Posts by Axel Huppers

    Hallo allerseits,


    nachdem die Modalitäten bezüglich des Todesfalls meines Vaters zumindest verwaltungsmäßig aufgearbeitet sind, möchte ich gerne wieder zu Aktivitäten zurückkehren. Auch wenn es mir gerade noch ein wenig schwer fällt, wieder den Faden so richtig aufzugreifen.


    Die angedachte Ausstellung im Museum in Grefrath will weiter vorangetrieben sein. Wie ich in meinem letzten Posting zu dem Thema (siehe oben) vermerkte, wollte die Museumsleiterin Frau Anke Petrat bei der ZAMMA in Oberhausen höchstpersönlich einen Eindruck von der Kartonmodellbauszene in der Region gewinnen. Dies ist auch geschehen, sie war vor Ort und hat reichlich Gespräche mit den Modellbauern geführt.


    Kurz und gut, gerne würden wir nun die Planung zu der Ausstellung wieder aufgreifen. Und daher bitte ich darum, wer Interesse daran hat, sich bei der Ausstellung zu beteiligen und seine Werke zeigen möchte, möge sich bitte melden. Für all Jene, die dies schon getan haben, ist es natürlich nicht erforderlich.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Daniel,


    ja, der Motor mit Antriebsstrang war im Bausatz enthalten. Dies war auch der Grund, warum dieses Modell ca. 1980 dann auch recht schnell "zerspielt" war. Das Modell ist nun auch fahrbar, wird aber nicht dafür von mir verwendet werden.


    Die Lenkung ist beweglich, man kann sie aber arretieren und im Unterboden einen kleinen Führungsstab einsetzen. Dann kann das Modell, allerdings ohne Regulierungsmöglichkeit, sogar auf einer Carrerabahn fahren.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Modellbaufreunde,


    dieser Modellbausatz wurde mir ca. 1979 geschenkt. Ich baute ihn dann mit meinem Vater zusammen, als Spielzeug wurde er in den Folgejahren langsam aufgebraucht. Vor einigen Jahren gelang es mir, zwei Exemplare dieses Baukastens antiquarisch zu erwerben.



    Den Tod meines Vaters am 7.1.2024 nahm ich als Anlass, einen dieser beiden Modellbausätze als kleines Dankeschön an eine schöne Kindheit noch einmal zu bauen, im Gedenken an einen liebevollen Vater. Nicht der perfekte Modellbau mit optimalem Ergebnis stand im Vordergrund, sondern das Erlebnis der Rückbesinnung. Dies und die hier getätigte Vorstellung sind auch Teil meiner Trauerbewältigung.


          


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    die ZAMMA 2024 ist leider schon wieder Geschichte. Zwei abwechslungsreiche Tage sind vorbei, und es wurde viel gefachsimpelt.


    2022 habe ich für die "ModellWerft" eine Chronik der ZAMMA verfasst, damit auch meine eigene Geschichte der Teilnahme von der ersten Stunde an "aufgearbeitet". Die Redaktion gab mir nun die Erlaubnis, diese Chronik modifiziert auch in den Foren einzustellen. Da der Text recht umfangreich ist, habe ich mir gedacht, eine PDF - Datei zum Download wäre sinnvoll. Auf Bildmaterial habe ich dann verzichtet.


    Viele Grüße


    Axel


    Zamma Chronik.pdf

    Hallo Freunde der klebrigen Zunft,


    vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen, auch per PN und Mail..


    Inzwischen sieht es so aus, als wolle Frau Petrat vom Museum am Samstag auf der "ZAMMA" erscheinen, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten und die Szene zu verschaffen.


    Ich bitte aber auch um Nachsicht, wenn ich mich hier jetzt etwas rar mache und nicht auf jede Rückmeldung aktuell reagiere, denn es gab einen Todesfall eines mir sehr nahestehenden Verwandten in meiner Familie, und deshalb bin ich auch noch anderweitig beschäftigt.


