Schnellboot Jaguar Klasse 1:250 HMV

  • Hallo Freunde des gefalteten Kartons,

    der HMV Bogen der Schnellboote der Jaguar Klasse liegt schon lange in meinem Stapel. Der Bogen ist bei HMV nicht mehr lieferbar, Clubheft II/23 ist eine Wiederauflage in diesem Jahrzehnt angekündigt.



    Dieser Bogen stellt den Schlußstein zu meiner BM Schnellbootsammlung dar und wäre schon längst gebaut worden, aber... ich wollte ihn gerne mit dem Ätzsatz bauen und der ist nur schwer zu bekommen. Nun hat Günter vor einiger Zeit das Boot gebaut und hatte einen halben Bogen und halben Ätzsatz über. Beide Dinge hat er mir netterweise überlassen, so daß ich nach dem Abschluß des Baus den unversehrten HMV Bogen an einen Interessenten abgeben kann.



    Die Jaguar Boote waren der erste Neubau der noch jungen Bundesmarine. Die Schiffe waren sehr seegängig, krankten aber an der bereits zum Zeitpunkt der Indienststellung veralteten Bewaffnung. Die Artillerie war zwar relativ stark, konnte aber nur bei Tageslicht eingesetzt werden, da kein Feuerleitsystem vorhanden war.

    Die Torpedos waren ungelenkt, es konnte lediglich ein Kurs voreingestellt werden, war der Aal abgefeuert, konnte er nicht mehr beeinflusst werden.

    Das war damals nicht mehr der Stand der Technik. Überdies trumpften die Sowjets in den sechziger Jahren bereits mit Booten mit Lenkflugkörpern auf. Somit ist nachvollziehbar, daß die Boote oft als Versuchsträger für Waffensysteme benutzt wurden und bereits nach relativ kurzer Dienstzeit deaktiviert wurden. Auch die Radaranlage war, durch den niedrigen Mast bedingt, nur von begrenztem Nutzen.

    Dem Boot Kondor wurde eine besondere Ehre zuteil, es transportierte auf dem Rhein des Sarg Konrad Adenauers.

    Bei dem Modell bewegt man sich, wenn der Rumpf gebaut ist, fast nur noch im Bereich der Nanoteile, entsprechend ist der Ätzsatz gehalten. Schaun wir mal, was sich daraus bauen lässt, Günter hat die Messlatte ja recht hoch gelegt.

  • Servus Kurt,


    ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Bogen.

    Ich werde dich gerne wieder als stiller Zuschauer begleiten.



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

  • Ich bin auf Deinen Baubericht gespannt. Den Jaguar-Bogen hab ich auch noch bei mir liegen, aber mangels Detailsatz noch nich gewagt anzuschneiden.

    Schon bei meiner S12 waren genügend Nanoteile (wie Du sie nanntest) dabei. Dafür machen die Boote richtig Spaß.

  • Hallo Jürgen,

    Hallo Thomas,

    schön Euch dabei zu haben.

    Hallo Bugattimann,

    der Bogen mit den KM Schnellbooten liegt bei mir auch im Stapel. Da ich den dazugehörigen Tender Tsingtau schon gebaut habe, soll der auch in absehbarer Zeit an die Reihe kommen (mit dem CfM Bogen). Ich finde aber, daß der Bogen der Jaguar Klasse noch mehr Kleinteile enthält. Als Schüler habe ich die Version von WHV gebaut, da liegen Welten dazwischen.

    LG

    Kurt

  • Nun geht es los. Für das kleine Schiffchen gibt es reichlich Spanten.



    Das Deck kommt darauf und für die etwas erhöhte Back noch eine Lage Spanten.


  • Mit dem Heckspiegel kommt das erste Rumpfelement ins Spiel. Hier muß man sich entscheiden, welches Boot man bauen will. Der Bogen enthält die Teile für alle Boote. Aufgrund der Winzigkeit der Teile sind die Namensschilder aber nicht lesbar.



    Die Klebelaschen färbe ich ein, um unschöne Blitzer zu vermeiden.


  • Nun gibt es erst mal eine Wand mit ein paar kleinen Anbauten. In die Schräge wird später ein Schott kommen.



    Die vielen Kästen sind ja harmlos



    und dann gibt es zur Eingewöhnung in die bevorstehende Kleinteilschlacht vier Minilüfter.



    Davon sieht man später nicht mehr sehr viel, da das Backdeck darüber kommt.


  • Hallo Kurt,

    großer Spaß mit kleinen Schiffen. Ich bin sehr auf deinen Flitzer gespannt. Irgendwann will ich mal ein KM-Schnellboot angehen, dann aber vorzugsweise in 1:100.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo Gerd,

    die kleinen Flitzer der KM warten bei mir auch noch im Stapel.

    Hallo Fritz,

    Hallo Günter,

    schön, Euch dabei zu haben.

    LG

    Kurt

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    Meine Untaten


    Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man überhaupt eine hat.

    (Heinrich Heine)

  • Die Bordwand ist zweigeteilt, fügt sich aber gut.




    Da haben wir dann noch etliche Scheuerleisten



    und einen Wellenbrecher. Damit ist der Rumpf fertig und die letzten größeren Teile (bis auf eines) sind verbaut.


  • Und damit eröffne ich das Kleinteilfestival. Beim Brückenaufbau geht es los mit dem ersten Modul



    an das dann angebaut wird.



    Achtern kommt ein Profilteil dran.


  • Das machen wir dann auch vorne.



    In die Wand wird eine Trittstufe eingebaut



    und seitlich geht eine Leiter zum Schott hinab. Der Ätzsatz enthält dazu kein Teil, ich greife auf meinen Fundus an standadisierten LC-Teilen zurück.


  • Das ist die Trennwand im Brückenaufbau.



    Die eingerichtete Brücke. Es ist ratsam, die plastischen Teile so weit es geht vor dem Setzen der Wände auf diese aufzukleben. Das Steuerrad ist hier das einzige Teil vom Ätzsatz.



    Und dann kommt nocht der Stand für das Richtgerät hinzu.


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