Posts by Gunnar Dannehl

    Hallo Horst,


    das ist alles kein Hexenwerk, ich mache das bisher nur mit normaler DTP Software. Große Teile werden in InDesign zusammengesetzt, Photoshop hilft auch. Und etliche Grundformen stammen sogar aus dem Vektor-Objekt Vorrat von PowerPoint.
    Damit kann man auch interessante Objekte erzeugen.


    3D Programme habe ich nicht im Einsatz, das wäre sicherlich eine Verbesserung, aber für die Einarbeitung fehlt mir leider die Zeit.

    Ein wenig ist es weiter gegangen. Es sind die Teile des Fahrwerks entstanden. Basis war die E63, deren Fahrwerk fast eine halbe E91 ist. Aber alles doppelt, 4 Blindwellen, 12 Räder. Ein paar Anpassungen sind auf jeden Fall nötig.



    Zwischendurch hat die Front noch ein paar "Augen" gekriegt. So sieht es schon etwas mehr nach Lok aus.



    Hier ein weiterer Blick auf den Entwurf der Fahrwerke.



    Und als letztes Bild für heute eine Stellprobe der drei Aufbauten auf den Fahrwerken.



    Ich hoffe, es kann bald mal weiter gehen, ich habe leider momentan wieder wenig Zeit.

    Hallo Horst,


    lange Teile runden ist immer schwierig.


    Ich nehme die Roll-Methode. Dazu habe ich ein großes Mauspad mit weicher, dicker Schaumgummirückseite und ein paar verschiedene Messing-Stangen. Das Bauteil wird mit der dann später aussen runden Seite auf das Pad gelegt, und dann mit der Messingstange erst sanft, dann mit stärkerem Druck gleichmäßig gerollt. An den Seiten des Daches müsste man dann besonders kräftig drücken.
    Ich habe von meinen anderen Basteleien meist noch halbe Meter oder so von Rundmaterial in Messing, Stahl oder Alu in etwa 2 - 10 mm Durchmesser liegen.
    Nimm doch einfach mal ein Stückchen Rohr und probiere es aus. Wo ein Mauspad nicht reicht, kann man es bei großen Teilen auch gut auf einem flach gepolsterten Stuhl probieren. Er darf nur nicht zu weich gepolstert sein.
    Ich habe mit der Methode gute Erfahrungen gemacht.

    Danke Andy,


    hier ist immer etwas möglich, die Feldbahnen lassen da viel Spielraum. Orange gefiel mir eben, da gibt es auch viele Beispiele. Ebenso in grau und verschiedenen Grüntönen, bis zu hellblau etc.
    Ich werde den verbessertewn Bogen dann in den nächsten Tagen zum Download bereitstellen, auch die grüne Version wird überarbeitet.


    Aber jetzt werde ich mich vor allem der E 91 weiter widmen.

    Das Führerhaus wird erstmal aufgesetzt, zur Probe.



    Der Vorbau wird als Nächste Baugruppe vorgebogen, und entsprechend aufgeklebt. Damit der Deckel auf dem Vorbau plasitscher wirk, habe ich eine kleine Zwischenlage aus 160g Karton eingefügt



    Als Letztes kommen Kleinteile wie der Luftfilter (im Bild noch in Einzelteilen) und der Auspuff an die Lok.



    Fertig sieht die Lok dann so aus:



    Ich habe hier einpaar wenige "Verbesserungen" eingebaut, hier und da eine Aufdoppelung um mehr Plastizität zu erzielen.


    Und es wird euch sicher aufgefallen sein, daß ich die Farbe auch geändert habe, ich habe mit die Freiheit genommen, das Lökchen mal in orange zu bauen. Ich finde die Farbe steht ihr auch sehr gut.

    Und es ist inzwischen weiter gegangen mit der Lok. Ich hatte leider bisher nur die Aufnahmen beim Bau gemacht, aber jetzt wird der Bericht vervollständigt...


    Die Ballastgewichte der Lok habe ich mir in der Konstruktion nochmal angeschaut, die Laschen habe ich daraufhin verkleinert, Das ist einfacher zu kleben. Bisher hatte ich dort wohl einfach abgeschnitten. Man nimmt z.B. eine Außenseite des Gewichts und beginnt, den Streifen um das Bauteil zu "wickeln".



    So habe ich alle Gewichte zusammen gebaut, immer zuletzt die Innenseiten (grau) eingeklebt.


    Als Nächstes kommen die Kupplungen ran. Die Ober- und Unterseite ist mit 0,4mm Pappe verstärkt, die Kanten habe ich anschließend mit Farbe aus dem Farbkasten gefärbt.



    Dann kommt das Führerhaus an die Reihe, die Fenster werden ausgeschnitten und mit Folie hinterklebt. Die Innenwände werden eingepasst.



    Dann wird die Getriebebox gebaut, und die Hebel für Bremse und Gangwahl.


    Super,


    vielen Dank Andy!


    Das sieht ja gar nicht so komplex aus. Trotzden dachte ich daran, zwei Versionen zu machen, eine ganz einfache, die aber auch gut aussehen soll und dann den richtigen Faltenbalg. Die richtig geschwungene Ausführung des Originals bekommt man sowieso nur schwer hin.
    So, jetzt muß ich wieder ran, war nur kurz online.

    Hallo Andy,


    super, vielen Dank! Hat auch keine Eile bei mir, bin eigentlich die ganze Woche auf Geschäftsreise in Polen.


    @ Dieter: Ja, auch ein echt cooles Modell, die Vorstellung der beweglichen Räder dabei, mit den Hall'schen Kurbeln und Außenrahmen, das hat schon was!


    Ich mach' erstmal die E91 fertig, das dauert schon noch ne Weile. Parallel gehts auch mit anderen Projekten immer ein Stückchen voran.