    Da aber auch noch genug Zeit ist, bis die Ausstellung konkret wird, bitte ich halt schlicht um etwas Geduld, bis wir wieder von uns hören lassen.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    wieder einmal bietet sich die Gelegenheit, unser Hobby im Rahmen einer Ausstellung in einem Museum zu zeigen.


    Dieses Mal ist das "Niederrheinische Freilichtmuseum Grefrath“ in der gleichnamigen Gemeinde Grefrath im Kreis Viersen das angestrebte Domizil.


    Siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/…einisches_Freilichtmuseum und hier https://www.kreis-viersen.de/t…einisches-freilichtmuseum


    Am 26.10.2023 kam es zu einem ersten intensiven Gespräch mit der Museumsleiterin Frau Anke Petrat.


    Dabei wurden folgende Eckpunkte festgelegt, ich zitiere hier auszugsweise aus dem Besprechungsprotokoll:

    • Als Ausstellungsbeginn wird der 12.10.2025 festgelegt. Die genaue Dauer und der Endzeitpunkt müssen noch festgelegt werden. Die Ausstellung soll aber ca. 5 Monate in den Sonderausstellungsräumen der Dorenburg gezeigt werden.
    • Inhaltlich soll es um Modellbau aus den Bereichen realer und fiktiver Geschichte gehen, möglicher Ausstellungstitel "Kartonmodelle - Pappe, die Geschichte schreibt". Wichtig ist aber, dass neben historischen Modellen aus jüngerer Zeit auch alte historische Kartonmodelle gezeigt werden.
    • Als Ausstellungsfläche werden die drei Räume in der Burg genutzt. Die vorhandenen Vitrinen sind ausreichend. Die genauen Maße teilt das Museum noch mit. Modelle, die frei stehen können, könnten auf Pappsockeln ausgestellt werden.
    • Die Vorauswahl der Objekte übernimmt die Gruppe um die Duisburger Kartonmodellbauer, die Ergebnisse werden dann abschließend mit dem Niederrheinischen Freilichtmuseum Grefrath abgestimmt.
    • Das Thema "Militarismus" wird nicht gänzlich ausgespart, muss aber im Detail noch geklärt werden, vor allem die Auswahl der Epochen/ Art der Präsentation, insbesondere für die Zeit 1933-1945.
    • Der Aufbau der Vitrinen erfolgt durch das Museum, der Aufbau der Modelle wird durch die Modellbauer in Absprache selbst durchgeführt.
    • Zur Gestaltung der Objektbeschriftungen/ Texte bietet Herr Scheloske an, dies als Mediengestalter zu übernehmen.

    Wir hoffen darauf, aus den Reihen der Kartonmodellbauer, besonders auch aus der Region, reichhaltige Unterstützung zu bekommen. Denn die umfangreichen Räumlichkeiten bieten vielfältige Möglichkeiten.


    Also, wenn Interesse besteht, bitte hier im Forum mit einem Beitrag oder mit einer PN melden. Auch besteht die Möglichkeit, auf der „ZAMMA“ in Oberhausen, siehe hier https://www.kartonbau.de/forum…hausen-13-14-januar-2024/ und hier Die ZAMMA in Oberhausen 13. + 14. Januar 2024 , das Thema direkt persönlich zu erörtern.


    Viele Grüße


    Marion & Hans-Werner Kimpel, Marco Scheloske, und Axel Huppers

    Hallo in die Runde,


    ich schiebe dieses Thema noch einmal nach oben, bald ist es soweit.


    Gestern habe ich noch mit Dieter Matysik telefoniert, alleine über 20 Kartonmodellbauer haben sich als Aussteller angemeldet.


    Das gibt viel Raum zum Erfahrungsaustausch! daumen1


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    kürzlich entdeckte ich folgenden Zeitungsausschnitt:



    Dort ist auch von Kartonmodellen die Rede.


