Posts by Gunnar Dannehl

    Michael,


    ich bis sehr angetan, was Du aus dem Modell herausholst. Die gerundeten Nasen sind Dir sehr gut gelungen. Damit sollte der Anschluß an die Stirnfenster auch gut klappen. Die zusätzliche Plastizität im Maschinenraum ist auch super!

    Machst Du dann auch die Kolben, Pleuel und Kurbelwelle in die Motoren? happy1 (*Duck-und-wech*)


    Mach weiter so, ich schaue gerne weiter zu.

    Hi Michael,


    das gefällt mir außerordentlich gut. ggf. kann ich das sogar für ein Update vom Bogen verwenden. Die gezeichneten zuätzlichen Dinge wie die Achsgetriebegehäuse unter dem Drehgestell machen echt was her. Das hatte ich auch erstmals bei meiner kleinen V29 jetzt so gemacht.
    Du bringst mich echt auf Ideen, wo ich auch meine Fahrwerke immer etwas weiter verbessern möchte.

    Endspurt!


    Es gibt nicht mehr viel zu tun. Zunächst wird am Führerhaus noch die Blechkante angebracht, die den Übergang zu den Drehgestellen überdeckt. Man darf ja nicht vergessen, daß die Lok im Grunde aus zwei kurzgekuppelten Köf II besteht, die ein mittiges Führerhaus bekommen haben.



    Anschließend die ganzen Griffstangen. Diese habe ich im Bogen auch in "Papierversion", die kann man auch dann als Vorlage für Draht (hier habe ich 1mm Kupferdraht benutzt) nehmen. Den Draht verlöte ich mit einer kleinen Lehre aus Papp Abfällen.




    Das Ganze wird dann schwarz/anthrazit angemalt und an Vorbau und Führerhaus angebracht. An den Griffstangen neben den Türen werden noch je 2 Trittstufen angeklebt.



    Damit ist die Lok im Grunde fertig. frech 2



    Für den Bogen gibt es dann noch Bremsschläuche für die Pufferbohle, und es sei jedem dann freigestellt weitere Dinge zu ergänzen.

    Diese Version ist die Lok, die auchheute noch existiert. Sie kam von der Strecke Nagold-Altensteig zur MEG und letztlich zum DEV, wo sie noch heute betriebstüchtig erhalten ist. Die V29 951 und 953 kamen von Württemberg ja nach Regensburg zur Walhallabahn, sind danach aber leider verschrottet worden.

    Ich kann mir vorstellen noch weitere Versionen der Lok zumzuzeichnen, z.B. im Knallgelb der MEG.
    Alle Loks hatte kleine Unterschiede und Einzelheiten, mal sehen, was man noch ohne größeren Aufwand berücksichtigen kann.


    Ein paar weitere Bilder kommen noch...

    Hallo Michael,


    freut mich sehr, daß Du das Modell baust, ich bin sehr gespannt auf die aufgerüstete V200! Ich setze mich mal gleich ins Publikum!


    ich glaube zu Bildern von den Drehgestellen kann ich Dir helfen. Ich schicke Dir mal einen Link per PN.
    Da ist sicher was dabei.

    Das neue Führerhaus bekommt seine Innenwände.



    Die Fenster, wie üblich mit Kunststoffolie hinterklebt. Man muss bei den Seitenfenstern etwas aufpassen, die Einknickung zum Dach ist direkt an der Oberkante der Fenster. Also die Folie nicht viel oben überstehen lassen, Ein halber mm ist schon ausreichend. Dann eine Stellprobe auf den Drehgestellen:



    Die Inneneinrichtung besteht je Seite aus dem Führerpult, dem Bremsblock rechts davon und einer Kiste, die den Zugang zum Getriebe ermöglicht links davon. Sitze bekommt die Lok auch (eine einfache Ausführung - das kann jeder wie er mag noch supern.)



    Die Teile finden ihren Platz im Führerhaus.



    Man sieht schon die Lampen an den Stirnfronten, es geht stark auf die Fertigstellung zu. Für heute noch abschließend zwei Bilder mit aufgelegtem Dach, jetzt muss alles erstmal ertwas aushärten, bevor es fest verklebt und zugerüstet wird.



