Posts by Martin

    Hallo Daniel,


    mir geht es wie Chris: Ich bin mehr als üppig versorgt und obendrein habe ich heute Isoliermaterial für meine Wohnung besorgt, die aktuell ein schmerzhaftes Ziehen in der Kontostandgegend verursacht. Also auch von mir leider keine Bestellung.


    Bedauernde Grüße, Martin

    Hei Daniel,


    Marek ist bekanntermaßen Energiesparer, das heißt, dass diese Spit bis auf einen minimalistisch angedeuteten Fanghaken und eine andere Auspuffbank mit den sonst vorhandenen MK.V identisch ist. Du meintest die späteren Seafires mit dem Griffonmotor oder sogar die Spiteful /Seafang. Die gibt es auch in Karton und ich habe sie schon gebaut. Ich denke, sie ist von Modelik und sie spielt nicht in der Kreis-, sondern in der Bundesliga.

    Spitfire gucken sollte trotzdem gehen. Ich freue mich auf den Stammtisch!


    Viele Grüße, Martin

    Ich habe mich nach der Floatfire in Form der Seafire an die nächste Spitfirevariation von Marek gesetzt, um das an der Floatfire Erlernte umzusetzen.

    Da ich die Grundkonstruktion und ihre Probleme schon geschildert habe, nachfolgend nur, was ich jetzt hoffentlich besser mache:

    1. und 2. Bild: Ich habe den Cockpitausschnitt an jeder Seite etwa 2,3mm höher enden lassen, nach der schon früher geschilderten Probemontage. Die vordere Kurve des Ausschnitts habe ich anhand des entsprechenden Bereichs auf einem Probedruck angezeichnet. Ferner habe ich die Innenseite mit dem britischen Grün bedruckt, indem ich die PDF-Datei in eine Grafik umgewandelt, den entsprechenden Bereich um das Cockpit herum mit einem Rechteck in dieser Farbe überdeckt und dann seitenverkehrt auf die Rückseite des originalen Ausdrucks gedruckt habe. Dies vor allem, weil zu erwarten war, dass die originale Innenauskleidung nicht passen würde. Hat sie auch nicht.

    Zugleich der Blick von oben in das Cockpit, das Visier fehlt noch.

    3. Bild: Den Bereich zwischen dem 1. Rückspant des Cockpits, dem dahinter liegenden "Zwischenboden" und dem 2. Rückspant habe ich mit einem Kartonwinkel ausgesteift. Außerdem habe ich ein Stück weiches Balsaholz darauf geklebt, in das später der Drahtkern für die Antenne kommt.

    4. Bild: Die Haube auf der Rumpfoberseite, nur lose aufgelegt. Trotzdem ist klar, dass sie deutlich besser passt als vorher. Die originalen Ausschnitte sind noch zu erkennen. Ebenso habe ist mir die hintere Umrandung etwas nach hinten verrutscht. Ich kann damit vorerst leben. Weniger gut leben kann ich mit den Klebstoffspuren auf der Haube.

    Das Visier wurde übrigens ein Opfer des stets gefräßigen Teppichmonsters. Ich habe noch nie erlebt, dass mir ein Kleinteil derartig temperamentvoll von der Pinzette gesprungen ist und sich dann in pfeilgeradem 45 Grad-Bahnneigungsflug direkt in Richtung des Teppichs und damit in sein Unglück stürzte. Eine mehrminütige Suchaktion blieb erfolglos. Vermutlich hat der frisch aufgetragene Sekundenkleber ganze Arbeit geleistet. MAMPF! grins 2

    Viele Grüße, Martin

    Hallo Axel,


    "taking a trip down memory lane...":

    Du hast in Deinem Baubericht sehr genau aufgezeigt, wie sich wohl die meisten deutschen Kartonmodellbauer fühlten, als sie das erste Mal mit einem osteuropäischen Bausatz konfrontiert wurden und mit den gewohnten Qualitätsansprüchen an die Modelle herangingen. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an meinen ersten Versuch, die Spitfire MK.VIII von Maly Modelarze zu bauen. Irgendwann landete das Ding in der Tonne, obwohl es, wie ich aufgrund großer Ähnlichkeiten in der Konstruktion heute vermute, im Wesentlichen eine vergrößerte Kopie der MK.VIII von WHV war. Ich habe mir danach angewöhnt, vor jedem Baubericht zuerst die Spantensätze in 98%, 100% und 102% zu kopieren, weil es hier eigentlich immer massive Probleme gab. Außerdem begann ich sehr früh, die Klebelaschen bzw. die Schmalseiten der Doppelspanten einzufärben.