    Und dann fiel mir wieder ein, meine langjährigen Mitstreiter, das Ehepaar Marion & Hans-Werner Kimpel, werden dort wieder ausstellen und vorführen. Und vor einigen Tagen hatten sie mich gebeten, ich möge diese Veranstaltung doch ankündigen. Beinahe hätte ich es wieder vergessen!


    Aber nun noch rechtzeitig, und mehr Infos auch hier:


    6. Hobby Show zum „Tag der Modelleisenbahn“ 2023 - Duisburg Live


    Tag der Modelleisenbahn 2023 - Binnenschifffahrtsmuseum


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde!


    Die „ZAMMA“ 2024 ist nicht mehr fern, und daher ist es an der Zeit, auf diese Veranstaltung aufmerksam zu machen. Am 13. und 14. Januar 2024 findet sie wie stets im Freizeithaus des Revierparks Vonderort in Oberhausen statt.


    Einen guten Bericht über die "ZAMMA" 2023 kann man hier sehen:


    ZAMMA 2023 ein Bilderreigen - Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen
    Hallo liebe Kartonfreunde,Die ZAMMA, die inoffizielle "Saisoneröffnung" ist schon wieder Geschichte. Endlich nach drei langen Jahren konnte man sich wieder in…
    www.kartonbau.de


    Die Teilnahme an dieser Veranstaltung steht jedem interessierten Kartonmodellbauer offen. Wer sich beteiligen möchte, möge sich bitte bei Dieter Matysik in Oberhausen unter matysik-oberhausen@t-online.de oder auch unter 0208/845000 melden.


    Ich freue mich schon sehr auf diese Veranstaltung, die damit verbundenen Fachgespräche und auf zwei Tage geselliges Beisammensein. Nachdem ich selber auch 2023 aus gesundheitlichen Gründen teilweise aussetzen musste, freue ich mich nun umso mehr!


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo in die Runde,


    auch diese Veranstaltung ist schon wieder Geschichte.


    Leider hat auch in diesem Jahr das Wetter seine allzu freundliche Seite gezeigt. Sprich, bei drückender Hitze und sich dann ausbreitender Schwüle war es teilweise kein Vergnügen mehr.


    Dies hatte auch leider direkt Auswirkungen. Unsere ursprüngliche Truppe war auf acht Leute zusammengeschrumpft, und viele Vereine der anderen Sparten hatten ganz abgesagt. Sehr enttäuschend für die neue zuständige Mitarbeiterin, und es bleibt zu hoffen, dass dies nicht langfristig Folgen für die zukünftigen Modellbautage haben wird.


    Aber auch das Besucheraufkommen war mau.


    Nun noch ein paar Bilder, freundlicherweise von Rudolf Damm zur Verfügung gestellt.


    Der Ausstellungsort


    Volker Winkelmann und Rainer Petruck im Gespräch


    Ein interessierter junger Gast


    Ein Modell von Rainer

    Hallo,


    ich halte mich nicht dafür berufen, über die Auftretenskultur eines anderen Internetforums oder seiner Betreiber hier öffentlich meine Meinung kund zu tun oder Stellung dazu zu nehmen.


    Doch meine ich für mich persönlich feststellen zu müssen, dass immer noch tiefe persönliche Abneigungen Realität zu sein scheinen.


    Da dieser Tread jedoch öffentlich einsehbar ist, und somit auch von den betreffenden Personen wahrgenommen werden kann, wird es dort mit Sicherheit auch registriert werden.


    Daher wird es eine Weiterführung der angedeuteten Diskussionsrichtung von mir nicht angestrebt.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kurt,


    vielen Dank für dein interessantes Statement.


    Betrachte ich mir jedoch einige Reaktionen, auch bei "kartonbau.de" auf meine identisch eingestellten Startbeiträge, so scheint der Stachel der persönlichen Abneigung immer noch bei manchem Menschen tief zu sitzen.


