Fähre Loch Fyne 1:250 Predes

  • Hallo zusammen,

    der Urlaub ist vorüber und somit ein guter Zeitpunkt, ein neues Modell anzuschneiden. Meine Wahl fiel auf die Fähre Loch Fyne der Caledonian Mac Brayne.

    Das Unternehmen hat praktisch das Monopol für den Fährverkehr zwischen den schottischen Inseln. Es befindet sich im indirekten Staatsbesitz. Bei der Bedienung von 22 zum Teil recht kleinen Inseln, kann man sich vorstellen, daß nicht alle Strecken kostendeckend bedient werden können. Das führte in der Vergangenheit zu Konflikten mit der EU wegen der damit verbundenen Subventionen. Man kann sich sicher vorstellen, daß die Briten sich in die Aufgabe, die Siedlungen auf den Inseln lebensfähig zu halten, nicht gerne hereinreden lassen wollten und so hatte der Brexit viele Ursachen. Grund war sicher nicht, daß die Briten das Hineinregieren aus Brüssel toll fanden.

    Die Reederei betreibt meines Wissens 33 Schiffe unterschiedlicher Größe, ich würde die Loch Fyne im mittleren Segment ansiedeln. Volkers Schottenhafen enthält bereits eine kleine Fähre der Reederei, auf der Basis eines LCM. Ein vergleichbares Modell, aber nicht in den Farben von "Calmac" enthält das HMV Clubmodell der Whiskyinsel.

    Calmac bietet auf einigen Fähren auch schottisches Catering an, auf der Loch Fyne dürfte das aber nicht der Fall sein, Ich wüsste nicht, wo da die Pantry untergebracht werden sollte.

    Das Modell war Bestandteil von Volkers letztjährigem Adventkalender und umfasst sechs Seiten, die sechste Seite ist auf 80g Papier auszudrucken. Die Bögen machen einen sauberen Eindruck. Der Wermutstropfen ist, wie immer bei Volker, die fehlende Bauanleitung. Mal schaun, ob ich den Kahn trotzden zusammengedengelt bekomme.


    Es geht los mit der Grundplatte.



    Der Mittelspant und die Querspanten sind aus verdoppeltem Karton. Volker hat das so konstruiert, daß jeweils zwei Spanten auszuschneiden und zusammenzukleben sind. Das bedingt eine elende Schnippelei an deren Ende aber ein schön stabiles Spantengerüst steht.


  • Hallo Kurt,


    da bin ich auf dein neues Modell einmal gespannt.

    Du wirst das schon auch ohne Bauanleitung hinbekommen.


    Gruß Axel

  • Das Fahrzeugdeck fügt sich gutmütig. Eine gute Idee die überlappende Verklebung an der Rampe.



    Und nun die Frage, was mache ich zuerst, die Bordwand oder die Kästen davor? Ich habe mich für die Kästen entschieden, würde im Nachhinein aber eher empfehlen, zuerst die niedrige Bordwand zu montieren. Die Nummernfolge der Bauteile ist, wie sich später herausstellen wird, eher ein Anhaltspunkt, aber nicht zwingende Bauabfolge.


    Die Markierungen tragen nur zum Teil Nummern. Bei den Kästen ist es sinnvoll, die Klebelaschen abzuschneiden, man bekommt ein besseres Ergebnis. Der mittlere Kasten ist falsch montiert, er muß um 90 Grad gedreht werden.



    Die aufzudoppelnden Feuerschutzkästen habe ich aus verdoppeltem Karton geschnitten.

  • Hallo Kurt,


    .....also wenn da noch ein Plätzchen in deinen Stuhlreihen frei ist......da bin ich dabei.

    Das könnte ein tolles Modell sein, bin echt neugierig darauf.

    Zudem wenn du es baust.


    Weiterhin viel Spaß.


    Beste Grüße

    Mike

  • Hallo Mike,

    so ein Werftgelände ist weitläufig, mach es Dir bequem.

