Posts by Zamorra

    Augenblicklich bin ich unter die Möbelbauer gegangen.



    Für jeden Raum sind jeweils ein Sofa, ein runder Tisch und 9 Stühle vorgegeben. Bei dem Maßstab bewundere ich die Schiffsbauer hier, die ständig mit so winzigen Teilen hantieren.


    Danach geht es ans freie Verteilen in den Räumen.


    Schnell hatte ich auch noch eine kleine Kommode mit einer kleinen weißen Lampe unter einem Bild platziert. Ein bisschen Grünzeug kommt dann auch noch. Das habe ich von einem anderen Projekt übrig.


    Was mich gerade umtreibt ist, dass es im Oval Office nicht nur bei dieser Sitzgruppe bleibt. Was ist ein Büro ohne Schreibtisch? Und der im Weißen Haus ist ja sogar ein ikonisches Teil: Der Resolute Desk


    Wer kennt nicht das Foto von John F. Kennedy mit seinem Junior, der unter diesem Riesending spielt?



    Werde mir wohl noch eine Vorlage suchen müssen und was selbst zusammenbasteln. Oder weiß jemand, wo sowas im ungefähr passenden Maßstab zu finden ist?


    Liebe Grüße aus Bremen


    Barbara tschö1

    Hallo zusammen,


    puh, da hab ich etwas länger Family-Time eingeschoben. Aber die Stricknadeln sind beiseite gelegt, der Weihnachtsschmuck wieder verstaut und die Nachwirkungen vom Boostern überstanden. Also freie Bahn für das Weiße Haus.

    Vielen Dank an alle die, die hier mitlesen und liken danke1 Nach einer solchen Pause fällt das Weitermachen umso leichter.

    Inzwischen ist die Auffahrt und der Vordereingang erstmal fertig...


    ... und die Bauarbeiten gehen mit der Seite zum Rosengarten weiter. (Filmzitat: "Ich habe herausbekommen, dass ich einen Rosengarten habe.")


    Erste Etappe ist an die Innenseite des Ausschnitts eine Lasche für ein Podest einzufügen und dabei nicht die Wand einzureißen. Was aber recht einfach zu lösen ist.


    Danach wird auf der Außenseite ein Halbrund angefügt. Der "Deckel" wird erst nach dem Aufkleben auf der Grundplatte vorsichtig in den schmalen seitlichen Einschnitten eingeschoben und schließt beide Abschnitte ab. Und somit ist auch die Katze aus dem Sack, denn man sieht den ikonischen Teppich des Oval Office.



    Hier kann also das Gebäude optional geöffnet werden und man damit den sogenannten "Blue Room" und den "Yellow Room" besuchen. Voraussetzung ist dabei, dass die Handläufe der beiden Seitentreppen in den Garten weggelassen werden.


    Der Innenraum ist relativ einfach hergestellt. Erste Stellprobe zeigt: Passt! Allerdings habe ich die Verbindungslasche 4c wieder entfernt, weil damit die Lasche von Teil 14c glatter ansetzt. Halten wird es so oder so, weil ja dann auch noch das Vordach von der anderen Seite für gerade Kante sorgt.



    Fortsetzung folgt...

    Hallo Joachim,

    die Krippe ist wunderschön geworden :*

    Da habt ihr bestimmt lange Freude daran.


    Und sehr sauber gebaut.


    advent  3 schönen Advent noch, Barbara

    Hallo Helmut,

    Wenn es nach mir ginge, wäre dein Igel mindestens das Bild der Woche! Wunderbar ist er geworden klasse1

    Bei mir wird es wohl dieses Jahr nix mit der geplanten Weihnachtspyramide. Aber immerhin habe ich meinen Weihnachtsmarkt vom letzten Jahr wieder herausgeholt.


    Schönen 2. Advent,

    Barbara

    Heute hatte ich noch ein bisschen Zeit und habe an der Treppenanlage (Baugruppe 8 ) weitermachen können. Diese besteht aus 3 Teilen, die auch direkt an der Hausfront angebracht werden.



    Die Baugruppe 9 trägt das Vordach. Sie besteht aus den Podesten, den Säulen und Kapitellen.



    Die Kapitelle werden gefalzt, geknickt und an den Ecken verklebt. Am Schluss werden sie dann unter die Platte 10 geklebt.