    Zu den Cockpits: Ich glaube, dass es vor der Öffnung des eisernen Vorhangs in Osteuropa kaum in die Tiefe gehende zeichnerische oder photographische Dokumentationen gab und dass die Innenausstattung daher besonders bei etwas rareren Vorbildern auf schierer Vermutung basierte.

    Du hast dieses Modell jedenfalls trotz aller Widrigkeiten meisterhaft hingestellt. Ich ziehe meinen Hut!


    Viele Grüße, Martin

    Hallo Laurin,

    wenn das Modell aus den gleichen Formen stammt, wie ich es bereits vor über 40 Jahren gebaut habe, dann ist es kein Wunder, dass die Innenausstattung bestenfalls angedeutet ist: Das Modell ist eine Antiquität. Frag doch mal im http://www.Flugzeugforum.de nach Zurüstsätzen oder Zeichnungen, dort gibt es viele ausgesprochen fachkundige Luftfahrthistoriker, auch unter den Modellbauern. Und wenn Dein Englisch gut ist, dann werde Mitglied auf http://www.ww2aircraft.net , da wirst Du sogar noch besser beraten, auch was preiswerte Fachliteratur angeht.

    Weiter gibt es die Seite https://rclibrary.co.uk Such da mal nach der Lancaster, dort gibt es einige Titel, teilweise zeitgenössisch, die Dir weiterhelfen könnten.

    Viele Grüße, Martin

    (der seinem Kunstgeschichtslehrer mal eine Rekonstruktion des Circus Maximus aus einem Asterix-Band untergejubelt und dafür sogar eine gute Punktzahl eingefahren hat. tanz 2 )

    Bevor ich nach der Floatfire das nächste größere Projekt angehe, wollte ich ein kleines Geburtstagsgeschenk für meine Lieblingsmenschin erstellen und wählte mir, da sie u.a. Einhörner sammelt, das von Canon Papercraft aus. Das hat mich die letzten Abende beschäftigt gehalten. Der Bau ist, wenn man ihn erst einmal begriffen hat, ein echtes Vergnügen und sehr durchdacht. Die im Bausatz angegebenen drei Stunden Bauzeit wirken allerdings ausgesprochen knapp bemessen.

    Wichtig ist, sich die Bilder der Anleitung sehr genau anzusehen und die Bauteile so lange hin und her zu drehen, bis die Zuordnung der Kanten und Klebelaschen eindeutig ist. Ich bin etwas von der Bauanleitung abgewichen: Dort soll zuerst die Partie von Kopf und Brustkorb mit Vorderbeinen gebaut und mit Mähne, Ohren und Horn versehen werden, dann käme der Rumpf. Ich habe hingegen zuerst den kompletten Körper gebaut und ihn dann mit den genannten Körperteilen versehen. Außerdem erschien mir die Befestigung des Schweifs am Rumpf nur mit zwei kleinen Klebelaschen etwas labil, weshalb ich ihm einen Kern aus Blumendraht spendiert habe, der seine Fortsetzung quasi im Beckenbereich findet und so den Schweif abstützt. Beim nächsten Mal würde ich auch die Hufe unten mit Kartonstücken aussteifen, was das Einhorn deutlich stabiler stehen ließe und die Hufe besser in Form hielte. Den Streifen, der das rechte Vorderbein stützt, würde ich aus steiferem transparentem Material schneiden.

    Die Standplatte habe ich verzugsfrei aus 2 Stücken Wellpappe geschnitten, die ich um 90° gegeneinander verdreht habe. Also quasi "Sperrpappe", analog zum Sperrholz.

    Trotz dieser kleinen Stellen mit Verbesserungspotential entfaltet dieses Kleinvieh (Höhe etwa 15 cm, Länge mit Horn etwa 28 cm) in seiner kantigen Stilisierung, aber sehr liebevollen Schattierungstexturen eine verblüffende ästhetische Wirkung.

    Es gibt in der Reihe auch noch den Pegasus, aber der ist deutlich komplexer. Reizen würde er mich schon...


    Viele Grüße, Martin



    Hallo Andrej,

    das sieht schon jetzt sehr sauber aus! Ich habe das Modell selber und werde Deinen Bericht sehr interessiert verfolgen. Ich möchte es auch irgendwann bauen.

