Liubice Alt Lübeck

  • Moin Moin

    Oft bin ich durch unser Schwartautal,eine Auenlandschaft, gewandert.

    Da kommen mir die Gedanken in den Sinn, wie es zu früherer Zeit wohl gewesen ist.

    Eigentlich findet man bei uns nur schwarzgefäbte Pfahllöcher und ein paar Findlinge unter den sanften

    grünen Hügeln. Mir ist das ein Rätsel, wie die Archäologen auf die vielen interessanten Geschichten

    kommen,die sie uns berichten.

    Da ich ein archäologischer Laie bin, werde ich zur Erklärung einen Link hinweisen.

    Liubice

    Ich finde, dass der H0 Karton Bausatz von Usborne “Make This Viking Settlement”das Thema gut visualisiert.Es wird die Siedlung ohne den Slawen Ringwall,der in der Nähe errichtet wurde.Der Fluss durch die Siedlung könnte die Szwartowe die in die Trave mündet das auch angedeutet ist sein.


         

  • Weiter gehts

    Der Kartonbausatz ist als Broschüre gebunden und wird von mir in einzelne Blätter getrennt.

    Der Druck auf dicken Karton und leider ist die schöne Textur Hochglanz gedruckt,ach wie schade.


    Der Bausatz ist noch im Handel verfügbar.

    Make this Viking Settlement
    Hersteller: UsborneMaßstab: 1:87Schwierigkeitsgrad: einfachGröße (LxB): 600x450 mm
    www.kartonmodellbau.de

    Mein Exemplar wurde im Wob Buch Gebrauchthandel günstiger erworben.

    Die Grundplatte wird, wenn die Siedlung komplett ist, die Grundlage MDF ca.600x450x10mm sein.Die vier Grundelemente ca.220x300mm werden einzeln gebaut. Zum besseren Handling ,kommen unter die Platten Filzgleiter. Kleiner als H0/00 zu bauen geht bei mir leider nicht mehr. Fangen wir mit der Werft an,ein Lieblingsthema von mir.

      

  • Meinen Dank an die Liker. freundlich1


    Es wird der Bogen wegen der tollen Textur fast ohne Supern gebaut.

    Nur die Kanten werden mit einem Brush Pen bearbeitet und die Häuser mit Fußböden versehen.

      



    Das ersten Gebäude ein kleiner Lagerschuppen Baugruppe P und das Schiffsbauer Haus Baugruppe Q

    Die Häuser werden erstmal nicht auf der Grundfläche fixiert.Um den Schuppen rechtwinklig zu bauen und mit Kieselsteinen zu beschweren, werden aus Finnpappe Böden mit verbaut.


    Die Häuser werden erstmal nicht auf der Grundfläche fixiert.Um den Schuppen rechtwinklig zu bauen und mit Kieselsteinen zu beschweren, werden aus Finnpappe Böden mit verbaut.

  • Moin Joachim

    Ja deswegen werde ich auch fast nur vom Bogen bauen.

    Und die Siedlung passt bei uns gut in die Gegend. freundlich1

  • Ja Joachim

    Die Handelsroute damals,

    Haithabu,Starigrad, Liubice,Ralswiek und weiter nach Russland.

  • Moin Moin

    Weiter geht es mit der Kiellegung der Baugruppe S, dem Wikingerschiff im Bau.

      


    Um da einigermaßen den Kiel zu falzen, wurde die Vor- und Rückseite gerillt.

    Auch wurde möglichst viel Material vor dem Falzen stehen gelassen,auch kann der Schiffs Neubau

    so besser beim Zusammenbau in der Hand gehalten werden.Jetzt zeigt sich auch,das der Bausatz kein

    Offsetdruck ist.Aber das Thema ist zu schön,deswegen wird auch weitergebaut.

    Der Kiel ist dann mit Weißleim zusammengefügt, weil Leim richtig aushärtet.

    Das angefangene Neubau-Wikingerschiff wird mit den Pallhölzern erstmal nicht fixiert.

    Wenn alle Bauteile verbaut sind, kann der Steven in Form geschnitten werden.


  • Moin Moin

    ich danke für die Likes. freundlich1

    In der Winterzeit war Schiffbau Zeit bei uns ,fast auf Jütland.Die Bootsbauer-Crew kann anrücken.