    Die Säulen mit ihren Basen werden in einem Stück ausgeschnitten und anschließend gerollt. Es fand sich tatsächlich ein Stift mit einem passenden Durchmesser.


    Soweit bin ich heute gekommen.



    Und damit noch "Happy Building" prost2


    Bis demnächst, Barbara

    Moin zusammen,


    vielen Dank für den Zuspruch und die Likes tanz 2  danke1

    SchnippSchnapp : Ja, die Frage des Platzes ist wohlvertraut. Aber wo ein Wille, da der Umzug einer Burg zu Freunden grins 3


    Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt sind (erstmal?) alle Ädikula und Lisenen ausgeschnitten. Irgendwie wurden die Klingen schneller als sonst stumpf. War froh, dass mein Anderer für reichlich Vorrat gesorgt hat.


    Hier mal ein Überblick, was da so alles "geschnitzt" werden wollte.



    Nun musste alles noch sein Plätzchen finden. Als Vergleich habe ich mal die zwei Seitenteile ohne und mit den Ergänzungen fotografiert. Ich finde, die Mühe hat sich gelohnt.



    Die Langseiten werden zusammengefügt mit untergeklebte Laschen. Dabei verdecken die aufgesetzten Türen und Fenster die Naht, die ich auch noch mit weißem Edding gefärbt habe.


    Sieht noch nicht so richtig gut aus, aber hier wird am Ende wohl auch das Vordach mit den Säulen einiges abdecken.


    Jetzt muss doch die Grundplatte komplett zusammengesetzt werden, da die Mauer der Vorderfront teilweise darauf sitzt.


    Die Rückansicht vom Rosengarten


    Das Haus steht somit und es geht an den ersten Bauabschnitt: Die Vorderfront.



    Die kartonverstärkte Teile-Gruppe 6 bildet den Unterbau der Auffahrt.


    Eine so stabile Unterkonstruktion hätte ich mir übrigens beim Hafendiorama von Schreiber auch gewünscht.


    Darauf kommt Baugruppe 7 mit Asphaltdecke und Rasen. Hier bin ich das erste Mal auch wirklich am Kantenfärben.



    Soweit dieser Teil.

    Moin,


    danke für die Likes danke1


    SchnippSchnapp : Hallo hj, mal sehen, ob dein Bautrupp dich nicht doch noch überzeugen kann, im Anschluss an deine Altstadt diese schmucke Villa anzugehen frech 3


    maxl : Moin Michael, willkommen in DC.


    Über Nacht sind die Kleber abgebunden und die Kartons konnten wieder hervorgezogen werden.



    Auch die Doppelungen waren erfolgreich und so machte ich mich erstmal an die Fensterumrandungen des Untergeschosses. Denn alle Ädikula, Gesimse und Pfeiler müssen vor dem Aufstellen der Wände aufgeklebt werden.



    Irgendwann war ich dann allerdings des Stichelns müde und machte mich erstmal an die Grundplatte. Dies besteht aus 4 Hauptplatten, die mit Kartonstreifen verbunden werden. Wichtig ist, dass die "Nähte" genau passen.



    Ich fürchte, da wird eine meiner Burgen aus dem Aktenregal ausziehen müssen. Die Villa wird größer als ich dachte. Und erstmal lassen ich den Eingangsbereich noch einzeln.


    Bis das alles ausgestichelt ist, dauert es noch eine Weile.


    Sobald es hier Neues gibt, melde ich mich wieder.


    LG, Barbara

    Moin,


    meine Weltreise in Karton geht weiter und diesmal über den großen Teich, direkt in die Hauptstadt der Vereinigten Staaten.

    1600 Pennsylvania Avenue NW, Washington, DC 20500, genau gesagt.


    Dazu Wikipedia:

    Die Lage des Weißen Hauses wurde von Präsident George Washington und dem Stadtplaner Pierre L’Enfant ausgesucht. Der irische Architekt James Hoban nahm sich das Leinster House (1745–1748) in Dublin, seit 1922 Sitz des irischen Parlaments, zum Vorbild. Der Grundstein für den Erstbau wurde am 13. Oktober 1792 gelegt. Der Bau wurde aus Aquia Creek sandstone errichtet, der in einem 45 Meilen entfernten Steinbruch gebrochen wurde. Der Bau dauerte acht Jahre und kostete $232.371 (in heutiger Kaufkraft: rund $3,35 Millionen). Ab dem 1. November 1800 wurde das Weiße Haus erstmals genutzt.


