Kölner Dom, Schreiber-Verlag, skaliert 1:250, modifiziert

  • Hallo liebe Freunde,


    es juckt mich schon, dieses Bauwerk anzugehen, seitdem das Ulmer Münster kurz vor der Fertigstellung stand, und nun verstärkt durch den Bau der Georgskirche mit dazu.

    Auch, wenn ich mir sicher bin, dass die meisten natürlich sofort ahnen, um was es geht, mache ich es doch ein klein wenig spannend.


    Das Ganze wird mit Sicherheit ein Langläufer werden, zumal ja immer noch eine Reihe an Parallelbaustellen zu beenden sind. Ich sage nur SMS Baden, Iserlohn und einige mehr.


    Dennoch hat es mich heute gereizt sozusagen eine kleine Feldstudie anzugehen, um schon mal ein Gefühl für die Größenordnung dieses Projekts zu bekommen.

    Da das Ursprungsmodell in 1:300 konstruiert und vertrieben wurde, muss ich natürlich das Scannen und Bearbeiten analog, wie bei den beiden bisher gebauten Kirchen ausführen, aber das ist es mir allemal wert, da es ja maßstabsgerecht zu meinen anderen Bauten sein soll.


    Habe heute einiges an Literatur bestellt und da mein Schwager in der Stadt wohnt, wo dieses Bauwerk steht, ist eine ausgiebige Fotosafari kein Problem.


    Hier zunächst mal der Grobentwurf der Bodenplatte, wobei dazu zu sagen ist, dass es immerhin fünf Blätter braucht, um den Ausdruck maßstabsgerecht ausführen zu können:


      



    Und einmal mit der Georgskirche mitten drin, als Vergleich.



    Die Bauausführung stelle ich mir letztendlich im Stile des Münsters vor, also mit ausgestichelten Fenstern, detailliert ausgearbeiten Strukturen und offenen Durchbrüchen - und Beleuchtung natürlich. Mal sehen, obs mir entsprechend gelingt und wann es los geht. pc3 arbeit2 arbeit1 daumen1


    Liebe Grüße

    Peter

  • Serfaus Peter


    ganz schön mutig - bei den heutigen Baupreisen schwitz1

    Also : frisch ans Werk!

    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

    oder

    Wie soll ich wissen was ich denke bevor ich höre was ich sage

  • Serfaus Peter


    wieder ein Schreiberbogen - gebaut und aufgestellt bei den Schwaben - wenn das mal gut geht - weil der gehört ja eigentlich woanders hin.

    Schönes Projekt !

    LG Klaus

    viderimus nil posse creari de nihilo

    oder

    Wie soll ich wissen was ich denke bevor ich höre was ich sage

  • Hallo Peter!

    Das wird ein gewaltiges Projekt, dem ich sehr gerne zuschaue! freu 2 Bei mir liegt dieser Bogen noch in der Schublade und wartet geduldig auf seine Erweckung im selben Maßstab wie Du ihn baust. Ich wünsche Dir ein herzliches Gück Auf beim Gelingen! daumen1

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph


    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."

    Friederich Schiller

  • Hallo Freunde und schönen guten Abend,


    KaEm_DKmB : die Baupreise haben wir im Griff— zahlt alles die Mutter Kirche. Und natürlich richtig erkannt. Es wird ein Schreiber.


    petcarli : danke für die guten Wünsche Fritz. Bin auch gespannt, ob ich umsetzen kann, was ich mir vorgenommen habe.


    J.G.Christoph : auch Dir ganz herzlichen Dank!


    .

    Zum Bau erstmal nur soviel: ich werde die Bodenplatte wohl im Format 63x36cm bauen und optisch etwas aufpeppen und es nicht bei dem braunen Streifen rund um die Mauern belassen, der im Bogen vorgesehen ist.


    Habe mal im Forum gesucht- habe einen Baubericht gefunden, insofern werde ich hin-und wieder referenzieren.


    Na klar: es wird der Kölner Dom von Schreiber. :)


    Schönen Abend.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Pitje

    Changed the title of the thread from “Neues Architekturprojekt, skaliert 1:250, modifiziert” to “Kölner Dom, Schreiber-Verlag, skaliert 1:250, modifiziert”.
  • Hallo Peter


    Tolles Projekt, da wird wieder gestichelt bis der Arzt kommt! Ich freue mich drauf und werde Dir gerne beim Bau folgen.

