Posts by Hagen von Tronje

    Hallo Kurt,


    ja, der Rumpf - zumeist ist das Heck immer ein "Quell steter Freude" für den Bastler, vor allem, wenn es Richtung "Kreuzerheck" geht.....


    Hast Du aber gut gemeistert, diese Schwierigkeit! daumen1


    Servus
    hvt

    Hallo Heiko,


    die Pfalz von Schreiber - diesen Bogen hatte ich auch schon mehrmals in der Hand, aber immer haben andere Bögen lauter geschrien: "Bau' mich! Bau' mich!" grins 2


    Ein schönes Modell daumen1 - da muss ich mich doch auch mal darüber her machen (andere Architekturmodelle, Leuchttürme ausgenommen, stehen bei mir aus Platzgründen zumeist nicht auf der To-Do-Liste).


    Servus
    hvt

    @SY 190


    Die Nibelungen-Werft ist mit Bauaufträgen für die nächste (und übernächste) Zeit recht gut ausgelastet, da wird die "Leipzig" noch ein wenig warten müssen.... grins 2


    @Ingo
    Vielen Dank, Ingo, auch für die zahlreichen Daumen! freu 2


    @Rezatmatrose
    @Klueni


    Na ja, so schnell habe ich nicht vor, die anderen K-Kreuzer zu bauen - da stehen noch viele andere Modelle auf der Warteliste. Gerade eben habe ich mal wieder meine Bauplanung über den Haufen geworfen... cool2



    @Flens
    Vielen Dank, Jochen! danke 2
    Was allerdings die "Leipzig" / "Nürnberg" betrifft - Hildebrand/Röhr/Steinmetz äußern sich in Bd. 6 ihres Werkes "Die deutschen Kriegsschiffe" auf S. 172 bei dem Artikel über die "Nürnberg" wie folgt: "Die Deutschen Werke streckten am 4.11.1933 den Kiel für ein Schwesterschiff der Leipzig."


    Und in Gröner, "Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945" Bd. 1, werden auf S. 149 ff. die beiden Einheiten auch zu einer Klasse zusammengefasst. Der optische Hauptunterschied ist die Brücke.


    Und in Elfrath, "Die deutschen Kriegsschiffe 1935 - 1945 Teil 1" überschreibt auf S. 167 ein Unterkapitel des Kapitels "Die leichten Kreuzer der deutschen Kriegsmarine" wie folgt: "Die Leichten Kreuzer der Leipzig-Klasse".


    Für mich bleiben das Schwesterschiffe, wenn sie auch den einen oder anderen kleineren optischen Unterschied aufweisen (den gab's ja auch bei den K-Kreuzern oder den Panzerschiffen)... denk1


    Servus
    hvt

    @Fraenkyzuma
    @Nachtfalter
    @J.G.Christoph
    @Armin
    @Classic
    @Didibuch
    @Franz
    Vielen Dank für Eure Daumen! Freut mich sehr, dass der relativ alte Bogen Gefallen findet! freu 2


    @Juergen
    Danke für die lobenden Worte und die vielen Daumen vom Meister der Flugzeugträger, Jürgen! freu 2


    @SY 190
    Danke, Klaus, für die Daumen! danke 2
    Im Stapel liegt sie natürlich, die "Leipzig" (ebenso wie die noch fehlenden beiden anderen K-Kreuzer), ob und wann ich sie umsetze, weiß ich noch nicht. Zumeist baue ich statt eines Schwesterschiffes lieber der Abwechslung halber ein anderes Modell, aber man weiß ja nie - wie pflegte der "Kaiser" immer zu sagen: "Schaun ma mal...."



    @Klueni
    Vielen Dank, Tommi, für das Lob! Freut mich besonders! daumen1
    Ja, was das große Vorbild betrifft, hast Du unbedingt recht - sie war optisch wirklich gelungen, wie auch ihre Schwester - zu deren möglichen Bau siehe oben bei SY 190... zwinker2



    @Rezatmatrose
    Danke, Günter - freut mich sehr, dass einem Franken die "Nernberch" gefällt! freu 2
    Was die "Leipzig" betrifft - siehe oben... zwinker2



    @wiwo1961
    Vielen Dank auch Dir, Wiwo, für das Lob! danke 2
    Ja, der kleine "Doppelflieger" (wie einer meiner Neffen im Alter von 4 Jahren so ein Fluggerät immer zu bezeichnen pflegte grins 2 ) macht sich doch recht gut auf dem Kreuzer - mal was anderes als die ewigen Arados... cool2
    Zu "Leipzig" siehe oben.... zwinker2


    Servus
    hvt

    Hi Andreas,


    auch dieser kleine Flattermann ist ausnehmend lieb und gelungen! daumen1
    Und wenn Du ihn einfach in eine Blüte einklebst bzw. mit einem kleinen Röhrchen in der Blüte für Seitenführung sorgst (dann bleibt er herausnehmbar) - natürlich nach höchstrichterlicher Genehmigung der Blütenbastlerin...