    Dann fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinteile wie Griffstangen und Trittstufen, das ist z.T. schon vorbereitet. Mal schauen, wann ich zum Fertigstellen komme.

    Kleine Schritte in den letzten Tagen. Aber das Führerhaus kommt jetzte... zwinker2


    Erstmal noch den Vorbau fertig machen. Dazu wird die Außenhaut am Besten von Innen verstärkt, wer das Modell dann in 1:45 bauen möchte, kann sich das wahrscheinlich auch sparen. Anschließend auf den vorbereiteten Rahmen ankleben.


    Die Nase wird wieder vorgeformt und hinterklebt. Die Form sollte sich damit von allein ergeben.



    Das Ganze wird dann vorn aufgeklebt, ggf. muss man die Versteifungen noch etwas stutzen, ich habe sie gezeichnet, daß der Vorbau sehr stramm darauf sitzt. Eventuell mache ich sie noch ein bissl kleiner. Aber generell passt es socho recht gut.


    Hier sieht man das fertige Produkt, schon mit den aufgedoppelten Rahmen um die Lüftergitter. Das erste Führerhaus einfach mal drauf gestellt.


    Hier die Ansicht der Drehgestelle von der Seite, alle 4 Seiten sind bei der kleinen Lok anders!





    Nun kommen wieder die Verstrebungen für die Aufbauten dran.



    Soweit für heute. Als Nächstes werden die Vorbauten komplettiert, gleichzeitig zeichne ich die Inneneinrichtung für den Führerstand.

    Momentan geht es in meiner Werkstatt etwas langsam vorwärts. Aber es geht.


    Die beiden Drehgestelle werden unter dem Rahmen fertig. Dazu sind noch einige Anbeuteile gekommen.

    Die Pufferbohle mit dem Mittelpuffer ist wie beim Original auf einem U-träger montiert.



    Die Federpakete habe ich wieder in 2 Versionen gezeichnet, hier die etwas detailliertere Version mit den einzelnen Blättern aus Pappstreifen (0,6mm verstärkt), auch der Stoßpuffer zum anderen Drehgestell ist schon fertig.



    Weitere Teile sind die Auspuffschalldämper, die an allen 4 Enden der Drehgestelle unter dem Rahmen sind.
    Die Rohre habe ich aus 2mm Aludraht gefertigt und angemalt.




    Damit können die Drehgestelle komplettiert werden.


    Die Achslagerblenden werden aus mehreren Ebenen mit Verstärkungen aus dicker Pappe gebaut.

    Die Kanten mit feinem Pinsel und grauer Farbe eingefärbt.



    Nun kommt erstmal der Innenrahmen mit den Rädern unter den Flachrahmen, anschließend der Außenrahmen darum.



    Dann die Achslagerblenden anbauen.



    Nun noch die zwei Kästen an den Rahmen anbringen.


     


    Die Pufferbohle ist auch schon angeklebt. Als Nächstes kommen die Sandkästen, Ferderpakete, der Puffer und noch ein paar Kleinteile an das Drehgestell.

    Das Meiste ist schon gezeichnet und gedruckt.


    Danach geht es mit dem anderen Drehgestell weiter, dort sind ein anderer Kasten und ein Druckluftkessel unter dem Rahmen. Interessant, bei der Lok ist jede Drehgestell Seite anders!


    Also, bald geht es weiter...

    So, Vorgeplänkel vorbei - es wird ernst!


    Nach den Mockups wird nun das richtige Modell gebaut. Dieses Mal von unten nach oben zwinker2


    Also geht es mit den Rädern los. Die Jung Loks hatten keine Speichenräder, die Radscheiben sind 6 fach gelocht.

    Die Räder bestehen aus drei Scheiben, die Löcher habe ich mit einer Lochzange gestanzt, das ging ganz gut, Der Radkörper ist mit 1,5mm Finnpappe aufgedoppelt, der Spurkranz mit o.6mm Graupappe.