    LG

    Kurt


    Montiert wird erst einmal die Backbordbordwand. Hier ist erst einmal die Innenverkleidung aufzukleben.



    Volker hat bis auf eine Ausnahme die auszuschneidenden Flächen in diesem Bogen nicht markiert. Als Faustregel gilt, daß irritierende weiße Flächen auszuschneiden sind.



  • Nicht alle Bauteile tragen Nummern und deren Verwendung ist auch nicht immer selbsterklärend. Diese Teile habe ich als Schutzgitter definieren können.



  • Das schmale Deck auf der Seite hat eine Ober und Unterseite. Die weißen Felder sind auszuschneiden, sie sind die Durchbrüche für die Niedergänge.



    Es fügt sich gut mit den umgeknickten Teilen wird das Deck an das Fahrzeugdeck fixiert.



    Und dann noch die Verblendung an der Rampe.


  • Ankertaschen und Anker haben wir auch und Poller auf dem 80g Bogen. Bei den Pollern habe ich die Grundplatte auf 180g Karton ausgedruckt.



    Das sind die Schutzgitter.



  • Hallo Fritz,

    im Prinzip glaube ich das auch, doch gibt es da eine Menge Kleinteile, deren Positionierung völlig unklar ist.

    LG

    Kurt


    Die zweite Bordwand hat einige Fenster und davon ein paar mit Zwischensteg. Eine frische Klinge und vorsichtiges Arbeiten sind angesagt.



    Verglast wird mit Antistatikfolie. Die beiden Fenster, die außerhalb des Aufbaus liegen, bekommen eine Verglasung aus Kartofix. Die obere Fensterreihe wird nicht verglast. dort müsste eigentlich ein Innenteil eingeklebt werden, doch habe ich das zu spät gemerkt und es fällt auch nicht weter auf.



    Die Bordwand sitzt.


  • Und nun die Gegenseite des Aufbaus. Hier hat Volker tatsächlich einmal die auszuschneidende Fläche markiert.



    Das wird noch mit Lampen und Feuerschutzkästen armiert



    und dann steht der Aufbau.


  • Hallo Fritz,

    der fehlenden Bauanleitung wegen werde ich hier etwass ausführlicher schreiben.

    LG

    Kurt


    Dies ist das Teil das bei der höheren Bordwand oben gegengeklebt werden müsste. da die Fensteröffnungen nicht markiert sind, kann es auch nicht später eingefügt werden. Es ist aber keine Tragödie. da der obere Gang schmal und lang ist, sähe man von dem Handlauf und den Leuchten nur herzlich wenig, wenn überhaupt.



    Nachzutragen ist, daß bei der Aufbauwand vorgesehen ist, daß man im oberen Teil das Teil so faltet, daß die Gegenwand an dem Bauteil hängt und das Deck darunter geschoben wird. Mir ist das zu abenteuerlich. Ich trenne daher das Gegenteil ab und werde es später einkleben.


  • Das Deck ist aufgeklebt und auch der innere Teil des Aufbaus.



    Hier habe ich einen Fehler gemacht. Die weiße Fläche hätte ausgeschnitten werden müssen, da hier ein Niedergang durchgeführt wird. Zum Glück ließ sich das noch nachholen.

    Auf dem letzten Bild sieht man auch, wie ich die rätselhaften gelben Streifen verwandt habe. Auf einem Originalbild konnte man erkennen, daß die Decks an der Seite zum Ladedeck gelbe Einfassungen haben. Somit wurde die Streifen zu Umleimern.



  • Hallo Fritz,

    das ist ganz und gar beabsichtigt.

    LG

    Kurt


    Die ersten Niedergänge. Die unteren führe ich relativ schmal aus. Ich verwende dazu LC-Leitern und Handläufe aus der GPM LC-Platine für Niedergänge.


  • Der markante Schlot wird gesetzt.



    Der Gang im Aufbau wird noch etwas aufgewertet. An den Stellen, wo das "vergessene" Teil Lampen vorsieht, werden sie angebracht.


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