    Servus
    hvt

    Und zum Abschluß alle 3 Kreuzer in trauter Eintracht nebeneinander: Von vorne „Königsberg“, „Nürnberg“, „Admiral Hipper“.




    So viel zu dem letzten Leichten Kreuzer der Kriegsmarine, der „Nürnberg“ – mir gefällt das Schiff sehr gut und der Bau hat mir auch viel Freude bereitet.


    Servus
    hvt

    Nach Kriegsende verlegte sie nach Wilhelmshaven, wo sie den Sowjets als Kriegsbeute zugesprochen wurde. Am 02.01.1946 verließ sie Wilhelmshaven und wurde am 06.01.1946 den Sowjets in Libau ausgeliefert. Diese reihten die „Nürnberg“ unter dem Namen „Admiral Makarow“ in die Rote Flotte ein, wo sie bis 1961 Dienst tat und anschließend abgewrackt wurde.



    Bei einer dieser Unternehmungen im Dezember 1939 liefen die Leichten Kreuzer „Köln“, „Leipzig“ und „Nürnberg“ wieder aus, um eine Auffangstellung für die von einer weiteren Minenunternehmung zurückkehrenden Zerstörer aufzunehmen. Dabei wurden sowohl „Leipzig“ als auch „Nürnberg“ von einem Torpedo des britischen U-Bootes „Salmon“ getroffen. Beide Kreuzer mussten in die Werft, wo die „Nürnberg“ im Gegensatz zur „Leipzig“ wieder voll einsatzfähig gemacht werden konnte. Es folgten Einsätze in Norwegen und in der Ostsee (Baltenflotte), dann wieder in Norwegen, bis zum Jahreswechsel 1942/43 Hitlers Befehl zur Außerdienststellung aller großen Einheiten kam. „Nürnberg“ verlegte in die Ostsee und fungierte als Ausbildungsschiff, bis sie ab Herbst 1944 wieder zum Fronteinsatz im Skagerrak (Minenunternehmungen) und in der Ostsee kam, wo sie die Flüchtlingstransporte geleitete.


    In den letzten Kriegstagen lag sie in Kopenhagen, wo sie den Versuch von dänischen Freischärlern, das Schiff zu besetzen (sie waren auf Grund der Kriegssituation wohl noch schnell mutig geworden), mit ihren Fla-Waffen abwehrte.


    Indienstgestellt wurde die „Nürnberg“ am 2. November 1935 und übernahm dann nach den Erprobungen 1936 die Funktion des Flaggschiffes des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte (BdA). Es folgten diverse Reisen und sowie Aufgaben im Rahmen des spanischen Bürgerkriegs. Bei Kriegsausbruch war sie wieder Flaggschiff des BdA und unternahm zusammen mit Zerstören und Torpedobooten diverse Minenunternehmungen in der Nordsee, wobei sie auch von anderen Leichten Kreuzern begleitet wurde.


    Zum Vorbild:


    Die „Nürnberg“ war der letzte Leichte Kreuzer, der von der KM nach den Maßgaben des Versailler Diktats in Dienst gestellt wurde – und der letzte Leichte Kreuzer überhaupt, der gebaut wurde. Während man bei den 3 K-Kreuzern (Baubeginn 1926) noch peinlich genau darauf achtetet, die von Versailles vorgegebene höchstzulässige Tonnage von 6.000 Tonnen nicht zu überschreiten und sich hier nur des Tricks befleißigte, die Tonnage nicht nach metrischen Tonnen, sondern nach englischen Long Tons zu berechnen und somit bei 6.000 ts auf 6.750 t kam (etwas, was die sonst so rach- und revanchesüchtige Internationale Militärkontrollkommission IMKK erstaunlicherweise gar nicht störte), war man bei der „Nürnberg“ mit Baubeginn 1933 nicht mehr ganz so schüchtern und plante sie mit 7.150 ts bzw. 8.060 t. Diese Vergrößerung tat sicherlich der Standfestigkeit des Kreuzers gut, wie auch der Torpedotreffer im Krieg und die Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft darauf bewies.


    Am Heck bekam der Leichte Kreuzer noch einen Hoheitsadler verpasst; dann wurden die Flaggen gesetzt und zwar nach 2 Fotos aus Koop/Schmolke „Die Leichten Kreuzer der Königsberg-Klasse – Leipzig und Nürnberg“, die laut Bildunterschrift den Kreuzer in Fahrt in der Kieler Förde zeigen mit der Reichskriegsflagge am Heck und dem Admiralsstander des BdA (Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte) im Vortopp.