    Die Loks haben einen Außenrahmen, zwischen den Rädern befinden sich die Getriebe, diese habe ich mit einem Innenrahmen imitiert.




    Außen drum kommt dann der Außenrahmen, dieser ist mit Graupappe verstärkt. Hier die ganzen Fahrwekrteile, noch ohne jegliche "Deko".



    Die Innenrahmen hatte ich nochmal gebaut, in der Zeichnung hatte ich etwas verschoben kratz1



    Geht gleich noch etwas weiter...

    Hier dann das Ergebnis der Haube, auch schon mit einigen gezeichneten Zurüstteilen wie den Lüftern.

    Das Aufdoppeln der Türchen hat, finde ich einen tollen Effekt und Lohnt sich immer!




    Wie ihr seht, gibt es schon eine grobe Zeichnung vom Fahrwerk. Es ist dann das Nächste das entworfen wird.

    Dann geht es schon in den Rein-Bau.

    Endlich geht es ein bisschen weiter an der V29. Hatte leider so gut wie keine Zeit übrig.


    Der Unterbau wurde nochmal ins Reine gezeichnet und auch die Plätze für die Versteifungen markiert.



    Dann kam das Vorderteil der Nase dran. Nach zerschneiden der ersten Version und Nachzeichnen habe ich nun ein Teil, das gut passen sollte.

    Ich hoffe, man erkennt auch die sehr kleinen Einschnitte an der Spitze. Dadurch ergibt sich fast automatisch die gewünschte Wölbung an der Stirn.



    Die Spitzen werden über einen kleinen Stab gerollt passend geformt und dann mit 80g Papier Streifchen hinterklebt.




    Von hinten muss es ja nicht hübsch aussehen. Es sei denn man möchte die Haube geöffnet bauen. Aber einen Motor habe ich nicht gezeichnet!

    Hi Volkmar und andere Mit-Leser.


    sorry, ich war in den vergangenen Tagen "etwas" abgelenkt. Ich werde mich darum kümmern. Dachte es passt mit dem Führerhausboden so direkt. Aber ihr kennt das sicher auch, wenn man selber etwas macht, quasi Scratch, dann übersieht man ab und zu die Nachbaumöglichkeit. "Weil - ist doch logisch!" happy1

    Absolut richtig, Michi!


    Ich denke bei der KOK wird sie dann nicht mehr so zügig unterwegs gewesen sein... grins 2

    Leider währte ihr Leben dort auch nicht mehr lange.


    @ Peter:
    Ja, der Pwg ist interessant, ich hatte dazu schon mal Material gesammelt, war aber nicht sehr weit gediehen. Aber es ist im Hinterkopf.

    Nach der "großen" Dampflok wird es nun wieder etwas beschaulicher. Ein Wunsch aus dem Forum deckt sich 100% mit meiner nächsten Idee... der V29 einer kleinen Drehgestell Diesellok aus den 1950er Jahren, von Jung in einigen Exemplaren für Kleinbahnen gebaut. Hauptsächlich bekannt sind die drei Maschinen, die von der DB als Ersatz für die Dampfloks auf den süddeutschen Meterspurstrecken beschafft wurden. Der Aufbau ist so einfach wie genial. Im Grunde wie eine Köf II azufgebaut wurden 2 Triebdrehgestelle kurzgekuppelt und auf den Drehpunkt ein mittiges Führerhaus aufgesetzt. Auch beim Motor hatte man keine Experimente gemacht, in der Lok sind 2 Stück der luftgekühlten KHD 8-Zylinder mit ca. 140 PS am Werke...
    Die Loks bewährten sich nach Kinderkrankheiten gut, und wurden immer wieder herumgereicht. Zwei Maschinen kamen aus der Pfalz letztendlich zur Walhallabahn, wo sie letztendlich mit Betriebseinstellung ausgemustert und leider verschrottet wurden. Der verbliebenen Maschine erging es besser, sie kam zur MEG (nun schließt sich auch der Kreis zu meinen MEG Modellen frech 1 ) und nach Betriebseinstellung über die DGEG zur DEV nach Bruchhausen Vilsen. Dort ist sie betriebsfähig erhalten.