    Allerdings hast Du den Baubericht unter den fertigen Modellen angelegt und der Baubericht ist noch längst nicht fertig. Bitte am besten einen Administrator, dass er den Bericht in den richtigen Bereich verschiebt.

    Viele Grüße, Martin

    Schön, dass das ganze Drama doch hoffentlich einvernehmlich zu Ende gegangen ist!

    Ich hatte mich ja stillschweigend davongemacht, weil ich heute recht früh in Sachen Fahrradkauf auf Strecke gegangen bin.- Übrigens erfolgreich, das gebraucht gekaufte Rad ist in einem Traumzustand.

    Terminvorschläge? Muss ich noch mit verschiedenen Richtungen abstimmen, dann melde ich mich noch einmal.

    Hallo Christoph,


    danke für Deinen Beitrag! Ich habe auch den Visa 17RD gefahren, der mit 60 PS und satt Drehmoment von unten herauf mit der leichten Karrosserie keine Probleme hatte und uneingeschränkt alpentauglich war: Ich habe am Sankt Gotthard der einen oder anderen Oberklasselimousine ohne Probleme Paroli geboten. Dazu war er erstaunlich geräumig und, wenn man die neuralgischen Punkte kannte, auch ausgesprochen haltbar.

    Vom C15 habe ich auch lange geträumt, bis es mich 1996 in einem vergleichbar leicht gebauten Renault Rapide bei einem schweren Frontalcrash mit einem Opel Omega mindestens so schlimm zusammengeschoben hat wie mein Auto. Seitdem bin ich davon abgekommen.

    Aber als Studentenauto war der 34PS-Visa ideal, weshalb ich ihm immer noch ein liebevolles Andenken wahre.

    Viele Grüße, Martin

    "Murks by Marek" ist das Zitat des Tages, Joachim. Trifft es genau. Es genügt eben nicht, Grafik- und Abwicklungsprogramme zu beherrschen, sondern es braucht Zeit, Erfahrung und hilfsbereite Testbauer, um gute Modelle zu konstruieren und dann gegebenenfalls nochmals umzukonstruieren.

    Sei dem, wie ihm wolle, die Floatfire ist fertig. Ich habe einige Details wie Bewaffnung und Visier weggelassen, weil ich die beim Vorbild auch nicht nachweisen konnte. Die Pylonen sind jetzt etwas stabiler, aber immer noch spürbar wackelig in den Tragflächen. Also erst ein Ausstellungsmodell zum Herumreichen, wenn es gut auf einer Platte verankert ist.

    Wie zuvor schon geschrieben: Auch hier täte eine gründliche Umkonstruktion gut.

    Die ersten zwei Bilder zeigen die Spit, wie sie normalerweise auf ihren Schwimmern ruht, für das dritte Bild habe ich eine transparente kleine Kiste unter die Schwimmer geschoben, die das Modell etwa in Fluglage bringt. Das vierte Bild zeigt, wie schief diese Spit wirklich ist.

    Zugleich zeigt das Modell, dass die - wie ich Norm 100% zustimmen muss - wuchtigen Schwimmer der Spit ihre formale Leichtigkeit nehmen, die Proportionen stimmen irgendwie nicht mehr: Das Rennpferd muss ein unförmiges Joch tragen.

    Ob ich die Floatfire noch einmal bauen würde? Vermutlich schon, aber dann unter sehr reflektierter Anwendung der ganzen Lerneffekte, mit denen dieser Bau einhergegangen ist.Und darauf, ebenso wie auf die Entwicklung von Durchhaltewillen, kommt es mir beim Kartonmodellbau auch an. Allerdings wird einem der Bauspaß durch diverse "Flüchtigkeitsfehler" gründlich getrübt. Wirkt nach konstrukteurischem ADHS.

    Was als Nächstes? Meine Lieblingsmenschin hat am 01.12. Geburtstag und da soll standesgemäß ein Geschenk aus Karton in 3D her.


    Viele Grüße, Martin



    Hei Norm,

    ich habe keine Bilder von der Operation, aber es war ein ziemlich unansehnliches Gemetzel. Dafür habe ich gerade noch ein paar Bilder gemacht. Noch fehlen ein paar Details, aber die Mühle steht auf ihren eigenen Schwimmern. Das Bild in Rückenlage wäre wegen der Antenne später nur noch schwer möglich gewesen. Dafür hält die Luftschraube die Maschine brav in Position.

