Flußkanonenboot SMS Vaterland, 1:250, Dirk Höppner

  • Guten Abend.


    Nachdem ich den Bogen HIER vorgestellt habe, geht es jetzt mit dem Bau los.

    Es sind die üblichen Verdächtigen, Grundplatte, Längsspant und Querspanten.


    Nur der Längsspant ist verdoppelt, der Rest nur die einfache Lage Papier.

    Das Papier kommt mir recht labberig und dünn vor.

    Mal schauen wie es sich weiterhin verhält.



    Entgegen meiner Gewohnheit habe ich die Klebelaschen an der Grundplatte drangelassen.

    Als nächstes wird Deck und Bordwände vorbereitet.

    Ungewohnt ist, daß es sich hier um ein einziges Bauteil handelt.

    Leider zeigt sich, daß bei meinem Exemplar des Bogens der Rückseitendruck vom Blatt eins um etwa 0,3 - 0,4 mm verschoben ist.



    Ach ja, ACHTUNG es handelt sich hier um einen Digitaldruck, das heißt die Druckfarbe reagiert äusserst empfindlich auf Aceton!!!!


    In der Bauanleitung wird Schritt für Schritt beschrieben wie man beim Verkleben vorzugehen hat.

    Das Ergebnis.


     


    Beim Runden muß man extrem aufpassen, da man das weiche Papier sonst ganz schnell durchdrückt.

    Mit dem Heckbereich an BB bin ich absolut nicht zufrieden und auch der Bugbereich an StB ist auch nicht so wie ich es wollte.

    Ich werde wohl "die zweite Chance" in Anspruch nehmen.


    Das war es für Heute.


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Hallo Wolfgang,

    das geht ja gleich gut los. Allerdings ist der Rumpf auch von der ganz fiesen Sorte.

    Mit deinem Können, wirst du das bestimmten im 2.Anlauf schaffen.

    Viele Grüße

    Gerd

  • Hallo Wolfgang,


    mein letzter Schiffsrumpf ist zwar zugegebenermaßen schon eine Weile her, aber ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Komplett-Aufdoppeln von Bodenplatte, Spanten und Deck gemacht. Meine SMS König habe ich seinerzeit auch mit 130gr Karton beplankt, das hat gut geklappt.


    Viel Erfolg und viele Grüße

    Peter

  • Servus Wolgang,


    Als Probebauer der Vaterland habe ich den Karton sehr vorsichtig und sehr lange massiert, gewalgt und ihm immer wieder gesagt, wie gut er aussieht. Ich habe ohne Klebelaschen gearbeitet, da ich die Seitenwände nicht mit der Grundplatte verklebt habe. Den Spalt zwischen Grundplatte und Seitenwand habe ich genutzt, um Hilfsmittel zum Verkleben der Seitenwand mit dem Deck einzuführen um evtl. Versatz zu korrigieren. Das ging auch alles nur millimeterweise. Aber es ging. Diese Vorgehensweise entspricht aber nicht der Bauanleitung.


    da Norbert

    " Die eigentliche Funktion des Menschen besteht darin, zu leben, nicht zu existieren. Ich werde meine Tage nicht damit verschwenden, sie zu verlängern. Ich werde meine Zeit nutzen." (Jack London)

  • Ach ja, ACHTUNG es handelt sich hier um einen Digitaldruck, das heißt die Druckfarbe reagiert äusserst empfindlich auf Aceton!!!!

    Also ich habe nicht nur einen Offsetdruck bestellt gehabt, sondern auch das gleiche Papier wie beim Schwimmdock.

    Nachdem Wiwo ja das Schwimmdock gebaut hat, kann er das vielleicht auch einmal überprüfen.

    Aber, ganz offensichtlich habe ich demnach weder Offsetdruck bekommen, noch das gleiche Papier, denn ich habe jetzt selber die Grundplatte testweise aus dem Bogen ausgeschnitten und ja es ist labbrig. Dann würde es aber auch den Versatz beim Rückseitendruck erklären, das geht nämlich offensichtlich beim Offsetdruck besser..

    Die Vorderseite vom Tsingtau-Bogen ist tatsächlich etwas glänzend im Vergleich zum Schwimmdock, was tatsächlich auf Digitaldruck hindeuten könnte.