    Eine sehr ähnliche Lok wurde von Jung an die Kreisbahn Emden-Pewsum-Greetsiel geliefert, optisch etwas anders und mit geändertem Antrieb, damit sie die geforderten 55 km/h erreichen konnte. Auch diese Lok ist leider nicht mehr vorhanden.


    Nach so viel Vorrede (ich finde die Loks aber auch so interessant!!!) geht es nun sehr langsam los. Erstmal baue ich wieder ein Mockup um die Grundformen richtig hin zu bekommen.
    Das Führerhaus ist noch recht leicht (bekommt aber auch dann noch eine schöne Inneneinrichtung!)



    Die Vorbauten sahen nach den ersten Zeichnungen die ich hatte noch viel einfacher aus, aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail.

    In jedem Fall muss erstmal eine Art Gerüst her, aud das die Außenhaut gezogen werden kann. Hier könnt ihr schon sehen, daß die Ecken der Aufbauten fast überall gerundet sind.



    Das wird an der spitz zulaufenden und zusätzlich nach vorn abfallenden Nase deutlich und erfordert etwas mehr Arbeit bei den Anschlüssen an die Wände.

    Weiteres Erschwernis ist die gerundete Front, die natürlich nachgebaut wird. Aber ich denke das bekomme ich hin.



    Hier der aktuelle Stand, es geht nun daran, die Abwicklung der Rundungen zu machen.



    Das Schöne ist daran, dass die beiden Drehgestelle bis auf ein paar Anbauten unter dem Rahmen identisch sind.


    Ich hoffe, ich kann euch bald mehr zeigen.

    Hallo, hier ein kleines Lebenszeichen...


    Derzeit, mit Antritt eines neuen Jobs, fehlt mir ein bisschen die Zeit, richtig zu basteln. Ich wollte euch aber nur kurz wissen lassen, dass es weitergeht.

    Im Grunde gleich an 2 Fronten.

    Erstens mache ich gerade nebenbei so gut es geht den Bogen der 66 fertig. Ich komme mit der Sortierung der Teile, letzten Änderungen und gleichzeitigem Schreiben einer Bauanleitung zwar sehr langsam aber immerhin stetig voran. Bitte nicht ungeduldig werden, kann noch etwas dauern.

    Zweitens bin ich parallel (ich kann eben den Hals nicht vollkriegen) mit einem neuen Projekt angefangen... es wird wieder ein wenig kleiner. zwinker2

    Hi Peter,


    Jaaaa, ich kann nur aus der Erinnerung innerlich mit lächeln. Gerade mit den 3-Achsern wurden für solche "Events" sehr lange Züge gebildet. Als schon die Silberlinge Normalität waren, gab es genügend der Umbauwagen in Abstellreserve.

    Für mich war es oft auf dem Schulweg in die Nachbarstadt. Eine altrote oder schon oceanblau-beige V 100 mit Umbauwagen. Reihung AB3yg+B3yg+BD3yg+B3yg. Fahrräder kamen noch ins Gepäckabteil, sogar auch mal etwas Stückgut.

    Und wir Schüler dann auf der Suche nach einem Platz, oft im total verräucherten Raucherabteil.

    Heute nicht mehr vorstellbar. happy 2

    Hi Mike,

    das mit dem Faltenbalg hatte ich auch schon mal irgendwo gesehen, selber aber noch nicht probiert. Sicher eine feine Sache! Das wäre super für Albrechts Eilzugwagen aus der 30er Reihe (die DRG 4-Achser), die hatten Faltenbälge.
    Die Umbauwagen hatten von Beginn an die Gummiwülste, das Geräusch, wenn die kurzgekuppelten Wagen dann in eine S-Kurve gehen ist auch unvergessen.

    Hallo Peter und Michael,


    ja, ich lasse den 3yg doch nicht allein. Die Dinger waren ja fast ausschließlich als Päärchen unterwegs. Aus eigener Erfahrung kann ichnoch sagen, daß trotz der starken Vorspannung der Kupplungen die Umbau 3-Achser nicht sehr ruhig liefen. Aber es war ein schönes Fahrgefühl.

