The Great Escape (Gesprengte Ketten) – ein Kartonautomat von Keisuke Saka

  • Hallo zusammen,


    es wird mal wieder Zeit Euch einen weiteren Kartonautomaten vorzustellen:


    The Great Escape


    mit dem zeigt Keisuke Saka den von Steve McQueen dargestellten Captain Virgil Hilts aus dem Film „Gesprengte Ketten“ beim Fluchtversuch mit einem Motorrad. Der Film aus dem Jahr 1963 (nach einer wahren Begebenheit) dürfte ziemlich bekannt sein. Nähere Informationen findet Ihr in Wikipedia „The Great Escape“.


    Den Automaten gibt es als Download in Sakas Etsy-Shop.


    Nun zum Modell:


     

    Bild 01 und Bild 02: die Abbildung vom fertigen Modell und die zweiseitige Anleitung

    Wieder eine sehr übersichtliche Bildanleitung mit kurzen (englischen) Erläuterungen.


    Beim fertigen Modell „rast“ Captain Hilts mit seinem Motorrad über das Gelände, das sich unter ihm dreht und somit die Fortbewegung simuliert. Im Hintergrund das Gefangenenlager vor einer imposanten Bergkulisse.


     

    Bild 03 und Bild 04: Modellbogen.

    Das sind 5 Seiten DIN A4 mit den Bauteilen. Ich habe diese Seiten mit einem Tintenstrahldrucker auf 160g/m²-Papier gedruckt. Die sichtbaren Rückseiten habe ich passend eingefärbt. Einige Teile, wie das Gehäuse werde ich wieder verstärken. Am Motorrad nehme ich ein paar Veränderungen vor.


    Los geht es mit dem „Geländerad“.


    Bild 05: die Teile für das Gelände.

    Das ist eine Drehscheibe und mehrere Felsen.


    Bild 06: die fertige Geländescheibe.

    Über die aufgeklebten Felsen „springt“ dann der Motorradfahrer.


    Weiter geht’s dann mit der Mechanik


    Viele Grüße

    Christoph

  • Hallo Christoph - ich freue mich schon!

    Diese Kartonautomaten sind einfach das Salz in der Kartonmodellbausuppe!

    Frohes Schaffen und gutes Gelingen wünscht

    Michael

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für Eure Likes. Es freut mich, dass die Automaten immer wieder ein so großes Interesse wecken.


    maxl

    hallo Michael,

    Dankeschön. Das Bauen macht wie immer Spaß und das Gelingen bei Keisuke Sakas Modellen fast schon ein Selbstverständlichkeit.


    Zur Mechanik.


    Das ist eine Kurbelwelle auf der die Geländescheibe sitzt und die auch einen Stößel anhebt, der das Motorrad „springen“ lässt.


     

    Bild 07 und Bild 08: die Kurbelwelle und der Stößel.

    Dank der farblichen Markierungen kann hier eigentlich nichts schief gehen. Man darf bloß nicht vergessen den Stößel (oben im Bild) vor dem Zusammenkleben der Wellenteile auf die Welle aufzuschieben.


    Bild 09: der Stößel von oben

    Da bei meiner Ausführung das Motorrad etwas schwerer wird, habe ich den Stößel innen versteift.


    Bild 10 und Bild 11: die Montage der Geländescheibe.

    Auch hier helfen Markierungen (rote Sterne), die Scheibe richtig auf der Kurbelwelle anzubringen.


    Bild 12: die fertige Montage von Kurbelwelle und Geländescheibe.

    Den schwarzen Fleck hat der Drucker fabriziert. Da man ihn am fertigen Modell nicht sieht, habe ich das Teil nicht nochmal ausgedruckt.


    Als Nächstes das Gehäuse.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Hallo zusammen,

    ich freue mich über Eure Likes. Vielen Dank dafür.


    @wiwo

    Hallo Wolfgang,

    mein Schlagzahl hat sich zwar in letzter Zeit etwas verlangsamt, aber es kommen nach und nach schon noch einige Automaten.


    Weiter mit dem Gehäuse

    Das wird innen komplett mit 1mm Finnpappe verstärkt.


    Bild 13: Die Gehäuseteile.

    Zur Info: das Gehäuse wird ca. 12,5cm x 7,5cm x 9cm (l x b x h) groß.


    Bild 14: das Oberteil und die langen Seitenteile mit Verstärkungen.


    Bild 15: die Kurbelwelle und die Geländescheibe im Gehäuse.

    Die lassen sich gut einstecken, solange die kurzen Seitenteile noch nicht aufgeklebt sind.


    Bild 16: das fertige Automatenunterteil,

    mit den geschlossenen kurzen Seiten.


     

    Bild 17 und Bild 18: Ansicht von unten.