    Irgendwie habe ich schon so viele Architekturmodelle gebaut, aber bisher noch kein einziges Schreibe Modell....

    Das muss geändert werden!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Peter,


    ich freue mich riesig auf dieses Projekt. Und dann noch auf 1/250 skaliert.


    Dann wünsche ich Dir mal einen guten Start und viel Geduld.


    Gruß Berthold

  • Hallo Peter,

    sicher ein anspruchsvolles Vorhaben, doch wirst Du das bestimmt meistern.

    LG

    Kurt

  • Schönen guten Morgen auch an dieser Stelle,

    danke Peter_H , Moritzleo , Bertholdneuss und Kurt für die motivierenden Zuschriften. Freut mich sehr, wenn diese Projektidee Eure Zustimmung findet. Peter_H : Was die Schreiber-Bögen angeht, so kann ich Dir diese nur wärmstens ans Herz legen. Machen richtig Spaß und sind sehr hochwertig aufbereitet.


    Auf los gehts los - nun sollen auf die vollmundigen Ankündigungen auch Taten folgen. Als Quellen habe ich mir, wie bei mir üblich ein wenig Literatur besorgt:



    Zunächst Einiges an Fakten und Zahlen zum Hintergrund dieses wahrlich imposanten Bauwerks.

    • Höhe der Türme: 157,22 m (Südturm), 157,18 m (Nordturm), 109,12 m (Vierung)
    • Höhe Aussichtsplattformen: 97,25 m (Südturm), 68 m (Vierung)
    • Gesamtlänge: 144,58 m
    • Gesamtbreite: 86,25 m
    • Höhe Mittelschiff: 43,35 m
    • Höhe Seitenschiffe: 19,80 m
    • Dachfläche: ca. 12.000 qm
    • Fensterfläche: ca. 10.000 qm
    • überbaute Fläche: 7.914 qm
    • umbauter Raum: 407.000 cbm
    • Gesamtgewicht: ca. 300000 t
    • Glocken: 12, schwerste Glocke: Dicker Pitter mit 24 t

    Die Bauphase hat sich ähnlich wie beim Ulmer Münster über mehrere hundert Jahre gestreckt, begonnen 1248, vollendet 1880. Als Vorbild wurden die französischen Gotteshäuser im Stile der Gotik verwendet, insbesondere der Dom von Amiens.

    Habe hier einige interessante Grafiken aus dem Buch "Der Kölner Dom" vom Verlag Kölner Dom, die illustrieren, dass seinerzeit zunächst der Chor auf dem Grundstrück des Vorgängerbaus errichtet und genutzt wurde, die Westfassade mit dem Südturm folgte und erst gegen Ende der Bauphase die Mitte sozusagen aufgefüllt wurde. Währenddessen war mehrere hundert Jahre Baustopp, da sich die Gotik irgendwann ausgelaufen hatte und die Finanzierung schwierig wurde. Erst im 19. Jahrhundert konnte der Bau durch andere politische und kulturelle Rahmenbedingungen begünstigt, quasi als nationale Kraftanstrengung abgeschlossen werden und der Dom als Symbol der nationalen Einheit des Deutschen Reiches dienen .


      


      


      


      

    Quelle: Der Kölner Dom, Seiten 7, 8, 9, 12, 15, 17, 19)


    Was bemerkenswert ist, ist, dass auch gegen Ende des Baus die original Baupläne zugrunde gelegt wurden und selbst Fachleute kaum Unterschiede in der Fertigungsweise oder Änderungen des Baustils feststellen können.


    Der Kölner Dom ist einer der größten gotischen Kirchen und das dritthöchste Gotteshaus der Erde, bzw. das zweithöchste in Deutschland - nach dem Ulmer Münster natürlich zwinker2 und gilt als die "vollkommene" Kathedrale aufgrund der einheitlichen und ausgewogenen Bauform. Den zweiten Weltkrieg hat es überstanden, wenn auch mit dem ein- oder anderen Schaden und wurde danach wieder hergerichtet.


