlinienmodell werden. Da haben wir aber ein Problem, die Konstruktion verweigert sich da komplett meinen Wünschen. Es fängt mit den Spantengerüst an, das sich nicht teillen lässt.


    denk1


    Erschwerend kommt hinzu, daß die Bordwände nicht horizontal geteilt sind, sondern vertikal. Man hat also immer das Unterwasserschiff mit an der Bordwand hängen. denk1 schwitz1 . Watt nu? Erst einmal baue ich das komplette Spantengerüst und schneide dann das Unterwasserteil ab.


        


    Die Unterseite sieht danach nicht schön aus und wird daher mit 80g Papier besohlt.


  • Gutes Gelingen, ein interessantes Projekt. Das mit den Bordwänden ist ein echtes Übel. Bin gespannt auf den nächsten Abschnitt.

    Gruß Hartmut

    wie man´s macht ist´s verkehrt, macht man´s direkt falsch ist´s auch nicht richtig , wunder1

  • Servus Kurt,


    so habe ich das auch mit dem Spantengerüst beim Test-Mockup für die T-Boote der Anaconda-Klasse auf Basis japanischer T-Boote gemacht.

    Was die Bordwände angeht, ich würde sie wie vorgegeben anbringen und den Überstand mit der Rasierklinge wegschneiden.


    Gutes Gelingen!


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Hi Kurt,

    neues Jahr neues Projekt. Du bist ja Skalierungsexperte. happy 2

    Ich bilde mir ein, dass du russische Torpedoboote gebaut hast, oder. Bei deiner Produktivität kann man ja den Überblick verlieren.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo Hartmut,

    Hallo Wolfgang,

    Hallo Gerd,

    Hallo Thomas,

    herzlichen Dank für den Zuspruch. Eigentlich wollte ich auch die Variante in der grünen Farbe bauen, doch sind die Unterschiede nur gering und ein Bauspaß wie bei KvJ Modellen kommt nicht auf, daher beschränke ich mich auf die weiße Variante.

    LG

    Kurt

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    Meine Untaten


    Der König sei der bess're Mann

    Sonst sei der bess're König!

    ( Matthias Claudius)

  • Dann geht es mit der Beplankung los. Am Bug haben wir einen klassischen Walrücken.



    Um einen vernünftigen Anschluß der Bordwände zu erhalten, bastele ich mir ein paar Klebelaschen. Über den Mittelspant habe ich auch eine Klebelasche aus 80g Papier geklebt.



    Nun, das scheint zu gehen.


  • Hier seht Ihr, wie das mit der Bordwand geht. Ich habe schon einen Teil der Unterwasserbeplankung abgeschnitten. Nachdem die Bordwand auf dem Spantengerüst angezogen ist, wird der Überstand mit einer Rasierklinge abgeschnitten.



    Sclußendlich hat es geklappt., man sieht, daß der gesamte Rumpf einen Walrücken hat.



    Darauf kommen nun ein paar Luken



    Und was dann? Irgendwo muß ja wohl die Mannschaft stehen können.

  • Hallo Kurt, das gewölbte Deck macht sich gut. Die gestückelten Bordwände sind ungewöhnlich. Siehst du da irgendwie Vorteile drin? Für mich waren die langen Bordwände immer ein Graus zum kleben, gefallen mir aber von der Optik her besser.

    Gruß Hartmut

    wie man´s macht ist´s verkehrt, macht man´s direkt falsch ist´s auch nicht richtig , wunder1

  • ein paar zusätzliche Info's


    Moin Zusammen;


    wer mehr über die Forel-Klasse wissen möchte , der schaue mal hier:


    Forel-Klasse – Wikipedia


    Weiterführende Bücher haben einmal Harald Fock und René Greger veröffentlicht. Wer noch das Marine Forum, bzw. die Marine Rundschau liegen hat, könnte was entsprechendes finden.


    Viele Grüße von der südlichen Packeisgrenze

    Arne

  • Hallo Wolfgang,

    Hallo Fritz,

    herzlichen Dank.

    Hallo Hartmut,

    einen Vorteiö kann ich in dieser Konstruktion auch so recht nicht erkennen. Möglicherweise sah der Konstrukteur Schwieigkeiten darin , den durchgehenden Whaleback mit den Bordwänden zu verbinden. Das Problem ließe sich mit ein paar Klebelaschen aber einfach lösen.

    Hallo Arne,

    herzlichen Dank für die Information, bei mir hatte Tante Google nichts ausgespuckt.

    LG

    Kurt

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    ( Matthias Claudius)

  • Wie so häufig bei Dom Bumagi lässt die auf den ersten Blick schöne Bauanleitung mehr Fragen offen, als sie beantwortet. Der Bogen beinhaltet zwei Versionen des Modells, dazu gibt es zwei unterschiedliche Versionen des Decks. Es gilt die jeweils passende Oben und Unterseite zu finden, was noch relativ einfach ist, da die Decksseiten gespiegelt sind. Dann sind die gerenderten Baubilder jeweils der passenden Version zuzuordnen, was schon schwieriger ist und Einzelheiten sind kaum zu erkennen. Bei den Decks gibt es einige Durchbrüche, die man vor dem weiteren Bestücken anlegen sollte. Markiert sind sie nicht alle. Man muß die Abbildung in der Anleitung schon sehr genau anschauen.

    Die Luks und Aufbauten gehen durch das Deck auf den Rumpf, sinnvollerweise beginnt man damit, die Unterseite des Decks zu bestücken.


  • Das Teil Nr. 30, das den Heckabschluß bildet, gibt erst einmal Rätsel auf. Seitlich ist die mittlere Markierung herauszutrennen, dann können das untere und das obere Teil um die Formplatten geklebt werden.




    Auf der oberen Decksseite kommen dann kleine Decks darauf.


  • hallo Kurt,

    da hast du dir was aufgehalst. Schaut richtig kompliziert aus.

    Aber du schaffst das sicher sehr gut.

    lG Günther

  • Hallo Lars,

    die Anleitung ist grottenschlecht. Man muß sie oft interpretieren und das Modell besteht aus sehr vielen Kleinteilen. Diese auf den in Grautönen verschwimmenden Bauanleitung zu finden ist eine Wissenschaft.

    Hallo Güther,

    Hallo Thomas,

    Danke für den Zuspruch.

    LG

    Kurt

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    ( Matthias Claudius)

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