Posts by Classic

    Ich danke allen Liker und Poster für Ihr Interesse an dem Danziger-Ohra-Boot.

    Weiter geht es mit dem anschlagen der Segel an den Rahbaum und den Schoten.

    Es wurde wieder mit der Falkonet Anleitung getakelt.

    Der angedeutete Hahnepot wurden von meiner Roar Ege übernommen.


    Auch bei dem Drachenkopf ist eine Vorrichtung angedeutet,weil bei den Wikingern der Kriegschmuck beim einlaufen in den Hafen, demontiert sein muss.

    Das Wetter ist für Außenaufnahmen im Slawenland ,das Schwartautal ,das bei Lubice an der Trave endet,zur Zeit nicht Möglich.

    Da sind wir auch schon wieder bei meinem Lieblings Thema Alt Lübeck,das wohl mit Alt Danzig zur jener Zeit sehr ähnlich war.

    Auch die Aufträge der Missionare Adalbert in Pommern und Vizelin in Holstein waren sehr ähnlich.


    Mir hat die Beschäftigung mit dem Mittelalter bei uns Spass gemacht.

    Man sieht nicht mehr viel ,außer ein paar grüne Hügel,Erdverfärbungen und alte Steine.

    Bildquelle eigenes Foto

    Moin Barbara,

    vielen Dank für Deine Resonanz. ja 2


    Ja das Gokstadschiff ist Dir gut gelungen.Gerne noch ein paar Bilder davon. grins 1

    Das Modell steht bei mir auch noch auf der Todo Liste.

    Auch bei der Klinkerung gilt,man weis nie wo man bei dem Dollbord landet.

    Das landete in der Rundablage weil ich die Öffnungen für die Ruder verrissen habe.

    Moin Moin.

    die Segelvorgabe von dem Baubogen hat mich nicht so richtig überzeugt.

    So habe ich nochmal das Segel mit einer Rautenstruktur angefertigt.

    Solche Rautennetze der Segel sind auf verschiedenen historischen Quellen zu sehen.

    Meines wissen nach hat das nur die Fa.Graupner mit seinem Baukasten und der Gokstadschiff Free Download

    so gemacht.

    Auch der Modellständer mit dem Schild ist jetzt Fertig

    Ich Danke für die freundlichen Likes. danke 2

    Moin Ralf,

    das Boot ist ja noch nicht fertig.

    Ich werde erstmal die Segel nach Vorlage anfertigen.

    Mir ist aufgefallen das meine 1/50 Wikinger für das Modell zu klein sind und die in 1/32 zu groß geraten.

    Es wird nun leider keine Mannen geben können .Das ist schade und wird bei einem zukünftigen Modell zu berücksichtigt.

    Ich danke den Likern! danke 2


    Ich werde mich erstmal an die Bogenvorlage halten.Aufrüsten kann man wenn das nicht hinhaut, immer noch.

    Eigenes Foto, Quelle JSC Verlag

    Also 2 Wanten und ein Vorstag.


    Die Schnellbefestigungen sind noch aus dem Bialy Kon Baukasten vorhanden.

    Das Bohren von den Bauteilen ist für mich eine Herausforderung.



    Eigenes Foto,Quelle Falkonet


    Die Einfädelei gelingt am besten,wenn man die Enden von dem Faden mit Weißleim bestreicht und aushärten lässt.

    Moin Martin,

    auf dem Boot ist der Adalbert Hier .Leider hatte der Arme nicht viel Erfolg.

    Auf dem Bild ist er mit bewaffneten Kämpfer an Bord zu sehen.

    Apropos, ich passe gerade die Galionsfigur an. freundlich1

    Moin Ralf,

    ja der Farbton ist gefällig.

    Aber eigentlich hätte alles in schwarz sein müssen.

    Die Jungs haben damals mit Birkenpech gearbeitet.

    Moin Thomas


    wie schön doch so ein einfaches kleines Modell sein kann. Mich juckt es jedes Mal in den Fingern.

    Ja so ein kleines Projekt macht Spaß,ich habe einen Fabel für unser Mittelalter im Norden. augenbraue1


    Die Mastaufnahme ist fertig und der Mast ist in Position.

    Die Weidenmatten liegen zu Schutz der Schiffsplanken in der Bilge.

    Auf die Matten kommen dann die Feldsteine als Ballast.

    Die Mastlagerung ist eins der wenigen Unterschiede,von der Bauweise der Wikingerschiffe.

    Bei den Slawen wird der Mast an den Hauptspant gelascht.Bei den Skandinaviern ist der Mastfuß mit dem Kiel verbunden.

    Die Schiffe wurden in den Dörfern gebaut.Die Wendensiedlungen und die Wikingersiedlungen waren oft dicht beieinander,so

    das sich die Baupraxis wahrscheinlich übertrug.


    Der Mast und der Rahbaum werden nach einer Schablone auf dem Bogen gefertigt.Auch ein Segelmuster ist dort zu finden.

    Mit dem goldenen Kreuz habe ich so meine Bedenken,wie weit ich von der Bogenvorlage abweichen möchte.

    Einen Dank an die Daumenheber. freundlich1

    Moin Fritz,

    ja der mittelalterliche Schiffbau aus dem Baltikum und Skandinavien ist interessant,da gibt es noch einiges,aber leider

    ist da wenig mit Karton dabei.