    Was ich persönlich besonders bedauerlich empfinde, ist die teilweise eingenommene Grundhaltung "wenn die Sache wegfällt, egal, ich habe für mich genug zu Hause um zu basteln".


    Dann wären wir wieder für mich im Jahr vor 1989 angekommen. Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit, wo der einzige Kontakt die damalige Zeitschrift "Möwe" von WHV war. Ohne Messepräsenzen, Treffen und Zusammenkünfte. Und damals haben viele Personen darüber in Beiträgen der "Möwe" ihr Leid geklagt. Einige wenige haben sich dem dann entgegengestellt und über Jahre Dinge aufgebaut.


    Und wenn diese Errungenschaften nun leichtfertig aus persönlichem "Schmollempfinden" wieder preisgegeben werden, finde ich dies umso bedauerlicher.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Axel.

    Danke für den aufschlussreichen Bericht des Treffens in Mannheim.

    Hier wollte ich noch einmal Dein Zitat erwähnen und Dir durchaus recht geben mit Dieser Meinung. Da sprichst Du mir aus der Seele.

    Vor einigen Jahren war ich mal dort und habe dort ebenfalls schlechte Erfahrungen mit solchen "Konstrukteuren" gemacht, die sich als was besserers fühlten wie die Masse der normalen Modellbauer.

    Seitdem meide ich auch solche Veranstaltungen und erhalte mir das Umfeld meines Hobbys nur noch mit Menschen die mir genehm sind und entziehe mich jeglicher Beteiligung und Kommentaren.

    Hallo Guido,


    das ist aber aus meiner Sicht schade. Denn dies bedeutet doch einen Rückzug, oder täusche ich mich da?


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Roland,


    ob der Kartonmodellbau ohne die genannten Personen und Gruppierungen zusammenbricht, mag ich nicht zu beurteilen.


    Aber eine große schmerzliche Lücke würde mit Sicherheit entstehen, der Verlust an Wissen und Aktivitäten wäre mit Sicherheit spürbar.


    Und nur damit zufrieden zu sein, zu Hause vor mich hin zu basteln, wäre mir persönlich definitiv inzwischen zu wenig.


    Viele Grüße


    Axel

    Ausblicke


    Das „Internationale Kartonmodellbauertreffen“ fand 2023 zum 33. Mal statt. Eine stattliche Leistung! Viele der Protagonisten der ersten Jahre sind leider inzwischen von uns gegangen. Aber dies ist nun einmal der Gang der Zeit. Es wäre jedoch schön, wenn andere, jüngere Modellbaufreunde diese Lücken füllen könnten.

    Argumente für das Treffen gibt es viele. Gegenargumente aber natürlich auch. Ein durchaus akzeptabler Einwand sind die gestiegenen Kosten und die Opferung von Urlaub und Freizeit. Besonders, wenn die Messe „INTERMODELLBAU“ in Dortmund wie im Jahr 2023 nur eine Woche zuvor stattgefunden hat.

    Andererseits hat man aber auch das Gefühl, seit der Corona – Pandemie hat die Bequemlichkeit von vielen Menschen Besitz ergriffen. Und manche Argumente werden auch einfach nur vorgeschoben. Seine Komfortzone zu verlassen und reale Menschen zu treffen, statt sich vor dem Bildschirm an Bildern und Text zu ergötzen, kostet wohl doch auch viel Überwindung.

    An dieser Stelle möchte ich mir auch einen sehr persönlichen Einschub erlauben: ich empfand es immer als unangenehm und störend, wenn das „Internationale Kartonmodellbauertreffen“ als billige Plattform zur reinen Selbstdarstellung genutzt wurde. Natürlich präsentierte und präsentiert jeder aktive Teilnehmer sich und seine Modelle bzw. Produkte so gut er kann. Doch gab es auch immer wieder Zeitgenossen, die sich durch dementsprechende Darstellung und Präsenz lediglich ins Licht des Olymps rücken wollten.

