MS Heinrich Thöne , Herausgeber Stadt Mülheim , 1:250

  • MS Heinrich Thöne , Herausgeber Stadt Mülheim , 1:250


    Nach der Architektur (Karlsbrücke und Märkische Kleineisenzeugschmiede und dem Flugzeug Nord Aviation 2501 Noratlas, fiel meine Wahl zum nächsten Modell zur Schifffahrt ins Ruhrgebiet. Endlich konnte ich zum Mülheimer Wasserbahnhof das passende Schiff erwerben: die MS Heinrich Thöne.


    Zum Schiff:

    Die MS Heinrich Thöne wurde 1971 als erster Neubau nach der Nachkriegszeit für die Weiß – Flotte Mülheim gebaut. Sie ist nach dem ehemaligen Stadtverordneten der SPD und von 1948 bis 1969 Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr benannt. Das Schiff sollte den zeitgemäßen Anforderungen, nicht nur als Ausflugsschiff zu dienen, sondern auch die Möglichkeiten um Konferenzen, Betriebsausflüge, Hochzeiten ect. anbieten zu können, entsprechen. Dieses Konzept ging sehr gut auf und hat sich bis heute bewährt.


    Die technische Daten sind:


    Länge: 27,58 m

    Breite: 5,20 m

    Höhe: 4,30 m

    Tiefgang: 0,86 m

    Motorleistung: 200 PS (MAN)

    Überdachte Plätze: 124

    Freideckplätze: 48

    Bauwerft: Hans Boost, Trier


    Quellen sind: Wikipedia, Stadt Mülheim, Boost Werft und Infos aus dem Baubogen.


    Zum Modell:

    Der Modellbaubogen ist auf einem DIN A4 Blatt gedruckt. Auf 2 weiteren DIN A4 Seiten steht der geschichtliche Hintergrund und auf der Rückseite als Explosionszeichnung die Bauanleitung. Konstruiert ist es von Marian Schahn, HD-M-V Verlag, für die Stadt Mülheim an der Ruhr (NRW) 2016.



    Der Zusammenbau erfolgt zunächst nach den Teilenummern.


    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph


    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."

    Friederich Schiller

  • Durch viele Gartenarbeiten bei Gemüsepflanzen und Baumbuswurzeln entfernen hat sich der Weiterbau und die Berichterstattung verzögert. Aber nun geht es etwas weiter.


    Das Spantensystem im Rumpf ist mal was anderes als gewöhnlich, siehe oben. Die beiden Streifen 1a werden zu einem X auf die Grundplatte 1 gebildet. Es entstehen keine Verzerrungen beim Aushärten.


    Die schmalen Bordwände Teile 3 und 3a passen sehr gut. Sie habe ich doch vor der Deckfläche Teil 2 angebracht. Die Bordwände werden stumpf an den Boden und der ersten Deckfläche angeklebt. Laschen habe ich nicht vermisst, obwohl ich mir oft gerne zusätzliche Laschen anfertige. Hinten werden die beiden Enden mit der Lasche 3b verbunden. Dadurch entsteht eine leicht Rundung.


    Während die Bordwände aushärten werden die Aufbauten 4 bis 4b, die Heckveranda 5 und den Bugaufbau 7 - 7a auf Deck 2 aufgeklebt.


    Dann Teil 2 mit den Aufbauten auf 3b verbunden.


    Das Dach 7b und der Fahrerstand 8. Bugteil 10 und 10a

    Die Reling am Heck habe ich weggeschnitten (die Reling ist kein Bretterzaun) und durch eine LC Reling vom HMV ersetzt. Nicht nur die Reling ist etwas „bewegt“ geworden. Da hat durch das Herausreißen des Bambus doch die Feinmotorik gelitten.

    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph


    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."

    Friederich Schiller

  • Nun kommt der Rest:


    Das Rettungsboot, die Tische und Bänke. Die Deutschlandfahne habe ich aus 90ger Normalpapier selber gemacht.


    Den Mast Teil 13 und 13a habe ich nach Fotos mit dem Salingspaar ergänzt, mit Wanten versehen und die Mülheimer Flagge hinzugefügt. Auch die Poller sind von mir dazu gefügt.



    Die Heinrich Thöne mit dem Wasserbahnhof



    Mit besten Grüßen aus Hagen
    Christoph


    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."

    Friederich Schiller