    Wenn ich einen baue, dann vermutlich einen AB3yg - soweit ich weiß, gibt es den (noch) nicht. Da wird ein bisschen umgestrickt, z.B. ein Fenster weniger, geänderte Inneneinrichtung,.... für diesen Wagen hatte ich ja schon eine geänderte Seitenwand mit dem DB "Einfachkeks" gemacht.


    Aber das kommt etwas später. Erst kommt ein anderes Modell dran.

    Schon geht es auf die Zielgerade, es kommen "nur noch" ein paar Anbauteile wie Trittstufen, Puffer, Kupplungen etc dazu.



    Bei den Gummiwulstübergängen habe ich die Teile aus dem Bogen von hinten mit Filzstift dunkelgrau bemalt. Das hat 2 Gründe. Erstens kann man in die Rährschn hinenschauen (ist auch im Original so!) und zwitens kann man, wenn sie noch etwas feucht vom Filzstift sind die Röhrchen super rollen.




    Noch die Dachlüfter drauf....



    Und - tadaaaa, schon fertig!



    Ein hübscher kleiner Wagen, nebenbei in wenigen Stunden schnell gebaut.

    Teil 2 des Bauberichts...


    Die Sitzbänke kommen an ihren Platz. Bei diesen habe ich mir schnell Seitenteile gezeichnet, die gab es im Bogen nicht. Ich finde so sieht es etwas netter aus.



    Dann geht es schon unter dem Wagenboden weiter, ich habe leider keine Bilder vom Aufbau des Dachs gemacht, das ist aber ziemlich unspektakulär. Da habe ich nur ein Bild vom fertigen Wagenkasten.

    Die Räder habe ich mit einer Extra Schicht aus 1,5mm Finnpappe gebaut, damit es ein wenig plasitscher aussieht.

    Darum mussten auch die "Achsen" aus dem Bogen von 40 auf 37mm verkürzt werden, damit die Spurweite einigermaßen stimmt. (Ich nehme derzeit ja ein Zwischending zwischen Albrechts ursprünglichen 40mm und einer "richtigen Spur".



    So kommen die Achsen dann unter den fertigen Wagenkasten:



    Hallo Freunde der kartonalen Eisenbahn!


    Passend zu meiner 66 musste ich noch schnell einen Wagen bauen. Da bietet sich gleich ein Umbauwagen an, den Albrecht vor einiger Zeit schon veröffentlicht hatte. Gerade die 3-achsigen Typen biten sich aufgrund der überschaubaren Länge an, und waren auch oft Anhängsel der echten 66 (aber auch V100 etc.)

    Gebaut wird der Wagen einfach fast 100% vom Bogen weg, nur kleine Freiheiten bei den Rädern habe ich mir gegönnt. Los geht's:


    Der Rahmen ist schnell gebaut, hier verwende ich Graupappe zum Verstärken statt der vorgesehenen Verstrebungen, das macht es ein wenig solider. Ober- und Unterseite des Rahmens sind schon aus 160g Karton gut genug.




    Bei den Aufbauten fange ich von den Enden an. Alles soweit passgenau, bis auf die Innenseiten der Fenster zum Abteil hin. Das sieht man aber nachher so gut wie gar nicht.



    Die Fenster aus Overheadfolie, unter und zwischen den Fenstern mit 160g Karton aufgedoppelt. Dann die Versteifungen wie im Bogen vorgesehen eingebaut.


    Die Außenwände kommen dran, dann von Innen die Wände gegenkleben.



    Sieht bisher schon schön aus. Irgendwie juckt es mich aber, mal etwas umzuzeichnen, und die Innewände in Beige ohne die Streben zu zeichnen... und vielleicht auch Gepäcknetze über den Sitzen?


    Egal, gleich geht es weiter!

    Hi Bernd,


    danke für Deine Meinung dazu, wir liegen da 100% auf einer Linie.

    So werde ich es auch machen... für die "Faulen" den Kessel mit allen Teilen, wenn man ins Detail gehen mag, dann den fast nackten Kessel und die Rohre als extra Teile auf einem besonderen Blatt.