    Doch dieses Treffen bietet mehr Möglichkeiten. Man kann sich austauschen, neue Gemeinschaftsprojekte in die Wege leiten und seinen Horizont erweitern. Wenn ich mir vor Augen führe, wie viele Veröffentlichungen z.B. auch im AGK in den letzten Jahren bei diesem Treffen besprochen und angestoßen wurden, möchte ich keines davon vermissen.


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    Der AGK lässt jeweils 5 000 Ankündigungsflyer im Format DIN A5 drucken, legt diese auf Messen aus und lässt sie durch die Händler den bestellten Modellbaubogen beilegen. Sehr bedauerlich fand ich in diesem Jahr die schwache Ankündigung im Vorfeld in den Internetforen. Auch die dazugehörige nachträgliche Berichterstattung kann nicht mit früheren Zeiten mithalten. Und dies zu ändern, damit hoffe ich mit diesen Zeilen vielleicht einen kleinen bescheidenen Beitrag geleistet zu haben.

    Das „Internationale Kartonmodellbauertreffen“ sollte 2024 allen Interessenten wirklich eine Reise wert sein!


    Axel Huppers

    Einblicke


    Mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich ein wenig detaillierter auf einige Hintergründe eingehen. Als Dr. Stölting als Museumspädagoge des DSM das Treffen initiierte, konnte er direkt kostenfrei auch auf Mitarbeitende und Einrichtungen des Museums zurückgreifen. Dies ermöglichte kostengünstige Abläufe, was bei den Teilnehmern zu den angenehmen Begleiteffekten führten, dass sie eine kostenlose Plattform angeboten bekamen. Darauf ließen sich die Museumsleitungen sowohl in Bremerhaven als auch in Mannheim verständlicherweise bei der Neustrukturierung ab 2010 nicht mehr ein. Es kam daher zu der Situation, dass die Teilnehmer des Kartonmodellbauertreffens einen Obolus entrichten mussten.

    So manchem altgedienten Teilnehmer missfiel ferner auch die personelle Konstellation der neuen Organisatoren. Dr. Stölting hatte sich in der Vergangenheit aus kritischen Diskussionen herausgehalten und galt damit als neutrale Institution, die über allen Dingen stand. Besonders die Betreiber des Internetforums „kartonbau.de“ hatten jedoch bei Vorgängen und ausartenden Diskussionen im eigenen Forum eingreifen und Mitglieder gelegentlich verwarnen und sogar verweisen müssen. Diese geschassten Personen waren nun natürlich nicht sehr angetan davon zu sehen, dass nun dieses Forum aktiv am Weiterbestand dieses Treffens beteiligt war. Die Folgen waren teils recht unschöne Quertreibereien bis hin zu Versuchen, alternative Treffen an anderen Orten zeitgleich stattfinden zu lassen.

    Im Laufe der Jahre gelang es jedoch, diese kontraproduktiven Entwicklungen zurückzuschrauben und die Aktivitäten durch sinnvolle Absprachen so zu koordinieren, dass es keine konkurrierenden Veranstaltungen mehr gab.

    Und warum ist der „Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus“ AGK so in dem Treffen involviert? Weil der AGK als eingetragener Verein, somit als „Körperschaft des privaten Rechts“, Verträge aushandeln und unterschreiben darf. Denn dies ist einem Internetforum aktuell nicht möglich. Zudem gleicht der AGK die Differenz zwischen der Rechnung des Museums für die Reinigung, den Medientechniker und den Einnahmen durch die Tischmiete aus.

    Rückblicke


    Das „Internationale Kartonmodellbauertreffen“ hat seinen Ursprung im Jahr 1989. Im „Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven“ (DSM) hatte Dr. Stölting, Museumspädagoge und Freund des Kartonmodellbaus, zu einem Wettbewerb unter dem Titel „Schiffe aus Papier“ eingeladen. Dr. Stölting war es auch gewesen, welcher zu Beginn der 1980er Jahre den Grundstock für die ersten Modellbaubogen aus dem DSM gelegt hatte.