    Gruß pianisto


    P.S.: Die Arlau ist bei einer ganz anderen Druckerei mit anderem Papier....

  • Servus Dirk. ( pianisto )


    Ich habe die Probe gemacht.

    Wattestäbchen mit Aceton getränkt, einmal drübergewischt.

    Das Ergebnis:



    Definitiv Digitaldruck.

    Ich habe auch gleich nachgeschaut, das Schwimmdock hat ehrliches 160g Papier und ist ein sauberer Offsetdruck.


    Ich meine du solltest mit der Druckerei ein paar ernsthafte Takte reden.

    Empfehle Franz Liszt Ungarische Rhapsodie No.2 in der Visualisierung einer Huszarenattacke......


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Guten Abend.


    Otto, Christoph, Harald, Gerd, Peter und Ingo, ich freu mich, daß ihr mich begleitet!


    Servus Gerd, Danke dir, es wird schon werden.


    Servus Peter, deine Idee ist gut, aber bei einem 20cm Rumpf ein bisschen zu aufwendig.


    Servus Norbert, so etwas ähnliches wird es auch werden.


    Servus Dirk, es ist ein Krampf wenn die Druckerei nicht das tut, was aufgetragen wurde.

    Eigentlich müßten die dir eine komplette Auflage entsprechend dem Auftrag kostenfrei als Entschädigung liefern.


    Aber nun zum Weiterbau.

    Es wurde nicht die zweite sondern die dritte Chance.

    Der ausgeschnittene Teil fiel mir auf den Boden und beim zurückschieben meines Sessels kam er unter die Räder.

    Zerknittert, eingerissen, nicht reparabel, unbrauchbar!


    Gottseidank habe ich in Mannheim zwei Exemplare des Bogens gekauft, denn die Idee war auch SMS Tsingtau zu bauen.

    Damit hatte ich eine "dritte Chance"!


    Also frisch ans Werk.

    Diesmal habe ich auf meine bewährte Technik der Klebelaschen aus Kassabonpapier zurückgegriffen.


     


    Damit wurde das Ergebnis so wie ich es wollte.


     


    An der Grundplatte habe ich auch die Klebelaschen abgetrennt, sodaß ich die fertige Außenhaut elegant über die Spanten gestülpt habe und mit der Grundplatte verkleben konnte.



    Jetzt kann ich nach Plan weiterbauen!


    Noch was.

    Beim zweiten Bogen war der Versatz auf der ersten Seite nur 0,1 - 0,15mm!


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Eigentlich müßten die dir eine komplette Auflage entsprechend dem Auftrag kostenfrei als Entschädigung liefern.

    Hallo Wolfgang,

    so einfach ist es leider nicht, wenn es auch angemessen wäre. Vorausgesetzt, die Druckerei hat ihren Sitz in Deutschland, käme möglicherweise Werkvertragsrecht zum Zuge und da könnte eine vorbehaltlose Abnahme vorliegen. Unabhängig davon, ist es aber schon eine grobe Unverschämtheit von der Druckerei.

    Dein dritter Versuch ist ja wohl gelungen. dünnes Papier, bei mir Butterbrotspapier, hilft über manche modellbauerische Hürde hinweg happy 2

    LG

    Kurt

    32907-die-kartonmodellbauer-signatur-1-jpg
    Meine Untaten


    Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man überhaupt eine hat.

    (Heinrich Heine)

  • Guten Abend.


    Christoph, Norbert und Dirk, danke für die Daumen!


    Servus Tommi, DANKE!


    Servus Kurt, juristisch hast du recht. Moralisch gesehen müsste die Druckerei Ersatz liefern. Aber wenn es dem Laden so gut geht, daß es dem Besitzer egal ist wenn er einen Kunden verliert ..........


    Das Deck wird nun ausgerüstet.

    Ich fange Achtern an und arbeite mich Richtung Bug.


    Beim achteren Aufbau habe ich die Panzerblenden der Fenster ausgeschnitten, mit Folie hinterklebt und zusätzlich vom Alternativbauteil auf der Teileseite 3 die Blau gefärbten Fenster genommen und hinter die Folie geklebt.

    Dann noch die Panzerblenden unterhalb der Fenster angeklebt und die Türen aufgedoppelt.


     


    Ich meine das gibt eine schöne Detailtiefe.