    Der Dom ist ein katholisches Gotteshaus, dem heiligen Petrus geweiht und heisst korrekt: "Hohe Domkirche Sankt Petrus". Er ist Sitz des Erzbischofs, bzw. der Erzdiozese von Köln.


    Weitere Infos kann man auch unter diesen Links finden - und sicher unter vielen anderen mehr.

    Startseite | Kölner Dom

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kölner_Dom



    Soviel zunächst zur Einstimmung.


  • Der Bogen selber ist beim Schreiber-Verlag erschienen, umfasst 22 Bögen bzw. 44 Einzelseiten, eine geschriebene Bauanleitung, sowie eine Reihe an unterstützenden Skizzen und ist im Maßstab 1:300 konstruiert. Konstrukteur dieses Modells ist Thomas Pleiner.


      


    Um das Ganze skalieren zu können, scanne ich jede Seite 2 mal um 180° versetzt, da das Format, wie bei Schreiber üblich gerade etwas größer als DIN A4 ist und nicht in einem Stück erfasst werden kann. Als Auflösung wähle ich immer 600dpi, damit das Vergrößern ohne Pixelung geschehen kann. Ein Hinweis zur Umrechung von 1:300 auf 1:250: ganz einfach den Faktor 300/250, also 6/5 = 120% gewählt und los gehts. Das Skalieren und redaktionelle Überarbeiten mache ich wieder mit Adobe Photoshop, so, wie bisher auch.


    Wie ich es mir bei den beiden Vorgängermodellen angewöhnt habe, baue ich zunächst erstmal eine solide Grundplatte, unter der die Elektrik verlegt wird und auf der dann der ganze Aufbau erfolgt.

    Das Material der Wahl für die Grundplatte ist 2mm Buchbinderkarton, ich werde das Ganze mit den Maßen 70x42cm bauen, um außen herum noch ein klein wenig Platz zu haben, um den Außenbereich mit ausgestalten zu können. Habe vorsichtshalber schon mal geschaut, ob Sora auch dieses Vitrinen-Format herstellen kann - ja, klappt. daumen1

  • Schönen guten Abend Freunde,


    Peter_H : habe mal geschaut, was z.B. das Ulmer Münster wiegt, aber keine Zahl gefunden, ausser der Angabe, dass allein der Hauptturm mit 51.000t auflastet- insofern kann man das dann wohl hochrechnen. Wobei tatsächlich das Volumen, dass im Ulmer Münster umbaut wurde, mit 190.000 cbm knapp die Hälfte des Volumens des Kölner Doms ausmacht. Das hätte ich so nicht geschätzt. Wünsche Dir viel Spaß beim Mitlesen und freue mich auf Deine Kommentare, lieber Namensvetter. daumen1

    petcarli : schön, dass Du auch hier wieder mit von der Partie bist Fritz! freu 2


    Sodele, zum heutigen Baubeginn habe ich mich, was nicht weiter verwundert, der Bodenplatte gewidmet. Diese habe ich wie geschrieben aus 2mm Buchbinderkarton gefertigt.


    Die Bilderfolge zeigt die Vorgehensweise:

    Zunächst habe ich die Einteilung der Spanten vorgenommen, da ich die Maße 70x42cm gewählt habe, ist das Ganze in jeder der Achsen durch sieben teilbar, so dass im Ergebnis insgesamt 42 Quader im Format 7 auf 10 cm das Grundformat bilden. Die passenden Spanten mit einer Höhe von 2cm kamen anschließend dran, wobei ich diese Bemaßung bereits bei den beiden Vorgänger-Kirchen verwendet habe und dies ganz passend und gut handhabbar finde.


      


    Zwischendurch habe ich die Position des Doms auf der Platte festgelegt und entsprechend markiert, so dass nachher klar ist, wie die Ausschnitte in die Platte geschnitten werden müssen. Diese Ausschnitte dienen im Grunde dazu, das oben noch drauf kommende "Deck" auch von unten erreichen zu können, was bei der Verlegung der Stromkabel von Bedeutung sein wird. Zum zweiten Deck: ich werde den Dom selbst nicht auf diese Platte setzen, sondern um 7mm erhöht, so dass ich die Stufen, die außen zu den Portalen führen, nachempfinden kann.