    Die Verstärkungen im Gehäuse sind komplett.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Hallo zusammen,


    Vielen Dank für Eure zahlreichen Likes. danke1 freu 2


    An der Kurbelwelle fehlt noch die Kurbelscheibe.


    Bild 19: die gelbe Kurbelscheibe.

    Typisch für Kesiuke Sakas Modelle. Nicht jedermanns Geschmack, aber ich finde sie gehört ganz einfach dazu.


    Damit die Scheibe stabiler wird, habe ich sie wieder mit einem Stück 300g-Karton verstärkt. Ein weiterer Vorteil: die Klebelaschen der Kurbelwelle verschwinden zwischen den beiden Scheiben.


    Bild 20: der Halter für das Motorrad.

    Wieder mit eine Farbcodierung versehen, so dass nichts verkehrt angeklebt werden kann.


    Jetzt zur Bergkulisse:


    Bild 21: die Berge werden aus einem Stück Karton gefaltet.

    Auf der Vorderseite ist der Zaun und ein Wachturm des Gefangenenlagers aufgedruckt.


    Bild 22: Verstärkungen im Berg.

    Finnpappe auf der Vorder- und Rückseite reichen. An der Vorderseite ist der Verstärkung im Weg des Stößels ausgenommen.


     

    Bild 23 und Bild 24: die fertigen Berge.

    Nach dem Aufkleben ist das Unterteil mit der Mechanik fertig.

    Beim Drehen der Kurbelscheibe bewegen sich alleTeile einwandfrei.


    Jetzt fehlt noch das Motorrad und der Fahrer.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Ich seh das gerade..auch wieder ein kleines Meisterwerk der Papiermechanik im Entstehen! daumen1

    Viele Grüße, Michael


    Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!

  • Erst mal wieder recht schönen Dank für Eure Likes. freu 2


    Michael K.

    Hallo Michael,

    schön, dass Du auch dabei bist. Ich bin schon sehr froh, dass Keisuke Saka weiter so originelle und ausgeklügelte Karton-Automaten entwirft. Da geht mir die „Arbeit“ nicht aus.


    Hallo zusammen,


    weiter geht’s mit dem Motorrad. Ich habe hier einige Veränderungen vorgenommen.


    Bild 25: die Räder.

    Die sind recht einfach gehalten, es sind nur flache Zylinder.

    Da sie mir mit der vorgegebenen Breite aber zu wuchtig waren, habe ich die Lauffläche einfach schmäler gemacht. Linke und rechts wurden ca. 1,5mm abgeschnitten.

    Zusammengeklebt habe ich sie ohne Klebelaschen mit Hilfe von zwei Kartonscheiben. Diese Vorgehensweise hat sich bei meinen andern Fahrzeugen schon bewährt (siehe hier und hier).

    Beim Kleben muss man noch die Ausrichtung der „Stollen“ auf den Reifen beachten (was ich an einer Seite übersehen habe).


    Die schmäleren Reifen waren auch für eine Eränzung am Motorrad nötig.

    Am Modell aus dem Bogen fehlt vorne das Schutzblech. Das habe ich nach einem Bild des Original-Motorrads aus dem Film (siehe hier bei Wikipedia) ergänzt.


    Bild 26: die vorbereiteten Teile für das Schutzblech


    Bild 27: die gesamten Teile für das Motorrad.

    Das Motorrad ist insgesamt sehr einfach aufgebaut, passt aber so zum Modellcharakter. Ich habe überlegt noch ein Nummernschild aufzukleben, den Gedanken aber aus diesem Grund wieder verworfen. Und es bei den einfachen „Superungen“ an den Rädern und Schuzblech belassen.


    Bild 28: das fertige Motorrad.

    Schaut dem Original sogar recht ähnlich. Das war im Film übrigens keine deutsche Wehrmachtsmaschine sondern eine modifizierte Triumph TR6 Trophy aus dem Jahre 1961 (siehe hier bei Wikipedia - unter Filmfehler)


    Bild 29: das Gegenstück zum Motorradhalter.

    Damit wird das Motorrad dann in den Halter am Stößel einegsteckt oder bei Bedarf auch eingeklebt.


    Bis bald.

    Viele Grüße

    Christoph

  • Hallo Christoph,


    deine Automaten sind jedesmal beeindruckend, ich freue mich schon auf die Animation.


    Viele Grüße

    Dieter

  • Vielen Dank für Eure Likes, da macht das Bauen und Berichten gleich nochmal soviel Spaß. freu 2 danke1


    Didibuch

    Hallo Dieter,

    Vielen Dank. In letzter Zeit ist Keisuke Saka recht rührig und bringt immer wieder neue überraschende Modelle heraus. Da wird mir sicher nicht lanweielig. Die Animation am Endes des Bauberichts kommt auf jeden Fall.