    Heute Abend der Rest.

    Viele Grüße, Martin



    Hei Daniel,


    "Schlaf wird überbewertet". Ich habe gerade genau das gemacht, was Du beschrieben hast: Den Schwimmeransatz an den Tragflächen komplett aufgeschitten, erweitert und dann mit der Modellbauflex viel Flügelkelett herausgenommen. Jetzt sitzen die Schwimmer mit Hilfe von viel Sekundenklecker zumindest annehmbar, obwohl spürbar zu tief. Bin gespannt, wie sich alles morgen früh anfühlt, wenn der Klebstoff durchgehärtet ist.


    Viele Grüße, Martin

    Danke an alle Likers!

    airgoon : Hi, Norm, klar, die Schwimmer müssen ja auch als große Hohlkörper die Maschine zuverlässig über Wasser halten und dazu brauchen sie eben Volumen.


    Eigentlich wollte ich Euch heute Abend die Fertigstellung melden, allerdings habe ich keine Möglichkeit gefunden, die Schwimmer stabil am Flügel zu befestigen: Sie haben einfach keine Seitenführung. Marek sieht im Innengerüst Spalte in der horizontalen Stabilisierungsplatten vor, allerdings passen die von den Pylonen dorthin gehenden Zapfen dort in Längsrichtung nicht hinein, wenn die Pylonen auf den an den Tragflächen angezeichneten Stellen sitzen sollen. Obendrein stützen sie sich an der labilen Außenhaut der Flügel ab. Die einzig sinnvolle Vorgehensweise ist m.E., die Außenhaut der Pylonen bis an die Stabilisierungsplatten herangehen zu lassen und die Positionen am Flügel dafür auszuschneiden, dabei prüfen, wie die Zapfen aus den Pylonen sauber am Innenskelett sitzen. Am besten, bevor die Flügel beplankt werden. Also ein weitgehender Neuaufbau der Pylonen, die ich aber schon in den Schwimmern verklebt hatte.

    Damit die Spit halbwegs präsentabel wird, sollte ich sie also auf einen selbstkonstruierten Slipwagen setzen und ihr eine Öltonne unter die Flosse unterhalb des Seitenleitwerkes setzen, damit sie nicht "aus den Latschen kippt" und in einem Diorama gezeigt werden kann. Das wird allerdings bis übermorgen nichts mehr.
    Der Frust ist gerade beträchtlich...

    Deadlines sind manchmal hilfreich, wenn etwas fertigwerden soll. Das gilt auch für diese Spittie: Ich will sie am Freitagabend zum Stammtisch in Dietzenbach mitbringen.

    Ich habe also in den letzten Tagen den zweiten Schwimmer gebaut, die Pylone verkleidet und gerade alles provisorisch zusammengesteckt. Siehe Bild. Noch schlackert die Luftschraube schlapp herum und die Schwimmer sind etwas x-beinig, aber die Chancen sind gut, an den kommenden beiden Abenden alles klar zu machen.

    Morgen Abend mehr.


    Viele Grüße, Martin


    Hallo Laurin,

    das ist ein Klassiker, sowohl was das Vorbild wie das Modell angeht. Ich glaube, das Modell habe ich schon während meiner Schulzeit vor 50 Jahren gebaut, damals allerdings nicht so gekonnt bemalt wie Du.

    Das mit den Produktionszahlen stimmt allerdings so nicht: Von der Spittie wurden laut Wikipedia 20351 Exemplare gebaut, von der Hurricane 14533. Das lag hauptsächlich an der unglaublichen Anpassbarkeit des Grundentwurfs der Spittie, der ohne große Änderungen der Zelle ohne Motor immer größere Motoren aufnehmen konnte und am Flügel, der deutlich widerstandsärmer ausgelegt war als jener der Hurricane.

    Die Hurricane hatte andere Stärken wie bessere Reparaturfreundlichkeit, deutlich bessere Manieren am Boden, überhitzte am Boden nicht so leicht und viel mehr. Sie fand später ihre Rolle als effizienter Jagdbomber und Erdkampfflugzeug.

    Viele Grüße, Martin

    Der erste Schwimmer ist fertig, war wieder einmal erstaunlich viel Fleißarbeit, obwohl eigentlich simpel.