      


    Ausschnitte raus und die Positionen der Spanten auf die Rückseite übertragen:


      



    Dann kam der eigentlich langwierige Arbeitsgang, die Montage der Spanten. Wenn man kurz ausrechnen will, wieviel laufende Meter dort verbaut sind:

    7 längs: 7x70cm = 4,90m,

    8 quer: 8x42cm = 3,36m,

    20 diagonal: 20x12cm = 2,40m


    --> gesamt also 10,66m Material.


    Alle 56 Kreuzverbindungen sind mit je 4 Ansatzstücken in den Ecken verstärkt, so dass diese gut halten sollten.



    und richtig herum:



    Damit schließt der Baubeginn des Kölner Doms.

    Hoffe, Ihr habt auch ein wenig Spaß am Werden, eine schöne Woche allseits und bis kommendes Wochenende - ich werde unter der Woche nicht zum Bauen kommen.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Tag Freunde,


    danke für Eure Daumen, schön, dass Ihr Gefallen am Baubeginn des Kölner Doms gefunden habt, auch wenn vom Dom selber natürlich noch nicht allzu viel zu sehen ist. Wir kommen der Sache aber langsam näher.


    Rüdiger Willnat : Dankeschön für die Blumen. Die Pressekonferenz haben wir bereits hinter uns - nahezu derselbe Rummel. happy1 Demos gottlob noch keine.


    Heute habe ich mich der bereits erwähnten Erhöhung gewidmet, auf der der Dom letztendlich aufgebaut werden soll. Die Umrisse habe ich mir über die Anwendung Google Earth erarbeitet, wo ich zunächst die Positionen der umliegenden Gebäude, also der Sakristei, bzw. des Aufbewahrungsorts des Domschatzes, des Friedhofs, der Dombauhütte und auch des Zugangs zur Turmbesteigung eingezeichnet habe.


    Wer Google Earth nicht kennt, der sollte mal einen Blick riskieren, hier kann man Objekte tatsächlich virtuell umfliegen und somit erkunden, was mir bei der Vorbereitung hier sehr geholfen hat, und allemal ausreichend für die groben Vorbereitungen ist.


      

    (Quelle: Google Earth)


    All die oben aufgezählten Elemente sind nicht Teil des Bogens, da ich aber beabsichtige möglichst nah ans Original zu kommen, werde ich versuchen diese selbst nachkonstruiert ins Ensemble zu integrieren.


    Einzeichungen zunächst der einzelnen Elemente gemäß der Fernerkundung per Google Earth, sowie Markierung des Außenrahmens der Aufbauebene:


      


    Der dann folgende Abschnitt hat dann einige Zeit erforderdert, also dass Montieren des Gerüsts für die obere Ebene. Meine Tochter hat übrigens währenddessen neben mir gesessen und brav Englisch gelernt. les 2 les1 Habe eine ganz normale Spantenkonstruktion aus 2mm Buchbinderkarton verwendet, sinngemäß, wie auf der Unterseite, allerdings mit einer Spantenhöhe von 8mm. Zusammen mit der oben aufliegenden 1mm Graukartonplatte entsteht so eine Höhendifferenz von 9mm. Diese ist zwar etwas höher, als von der Südseite aus, aber grob gemittelt, da auf der Nordseite der Sprung runter auf die nächstuntere Ebene ungleich höher ausfällt.


      


    Danach erfolgte dann das Anpassen und die Montage des "Deckels".


      



    Zu guter Letzt noch wieder das Markieren der Mittelachse und Probeliegen des Grundrisses auf der oberen Ebene. Ich denke, so kanns weitergehen. Die gesamte Gestaltung des umliegenden Außenbereichs werde ich immer mal wieder schrittweise vornehmen, je nachdem ob sich das Ganze sinnvoll in den Ablauf integrieren lässt.



    Bis morgen und allseits einen schönen Abend. urlaub2


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Abend liebe Freunde,


    aus dem "bis morgen" sind nun auch schon wieder gute drei Wochen geworden. Zunächst einmal danke ich ganz herzlich für die vielen Daumen! Eine sehr schöne Motivation! :)

    Nachdem ich mich in der Zeit seit der letzten Berichterstattung etwas in der Weltgeschichte herumgetrieben habe, habe ich nun Urlaub und konnte die Arbeiten wieder aufnehmen.