    Als Folge des Wettbewerbs entstand aus „Schiffe aus Papier“ eine Wanderausstellung, die durch viele Orte Deutschlands tourte und immens Werbung für den Kartonmodellbau machte. Passend dazu erschien auch ein Buch im DSM, die erste wirklich fundierte Publikation zum Thema Kartonmodellbau.

    Auch die Teilnehmer dieses Kartonmodellbauertreffens befürworteten eine Fortsetzung, und so etablierte es sich als feste Institution jeweils am letzten Wochenende im April. War es 1990 noch ein Geheimtipp, so wurde es 1991 erstmalig derartig vorangekündigt, dass sich gut 80 Personen einfanden. Auch meine Wenigkeit war im Jahr 1991 das erste Mal dabei. In den folgenden Jahren wuchs die Teilnehmerzahl kontinuierlich an. Und es waren nicht nur reine Modellbauer dort, Verleger, Konstrukteure, Historiker und Museumsleiter gaben sich ein Stelldichein. Als Folge davon wurden Absprachen getätigt, und Kooperationen beschlossen. Diese Kartonmodellbauertreffen im DSM waren daher u.a. die Wiege des „Passat“ – Verlages, des HMV und später auch vom „Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus (AGK). e.V.“

    Im Jahr 2009 gab es dann einen deutlichen Einschnitt. Dr. Stölting, dessen Positionen bei der Museumsleitung im DSM nicht immer hoch angesehen wurden, ging früher als erwartet in den Ruhestand. Doch es gelang dem AGK in Kooperation mit der Betreibergesellschaft von „kartonbau.de“, das Treffen zu erhalten. Von 2010 bis 2017 wurde nun das Treffen von dieser Kooperationsgemeinschaft organisiert. Die Unterstützung durch die Museumsleitung im DSM, die schon zu Zeiten von Dr. Stölting nicht sehr ausgeprägt war, schwächte sich leider bis 2017 weiter ab. Da dann auch noch größere Umbaumaßnahmen im Museum angekündigt wurden, war es an der Zeit, sich nach einem alternativen Standort umzusehen. Der sogenannte „Mannheimer Kreis“, eine Gruppe um die Protagonisten Joachim Haider (†) und Werner Winkler, hatte schon seit Jahren eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem „Landesmuseum für Technik und Arbeit“ (LTA), heute unter dem Namen „Technoseum“, getätigt.

    So gelang es, dass „Internationale Karton-Modellbau-Treffen“ 2018 erstmals in Mannheim stattfinden zu lassen. Leider sorgten ab 2020 die Auswirkungen der Corona – Pandemie für eine klare Schwächung der Teilnehmerzahlen.

    Das Internationale Kartonmodellbauertreffen


    Rückblicke – Einblicke – Ausblicke


    Das zurückliegende 33. „Internationale Kartonmodellbauertreffen“ in Mannheim war leider nicht so gut besucht wie in den vergangenen Jahren. Und nicht ohne Grund hat Robert Hoffmann, als quasi Vertreter des Forums „kartonbau.de“, welches dieses Treffen aktiv mitgestaltete, diese Thematik in einem Beitrag erläutert.

    Die leider auch im Vergleich zu Vorjahren recht dürftige Anzahl an Reaktionen auf diesen Beitrag, verbunden mit Antworten, welche einen geringeren Kenntnisstand über die Hintergründe offenbarten, brachten mich auf die Idee, den nachfolgenden Text zu verfassen.

    Schließlich waren alle Teile zu einem Ganzen vereinigt. Was mir bei der Gestaltung Kopfzerbrechen bereitete, war die Größe und Wucht des Kioskes. Dies erforderte mehr Abstand zwischen Kiosk und Fahrzeug. Dies wiederrum vergrößerte drastisch die Grundfläche des Dioramas.


