Super-Garratt, Eigenkonstruktion 1:45

  • Liebe Kartonisten


    ich habe da mal wieder eine Frage zu meinem neuen Projekt an euch: was versteckt sich hinter


    oo-OOOOOO-OOOOOO-oo ---- oo-OOOOOO-OOOOOO-oo


    Ein kleiner Hinweis ist in einem Baubericht Eisenbahn versteckt.


    Liebe Grüße Klaus

  • Hallo Jürgen,


    Die Achsfolge ist so, weil sie nicht zu einer deutschen Lokomotive gehört.


    Bei uns wäre es eine 1-C-C-1 .. 1-C-C-1


    LG Klaus

  • Hallo Peter,


    Schwerlast-Lokomotive ist die richtige Richtung, viele Räder hat sie auch und symetrisch ist sie fast auch. Die beiden Teile sind fest (natürlich beweglich) miteinander verbunden. Vorne und Hinten funktioniert ohne Mitte nicht.


    Es darf weiter geraten werden !!


    LG Klaus

  • Hallo zusammen


    vielen Dank für eure Beteiligung.


    Wie Wiwo geschrieben hat, ist der Big Boy von der Achszahl, nicht aber von der Länge, raus.


    Dein Vermutung, Wiwo, ist richtig. Es handelt sich um ein Projekt von Beyer / Peacock, Garratt und Mallet miteinander zu kombinieren.


    Von der Super-Garratt gibt es nur 2 Zeichnungen für Normalspur und Kapspur. Ein Video einer Gartenbahn-Lok ist auf YouTube zu finden.


    Ich habe beschlossen, ihr ein Denkmal in Papier zu setzen.


    LG Klaus

  • sheka

    Changed the title of the thread from “oo-OOOOOO-OOOOOO-oo ---- oo-OOOOOO-OOOOOO-oo Eigenkonstruktion 1:45” to “Super-Garratt, Eigenkonstruktion 1:45”.
  • Liebe Kartonisten


    Das ist mein zweites Projekt für 2024, eine Supergarratt.


    Von dieser Lokomotive habe ich ein funktionsfähiges Gerät auf YouTube und 2 andere Modelle von Modellbauern gefunden.


    Die Planung wurde von Peacock durchgeführt. Die Lock war so ausgelegt daß sie auf Geleise mit einer maximalen Achslast bis 15 t fahren kann. Eine Garratt-Lok in dieser Gewichtklasse war nicht stark genug.


    unter steamlocomotive.com wird das Super-Garratt Patent 230,888 Beyer-Garratt Locomotives in Great_Britain beschrieben .


    Zusammenfassung aus dem Kommentar von Locobase:

    Die Lokomotive ist eine Symbiose von Mallet - Garratt - Mallet, hat 8 Frischdampfzylinder , eine vermutliche Breite von max. 3,60 m, eine Höhe von < 5,05 m und eine Länge von 43,28 m. Als Achslast werden 13 t angenommen. Das Gesamtgewicht wird auf 467 t geschätzt.


    Das Projekt ist wohl nie über das Zeichenbrett hinaus gekommen, und das ist gut so.

    Am Eisenbahn-Himmel zeichnete sich schon die Ära der Diesel-Elektische Loks ab. Zur Leistungssteigerung kuppelt man einfach mehrere Loks zusammen.


    Ich denke mir, Beyer / Peacock hat die Dampfführung der Garratt im Griff, die Dampfführung der Mallet wäre Neuland gewesen. Bei einem Eisenbahnnetz mit maximal 15 Tonnen Achslast ist eine so hoch qualifizierte Instandhaltung eher nicht der Standard, um diese Loks zu warten. Auf anderen Netzen konnten die schweren Garratts oder Mallets einsetzen werden.


    Ich habe mir lange überlegt, ob ich das Projekt angehen soll. Auf meinem Computer liegen fast alle Details, um die Lok zu bauen: ich habe die Orginalzeichnungen der Garratt G40 und die notwendigen Teile in 1:22,5 und in 1:45.


    Die Konstrukteure dieser Zeit haben Teile aus ihrem technischen Setzkasten genommen und zusammengefügt. Der Rahmen und Kessel sind aus Stahlplatten geschnitten und zusammengenietet. Räder, Vorlaufachsen, Lager, Federung, Bremsen, Luftpumpen, Armaturen und … und … und sind quasi Standard.


    Ich versuche es. Das Teil wird fast 1 m lang.


      


    Das sind die Module der Garratt mögliche Radien von 500 - 125 m (gerade aus kann sie natürlich auch fahren)


    Bis auf weiteres Klaus

  • Hallo Klaus,


    Also wenn da noch ein Sitzplatz in deiner Werkshalle frei ist.....stell schon Mal mein Namensschild drauf.

    Das wird ja schon wieder so ein Hammer Modell.

    Bin gespannt.......wie ein Flitzebogen.....eine Mega Lokomotive.


    Beste Grüße

    Mike

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank an Wiwo ( wiwo1961), Dieter ( Didibuch), Dieter ( Dieter) und Mike ( Mira29) für eure Kommentare und selbstverständlich für die gehobenen Daumen.

    In der 1. Reihe ist noch genügend Platz und ihr sitzt da außerhalb der Reichweite der glühenden Nieten und des großen Niethammers.


    Ich hoffe, daß ich mir nicht zu viel mit:

    8 Zylinder inklusiv Steuerung,

    24 Treibräder,

    8 Vorlaufrädern und

    das ganze Federung- und Bremsgedöns

    vorgenommen habe.


    wie sagt der Schwabe: Guggad mr moal (Der Guggen-Übersetzer sagt: Schauen wir ein Mal)


    Liebe Grüße Klaus

  • Da bin ich dabei. Die außergwöhnliche Konstruktion der Lok gefällt mir.

    tschö1 Christian


    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Hallo Klaus,


    du schaffst das noch locker vor Fertigstellung von Stuttgart 21. Da bin ich mir sicher!