    Eine interessante Darstellung findet ihr bei Sketchup.


    Die erste (unfreiwillige) Bewohnerin war Abigail Adams, die Ehefrau des 2. Präsidenten John Adams und Mutter des 6. Präsidenten John Quincy Adams. Zu ihr und weitere Anekdoten könnt ihr bei WDR Zeitzeichen nachhören.


    Der Bogen von Schreiber hat die Schwierigkeitsstufe 2 von 3 und ein witziges Feature, von dem ich aber später erst berichten werde.


    Neben der Anleitung und 12 Seiten mit Teilen sind auch 7 Finnpappen beigefügt. Die werden auch alle gebraucht.


    Optional können die Fensterumrandungen und Lisenen gedoppelt werden, um die Fassaden lebendiger erscheinen zu lassen. Was ja auch dem Original entspricht. Deshalb habe ich mich heute erstmal mit Sprühkleber und Uhu FF schwarz "bewaffnet".


    Die Pappen trocknen inzwischen unter Gewichten und die verschiedenen Optionen sind gedoppelt.


    Für heute bleibt dann nur noch die Messer zu schärfen. Morgen geht es dann ans Ausschneiden.


    Bis dahin!

    Moin zusammen moin1


    danke1 für die Likes und die Tipps.


    Unterfeuer : Deine Schiffe sehen echt klasse aus. :thumbup: Bin schon am Überlegen, ob ich den Mäuseturm noch einmal aus dem Regal hole und das mal mit dem Tonpapier und dem Leim versuche. Oder ich warte auf meinen nächsten Leuchtturm happy 2

    Long John Silver : Hey ho, deinen Tipp habe ich gleich an meinen Anderen/Mann weitergegeben. Der schnippelt sich gerade durch das Clubmodell von HMV und da lohnt sich die Investition in die Seefolie.

    maxl : Danke für dein Lob. Ja, der Molenturm spukte mir schon ein Weile im Kopf herum. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er noch zu bekommen ist. Leider hat das Atelier GAG ja keinen Online-Shop und relativ kurze Öffnungszeiten (Mo-Sa 12-17 Uhr). Aber wir haben uns noch mit ein paar weiteren Modellen von Monno Martens ausgestattet.


    Jetzt geht es mit meinem nächsten Projekt erstmal über den großen Teich daumen1

    CU Barbara

    Danke Armin : Das Labeln hatte ich glatt vergessen.


    Das Modell war ein dankbares Einstiegsprojekt für das Forum. Und es gibt noch so viele Bauten, deshalb nicht böse sein, wenn ich bei anderen Themen nicht so oft vorbei schaue.


    Danke für die herzliche Aufnahme und die Likes danke1


    Man sieht sich beim nächsten Projekt, Barbara

    Hallo zusammen,


    vielen, vielen Dank für das Lob und den Zuspruch. danke1 Ich fühle mich sehr herzlich in eurer Runde willkommen. knuddel1

    Peter_H : Jepp, ich hab ein bisschen rumgespielt und fand, mein Lieblingsspruch sollte nicht fehlen.

    Marco Scheloske : Irgendwann traue ich mich bestimmt noch an den Louvre daumen1

    SchnippSchnapp : Dein Lob ist mir ein weiterer Ansporn ein neues Projekt in Angriff zu nehmen. Von dir habe ich schon so viel gelernt und bewundere deinen Einfallsreichtum.


    Mit den vielen Likes im Rücken ( wende ich meinen Blick jetzt über den großen Teich.


    Liebe Grüße

    Barbara

    Moin zusammen,


    vielen Dank für eure Likes freu 2


    Zugegebener Maßen steht der Turm schon eine Weile bei mir im Regal. Deshalb fiel mir jetzt auf, dass gerade die Schlussphase fototechnisch fast unter den Tisch gefallen ist.



    Aber da ist auch nicht viel zu berichten. Bei den Geländern der Aussichtsplattformen fehlte mir der Mut und auch die Erfahrung alles auszuschneiden. Deshalb blieb es bei den Streifen, die aber genau passten.


