I Skärgården 1:100, KvJ

  • Hallo Freunde


    Auf meinem kartonalen Selbstfindungstripp kam dieses Modell genau zum richtigen Zeitpunkt. Es behandelt ein Thema, das mich nach zwei Skandinavienreisen innert 8 Monaten sehr anspricht, und Leuchttürme haben es mir ohnehin angetan. Des weiteren kommt mir der relativ grosse Massstab auch entgegen und ich hoffe damit meine aktuelle Durststrecke endlcih überwinden zu können.

    Ich habe das Modell am Tag 1 der Lieferbarkeit bestellt und es lag zeitnah in meinem Briefkasten.



    Andreas hat das Modell ja bereits hier ausführlich vorgestellt.


    Bei der Durchsicht der Bögen fallen einige Dinge auf.

    Zum Einen ist die Bauanleitung sehr ausführlich und bebildert, was einem plug'n player wie mir schonmal sehr entgegen kommt.



    Des weiteren ist der Rückseitendruck positiv zu erwähnen. Er erspart einem das mühsame und oft unpräzise Übertragen der Ritzlinien auf die Rückseiten.


     


    Auch positiv zu erwähnen ist der Druck auf unterschiedliche Papierdicken. Das verdoppeln von Teilen fällt damit auch weg.

    Was mir persönlich weniger gefällt ist die Grundplatte. Das Blau des Meeres erscheint mit deutlich zu grell. Da ich aber analog meines Ålesund-Dioramas ohnehin beabsichtige, eine Wasserfläche selber zu gestalten (wenn mir das Modell zu meiner Zufriedenheit gelingt), spielt das keine Rolle.


    Ich freue mich ungemein auf diesen Bau und hoffe wirklich, auch wieder zu meiner alten Form zurück zu finden.


    Bis demnächst!

    Beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Peter,


    habe das Modell auch vorliegen und gefällt mir sehr gut. - Lag nicht im Briefkasten, sondern wurde mir vom Konstruktuer selber überreicht!

    (Hatten ein sehr nettes, kleines "Konstruktuerstreffen" in Schweden. prost2 )

    Bin also sehr gespannt auf dein Baubericht.


    Gruß pianisto

  • Moin Dirk;


    Vielleicht ist ja interessantes rausgekommen. Es kommen in den kommenden Jahren ein paar schöne Schiffe in Fahrt. Und Ja Schönheit ist relativ..


    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne

  • Hallo Freunde


    Danke für die Beiträge und Likes!

    Ich baue, was meinem aktuellen Bedürfnis entspricht, exakt nach Bauanleitung. Will heissen, zuerst ist die Felseninsel dran.

    Wer schon Polygon-Modelle gebaut hat, kann hier eine gewisse Erfahrung einbringen. Der Zusammenbau ist zuweilen etwas fummelig, aber wenn man sich die Teile ordentlich vorbereitet und erstmal trocken zusammenhält funzt das einwandfrei.

    Ein sehr schönes Detail ist, dass einige Klebelaschen separat ausgeschnitten und auf der Hinterseite der Bauteile angebracht werden. Das ergibt noch sauberere Klebestellen (wenn man dann auch sauber genug baut...)


    Ich bin nicht so ein grosser Freund des Fotorealismus und daher gefällt mir die Textur der Felsen nicht zu 100%. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich hier eine nachträglich Ausgestaltung der Felsen sehr gut machen könnte, zumal ich ja auch beabsichtige, die Wasserfläche 3-dimensional zu gestalten. Mal sehen, ob ich da eine Idee finde, wie das gemacht werden könnte, Tipps sind immer willkommen. Eine erste Idee war, die Felsen nach Imo's Knüll-Technik zu bauen, da ich das aber bisher nie gemacht habe, und die Konsequenzen auf die vorgedruckten Bauteile nicht abschätzen kann, habe ich davon wieder

    abstand genommen. Ich denke, nachträglich was aufzutragen, ist für mich momentan die bessere Lösung.


    Wie in der BA beschrieben werden erst die seitlichen Felspartien mit der Grundplatte und der ersten Fläche verbunden, letztere erst dann mit den Verstärkungs-Kuben im Inneren verklebt, um ein sauberes und verzugsfreies Ausrichten zu gewährleisten.



     


     


    Das Treppenelement wird Schritt für Schritt mit der Seitenmauer zusammengefügt. Erst zuletzt wird die andere Seite mit der Treppe verbunden. Hier arbeite ich wieder mit dem UHU Kraft, indem ich ihn beidseitig auftrage und der Klebstoff so wie ein Kontaktkleber zu handeln ist. Das funktioniert so sehr gut. Die Treppe lässt sich so extrem gut bauen, die Konstruktion ist wirklich toll!


     


    Zum Schluss dieser Bauetappe wird das Treppenelement mit der Baugruppe 1 zusammengebaut. Auch das passt einwandfrei!


     



    Bisher entspricht das Modell absolut dem, was ich mir versprochen habe. Eine sehr durchdachte, zu Ende gedachte Konstruktion, hervorragende Passgenauigkeit und eine prima BA, die keine Fragen offen lässt. Bauspass Pur!

    Die Lust sofort weiter zu bauen ist zurück hüpf1 Leider habe ich aber noch einen Job, so ganz nebenbei happy1


    Bis demnächst, beste Grüsse

    Peter

  • Hallo Freunde


    Vielen Dank für die zahlreichen Likes!


    Weiter geht es mit der zweiten Etappe des Felsens.

    So einfach der Fels aussieht, so schwuppdiwupp ist er nicht gebaut. Man sollte sich wirklich an die angegebene Reihenfolge halten. Wenn man das macht, dann lässt sich auch dieser Teil sehr gut bauen. Verbindet man vor dem Anbringen des letzten Elementes die Stütze mit der Hochebene, dann bekommt man ein stabiles, verzugsfreies Konstrukt. Zum Schluss wird das Element 2r angebracht. Hier zahlt es sich wieder aus, den UHU Kraft als Kontaktkleber anzuwenden. So lässt sich das gesamte Element hervorragend bauen.


     


     


     



    Beste Grüsse

    Peter

  • Bei uns in der Nähe wird gerade ein Haus auf einer Insel verkauft. - Die Insel ist im Preis (300.000,-€) inklusive......

    Nur falls jemand von dem Thema Schären inspriert wurde.


    Gruß pianisto

  • Tja, Dirk, wäre ich in Rente, hätte ich das notwendige Kleingeld, den notwendigen Mut,...


    Hallo Freunde


    Danke für die zahlreichen Daumen!

    Zurück zum fiktiven Leuchttrurmdiorama.

    Ich habe mit dem eigentlichen Turm angefangen. die erste Etage wird mit Fensterläden (aus dickerem Papier) aufgedoppelt und mit dreidimmensional zurückversetzten Fenstern plastisch ausgestaltet.



    Bei der Grundplatte ist zu beachten, dass der Rückseitendruck nicht absolut deckungsgleich ist. Somit empfehle ich, das Teil auch auf der Rückseite auszuschneiden.

    Auf dem Fotot im Durchlicht ist der Versatz erkennbar.



    Zwei Spanten, ebenfalls aus dem Bogen aus dickerem Karton, halten die Etage in Form.


     


    Der Eingangsbereich wird aus den Teilen 3h bis 3l zusammengebaut und angesetzt.


     


    Die Passgenauigkeit ist nach wie vor absolut vorbildlich und die Konstruktion durchdacht. Macht Spass!


    Beste Grüsse

    Peter