    Beim Former bin ich hergegangen und habe das Bauteil nicht wie vorgesehen zusammengeklappt sondern mit 160g Papier verdoppelt.

    So bekam ich zwei Former.



    Der eine wurde aufs Deck geklebt der Andere am oberen Ende des Spants.



    Die vordere Aufbauwand wurde gleich wie beim achteren Aufbau aufgehübscht und über die Former geschoben und verklebt.


     


    Weiters habe ich noch die diversen Lukendeckel aufgeklebt.

    Bei den runden Luken gibt es die Möglichkeit zwei Luken offen darzustellen.

    Dazu gibt es unterhalb Teil 37 auf dem Bogen 1 Teile zum unterkleben als Kohleimitation und die offenen Lukendeckel.

    Ich habe die Luken geschlossen dargestellt, aber nun zwei Lukendeckel zu wenig.

    Da muß ich mir was einfallen lassen.


    Das war es für heute.


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Moin Wolfgang,


    schön herausgearbeitete Details an den Aufbauwänden !

    Sehr schön zu sehen der durchgehende Whaleback, ähnlich SMS Sleipner, richtig gut gelungen !!! cool1

    lg.

    Tommi

  • Hallo Wolfgang,

    drehe die beiden offenen Lukendeckel einfach um und färbe sie entsprechend ein. Das müsste gehen.

    LG

    Kurt

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    Meine Untaten


    Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man überhaupt eine hat.

    (Heinrich Heine)

  • Guten Abend.


    Peter (pitje), Jochen, Norbert, Werner, Peter (Retep09) und Christoph, Danke für eure Daumen hoch!


    Servus Tommi, dein Lob geht runter wie feinster Single-Malt!


    Servus Kurt, ich habe da eine andere Lösung gefunden.


    Heute gibt es nur eine kurze Wasserstandsmeldung.


    Ich habe da doch das von meinem Rollsessel teilweise beschädigte Teil #15.

    Dort sind 14 Ersatzlukendeckel zu finden.

    Zwei Stück davon ausgestichelt, Kanten gefärbt und montiert - Fertig.


    Weiters sind der Kesselüberbau, die zwei Maschinenoberlichten und die zwei Seitenschwerter an Bord gekommen.


     


    Bis zum nächsten Mal.


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Hallo Wolfgang,


    der gerundete Walrücken stellt ein äußerst fieses Bauteil dar, welches ja Radien in zwei verschiedene Richtungen vorsieht. Tolles Ergebnis, und Hut ab vor deinem Durchhaltevermögen - ja 2 !


    Liebe Grüße,


    Robert

  • Guten Abend.


    Robert, Christoph und Ingo, Dankeschön für eure Likes!


    Servus Jochen, Vielen Dank, ich freu mich daß dir meine Arbeit gefällt.


    Servus Robert, Danke dir. Ist bei mir wohl mehr Sturheit als Durchhaltevermögen und ein sanftes Gemüt. Allerdings eine cholerische Veranlagung wäre auch eher kontraproduktiv...... happy1


    In den letzten beiden Tagen war Kleingerümpel am Manöverdeck angesagt.

    Achtern die Auflage für den Reserveanker, die Grundplatten für die Poller und die "halben" Bootslager für die Jolle.



    Im mittleren Bereich gab es die halben Bootslager für die beiden Kutter und die Abgänge zum Kesselraum.



    Zwei Niedergänge, eine Oberlichte, eine Trommelwinde, Ankerwinde, eine Luke, Kettenstopper, Auflagen für die Hauptanker und die Grundplatten für die Poller.


     


    Zum Schluß noch zwei Übersichtsbilder.


     


    Liebe Grüße


    Wiwo

  • Servus Wolfgang,


    Saubere Arbeit!

    Aber ich glaube die Auflagen für die Anker sollten gerade bleiben.


    da Norbert

    " Die eigentliche Funktion des Menschen besteht darin, zu leben, nicht zu existieren. Ich werde meine Tage nicht damit verschwenden, sie zu verlängern. Ich werde meine Zeit nutzen." (Jack London)

  • Moin Wolfgang,


    „Lieb Vaterland magst ruhig sein“….steht (u.a.) auf dem Sockel der Germania über Rüdesheim.

    In dem Sinne bin ich ruhig, dass Deine Vaterland richtig gut wird ! daumen1


    Lg.

    Tommi

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