    Der Schornstein auf dem Erker noch aufgesetzt, dann konnte der Turm auch gleich auf seine Mole geklebt werden. Leider fehlt jedwede Markierung, wie der Turm gedreht werden muss. Einerseits habe ich mich am Titelbild des Bogens, aber zur Kontrolle auch an den Bildern im Internet orientiert.


    Ebenso ging es mit dem Wasserstandsanzeiger.


    Da mir die ansonsten leere Fläche der Mole nicht so richtig gefiel, habe ich ein paar Sitzbänke dem Mangturm von Wediul (freier Download) entliehen. Außerdem ging eine Bestellung für Besucher bei dem großen A ein.




    Und dann ging das große Schnippeln los. Über 60 Zaunpfosten wollten gebaut werden. Parallel dazu tränkte ich schwarzes Stopfgarn mit Textilverstärker. Daraus entstanden dann die Querstangen des Geländers.


    Jetzt fehlte nur noch die Antenne auf dem Erker und ein bisschen Dekogrün. Fertig.




    Irgendwann werde ich mich auch mit der Darstellung von Wasser beschäftigen. Habt ihr da Tipps?


    Schönen Abend noch, Barbara


    Die Bauanleitung ist - sagen wir mal - sehr sparsam ausformuliert. Als totaler Anfänger würde ich wohl etwas ratlos davorstehen.


    Den Grundriss habe ich auf eine Kappaplatte geklebt und erstmal trocknen lassen. In die Mitte kam noch eine Stütze für den späteren Turmaufbau. Das Loch ist notwendig für die Beleuchtung - ist schließlich ein Leuchtturm.



    Bei der Seitenwand empfehle ich, entgegen der Anleitung, erst die Oberseite anzukleben. Das Papier ist relativ steif und lässt sich schwer biegen. Bei mir hat es daher relativ lange gedauert, bis ich den Deckel bündig aufgesetzt hatte. Lasche für Lasche und mit der Hand halten, weil kein Ansatzpunkt für Klammern, war der einzig mögliche Weg.



    Schlussendlich hat meine Sturheit gesiegt daumen1


    Weiter ging es mit den zwei Ringsegmenten. Dort habe ich die Option zum Zurücksetzen der Fenster und Türen gewählt. Ging alles sehr problemlos vonstatten.



    Um sicher zu stellen, dass der Turm auch rund wird, habe ich aus Pappe jeweils 2 Ringe ausgeschnitten und oben und unten eingefügt.



    Danach kam die Kleinarbeit mit winzigen Konsolen für die Abstützung des 1. Stocks.



    Im Nachhinein hätte ich hier auch einfach dickere Finnpappe nutzen können. Aber hinterher ist man immer schlauer. frech 1


    Auf einer Seite wird noch ein Erker angesetzt und dann kam auch schon die Laterne drauf. (Fenster besteht aus Overheadfolie)



    Erste Stell- und Funktionsprobe - passt und funktioniert.


    Bis morgen, Barbara

    Hallo zusammen,


    vor einiger Zeit haben wir es geschafft im Schnoor vorbei zu schauen. Ziel war das Atelier GAG. Zu meiner Freude gab es nicht nur den Laden, sondern auch noch den Baubogen für den Molenturm in der Überseestadt. In Bremen ist er auch als "Mäuseturm" bekannt. Der Grund ist unbekannt.



    Dieses nur 12 m hohes Türmchen erinnert mich an unsere Fährfahrt bei einer der "Langen Nacht der Museen"-Veranstaltungen.

    Vor kurzem haben wir zusätzlich einen Spaziergang dorthin gemacht und die Kamera nicht vergessen.


     


    Die Übersicht stammt aus einer Reportage von "buten un binnen".





    Weiteres findet ihr bei Wikipedia oder hört einmal in dieses Radio-Feature rein.



    Genug mit der Vorrede happy 2 Der Baubogen besteht aus 6 Seiten im Offset-Druck. Der Entwurf aus dem Jahr 2004 ist von Monno Marten im ungewöhnlichen Maßstab 1:60. Optional können die Fenster und Türen zurückgesetzt werden.


    Auf geht's...

    Hallo Hans-Joachim,


    das Modell ist toll geworden. Hab gerade nachgelesen, was in diesem Schloss alles so passiert ist. War mir z. B. gar nicht bewusst, dass Kaiser Wilhelm nicht in Berlin, sondern in diesem Schloss abgedankt hat.


