Russischer Marineschlepper MB 15, Projekt 714; Orel Verlag; M 1:200

  • Hallo zusammen,


    eine Bogenvorstellung erfolgte hier


    Beginn des Bauberichts.


    Sämtliche LC-Spanten erfordern nach dem Heraustrennen zunächst ein leichtes Überschleifen aller Laserschnittkanten.

    Danach folgen die üblichen Montagearbeiten. Verleimung mit UHU-Kraft.

    Die Anbringung der Schlingerkiele erfolgt bei dieser Konstruktion auf eine für mich neuartige Weise.

    Gewohnt, sie auf den fertig beplankten UW-Rumpf zu kleben, sind sie hier als Bestandteile des Spantengerippes ausgeführt (siehe Bild 1), die später mit den Kielteilen beplankt werden. Eine recht aufwändige Angelegenheit.


    Bilder der ersten Bauergebnisse (die Spantenteile für die Schlingerkiele sind noch nicht mit dem Gerippe verleimt).




    Gruß

    Roland

  • Servus Roland,


    doch wieder ein Schiff.

    Freut mich sehr.



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

  • Hallo Roland


    Ich habe bei der Bogenvorstellung schon gehofft, dass Du dieses Modell baust! Schön, dass es soweit ist, ich schaue Dir gerne zu und lerne wiederum von Dir!

    Viel Spass mit diesem Modell!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Zunächst vielen Dank für für euer Interesse am Schlepper, den Zuspruch und die guten Wünsche für den Bau.

    Mit solcher Unterstützung kann eigentlich nichts schief gehen.


    Die einzelnen Segmente der Schlingerkiele sind mit dem Skelett verleimt (Bild 1). Erste Schleifarbeiten an den "Seelen" des Schlingerkiels Steuerbord, dessen einzelne Segmente einen nach außen spitz zulaufenden Querschnitt erhielten (Bild 2).

    Im nächsten Schritt werden die bereit gelegten Platten (S 51 bis S 56) auf dem Längsspant V2 verleimt und zwar jeweils auf Ober- und Unterseite von V2 (Bild 3). Diese Platten dienen als Auflage, bzw. Klebefläche für die UWS-Beplankungssegmente, die im Bereich der Schlingerkiele 3-teilig ausgeführt sind (Bild 4).


    Der Sinn der gezackten Ränder an den UWS-Beplankungselementen hat sich mir bisher noch nicht erschlossen.

    Zumindest scheinen sie für mich konstruktiv darauf zu verweisen, dass die Bordwände nicht auf Stoß zur UWS-Beplankung verleimt werden, sondern diese überlappen sollen.

    Mal gucken, wie ich das dann tatsächlich ausführen werde.




    Sämtliche Verleimungen in dieser Bauphase ausschließlich mit lösungsmittelhaltigem Kleber (meine Wahl: UHU-Kraft)


    Gruß

    Roland

  • Guten Morgen zusammen,


    die Platten S 51 bis S 56 sind komplett verleimt und verschliffen (Bilder 1 bis 4)

    Es folgten die Vorbereitungen diverser Aufbauwände (Teile 3 und 4), der Decks (Teile 1; 4 und 6), diverser Einfassungsstreifen (Teile 4b und 4c) und die Verleimungen dieser Bauteile (Bilder 5 bis 8).

    Damit ist das Spantengerüst gemäß der Bauanleitung komplettiert und nach finalen Schleifarbeiten bereit zur Beplankung (Bilder 9 und 10)


    Die Konstruktion zeigt sich sehr durchdacht, solide und passgenau.







    Gruß

    Roland

  • Servus Roland,


    das frische Grün des Decksaufdruckes gefällt mir wieder sehr.

    Jetzt steigt die Spannung, werden die Abwicklungen des UWS auch gut passen?



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

  • Danke für die Daumen und...du kannst dich ein wenig entspannen, Jürgen!


    Fertigung Querstrahlruder und Vorbereitung erster UWS-Beplankungssegmente.


    Selbst kleinste Röhrchen ließen sich problemlos ohne Aufspaltungen rollen. Erfreulich!

    Auch erste Passproben des fertigen Moduls der Bug UWS-Beplankung am Skelett zeigen exakten Sitz und erfordern keinerlei Nacharbeiten.

    Das stimmt mich hinsichtlich Passgenauigkeit zuversichtlich für den weiteren Bauverlauf.







    Gruß

    Roland

  • Dank an Peter, Dieter und die Daumen!


    Das UWS-Bugmodul und die Segmenten zwischen den Schlingerkielen wurden verleimt.






