Mörser Karl GPM 1:25

  • Hallo zusammen,

    für diesen Wettbewerb habe ich mir ein ganz schweres Gerät ausgesucht. Tatsächlich gibt es aber noch ein schwereres Kettenfahrzeug, nämlich den Pzkpfw. VIII (Maus) von Modelik. allerdings wurden von der Maus nur 2 Prototypen gebaut, weil ein 188-Tonnenfahrzeug dann doch etwas sehr schwer war.


    Der Mörser Karl oder genauer das Karl-Gerät bringt es nur auf 124 Tonnen, aber es wurden immerhin 7 dieser Monster gebaut und zumindest 5 auch eingesetzt. Allerdings hieß keines Karl. Der Name geht auf General Karl Becker zurück, der bei der Entwicklung beteiligt war. Das Modell kann als "Adam" oder "Eva" gebaut werden. später wurden sie in Baldur bzw. Wotan umbenannt

    Der 60-cm-Mörser konnte Granaten von über 2000 kg verschießen, später wurden 54 cm-Rohre verwendet, die eine größere Reichweite brachten. Obwohl die Mörser kurze Strecken selbständig zurücklegen konnten war die Verwendung doch so aufwändig, dass sie relativ selten zum Einsatz kamen. Der militärische Sinn darf auch bezweifelt werden, was aber bei Wehrmacht nicht so selten war.


    16 Mann bedienten einen Mörser, die Granaten wurden mit von je 2-3 umgebauten Panzer IV transportiert. Allerdings mussten die schwerfälligen Mörser auch umfangreich abgesichert werden, weil sie sich nicht selbst verteidigen konnten.


    Zeitgemäß waren die Mörser nicht mehr, aber als Modell sind sie umso reizvoller.


    Bogen kann man dazu nicht mehr sagen, das Modell kommt als Buch im Format DinA3 daher. Dazu gibt es einen sehr umfangreichen LC-Satz und Ketten.


      


    Nein, ein farbenfrohes Modell ist der Karl bestimmt nicht, er präsentiert sich dunkelgrau.


      


      


    Die Bilder zeigen es schon, wer sich mit dem Karl einlässt, kann sich auf eine Materialschlacht freuen. Ob ich das bis September 2024 schaffe, wird sich zeigen.

  • Thomas D.

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  • Begonnen wird ziemlich kleinteilig, nämlich mit dem Fahrerplatz. Der war im Heck untergebracht, damit man den Karl schnell entfernen konnte, wenn der Gegner unfreundliche Grüße (Artilleriefeuer) schicken sollte. Schneller als mit 10 km/h ging es aber nicht.


    3 mehrteilige Steuerknüppel sind zu bauen.


      



    Dann wird der Fahrerplatz bestückt.



    Das Armaturenbrett wird noch verglast.


      


    Danach wird das Teil erstmal weggelegt und der Rumpf wird teilweise gebaut. Ganz schließen darf man ihn nicht, weil da noch eine Menge eingebaut werden muss, sonst macht man sich selbst das Leben schwer.



    Man sieht aber schon, dass der Karl wirklich groß wird und so ein bisschen sieht es aus wie ein Rammbug.

    Es gibt leider wenig Literatur zum Karl, deshalb weiß ich gar nicht so recht, was ich da baue. denk1

    Es hat aber auf jeden Fall mit dem Antrieb zu tun. frech 1


      


    Im nächsten Schritt werden dann die Sächelchen eingebaut und der Kasten geschlossen.


    Viele Grüße


    Gerd

  • Sehr-sehr große Herausforderung aber für dich wird es sicherlich kein Problem.

    Liebe Grüsse an alle Mitkleber: Krisztián
    Leute, die Modellbögen kaufen denken, dass sie auch die Zeit kaufen, die für ihre Montage notwendig ist. Aber ich bin alt genug zu wissen, dass es nicht wahr ist.
    People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2

  • Hallo Gerd,


    an Größe und Umfang ( was die Teilezahl angeht ) hat der Mörser

    schon die obersten Plätze erobert.


    Gutes Gelingen und viel Geduld !


    Gruß Berthold

  • Hallo Gerd


    Was für ein Gerät!!! staun1 Da fehlen mir schlicht die Worte! Und wie ich Dein faible für solche Fahrzeuge, Deine Bauqualität und auch Dein Bautempo einschätze, wird das was bis in 10 Monaten! Im wahrsten Sinne dew Wortes eine Granate von einem Modell. Hässlich, aber Modellbauerisch absolute Spitzenklasse!


    Ich wünsche Dir eine Menge Bastelspass und viel Erfolg im Wettbewerb!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Servus Gerd,


    als du ein "großes Eisenmonster" angekündigt hast, gab es nur zwei Möglichkeiten.

    Karl/Thor oder den KV 2.


    Klasse daß du dieses Monster angehst!

    Ich freu mich richtig auf deinen Bubericht.


    .... und bei der nächsten GS baust du dann die zugehörigen Transportwagen für die Eisenbahn ....


    ..... oder doch den Munpanzer IV .....


    zwinker1


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Hallo Gerd,


    mal was Kleines für zwischendurch ist genau die richtige Wahl für die GS! grins 3


    Puuh, da wünsche ich viel Durchhaltevermögen und Erfolg beim Bau.


    LG

    Thomas

  • Hallo Gerd,

    Du fährst ja schweres Gerät auf und der Beginn weiß zu gefallen. Viel Spaß und Erfolg.