    Das erste Bild zeigt das Gerüst mit aufgezogenen oberen Hüllteilen von unten,

    das zweite den fertigen Schwimmer von der Seite,

    das dritte von oben

    und das vierte ihn im Vergleich zur Gesamtgröße der Spitfire.

    Die Schwimmer waren erstaunlich voluminös. Ich konnte anfangs nicht glauben, dass die Ruder hintendran tatsächlich so eine breite Basis hatten, aber anscheinend ist das vorbildgetreu.

    Bei dem Schwimmer passt übrigens alles. Es geht also auch.

    Der graue Aufsatz lässt den Schwimmer irgendwie nach U-Boot aussehen, ist aber die Strebe, die ihn mit dem Flügel verbindet. Sie wird später noch stromlinienförmig umkleidet. Mich würde interessieren, ob der Flügel des Vorbilds dafür verstärkt werden musste, da bei der landgestützten Spittie die Fahrwerksbeine ja ganz innen praktisch an der Rumpfstruktur ansetzten.

    Die nächsten Tage werden dem zweiten Schwimmer gewidmet sein.


    Viele Grüße, Martin



    Danke, Curmudgeon !

    Ja, die Floatfire hat ihre Kanzel bekommen. Dazu habe ich den Kanzelrahmen auf das eigentlich für die Halinski-Spit gedachte Tiefziehteil geklebt, was wunderbar passte, dann mit einer nur für den Kartonmodellbau reservierten Nagelschere ausgeschnitten. Beim Aufsetzen auf den Rumpf stellte sich allerdings Frust ein, weil sie nicht passen wollte, Spalten ohne Ende: Siehe Bild 1. Marek hat die Oberkante Einsteigsöffnung zu weit nach unten gesetzt. Richtig wäre, die Schienen für die Schiebehaube nach vorne zu verlängern, wie sie Marek unterhalb des kleinen Fensters hinten auch korrekt eingezeichnet hat und wie das auf Bildern des Vorbilds problemlos erkennbar ist.

    Ich habe daraufhin zu dem alten Taschenspielertrick gegriffen, die Haube zwischen der Frontpartie und dem Hauptteil zu trennen und diesen in geöffneter Position aufzukleben. Eine Abhilfe ist, die Oberkanten des Cockpitausschnitts etwas höher zu ziehen, dann sollte die Haube passen: Eine andere unnötige kleine Schlamperei, die den Bau erschwert.

    Weiterhin bin ich an den Schwimmern. Unten seht Ihr das Skelett des ersten. Noch sind die Querspanten nur aufgesteckt, da ich ihre Passform gegen die noch nicht ausgeschnittenen Hüllteile prüfen und ggf. zuschneiden möchte.

    Die zu verstärkenden Spanten tragen ein "P" vor der alphanumerischen Bauteilbezeichnung, also PA, PB, PC usw. Wer allerdings die Teile "PD" und "PL" sucht, findet nur "D" und "L": "Schlaf, Marek, schlaf..."


    Viele Grüße, Martin



    Die Luftschraube ist fertig, war kein großer Akt. Marek hat als Achsen der Blätter Draht vorgesehen, die durch einen flachen Zylinder im Spinner geschoben werden. In der Bauanleitung steht neben der Längenangabe dafür allerdings "3x", obwohl das Modell 4 Propellerblätter aufweist. Eine weitere typische kleine Schlamperei... Ich habe als Achsen simplen Blumendraht verwendet, reicht bei diesem Modell aus.

    Der Spinner weist etliche hässliche Klebstoffreste auf. Wie geht Ihr dagegen vor?


    Aktuell wird der Scheibenrahmen, weiters liegen die Schwimmer zum Bau bereit. Ich werde das Cockpit übrigens ohne Waffenvisier bauen: Ich habe ein Bild genau dieser Maschine gefunden, auf dem sie keine Bewaffnung, sondern nur Stummelverkleidungen an der Tragflügelvorderkante hat. Dann wäre es nur logisch gewesen, zugunsten besserer Rundumsicht auch das Visier zu demontieren.


    Viele Grüße, Martin


    Moin Chris,

    ich brauche dringend heute früh noch eine Tasse Kaffee mehr und bringe Dir einen Karton-Sargkasten mit, der ist an dem Termin ein Muss: Auch ein Sar(g)kas(t)mus(s)?

    Ich bin für die Linde, ist meines Erlebens gemütlicher.