    Vielen Dank fürs Zeigen!


    LG Barbara

    Moin zusammen,


    über eure Likes freue ich mich sehr freu 2

    Danke, Peter, für das Lob.


    Heute ging es auf die Zielgerade. Die unteren Fialen waren erstaunlich schnell geknickt und verklebt. Da mussten noch nicht einmal Klammern ran. Der feste Karton tat da sein Übriges.



    Danach kamen die beiden Seitenportale dran. Zwischen zwei Strebepfeiler wurde ein nach oben gebogener Streifen geklebt und davor eine Abdeckung. Das war es damit auch schon.



    Das Glockentürmchen auf der Querwand habe ich mir zum Schluss aufgehoben. Sowas wird ja im Eifer des Gefechts gerne mal beschädigt.



    Zusammengeklappt, die Seiten rundherum befestigt und auf das letzte weiße Feld aufgeklebt - voila!



    Mein Fazit: Heritage Models hat hier ein sehr kurzweiliges Modell geschaffen, dessen Passgenauigkeit keine Wünsche offen lässt. Die Anleitung in Englisch beinhaltet nur relativ allgemeine Tipps. Die Zeichnungen sind verständlich und brauchen keine weiteren Erläuterungen.


    Selbst meine "Lieblingsdisziplin", das Stumpfkleben, ging dank des festen Papiers flott und unfallfrei von der Hand. Dafür ist Kantenfärben auch bei den Knickkanten angesagt. Das lässt sich aber wirklich verschmerzen.


    Ich freue mich jetzt schon auf zwei weitere Häuser, die ich hier schon liegen habe.


    Ich hoffe, mein erster Baubericht hat euch auch Spaß gemacht. Für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit zu haben. Mein Mann hat auch schon die Fotobox angeschmissen für die Galeriebilder.


    pc3  tschö1 Bis zum nächsten Projekt


    Barbara

    Es war der Oktober des Jahres 79 nach Christus. Die Geschäfte im Schnellimbiss an der Ecke liefen gut. Gerade waren die Speisen in der geheizten Theke aufgefüllt worden. Da explodierte der Vesuv.


    Fast 2000 Jahre später sorgte die Entdeckung des Thermopoliums in Pompeji für Schlagzeilen in der Weltpresse.


    Besonders die Farbigkeit der Theke begeisterte die Archäologen.


    Bericht in "Antike Welt"


    YouTube


    Und schon ein Jahr später fand ich beim Stöbern im Internet ein hübsches Modell davon.


    Freier Download bei Paperdiorama


    Da ich es hier noch nicht gesehen habe, wollte ich es einmal vorstellen.



    Die Farbigkeit und Atmosphäre dieses Vorgängers von McD & Co. ist sehr gut getroffen, wie ich finde.


    Das Modell steht inzwischen bei mir im Arbeitszimmer, gleich neben dem Buch des ehemaligen Direktors des Museumsparks von Pompeji, der damals die Ausgrabungen geleitet hat.


    Viel Spaß beim Nachbauen! Liebe Grüße, Barbara

    Was jetzt folgt, ist reine Fleißarbeit: Die Strebepfeiler mit Fialen über dem Querschiffen und dem viereckigen Chor.



    Wie aus der Zeichnung zu sehen, bestehen sie aus fünf bis neun Bauteilen. Diese lassen sich gut in Runden von unten nach oben aufeinander aufsetzen.


    Einzig die Verbindungsstreben vom Hauptschiff sind etwas fummelig, denn sie werden komplett stumpf angeklebt. Nur am Hauptschiff sind Striche als Markierung zu finden.


    Die Abdeckungen habe ich erst später angebracht, damit ich noch korrigierend von innen andrücken konnte.



    Das ist der Endstand heute. Morgen kommen dann die unteren Fialen dran.


    Bis morgen, Barbara

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Likes und euer Interesse an meinem kleinen Projekt.


    Peter_H, ich habe nicht behauptet, dass der Film sei besser als das Buch, aber die Schlussszene in Paris macht mir jedes Mal Gänsehaut.


    Helmut_Z, vielen Dank, dass du dabei bist.


    Unter der Woche habe ich ein bisschen über den Bau recherchiert. Wie schon vermutet, sollte die Kirche weitaus größer werden.