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man überhaupt eine hat.

    (Heinrich Heine)

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für den großen Zuspruch, das motiviert für diese Herkulesaufgabe ungemein. Das Fahrwerk, das nicht mehr so lange auf sich warten lässt, wird dann ein ganz dicker Brocken, weil da je 8 Doppelstütz- und laufrollen je Seite und natürlich noch Leit und Antriebsräder zu bauen sind. Die später gebauten Mörser hatten aber 11 Laufrollen je Seite. grins 2


    Viele Grüße


    Gerd

  • Hallo zusammen,

    in den nächsten zwei Wochen werde ich wegen Kongress und Tagung wenig zum Bauen kommen. Deshalb ist es gut euch den aktuellen Stand zu zeigen. Die ganz große Teileschlacht hat noch nicht begonnen, weshalb ich ganz gut vorankomme.


    Ich kann euch gar nicht genau sagen, was ich da gebaut habe, aber es hat eindeutig mit den Laufrollen zu tun, die aber noch kommen werden. Auf jeden Fall gibt es eine sehr interessante Konstruktion im Rumpfinnern.


      


    Die Stäbe sollten eigentlich auch aus Karton gerollt werden, da sie aber eingefädelt werden müssen und dann noch die "Schwinge" halten, habe ich sie aus Schaschlikspießen gefertigt, was auch eine gute Entscheidung war.


    Das Ganze fügt sich schön zusammen und schließlich wird noch ein Verbindungsträger eingefügt, der alle Schwingen synchronisiert.


     


    Übrigens war der Entschluss, den Rumpf erst danach zu schließen genau richtig, sonst hätte das eine elende Friemelei gegeben.


    Jetzt kann der Rumpf endlich geschlossen werden und wird dadurch auch sehr stabil.



    Weiter geht es bei der "Beplankung der Rumpfaußenseite.

    Das Teil ist riesig und der Konstrukteur war wohl von den alten Panzerschiffen inspiriert, wenn man sich mal den Bug anschaut. Selbst ein "Schwalbennest ist vorgesehen. grins 2


      


    Mit "Beplankung sieht es gleich besser aus.



    Viele Grüße


    Gerd

  • Vielen Dank liebe Daumengeber. freu 2

    In den letzten 2 Wochen war ich viel unterwegs, aber ein klein wenig ging doch. Die "Beplankung des Rumpfs ging dank recht großer Teile zügig voran und nur am Heck gab es größere Probleme. Hier war der Fahrerplatz einzubauen und dieser musste in ein ziemlich fragiles Bauteil eingefädelt werden, was ohne ein paar Kampfspuren nicht gelang. Zusätzlich gab es den ersten Fehler des Bogens, weil die Verzahnung des Heckteils spiegelverkehrt ausgeführt war.


    Dann waren noch die Kettenschützer anzubringen, die passend zu diesem Monster mit 42cm Länge ziemlich groß ausfielen.



    Die Kettenschützer werden von unten an die abgebildeten Kästen geleimt, sind aber ansonsten stumpf mit dem Rumpf verklebt. Um mehr Stabilität zu erzielen, habe ich noch einen 1,5 mm Kartonstreifen als Unterlage eingefügt.


    Unzufrieden bin ich mit dem Rumpf, bis auf das Heck, nicht.


      


    Das Heck hat schon ein paar Unsauberkeiten, was an den Problemen mit dem Profilteil lag.


      


    Das war der lustige Teil des Modells, denn jetzt geht es schon an das Fahrwerk und da verteilen sich unzählige Teile über eine Menge Seiten des Bogens. :huh:



    Viele Grüße


    Gerd

  • Vielen Dank Fritz, Tommi und freundliche Daumengeber! danke1

    Ich bin mal gespannt, was ich mir da angelacht habe und ob ich das wirklich bis nächstes Jahr im Herbst durchhalte und fertig bekomme.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo zusammen,

    ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

    Obwohl ich zwei Wochen Urlaub hatte, bin ich gefühlt nicht so richtig voran gekommen. Während der Feiertage war die Bastelzeit stark eingeschränkt und das Fahrwerk ist extrem aufwändig. Ich habe ja schon einige, auch komplexere Panzer gebaut, aber das ist gegenüber dem Karl alles sehr harmlos.


    Zunächst sind die Grundelemente der Laufrollen zu bauen. Auf jeder Seite sind 8 anzufertigen. Die Ausrichtung der einzelnen Teile ist leider nicht so einfach . Man muss auch aufpassen, weil die Teile auf der richtigen Seite platziert werden wollen.


    Die kleinen "Rippen" (je 8) habe ich weggelassen. weil die Anbringung schwierig ist und man später davon nicht mehr viel sehen wird.



    Die Basen werden dann noch untereinander verbunden. Das Äußere wirkt schon etwas lebendiger. Ein paar Teile habe ich entgegen der Nummerierung jetzt schon angebaut.


      



    Wie gesagt, sind das erst die Grundelemente, an die im nächsten Schritt die Schwingen für die Laufrollen kommen.

    Jede Laufrolle wird mit je 2 Schwingen befestigt, was bei 16 Doppellaufrollen 32 Schwingen (je 19 Teile) macht. Einiges kann man aus dem LC-Satz nehmen, wobei die Teile natürlich gefärbt werden müssen.



    Viele Grüße


    Gerd

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