    Beim Ausschneiden der Figuren merke ich jetzt, dass die Modellgröße doch eher nach H0 geht.

    Die Diorama-Bevölkerung ist klein und filigran, da ich mich entschlossen habe, sie und auch die Gebäude und Pallhölzer nach der Bauvorlage zu fixieren.



    Beim Ausschneiden der Figuren merke ich jetzt, dass die Modellgröße doch eher nach H0 geht.

    Die Diorama-Bevölkerung ist klein und filigran, da ich mich entschlossen habe, sie und auch die Gebäude und Pallhölzer nach der Bauvorlage zu fixieren.



    Es gibt auf der kleinen Werft gibt es viel zu entdecken,der Baubogen ist sehr liebevoll gestaltet.




  • Vielen Dank für Likes. freundlich1


    Es gibt auf der kleinen Werft gibt es viel zu entdecken,der Baubogen ist sehr liebevoll gestaltet.

    Ich möchte Euch mal einpaar Details zeigen.Die Aufnahmen sind stark vergrößert.

    Die Personen Aufsteller sind mit Weißleim verklebt, weil der Leim hart austrocknet.

    Die Standflächen der Siedler bekommen aus optischem Grund eine unregelmäßige Umrandung.

    Ich muss mich herantasten, um auch die ganzen Zwischenräume aus sticheln zu können,dann kann aber die ganze Figur instabil werden.Da sieht aber nur auf dem Foto so aus.In Natura ist das winzig klein.


    Die Gänsemarkt füttert die Gänse, die früher wohl das Wachpersonal waren.

        



    Zwei Arbeiter machten Pause,denn es wurde von Sonnenaufgang bis Untergang gearbeitet.Zwei Männer sind mit einem Transport beschäftigt,die Schubkarre war wohl noch nicht üblich.

       



    In der kleinen Hütte für Bootsausrüstungen wird geräumt.

    An der Seitenwand sind eine Leiter und ein paar Bretter sowie ein Baumstamm drapiert,denn die Ordnung muss auch mal sein.


       








  • Moin Moin

    Das Werftvieitel von dem Diorama Liubice fertig.Es wird eine Weile dauern,

    bis es auf dieser Baustelle wieder etwas zu berichten gibt.

       


       


    Ich danke für Euer Interesse,Anmerkungen und die vielen Likes,die mich motivieren, zu berichten. freundlich1




  • Moin Thomas,


    das Diorama gefällt mir ausgesprochen gut. In der Nähe meines Wohnortes gibt es

    in Oldenburg/Holstein ein tolles Museum auf der Grundlage des dortigen alten

    Walls einer Slawensiedlung. Ein Besuch dort lohnt sich eigentlich immer, besonders

    bei den sogenannten "Slawentagen" - eine Art Mittelalter-Simulation.


    Hier mal ein paar Bilder vom Wallmuseum:


       


       


    Gruß

    Peter


    P.S.: Sollte Bedarf an weiteren Fotos bestehen, werde ich diese als Download - zur freien Verwendung - auf meinen Google-Account hochladen. Auch hier gilt, wie bei allen meinen hier im Forum gezeigten Bildern: Copyright bleibt bei mir, sonst zur freien Verwendung.

  • Moin Peter

    vielen Dank für Deinen Beitrag.

    Da ich ja in der Nähe wohne, habe ich auch Starigrad genießen dürfen. freundlich1

    Das Freilichtmuseum ist sehr anschaulich gestaltet.

  • Moin

    eine ähnliche Siedlung gibt es in der Nähe von Stettin. Ich war 2017 dort und möchte ein paar Fotos davon zeigen


     


     


     


     


    sogar an ein Gefängnis hat man schon seinerzeit gedacht



    lg


    Otto

  • Moin Otto

    Vielen Dank für Deinen Beitrag

    Ja, die Slawen haben von Osten kommend bis zu uns gesiedelt.Hier bei Liubice (Alt Lübeck)war dann die Grenze.

    Wenn man Liubice googelt, wird man automatisch nach Polen geleitet.

    Das Drechslerhaus in Pöppendorf gefunden,das Replika steht in Kücknitz.

    Eigenes Foto