    LG, Martin

    Mindestens so wichtig wäre für mich der Zeitpunkt: Am 04.11. könnte ich sehr gut dabei sein. Am 11.11. ist es sehr schwierig, weil wir am 12.11. einen wichtigen Termin an meinem Arbeitsplatz haben, für den ich am 11.11. wohl lange arbeiten werde.

    Hallo Andreas,

    mir geht es genau wie meinen Vorschreibern: Schade, dass der kleine Kasten Dir so große Probleme macht, dass Du ihn nicht zu Ende baust. Zugleich kenne ich dergleichen Frust nur zu gut.

    Jedenfalls hast Du für andere Interessen den Vorturner gemacht und Stärken und Schwächen dieses Modells aufgezeigt, allein dafür bin ich Dir dankbar.

    Herzliche Grüße, Martin

    Kleine Wasserstandsmeldung:

    Die Auspuff"rohre" sind drauf, außerdem die oberen Übergangsverkleidungen zwischen Rumpf und Flügel und zuguterletzt der hintere Abschluss des klobigen Vokes Aerovee Staubfilters für den Vergaserlufteinlauf. Wie auf dem 3. Bild vom Sonntag zu erkennen, klaffte unter dem Filter eine beträchtliche Lücke, die ich mit einer Platte überklebt habe. Für einen erneuten Bau der Spit mit diesem Filter muss ich hier dieses Bauteil etwas länger gestalten.

    Die Auspuffrohre bedeuteten erstaunlich viel Arbeit mit Sekundenkleber. Ich habe die mit Wasserfarbe schwarz angemalten Innenseiten nach außen gedreht, weil ich befürchtete, dass der Laserdruck bei diesen engen Knicken und Biegungen häufig abplatzt, wie am Rest der Partie gut zu sehen. Eigentlich sind diese Teile dunkel rötlichbraun.

    Ebenso zeigt der staatsanwaltliche Makro alle Klebstoffäden gnadenlos auf. Gegenwärtig sitze ich an der Luftschraube samt Spinner.


    Viele Grüße, Martin



    Danke, Helmut!

    Der Murx kommt bei diesem Modell leider von alleine, wenn man nicht im Bauprozess ständig mit- und vorausdenkt. Das Ding ist wirklich nur für Menschen, die einen extremen Narren daran gefressen haben.

    Ich habe in den letzten Tagen den noch von meinem ersten Versuch stammenden Flügel an das aktuelle Modell angepasst. Dazu gehörten neben den Querrudern auch die Kühler unter der Tragfläche und die tropfenförmigen Beulen ober- und unterhalb der Tragfläche.


    Die Tragfläche wurde von Marek wieder einmal nach "Schema F" konstruiert. Die Aussteifungen zwischen Tragflügelholm und Profilnase enden nicht an der Profilnase, sondern ein Stück dahinter. Die Spitfires von Halinski und Fly Model haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Profilnase ein gutes Widerlager an der Flügelstruktur haben kann. Ich hatte daher vor fünf Jahren die entsprechende Zeichnung aus der Bauanleitung neu ausgedruckt, verstärkt und sie in die vorderen Strukturgefache eingesetzt. Jetzt gefällt mir das schon besser. Allerdings hatte ich seinerzeit übersehen, dass Marek die konischen Verkleidungen für die MG-Läufe einfach stumpf an der Flügelvorderkante ansetzt, dort sollen dann Drahtstücke als MG-Läufe hinein, die aber noch nicht einmal in der Profilnase verankert werden. Beim nächsten Modell werde ich also an der entsprechenden Position Aussparunge in das Untergerüst schneiden und dann oben und unten dünne Kartonstücke darüberkleben, so dass der Draht ein gutes Wiederlager in der Tragfläche findet.


    Die Querruder: Im Prinzip gut, allerdings stimmt das halbkreisförmige Profil an deren Vorderseite überhaupt nicht, wodurch sie unterhalb der Tragfläche etwas herausragen. Lieber von vorne unten nach hinten oben etwa 45 Grad anschrägen, wie beim Vorbild. Außerdem sollte man die Passung vor dem Einsetzen genau überprüfen, bei mir waren sie in jeder Richtung etwas zu groß.