    Also habe ich noch einen Baum hinzugefügt, um mehr Leben und Farbe in die Szenerie zu bringen.


    Ich hoffe, das Ergebnis gefällt, und ich würde mich über Kommentare und Kritiken sehr freuen.


    Viele Grüße


    Axel


          

    Hier nun einmal die Auflistung alle größeren Komponenten für das Diorama:

    • Eine Pflasterimitation aus Hartschaum. Hersteller? Leider vergessen, schon vor Jahren gekauft…
    • Eine Straßenfläche, im Internet heruntergeladen, auf 1:25 vergrößert
    • Der „Citroën CX“ mit seiner eigenwilligen Windschutzscheibe
    • Der „Schwelmer Pilzkiosk“
    • Ein Haufen Figuren von PREISER (die wollten sich nicht fotografieren lassen und sind weggelaufen…)

          

    Nun kam die Inneneinrichtung. Diese entnahm ich einem Modellbaubogen eines „Mazda 626“, der ursprünglich in 1:18 war und mir vor vielen Jahren von einem damaligen Bekannten geschenkt worden war. Der Bogen ist russischen Ursprungs, aber mehr weiß ich darüber leider auch nicht.



    Die Inneneinrichtung kam jener des „Citroën CX“ recht nahe, wurde von mir optisch und größenmäßig angepasst und sollte dann eingesetzt werden.


    Und dann kam die böse Überraschung! Die Windschutzscheibe als quasi letztes Bauteil der Karosserie passte nicht mehr! Bei meiner Anpasserei hatte ich wohl dies nicht berücksichtigt. Auch die völlig andere Vorgehensweise bei der Baureihenfolge als in der Anleitung dürfte diesen Fehler ausgelöst haben.



    Zur Ehrenrettung meiner Person muss ich anfügen, dass hier wohl aber auch ein Manko in der Konstruktion zu liegen scheint. Betrachtet man das Titelbild des Originalbogens genauer fallen zwei kritische Stellen auf. Wenn ich von diesem Fehler gewusst hätte, so hätte ich meine Vorgehensweise noch wieder anders gestaltet.



    Aber nun war es zu spät. Was tun? Ich biss die Zähne zusammen, und akzeptierte diesen Fehler. Alternativen gab es keine, außer einem Neubau, und dazu fehlte mir einfach die Lust. Also, weiter, an die Räder.


      

    Dann habe ich die Frontpartie angesetzt. Besonders der Übergang von den Türen zu den im ersten Bauschritt eingesetzten und angepassten Flächen musste durch sorgfältiges Probieren und Anpassen ausgeglichen werden.


      


    In diesem Baustadium war ich mit dem Resultat noch sehr zufrieden. Sah doch alles ganz proper aus! Und als ich die Motorhaube schön rund und knickfrei passgenau montiert hatte war ich richtig stolz auf mein Werk.


      


    Auch der Träger der vorderen Bodengruppe für die Vorderachse wurde massiv mit Finnpappe ausgekleidet. Alles schön stabil!

    Entgegen der Anleitung habe ich zuerst den hinteren Aufbau komplett erstellt. Die Heckscheibe wollte ich auch verglast haben, um zumindest den Spiegelungseffekt zu erreichen. Dazu schnitt ich die Fläche aus, hinterklebte sie mit Folie, und klebte dahinter dann wieder schwarzes Tonpapier. Sah gar nicht so schlecht aus. Allerdings hatten sich ein paar vorwitzige Staubkrümel zwischen Tonpapier und Folie versteckt, die ich natürlich erst bemerkte, als alles fest verbunden war. Und die beim Foto dann erst recht gnadenlos ins Auge fielen.


      


    Nun gut, ist ein französisches Auto, also: C‘est la vie!


    Für die Verglasung benutzte ich übrigens Overheadprojektor - Folie von 0,15 mm Stärke.