    Was die alten Schiffbauer aus nassen Holz ohne Säge,nur mit der Axt bauten, finde ich sehr anspruchsvoll.


    Weiter geht es mit den 8 Riemen,

    die auf den Ruderbänken sicher verzurrt sind,denn das Boot möchte ich unter Segel darstellen.

     


    Der Mast ist nur provisorisch montiert.

    Classic : Bei solch einem Schiff baucht man den Atem halt. Doch so manches Mal ist das Ausatmen mehr ein Stöhnen bezüglich der Bauanleitung, die einen schon zu manchem Nachdenken und Recherchieren zwingt.

    Moin Fritz,

    nicht nur bei solch ein opulentem Modell ist das so.Ich finde deshalb lohnt sich erst der Modellbau. grins 1

    Deine Berichte sind immer für mich anschaulich und lehrreich.

    Ein interessantes Projekt und Abwechslung bei den Segelschiffbauberichten. Ich vermute das Original war Klinker beplankt, kommt im Modell nicht so richtig rüber. Ich nejme mir dann mal einen Stuhl und schaue weiter zu. daumen1

    Ahoi Michael,

    ja die Planken sind zu dünn.

    Ich würde bei einem Neubau die Planken sowie die Spanten mit 0,5 Finnpappe verstärken.


    Das Dollbord ist montiert und die Ruderbänke sind an ihren Platz.

    Ich hatte versucht das Ruder mit einem dünnen Lederstreifen zu fixieren,was mir leider nicht geglückt,da das dünne Leder immer wieder riss.

    So habe ich Bast verwendet.


    In der kurzen Übersetzung von Herr Wojcik steht,das zur Fundzeit die Riemenführung noch nicht feststand.Ich habe mich nach der Bogenvorlage gerichtet.

    Dort sind 4 Ruderplätze vorgesehen.

    Also waren die Riemen zum manövieren gedacht und das mittelalterliche Fahrzeug ein Segler.



    Weiter geht es mit der Beplankung. Ein geklickerter Rumpf bildet den Schiffskörper.

    Das Planken ist nicht einfach,weil oft die Markierungen fehlen und bei dem erreichen der Dollbord Höhe,man merkt, das die Höhe nicht mehr stimmt.

    Bei dem vorliegenden Bausatz ist die Überlappung der Rumpf Bretter markiert.

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Planke und Brett?


       

    Moin Frank,

    ich danke für Dein Interesse.

    Ja die Wikinger,beim Schiffbau hatten die was drauf,aber das hatten auch andere bei uns im Norden.


    Weiter geht es mit der Helling ,die Mallen werden auf ein Dreikantprofil gefädelt.

    Die Spanten und der Kiel sind mit Kartonstreifen fixiert,die nach Beplankung Fortschritt entfernt werden.

    Die Anschlußplanke ist montiert.Ich finde im nachhinein das Plankenmaterial zu dünn.






    Moin

    Es ist wieder mal an der Zeit, mich mit meiner Slawen/Wikingerschiff Flotte zu beschäftigen.

    Das Modell soll ein Danzig- Ohra Boot werden.

    Eigentlich müsste es heißen “ Die Bootsfunde von Danzig-Ohra aus der Lutizenzeit”

    Aber die sind nicht so populär.Ich werde später im laufe des Berichtes erzählen,was denn

    die Lutizen mit dem St. Adalbert zu tun haben.




    Kartonmodellbausatz des JSC-Verlages (Nr.351, Ausgabe 2017)


    Modellentwurf: Miroslaw Czolczynski.

    Bei dem Modell handelt es sich um eine maßstabsgetreue Nachbildung der Rekonstruktion eines west-slawischen Bootes, das St. Adalbert für seine Missionen vom damaligen König von Polen, Boleslaw Chrobry zur Verfügung gestellt bekam.

    Die Rekonstruktion berührt auf den ikonographischen Unterlagen (Stadtstempel, Verzierungen und Flachreliefs der Kathedraltüren in Gnesen/Gniezno, etc.) und vor allem auf Ergebnissen von archäologischen Ausgrabungen, die in den Jahren 1933-34 während eines wissenschaftlichen Projektes von Prof. Otto Lienau bei Danzig/Gdansk entstanden sind. Damals wurden drei frühmittelalterliche Boote ausgegraben, die ein Bild der Überlieferungen entscheidend ergänzten.

    Bootslänge: 11,0 m; Breite: 2,27 m und Höhe: 0,87 m

    Quelle Kartonmodellshop


    Nach den Ralswieker Bootsfunden aus den Jahren 1967 - 80 ( laut Wiki),mit dem Jochen von Fricks sich beschäftigt hat , ist die von Herrn Czolczynski entworfene Vorlage über einen Bootsfund aus dem Jahr 1933 - 34 natürlich veraltet.

    Was aber kein Grund ist, mich mit dem Schiff nicht näher zu beschäftigen,denn die Grundlage ist ja die gleiche und auch schon historisch.

    Wer ein Interesse hat,der kann unter dem Suchbegriff ” Danziger Ohra Boot” bei Google Bilder googeln.




     


    Der Druck des Bogens ist sehr blass und wird von mir mit Acrylfarbe nachgearbeitet werden.

    Dem Bogen wird eine kurze Übersetzung in Deutsch beigelegt.

    Es gibt auf der Rückseite von dem Ausschneidebogen ,erklärende Zeichnungen,die aber leider während dem Bau des Modells zerschnitten und dann unlesbar.