    Die Kühler:

    Die Verkleidung des Ölkühlers als der kleinere von beiden ist problemlos zu bauen, allerdings fehlt bei beiden Kühlern jede Angabe, wie die Innenseite einzufärben ist: Soll bestimmt nicht weiß bleiben. Also vorher einfärben.

    Die Verkleidung des Wasserkühlers (also des größeren von beiden) trägt ein kleines Innengerüst, das die Vorder- und Rückseite des Kühlers selber in Position hält. Ich habe es um kleine Platten ergänzt, so dass alles winklig bleibt. Die Außenhülle hat Marek so vorgesehen, dass die Seitenteile von der Unterseite "heraufgeklappt" werden, wozu sie segmentiert sind.

    Klebelaschen dazwischen? Fehlanzeige. Dafür wird die Kontur auf dem Flügel durch aufgeklebte Streifen angezeigt. Unnötig schwierig, das alles sauber hinzubekommen. Ich halte es für sinnvoll, an den Seitenteilen kleine Zungen zu lassen, die dann durch entsprechende Schlitze an der Flügelunterseite gesteckt werden, ähnlich wie bei den Ruderpedalen. Damit sollten sie gut in Position verankert werden. Ideal wären durchgehende Seitenteile, die mit innenliegenden separaten Klebelaschen an die Unterseite des Kühlers gesetzt werden.

    Die weit außen liegenden Kühler sorgten beim Vorbild übrigens dafür, dass es, sobald der Motor auf Betriebstemperatur war, ratsam war, bald Geschwindigkeit aufzubauen, damit durch den Zustrom von Fahrtwind nichts überhitzte. Hier waren Baumuster mit dem Kühler im Luftstrom des Propellers deutlich im Vorteil.


    Als nächstes die großen Interferenzverkleidungen zwischen Flügel und Rumpf.

    Es zeugt jedenfalls von beträchtlicher Naivität, dass ich vor fünf Jahren glaubte, so ein Modell mit ernsthaften Chancen in den jährlichen Wettbewerb einbringen zu können.


    Die Bilder zeigen zuerst ein Querruder, dann den auf den Flügel ohne Querruder aufgelegten Rumpf, dann die Ober- und Unterseite nach dem Zusammenkleben.


    Viele Grüße, Martin



    Funktioniert das wirklich auch bei Ketten oder nur bei Rädern?

    Geht auch bei Ketten, wenn die Steigung groß genug und der Kettentrieb ausreichend leichtgängig ist. Daher habe ich bei Norms Rostmonster doch arge Zweifel.. happy1

    Hei Tommi,


    Spitfires sind ein Thema mit nahezu unendlichen Variationen und die hier ist besonders exotisch. Der Gag ist, dass die Floatfire trotz ihrer voluminösen Schwimmer so schnell war wie die zur gleichen Zeit fliegende Hurricane mit dem gleichen Motor. Ich nehme an, dass man auf die reichlich vorhandene Erfahrung mit den Rennern für den Schneiderpokal zurückgegriffen hat.


    Ich hatte oben angekündigt, dass ich als Nächstes an die Querruder gehen wollte, habe dann aber das Höhenleitwerk vorgezogen. Das ist wieder einmal recht schlampig konstruiert, weil die Höhenflossen nur eine Wurzelrippe und einen Querholm haben, aber außen alles der modellbauerischen Eigeninitiative überlassen wird. Ich habe Flosse und Steuerflächen wie als Option vorgesehen separat gebaut, aber den Holm verlängert, wo der Ausschnitt für die aerodynamischen Ausgleichsflächen nach vorne geht: 2mm hoch, 1mm dick und vorne etwas abgekantet. Weiters habe ich die Vorderkante mit kleinen Einschnitten formbar gemacht und dann um eine dünne Stricknadel gekrümmt. Jetzt gibt es wenigstens eine Profilnase, die den Namen auch verdient. Beim nächsten Modell würde ich die Innenaussteifung bis an die Flügelnase gehen lassen, was sich - wie beim Hauptflügel - wunderbar aus der Bauzeichnung entnehmen lässt.

    Die Steuerflächen weisen nur eine sehr rudimentäre Innenstruktur auf, also habe ich an der Vorderkante Wattestäbchen eingeklebt und den Rest drumherum konstruiert. Nicht perfekt, aber vermutlich besser als zuvor. Beim nächsten Mal würde ich die Stäbchen nach außen etwas konisch zuschleifen.

    Aber jetzt geht es wirklich an die Querruder!


    Viele Grüße, Martin