Kleine Werft / HMV / 1 : 250

  • Nach einem Zwischengastspiel im Bereich Architektur und der Fertigstellung der St. Lorenz KIirche musste ich mich wieder auf die doch etwas andere Technik im Bereich Schiffsbau umstellen. Um die Finger für die Fertigstellung der MS Solingen wieder richtig einzustimmen, habe ich mal mit einem "Zwitter" begonnen. Das Jahresmodell 2016 des HMV-Clubs "Kleine Werft" habe ich dazu aus meinem reichlichen Fundus herausgezogen.

    Viele Berichte dazu habe ich noch nicht mitbekommen - mal sehen wie's wird.


    Ich werde das Dio nicht weiter "supern", sondern ausschließlich vom Bogen mit dem dazugehörigen Lasersatz umsetzen.


  • Begonnen habe ich mit der Umsetzung der Schaarhörn im "Marinekleid". Die ist, weil sie später ins Doch kommen wird, mit dem UWS zu bauen.



    Entgegen der Anleitung habe ich die Grundplatte (ohne Laschen) für das ÜWS, die Längsträger (ohne Laschen) sowie die Spanten verdoppelt.


       


    Um die beiden Bodenplatten vor dem Zusammenkleben sauber zu fixieren, habe ich diese "gelocht".


     

  • Dass die Schaarhörn von Piet konstruiert ist, erkennt man spätestens mit der Konstruktionsart des UWS. Nicht so meine Sache - aber was soll's. Hier die Bilder.


       


       


    Wie von mir erwartet/befürchtet ging das nicht wirklich "glatt". Auch bei dem "kleinen Ding" traten Spannungen auf, die ich mit einem "Notschnitt" beseitigte. Aber kein riesiges Problem für mich. Der Pott kommt ja in die Werft.

  • Hallo Günter


    Schönes Projekt, das ich interessanterweise bisher kaum je gebaut gesehen habe. Da wird es Zeit happy 2

    Was das UWS angeht, so mach Dir darüber keinen Kopf. Aus irgendeinem Grund muss die Schaarhörn ja auf dem Dock liegen. Du könntest das so darstellen, dass eben dieses leicht deformierten Unterwasserschiff nun restauriert wird. happy1


    Wie auch immer Du das in Szene setzt, ich schaue mal gespannt zu. Viel Spass wünsche ich Dir dabei.


    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Rezatmatrose,

    das ist eines der besseren HMV Jahresmodelle. Du wirst viele Teile bauen , die du in diversen Dio's verwenden könntest.

    wünsche dir viel Spass beim Bau.

    Hallo Kollegen,

    wenn ihr Kleine Werft noch nicht gesehen habt, schaut mal bei Yogi Dio Gal rein.

    l.G.Günther

  • Hallo Peter, Fritz, Günter und Günther,


    vielen Dank - schön, dass ihr dabei seid. Und auch Dank für die Daumen.


    Wegen der "Dellen" im UWS mache ich mir wahrlich keine Gedanken - zumal ich es ja auch so erwartet hatte. Ob da die Werftarbeiter überhaupt nochmal ran müssen - lassen wir es offen.


    Oft zu sehen war die Umsetzung dieser HMV-Jahresgabe noch nicht. Wobei mir hier positiv auffällt, dass im Verhältnis zur aktuellen Ausgabe da viel mehr neu kontruiert wurde. Und gute Kombinationsmöglichkeiten, z.B. mit dem Tankhafen sind m.E. auch gegeben.


    Günter

  • Das Spantengerüst für den Überwasserteil des Rumpfes. Verdoppelter Längsträger zunächst mit drei Spanten auf der Grundplatte fixiert



    und dann mit den restlichen Spanten ergänzt.



    Da ich die Laschen von der (verdoppelten) Bodenplatte entfernt hatte, habe ich "auf Spantenhöhe" ein eigenes Laschensystem eingefügt.



    Das Hauptdeck wurde in einfacher Stärke aufgeklebt. Die Schlitze für die Wände hatte ich mittig gecuttet und anschließend mit der Pausnadel leicht geweitet.