    Gruß

    Roland

  • Liebe Kartonisten,


    vielen Dank an Christian ( @anobiumPunctatum), Bernd( @hessenfranke), und Roland ( @PRT) für eure Kommentare und selbstverständlich für die gehobenen Daumen.


    Ich hoffe, daß Stuttgart 21 vorher fertig wird, weil die Lok so lang ist, daß bei der Einfahrt die Wagen auf dem Weichenvorfeld zum stehen kommen und die Fahrgäste von der Stuttgarter Feuerwehr evakuiert werden müßten. (So sieht es aus, wenn ich mich kurz fassehappy1 ).


    Ich beginne mit den Rahmen der Mallet


    Den Kern des Rahmens, ich verwende 1 mm Bristolkarton, kaschiere ich mit den Ausdrucken der Innen- und Außenseite.



    Damit der Rahmen genügend Stabilität bekommt, bin ich bei den Traversen und Verstrebungen genauso vorgegangen.


     


    Zuerst baute ich den beweglichen Teil des Rahmens,


     


    dann das feststehende Teil des Rahmens



    Beide Rahmen zusammen ergeben quasi eine Mallet.


    I


    Wenn der Klebstoff ausgehärtet ist, macht sich das für die Stabilität bei der offenen Bauweise positiv

    bemerkbar.


    Die offene Bauweise der Rahmen habe ich von der Garratt G42 von Puffing Billy übernommen.


    Als nächstes kommt die Brücke für Kessel, Führerstand und Kohlebehälter an die Reihe,

    LG Klaus

  • Liebe Kartonisten


    Vielen Dank für die Kommentare und die Likes.


    Ich schreibe bisher über Mallet-Laufwerke. Das stimmt so nicht. Das Prinzip Mallet beschreibt Verbundtriebwerke, bei denen der Abdampf der Hochdruckzylinder in die Niederdruckzylinder geleitet wird. Im System Garratt wird in allen Zylindern Frischdampf verwendet, was eine höhere Leistung bedeutet.

    Bei Verbundzylindern müßten:

    a) der Abdampf des Hochdruckzylinders an den Niederdruckzylinder am anderen End der Antriebseinheit über die zentrale Kugelverbindungen geführt werden. Der Rückweg des Abdampfes zum Anblasen in der Rauchkammer wär sehr aufwendig.

    b) der Abdampf des Hochdruckzylinders in einen Niederdruckzylinder auf der anderen Seite geführt werden

    c) nach dem System Vauclain ist in jedem Zylinderblock ein Hochdruckzylinder über einem Niederdruckzylinder verbaut. Der Abdampf des oberen Zylinders wird über Kreuz in den unteren Zylinder geleitet. Der Hub beider Zylinder erfolgt synchron in die gleiche Richtung. Durch diese Anordnung würde bei dieser Lokomotive die Zahl der Zylinder auf 16 verdoppelt.


    Die Brücke für Kessel, Feuerbüchse Führerhaus und Kohlebunker verbindet später die beiden „Mallet“-Laufwerken. Sie ist in offener Bauweise erstellt und stellt keine besonderen Anforderungen.


    Die Traversen und Verstrebungen sind 3-lagig mit einer 1mm Bristollkartonseele ausgeführt und mit den Seitenwangen (per Kittifix) vernietet.


     



    Die Feuerbüchse ist als einfache Schachtel ausgelegt.


     


    Der Feuerrost bei Garratts ist leicht verbaut, weil der Platz mit den Dampfrohren geteilt werden muß.

    Der Vorteil des freistehenden Feuerrostes ist, daß die Luftzufuhr von vorne und hinten gleichwertig ist.



    Deshalb müssen Garratts auch nicht auf Drehscheiben oder durch Gleisdreiecke gedreht werden.


    I


    In der Rinne im Feuerrost verlaufen später Frisch- und Abdampfleitungen zu den hinteren Antriebseinheiten.


    Als nächstes baue ich die Rahmen der Antriebseinheiten neu. Mir sind 2 Schnitzer unterlaufen: der Auflagepunkt zwischen vorderer und hinterer Einheit ist zu weit vorne und ich habe die Durchgänge für Frisch- und Abdampfrohre vergessen. So schnell entstehen Hackschnitzel.


    Liebe Grüße Klaus

  • Liebe Kartonisten


    Vielen Dank für die Kommentare und die Likes.




    Die Lok hat einen offenen Rahmen und da sieht man auch die Frisch- und Abdampfleitungen. In die alten Rahmen kann ich keine Durchbrüche für die Leitungen schneiden.

    Die Alternative ist bzw. war: neue Rahmen mit Dampfrohre bauen.



    Die Dampf-Führung ist durch die vier Drehpunkte etwas aufwändig. Deshalb habe ich nur den Abdampf der inneren Zylinder zum Blasrohr im Kamin geführt.






    Das dicke Rohr ist für den Frischdampf, die beiden dünnen Rohre für den Abdampf aus den Zylindern für das Blasrohr.



    Der vordere Antrieb wird nur mit Frischdampf versorgt.



    Ich habe die Leitungen aus Buchenrundmaterial gefertigt.


    Der nächste Bauabschnitt behandelt die Federung. Die Bauweise und die Anordnung ist von der Garratt G42 übernommen.



    LG Klaus

  • This threads contains 8 more posts that have been hidden for guests, please register yourself or log-in to continue reading.