    Es galt zunächst die unmittelbare Umgebung des Doms nachzuempfinden. Dazu habe ich ausgehend von Google-Earth eine Freihand-Pflasterstein-Textur rund um den Bogen-Grundriß herumgruppiert, sowie die inneren Gegebebenheiten aus einem Baugrundriß übernommen und eingebettet. Ein kleiner Nebeneffekt ist, dass ich so den Grundriß des Anbaus der Domschatzkammer, bzw. der Sakristei erhalten habe, worauf ich später dann diesen Part aufsetzen kann.



    Das Ganze ausgedruckt und schon mal lose parat gelegt



    und dann zerlegt in eine Art Puzzle, so dass die Schnitt-Kanten möglichst mit gedruckten Strukturkanten zusammenkommen stückweise aufgeleimt.



      


      


      


    und fertsch.



    Die tieferliegenden Außenbereiche werde ich dann am Schluß aufbringen, wenn das Modell im Prinzip fertiggestellt ist, da sie sich durch das Bewegen der Platte nur abnutzen würden. Insofern kam es heute nur darauf an, den direkt an den Dom angrenzenden Bodenbelag fertigzustellen, damit nun der Bau nach oben starten kann.


    Bis denne und einen schönen Abend. urlaub2


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    ich darf mich wieder für die per Daumen bekundete Wertschätzung bedanken! daumen1 freu 2


    Heute ging es nun mit dem eigentlichen Bauwerk, dem Dom los. Ich folge grundsätzlich der Vorgehgensweise, die nach der Anleitung, bzw. der Nummerierung vorgesehen ist, werde aber hier und da konstruktiv eingreifen, bzw. die Systematik ändern. Im gelben Forum ist im Erst-Baubericht zum Kölner Dom die Anleitung von Th. Pleiner freigegeben, die ich ebenfalls zurate ziehe, falls erforderlich.



    Somit ist der erste Schritt der innere Bereich des Chors. Ich hatte ja bereits eingangs beschrieben, dass ich die Ausgestaltung sinngemäß so, wie beim Ulmer Münster umsetzen will, daher sind hier insbesondere die Triforiums-Fenster herauszuarbeiten. Alle Teile habe ich mit Photoshop bearbeitet und wie benötigt vervielfältigt ausgedruckt. Alle Teile sind auf 300gr Karton gezogen, die Decke und der Boden auf 1mm Karton.

    Um einen gewissen Tiefeneffekt zu erzeugen, habe ich die Wand dreilagig gebaut, also die Wand selber mit entsprechenden Ausschnitten, der ersten Fensterreihe mit den reinen Rahmen und hinten schließlich die feine Fensterstruktur mit Maßwerk.

    Da ich bekanntermaßen ein Freund von solider Statik bin, werde ich jeden der Flügel als ein selbsttragendes Gebäude bauen und diese dann auf allen Seiten der Vierung montieren und miteinander verbinden. Danach gehts an die Seitenschiffe, bzw. die Außenkapellen.


    Die maßstäblich angepassten Ausdrucke:



    Vorbereitung der Teile:




    Aufbau einer Wand, wie oben beschrieben:


      


      


    Um die einzelnen Flügel wie oben geschrieben als freitragende Strukturen zu bauen, nutze ich die im Bogen enthaltene Decke auch als Boden, bzw. als Schablone, um die Wände stumpf außen herum ansetzen zu können. Drei Finnpappe-Rahmen tragen und stabilsieren das Ganze.


    Hier die heutigen Ergebnisse auf der Bodenplatte:


      


    Der Grundstein ist nun gelegt, ab jetzt sollte es nun in diesem Stil weitergehen. Was ich nun dringend angehen muss, ist die Reise nach Köln, um möglichst detailierte Fensteraufnahmen machen zu können.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo mein lieber Namensvetter


    Und der Handlaser ist auch schon angworfen!

    Schon der Baubeginn verspricht für uns Zuschauer jede Menge Spass, Lerneffekt und Spannung!

    Beneidenswert, im positivsten Sinne, was du hier zeigst!


    Beste Grüsse

    Peter

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