    Hätte einen gewaltigen Eindruck gemacht, wenn man die Lage auf dem Hügel über dem Wald bedenkt.


    Dann habe ich also Netflix angeschmissen und weiter an Rosslyn gebaut.


    Die Vorhalle ist relativ einfach gestaltet.



    Nach bewährter Methode wird die Oberkante des Mauerteils umgeklappt und dadurch 2 Laschen erzeugt.

    Darauf wird eine "Spante" geklebt, auf die anschließend das Dach kommt. Das Ganze wird an der Querwand befestigt. Dann noch die Strebepfeiler mit den Fialen und fertig.


    Gleich geht's weiter...

    ...sogleich ;)

    Es ist Zeit, den Grundriss herauszuholen und zu prüfen, ob ich genau genug gearbeitet habe.


    Jepp, sieht gut aus.


    Damit kommt das Dach dran. Hier machte ich den Fehler, den Karton über die Kante meiner Schneidematte zu ziehen. Keine gute Idee, weil der Karton dadurch am "First" eingerissen ist. Nicht schlimm, konnte ich mit einem Tropfen Klebstoff beheben, aber einfach über einen runden Stift biegen ist besser.



    Das Dach über den Seitenschiffen kommt jetzt dran und passt wie angegossen. Überhaupt sind bisher alle Teile problemlos.



    Da ich ab jetzt nicht mehr von unten an das Modell ran muss, habe ich alles auf die Grundplatte geklebt.



    Das Querschiff besteht nur aus einer Mauer und musste wohl aus Geldmangel von den Saint Clairs aufgegeben werden. In Karton besteht es aus zwei Hauptteilen: Die Außenhaut und ein Innenteil mit Vierkantverstrebungen. Und darin liegt auch der Grund, warum ich das Zurücksetzen der Fenster aufgegeben habe. Hier wären mir die Streben in die Quere gekommen.



    Zum Abschluss wird die Kante noch mit Streifen abgeklebt. Das Ganze ist unglaublich fest und kompakt.

    Nach dem Trocknen kann es auch gleich an den Hauptbau angefügt werden. Dann rechts und links die ersten Strebepfeiler angebracht.



    Und das soll es erstmal für heute gewesen sein.


    Bis demnächst, Barbara

    "Der Heilige Gral zu Rosslyn liegt versteckt..." (Aus "Sakrileg" von Dan Brown")


    Der Film dazu packt mich jedes Mal, so oft ich ihn auch schon gesehen habe. Einer der Schauplätze ist die schottische Rosslyn-Chapel aus dem 15. Jahrhundert. Die Stiftung "British Heritage" hat dazu ein Kartonmodell herausgegeben, das bei mir schon eine gewisse Weile lag. Und da ich jetzt gerade damit anfange, springe ich hier ins kalte Wasser und versuche mich an meinem ersten Baubericht.



    Auf der Rückseite sind neben einem sehr kurzem Abriss über die Baugeschichte auch einige der ausgefallenen Architektur-Elemente zu sehen, für die Rosslyn berühmt ist.



    Wer mehr über die Kapelle wissen will, dem sei die Seite der Stiftung (engl.) oder Wikipedia empfohlen. Auch auf YouTube ist einiges zu finden.


    Insgesamt sind 194 Teile auszuschnippeln. Die Textur basiert wohl auf Fotos des Baus, ist jedenfalls schön detailreich.


    Die Teile selbst erscheinen nicht übermäßig kompliziert. Die Papierqualität fällt jedoch aus dem Rahmen. Sie erinnert an dünnen Finnkarton und daher fallen alle Gedanken an Verstärkungen sofort weg, weil unnötig. Kurz hatte ich an das Zurücksetzen der Fenster gedacht, aber schnell verworfen, da die Konstruktion des Querschiffs, das nicht zulässt.



    Und los geht's. Der Grundriss wurde nach dem Aufkleben auf eine Kappa-Platte erstmal unter Gewichte gelegt.


    Bei den Mauern wird der obere Abschluss wird der obere Rand umgeschlagen und es entsteht eine Auflage für das spätere Dach.



    Analog dazu wird auch das Mittelschiff umgeschlagen. Im Firstbereich wird eine Verstärkung angebracht, die gleichzeitig die Laschen für das gerundete Dach ermöglichen.




    Fortsetzung folgt ...