    Der Bau hat mir Spaß gemacht – gehört doch die „Nürnberg“ für mich zu den optisch gelungensten Kreuzern der KM.
    Das Bild zeigt die eleganten Linien des Kreuzers.


    Bei der Takelung habe ich versucht, mich an den wenigen Bildern, auf denen man was erkennen kann, sowie an diversen Skizzen aus meinen Büchern zu orientieren – hier war wie immer bei meinen Modellen der Grundsatz „Weniger ist mehr“ maßgebend für meine Strippenzieherei.


    Etwas ungewohnt (und bisher von mir noch nicht gesehen bei den KM-Schiffen) wirken die beiden kleinen Schornsteine unmittelbar vor Turm Bruno – in der Bauanleitung stand über ihren Zweck nichts vermerkt. Es könnte sich evtl. um die Schornsteinanlage des großen Marschdiesels handeln, mit dem die „Nürnberg“ ebenso wie ihr Schwesterschiff, die „Leipzig“, ausgestattet war – dieser befand sich im hinten den Turbinenräumen der Hauptmaschinen im hinteren Teil des Kreuzers.


    Da die CFM-He 60 von der „Graf Spee“ stammt, mag die Kennung evtl. nicht korrekt sein, aber wichtig war mir, dass man überhaupt was erkennen kann auf Rumpf und Flächen. Wer an meine Modelle so nahe hingeht, dass er die Buchstaben und Ziffern im Maßstab 1:250 lesen kann, der riskiert normalerweise ohnehin leichte Schläge auf den Hinterkopf mit dem Balmung… haue 1


    Ersetzt habe ich auch das Bordflugzeug – hier war eine relativ einfache Version der He 60 vorgesehen (immerhin wenigstens mal keine Arado…). Die Schwimmer konnte man entweder aus einem zweidimensionalen Stück Karton formen, oder dreidimensional bauen, dann aber aus den Schwimmern der Arado 196, die überhaupt nicht zu dem Flugzeug passten. Hier habe ich zu der He 60 von CFM gegriffen – und diese macht sich, so denke ich, recht gut. Außerdem hat sie auch eine Kennung aufgedruckt (letztere fehlt bei den WHV-Bordflugzeugen der KM grundsätzlich).


    Zum Modell:


    Der Bogen stammt wieder aus der Wilhelmshavener Modellbaubogenschmiede und weist alle Eigenarten der Modelle aus dieser Zeit auf: Recht passgenau, doch – wie wohl damals üblich – mit beschränkter Detaillierung.


    Ergänzt habe ich neben der Laser-Reling (natürlich) die aufgedoppelten Schotts und die Ankerketten (wie üblich von meinem Knappen luftmaschengehäkelt). Rahen, Stengen, Davits und Bootskräne wurden aus Stahldraht geformt – letzterer sorgte auch für ein stabiles Innenleben der Masten.


    Verbesserungsbedarf bestand – wie bei allen größeren KM-Einheiten aus WHV – bei den Basisgeräten der E-Meß-Anlage: Auch hier waren die Optiken wieder aus Vierkantbalken „gezimmert“, die ich natürlich ersetzt habe. Die Ankerspills bekamen oben auf eine „Verzierung“ aus einem Laserteil, was die Optik erheblich verbesserte; und die Scheinwerfer wurden „verglast“.


    Hallo Freunde des geknickten Kartons,


    die Nibelungen-Werft war den Sommer über nicht untätig – nur etwas behindert durch Lieferschwierigkeiten bei einer Laser-Reling. Meine Werft hat sich wieder ihrem ureigensten Thema zugewandt, nämlich dem Kriegsschiffbau. Wer meine Beiträge so verfolgt hat, der weiß, dass ich so zwischendurch immer bestrebt bin, Altlasten, d.h. in meiner Jugendzeit vermurkste Modelle, wieder neu aufzulegen. Aber diesmal war es, um im Jargon der kaiserlichen Marine zu bleiben, kein „Ersatzbau“, sondern ein reiner „Vermehrungsbau“ cool2 .


    Ab dem 23.05.21 wurde nämlich am Leichten Kreuzer Nürnberg gewerkelt und am 21.07.21 konnte er endlich in Dienst gestellt werden. Verbaut wurden dabei 1029 Teile, 375 davon nicht vom Bogen.


    Da ich offenbar die Titelskizze auf dem Bogen versehentlich mit dem Abfallkarton entsorgt habe, muss ich auf die ziemlich mäßige Kopie der Bauanleitung ohne Jade-Verlagaufdruck zurückgreifen. Auf dem Bogen konnte man noch den überklebten „Jade-Verlag“-Aufdruck erkennen, also könnte es sich noch um einen Offsetdruck gehandelt haben.


    Sollte sich das Teil wider Erwarten doch noch finden, füge ich es hier noch ein.