    Auch den gesamten hinteren Kastenaufbau habe ich massiv mit Finnpappe verstärkt. Seitenflächen und auch Dach wurden regelrecht mit 1,5 mm gepanzert. Das gab eine schöne stabile Struktur.



    Zu guter Letzt wurde dann noch die Achshalterung für die Tandemhinterachse einklebt. Alles zusammen richtig schön stabil. Wohl musste ich dann noch einige Flächen mit Aquarellfarbe einfärben. Ansonsten hätten dort unschöne weiße Stellen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich gezogen.


    Nach so viel Geschichte nun endlich der Baubeginn: die Seitenteile wurden ausgeschnitten, geformt und verklebt. OK, klingt logisch…


    Bei den kleinen, einzusetzenden Flächen offenbarte sich ein Passfehler. Schade, also anpassen und abschneiden. Diese Stelle war auch später noch kritisch und bedurfte weiterer Anpassungen.


    Die Halterung für die Hinterachsen erschien mir zu instabil. Ich verstärkte sie massiv auf Finnpappe, somit war sie verwindungssteif. Kanten und kleine Schönheitsfehler glich ich mit Aquarellfarbe aus.


          

    Über die Geschichte des Vorbildes will ich keine großen Worte verlieren. Das können zwei Links bedeutend besser:


    Citroën CX: Im Tiefflug durch die Nacht
    Bis heute wird die frisch gedruckte F.A.Z. auf Achse vom Druckort Mörfelden bei Frankfurt nach Paris gebracht. Unvergessen sind jedoch die Zeiten, als…
    www.faz.net


    Citroën CX Loadrunner: Skurriler Mammut-Transporter
    Der Citroën CX an sich ist schon ein Kuriosum, aber der Umbau vom Break zum maximal sechseinhalb Meter langen Loadrunner toppt das Ganze. Den meisten dürfte…
    autoclassic.de

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    ich möchte euch mal wieder mit einem Baubericht beglücken. Herausgepickt habe ich mir den „Citroën CX“ von J.F. Schreiber.


    Dazu muss ich zu Beginn erwähnen, dieses Modell habe ich schon einmal versucht zu bauen, um 1989 herum war es wohl. Damals fehlte mir aber die Erfahrung, und ich war mit dem Bogen auch nicht so glücklich. Schon damals gefiel mir der Maßstab 1:20 nicht, denn ich hatte mich schon auf 1:25 fokussiert. Und die fehlende Inneneinrichtung machte das Fahrzeug für mich auch nicht so recht attraktiv. Die großen langen Falzkanten in der Karosserie wollten sich nicht so richtig einfärben lassen, denn Aquarellstifte kannte ich noch nicht. Immer wieder rutschte ich mit den billigen Filzstiften ab und versaute damit die Oberfläche.


    Zu dieser Zeit war der Markt an zivilen Modellbaubogen von Fahrzeugen noch sehr dürftig. Als dann Ende 1989 durch die Firma Waldmann in München zahlreiche Modellbaubogen von Mały Modelarz angeboten wurden, waren auch einige zivile Fahrzeuge dabei. Dazu kamen ab 1990 Sammlerbestände von DDR – Modellbaubogen von zivilen Fahrzeugen in 1:25.


    Schlussendlich stellte ich deshalb nach einem Versuch die Arbeiten am „Citroën CX“ ein und wandte mich anderen Modellbaubogen zu, die mich dann mehr reizten.


    Vor geraumer Zeit fiel mir wieder ein solcher Modellbaubogen in die Hände. Und diesmal konnte ich ganz anders agieren wie damals: einscannen, auf 1:25 skalieren, eine Inneneinrichtung hinzufügen.


    Nach meinem Kenntnisstand war dieser Modellbaubogen 1984 eine Auftragsarbeit zu Werbezwecken für die FAZ und fand anschließend den Weg in den regulären J.F. Schreiber – Katalog.