    So, das war es eigentlich... die Lok ist fertig.

    Bleibt nur, ein paar erste Ansichten hier zum Abschluß in den Bericht zu packen.




    Mir gefällt sie schon so wie sie ist sehr gut - ist auch meine liebste deutsche Dampflok der späten Periode.


    Ein paar Galeriebilder kommen später noch, vielleicht ist jemand schon der Umbauwagen im Hintergrund aufgefallen, den baue ich noch schnell um einen Wagen zur Lok zu haben zwinker2


    Dann geht es daran, den Entwurf "aufzuräumen" und in Form eines Bogens zu bringen.

    Hier hätte ich eine Idee, um es ein wenig universeller zu machen. Im Bogen kann es von einigen Teilen verschiedene Versionen geben. Zum Beispiel der Kessel.

    Eine "Einfach" Version, auf der alle Kesselleitungen aufgedruckt sind, und eine komplexe Version, auf der nur die Befestigungspunkte gezeichnet sind. Dort bringt man dann die Leitungen (aus Papier oder Draht) an. So kann sich jeder entscheiden, bis zu welchem Detaillevel man gehen möchte.

    Das offene Fahrwerk werde ich aber beibehalten.

    Weiter geht es mit den Verrohrungen, ich habe hier 1 mm und 1,5mm Kupferdraht benutzt, mit Revell Aquacolor (anthrazit seidenmatt) angemalt.

    Der Verteilerblock auf dem Kessel, auf dem die vielen Rohre zusammenlaufen, habe ich mit Graupappe verstärkt und zum Ende, nachdem alle Rohre montiert waren nochmals einen Ausdruck des Teils drüber geklebt.





    Die Griffstangen an den Führerhaustüren sind übrigens aus 1 mm Kupferdraht (versilbert) gelötet und gebogen. Hier werde ich eine Art Schablone zeichnen.

    In meinem Modell habe ich die Löcher zur Befestigung einfach mit einem Minibohrer eingebracht.

    Hallo Freunde,


    es geht heute auf die Endgerade...

    In den letzten Tagen (besser 3 Wochen) war es etwas turbulent, nach Auszug aus meiner Zweitwohnung und Renovierung im Haus in Bayern habe ich nun einen mehr oder weniger festen Arbeitsplatz zum Basteln hier gefunden. Teils für Kartonbau, teils für meine Elektronik / Computer Projekte. Das wird sicher etliches einfacher machen.



    Aber darum ist es mit der Lok auch langsamer voran gegangen. Nun ist sie aber soweit fertig, was meine Ansprüche angeht zwinker2

    Im Endspurt geht es hauptsächlich um einige Anbauteile die noch an die Lok müssen. Hier der erste Teil: Federpakete hinter den Treibachsen, ein Rohrverhau unter dem Wasserkasten und noch Verbindungsrohre vom hinteren zu den vorderen Wasserkästen. Ach ja, und noch die Beschriftung für die Bremsgewichtsangaben.



    Nun ging es an die Rohre am Kessel. Hier habe ich mich entschieden auf Drahr umzusteigen. Für den finalen Entwurf zeichne ich diese zwar noch im Bogen, aber ich bin der Ansicht, dass es so besser aussieht. Aber dazu noch etwas zum Ende des Baus...

    Hier in lockerer Folge ein paar Ansichten vom Bau der Verrohrung. Ich habe nicht jedes letzte Rohr nachgebildet, da bleibt euch noch Raum für Superungen.




    Gleichzeitig habe ich angefangen die Griffstangen anzubauen:


    Sehr schön! Ein Pirling, da muß ich auch zuschauen.


    Die Räder versprechen schon mal gut zu werden. Bei diesen filigranen Speichen müssen sie einfach durchbrochen gebaut werden, die Wirkung ist jetzt schon super.


    Bin schon gespannt auf das Ergebnis dieses "Single Driver" . Im Mutterland der Eisenbahn hat man ja immer lange versucht, mit wenig Triebachsen auszukommen.