    Gruß

    Roland

  • Servus Roland,


    dass UWS sieht bis hierhin wieder super aus. daumen1

    Die Unterbrechung der Abwicklungen durch die Schlingerkiele erscheinen mir die Montage etwas zu erleichtern.



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

  • Die Unterbrechung der Abwicklungen durch die Schlingerkiele erscheinen mir die Montage etwas zu erleichtern.

    Danke und ja, definitiv, Jürgen, getreu nach dem Motto: "Geteiltes Leid ist halbes Leid"!

    Die Korrekturmöglichkeiten verdreifachen sich in diesem Fall.


    Danke auch dir, Stammtischbruder!


    Und noch eine Ergänzung vorm zu Bett gehen:



    Gruß

    Roland

  • Solch ein einteiliges Unterwasserschiff ist immer wieder bewunderbar.

    Liebe Grüsse an alle Mitkleber: Krisztián
    Leute, die Modellbögen kaufen denken, dass sie auch die Zeit kaufen, die für ihre Montage notwendig ist. Aber ich bin alt genug zu wissen, dass es nicht wahr ist.
    People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2

  • Danke für euer Interesse, sowie die zustimmenden Gesten und Worte!


    Die UWS-Beplankung ist nun fertiggestellt.

    Während die Segmente Nr. 8 bis 14 ohne jegliche Korrekturen passten, waren an den Teilegruppen 15 bis 17 kleine Anpassungen erforderlich. Etwas erstaunlich, aber vielleicht habe ich die Spanten nicht sorgfältig genug gestrakt.

    Der auf den Bildern ersichtliche Spalt zwischen den Segmentpaaren 15 bis 17 wird noch von Teil 30 überdeckt, wobei der Verlauf der Spaltbreite auf die erforderlichen Anpassungen verweist.


    Der Druck der UWS-Teile zeigt aus meiner Sicht keine Farbdifferenzen.





    Den nächsten Bauschritt und die dazu gehörenden Teile zeigen die beiden folgenden Bilder:



    Gruß

    Roland

  • ja 2 Danke dafür!


    Die Antriebseinheit mit Kortdüse und Ruder ist fertig.


    Die stellenweise extrem filigrane Baugruppe erforderte zusätzliche Verstärkungen von einigen Bauteilen auf 0,5, bzw. 1mm dicke Pappe, um Stabilität zu erzielen.

    Passgenauigkeit perfekt!

    Die trockene Stellprobe auf dem Rumpf zeigt, dass keine Anpassungsarbeiten erforderlich sind.

    Und sollten demnächst günstige Planetenkonstellationen herrschen, führe ich die nur grafisch dargestellten Opferanoden sogar noch in 3D aus. ausguck2

    Verleimt wird diese Einheit aber erst nach Anbringung der Bordwände.




    Im nächsten Schritt folgt die Fertigstellung der Schlingerkiele.



    Gruß

    Roland

  • Klasse, Roland.

    Besser kann man das nicht bauen. daumen1


    Weiter so.... grins 2



    Grüße


    Jürgen

    Servus aus der Oberpfalz


    "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)

  • Sieben Daumen und deine lobenden Worte, Jürgen - dafür meinen Dank!


    Weil bisher im Angebot übersehen, wurde von mir noch etwas geätztes Zubehör geordert.

    Es ist wenig, relativ teuer, ungewöhnlich stabil und soll mir das Anfertigen der Schablonenteile ersparen, bzw das Zusammenstückeln von Relings und Aufstiegen aus Standardteilen.



    Zwei Segmente der Schlingerkiele sind auch bereits verkleidet. Ganz ohne Anpassung ging das nicht. Ziemlich fummelig gestalten sich dabei jeweils die Vorformungen der beiden Enden des Oberteils, die müssen nämlich so um 180° gebogen werden, dass sie die trapezförmige "Seele" umhüllen und mit dem Unterteil schließlich so eine Art Tüte bilden, die genau über die "Seele" passen soll.


    Die fertigen Segmente sahen dann so aus:



    Und ob die Bordwände passen, ließ mir auch keine Ruhe...



    Jetzt bin ich ganz zuversichtlich! happy 2


    Gruß

    Roland

  • Hallo Roland

    Ich bin in Sachen der Grauen eigentlich raus. Bin aber immer wieder fasziniert, wie du den vollrumpf baust, wie aus einem Guss. Daher sehe ich gerne den Baufortschritt mir an.

    Wünsche dir gutes Gelingen mit der Bordwand.

    Lg

    Thomas

  • This threads contains 22 more posts that have been hidden for guests, please register yourself or log-in to continue reading.