    Dann wurden die Wände in die Schlitze "eingesteckt" und anschließend von innen mit Weißleim geklebt. (dabei mußte ich zwei Schlitze verkleinern, weil sie teilweise auf dem darunterliegenden Spant aufstiessen).


  • Dann kamen die ersten Teile aus dem Lasersatz zur Anwendung. Mir gefällt, dass dazu eine Aufstellung im Lasersatz enthalten ist. Das hilft sowohl bei der Orientierung und dem Finden der Teile wie auch dazu, auch nichts zu vergessen. Ich streiche dann die im Baufortschritt verwendeten Teile einfach leserlich durch.



    Dass die Niedergänge aus dem Lasersatz nicht einfach zu handeln sind, wurde in verschiedensten Berichten ja schon geschrieben. Auch ich stehe mit denen irgendwie auf "Kriegsfuß", wie hier zu sehen.



    Hier trat aber ein weiterer (kleiner) Fehler auf. Die an dem Einschnittsteilen der Wand angebrachten Laschen kollitierten mit dem Spant und mußten vor dem Verkleben abgeschnitten/gekürzt werden (siehe Bild).



    Dann hat's geklappt.



    Das auf den Wänden anzubringende Deck habe ich verdoppelt und dann verklebt. Passt.


     

  • Wegen der "Dellen" im UWS mache ich mir wahrlich keine Gedanken

    ...ich denke mal unter Wasser sehen die meisten sSchiffe so aus ohne Dellen gibt es wahrscheinlich kein UWS...


    Wenn der Kahn im Dock steht sieht man es wahrscheinlich eh nicht...


    LG Günter

  • Dann ging's an die Bordwände.


    Ich habe die Schanz-Innenteile gleich verklebt. Gute Ansatzpunkte waren dafür die ausgestanzten Speigatten. Die stumpf zu verklebende Teile am Heck habe ich von innen mit Teebeutelpapier und Weißleim bearbeitet.


     


     


    Wie die vorbereiteten Bordwände verkleben?


    Ich habe mich dazu entschieden, die beiden Teile am Heck zusammenzufügen.


     


    Nach gutem Trocknen und vorhergehender Paßprobe folgte dann, von achtern beginnend, die Verklebung mit Bodenplatte und Spanten.


     

  • Vor dem Verkleben der Bordwände seitlich und vorne waren noch die Stützen aus dem Lasersatz unter das Deck zu kleben.



    Dann konnten die Bordwände auch vorne verklebt werden. Samt Rettungsringen. Passt.



    Auch hinten - irgendwie.



    Ruderanlage und Halterungen für die Grating am Heck.


     

  • Moin Günter,


    es freut mich, Dich unter den Betrachtern zu wissen. So ist es wohl - zumal ich ja in diesem Bereich durchaus zu mir selbst tolerant bin. Das Dock "wird's schon richten"


    Günter

  • Ist ja nicht riesig viel zu bauen, an dem Kleinen. Die Rettungsringe stammen aus dem Lasersatz.



    Die Brücke ist auch schon drauf.



    Die Reling aus dem Lasersatz habe ich mit Plastikkleber getränkt.



    Der wirklich "schräge" Schornstein verändert das Aussehen erheblich.



    Die " Lauscher" zeigen, dass das Dampferchen schon aus älterer Zeit stammt.


     


    Dann noch die Oberlichter aufgeklebt



    und die achterne Reling angebracht.



    Fehlte nur noch der Niedergang achtern. Diese Teile aus dem Lasersatz sind ja nicht einfach umzusetzen. Das ist mir hier aber wider Erwarten gut gelungen.


     

  • Dann ging's auf die Back. Die "Mini-Winsch" besteht aus immerhin 21 Teilen. Seht die Entstehung in Bildern.


       


    Die "Pöllerchen" waren für mich an der absoluten Grenze des noch machbaren. Oberlicht und Schiffsglocke komplettieren die Back.


  • Moin Otto,


    danke - es geht uns wohl öfter so, dass man etwas so hinbekommt, wie man es nicht unbedingt erwartet hatte. Sind wirklich winzig diese "Backsteile".


    Günter

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