    Marco Scheloske

    Hallo Marco,

    Dankeschön, Ein Automat mit Hilts in der Zelle, in der er den Ball gegen die Wand wirft wäre sicher auch sehr aufwändig und in Papier wohl kaum zu machen. Aber toll wäre er schon.


    Hallo zusammen,

    Nun zum Motorradfahrer:


    Captain Virgil Hilts ist auch nur sehr einfach dargestellt. Wieder passen zur Aufmachung des Modells.


    Bild 30: die Körperteile.

    Die Rückseiten der Arme und Beine habe ich auch farbig bedruckt.


    Bild 31: das modifizierte rechte Bein.

    Nach dem Bogen wird hier wegen des Motorradhalters nur ein Beinstumpf aufgeklebt. Geht so auch, das man diese Seite am Modell kaum sieht. Ich wollte Virgil Hilts aber mit beiden Beinen haben.


    Bild 32: der modifizierte Kopf.

    Beim Kopf aus dem Bogen sind Nase und Ohren nur aufgedruckt. Die habe ich eingeschnitten und etwas nach außen gedrückt: das sieht für mich ein wenig gefälliger aus.


    Bild 33: der fertige Captain Virgil Hilts.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Ohren und Nase - kleine Ursache, große Wirkung, Christoph!

    Geradezu genial einfach; nur drauf kommen muss man...


    Beste Grüße

    Michael

  • Erst mal recht schönen Dank für Eure zahlreichen Likes. danke1


    maxl

    Hallo Michael,

    Dankeschön. Ich glaube, das mit den Einschnitten bei Nase und Ohren ich habe das irgendwo gesehen und mich nur nochmal daran erinnert. Aber einfach und wirkungsvoll ist es auf jeden Fall.


    Hallo zusammen,


    nun muss der flüchtende Captain noch auf das Motorrad.


     

    Bild 34 und Bild 35:

    Virgil Hilts mit entschlossenem Blick und sprungbereit auf dem Motorrad.


     

    Bild 36 und Bild 37: die Seite zum Berg mit der Halterung

    Ich denke man kann ganz gut sehen, wie ich das rechte Bein angepasst habe.


    Jetzt noch Hilts auf seinem wilden Ritt über die Steine und vor der Bergkullise.


     

    Bild 38 und Bild 39: in der Totalen.


    Und noch ein paar Bilder etwas Näher am Geschehen:


     


    Bilder 40-42.


    Damit bin ich mit dem Automaten fertig.

    Der Bau hat viel Spaß gemacht und er fertige Automat funktioniert einwandfrei. Ich kann ihn uneingeschränkt weiter empfehlen. Der Bau ist nicht allzu schwer – natürlich kann am man sich daran aber auch “verspielen“. De Einau von Verstärkungen ist nicht unbedingt notwendig, macht den Automaten aber sicher robuster.


    Vielen Dank auch für Euer großes Interesse, Euren zahlreichen Likes und Eure Beiträge.


    Als Nächstes mach ich mich an die Fotos für die Animation.


    Viele Grüße

    Christoph

  • Ganz vielen Dank für Eure Likes.

    Ich freue mich, dass Ihr bis zum Schluss gerne dabei wart. danke1  freu 2


    Nun noch die Animationen zum Automaten. Ich habe zwei erstellt, ich hoffe sie gefallen Euch auch. Auf jeden Fall seht Ihr den Automaten in Bewegung – nur so erfüllt er ja auch seinen Zweck.


     


    Viel Spaß beim Anschauen


    Christoph

    prost2

  • Automatix

    Set the Label from Baubericht to Fertig
  • Die Animation ist großartig, Christoph!

    Faszinierend, wie sich mit relativ einfachen Mitteln solche Bewegungsabläufe darstellen lassen.

    Ich bin begeistert!


    Beste Grüße

    Michael

  • Hallo Christoph,

    geniales Teil und eine sehr witzige Animation. Ganz große Klasse.

    Beste Grüße John

    Yo Ho Ho, the wind blows free,
    Oh for the life on the rolling sea.
    schiff2

  • Hallo Christoph,


    von Anfang bis Ende einfach nur sauber und richtig gut!


    Jetzt kommt wieder das Warten auf den nächsten Klapperatismus.

    Beste Grüße


    von Andy


    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg What else?

  • Man verfolgt die ganze Zeit den Baubericht und wartet gespannt auf das Video und dann kommt das breite Grinsen.

    Ein sehr lustiger Automat!


    da Norbert

    " Die eigentliche Funktion des Menschen besteht darin, zu leben, nicht zu existieren. Ich werde meine Tage nicht damit verschwenden, sie zu verlängern. Ich werde meine Zeit nutzen." (Jack London)

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