    Hallo,


    und vielen Dank für die rege Teilnahme! Danke für euer Feedback!


    Ich denke ich werde die Lok dann erstmal so konstruieren, daß sie Fest ist. Aber wenn es sich machen lässt, werde ich es so vorsehen, daß man es beweglich machen könnte. Muß mal gucken.


    @ Hans Joachim: Ja, ich baue die Modelle nach Albrechts Vorbild, die Art gefällt mir sehr gut. Da sind die Räder eben nicht beweglich, als Standmodell gefällt mir das sehr gut, und man kann auch nach der Goon Academy die Modelle supern wie man mag.
    Aber vielleicht mache ich auch irgendwann mal ein Modell mit beweglichen Rädern.

    Vielen Dank für eure guten Wünsche, und ich bemühe mich, eure Erwartungen nicht zu enttäuschen.


    @ Albrecht: Ja, mich faszinieren diese alten Elloks auch sehr! Da baue ich bestimmt noch das eine oder andere. Neben deinen wunderschönen E 44 und E 94 und natürlich der E 71 die ich schon gebaut hatte, gibt es da noch so viele Typen.


    Momentan frage ich mich, ob ich das Fahrwerk schwenkbar bauen soll. Es erhöht den Konstruktions- und Bauaufwand schon etwas, aber sieht ggf. doch nett aus, wenn man die Lok "im Bogen" aufstellen kann. Ich muß mal schauen, ob es dafür eine einfach nachzubauende Lösung gibt.


    Was meint ihr dazu? Beweglich, oder erstmal nicht?

    Hallo Freunde des gepflegten Klebens,


    heute starte ich einen Bericht zum Entwurf der schweren Güterzug-Ellok E91 im Maßstab 1:38.


    Die Lok hatte mich schon lange fasziniert, im Grunde ein Dinosaurier aus der Anfangszeit der elektrischen Traktion. Die Loks wurden ab 1925 in Dienst gestellt, die Baugrundsätze stammen noch eindeutig aus der Dampflokzeit. Die Lok ist dreigeteilt, auf den beiden C-gekuppelten Fahrwerken ruht der mittlere Aufbau. Durch die Gelenkigkeit erreichte man auch einen guten Bogenlauf. Quasi ein Vorläufer von Drehgestellen.
    In den Fahrwerken waren Doppelmotoren eingebaut, die über Blindwelle und Kuppelstangen die Kraft übertragen.
    Ich hatte von der Lok schon Anfang der 80er Jahre das HO Modell von ROCO, dann hatte ich mir vor einiger Zeit auch noch das N-Modell gekauft. Hier mal als Beispiel:



    Wer mehr zu der Lok lesen möchte, hier gibt es bei Wikipedia einen einfachen Abriss der Technik und Geschichte.


    https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_E_91


    Bei meinen Entwürfen fange ich normalerweise immer an, daß ich mir einen brauchbaren Seiten- und Front-Riss besorge, und dann mit DTP Software darauf die Elemente einfüge. Wo ich Maße abnehmen kann, bin ich dankbar, daß ich das umrechnen und benutzen kann. Daraus mache ich mir immer erst ein paar Groß-Teile um das Gefühl für die Dimensionen zu bekommen. Hier hatte ich schon einiges gemacht, ich wollte heute die ersten Teile und die Gesamtwirkung des Aufbaus, besser der drei Aufbauten, zeigen:






    Sorry für die mäßige Qualität der Bilder, habe diese erstmal nur mit dem Handy gemacht. Aber ich denke man sieht schon, daß es ein ganz schönes Trumm wird.




    In lockerer Folge geht es dann weiter. Als nächstes kommen die Großteile der Fahrwerke ran.

    Hallo Zusammen!


    Auch ich baue jetzt (nochmal) die kleine Feldbahnlok OMZ 117. Dabei baue ich fast vom Bogen.
    Ausgedruckt ist er z.T. mit einem sehr guten Tintenstrahler, 1 Seite und zur Probe auf einem großen Laserdrucker mit Rip und allem was dazu gehört (tolles Druckbild) auf 160g Papier.


    Den Bau mache ich auch noch einmal, um die letzten Ungereimtheiten auszumerzen und den Bogen noch leicht zu überarbeiten. Ein paar kleine Änderungen kommen noch, aber dazu später...


    Jetzt geht's erstmal mit dem Fahrwerk los. Der Kasten-Rahmen wurde ohne Verstärkungen gebaut, der ist in der Größe aus 160g Papier ausreichend stabil. Den Flachrahmen habe ich mit 0,5mm Karon (Cornflakes Verpackung) verstärkt.
    Die Räder sind auch verstärkt, die Spurkränze mit 0,5mm Pappe, die Radkörper mit 1mm Pappe (Bierdeckel).
    Damit es etwas plastischer aussieht, habe ich auch die Naben und die Gegengewichte verstärkt.



    Dei Positionierung der Bremse ist nun überarbeitet, so muß es dann aussehen.



    Noch die Bremsbacken montiert, und die Kuppelstangen. Auch aufgedoppelt mit 0,5mm Pappe.



    Das war es erstmal für heute, bald geht es weiter. Dann kommen auch ein paar kleine Änderungen.

    Hallo Thomas,


    ja, schön geworden! Freut mich daß Du die Lok gebaut hast. Und Danke für die Anregungen während des Baus.


    Da muß ich doch noch meine Dateien durchforsten, ob ich noch was vom Loren-Fahrgestell finde, dann kann man dort weiter machen. Aufbauten gibt es auf den Loren dann so viele, der Phantasie sind dort keine Grenzen gesetzt.


    Das alles hat mich wieder so neugierig gemacht, ich bin auch wieder mit der Lok angefangen, denke heute Abend stelle ich mal einen weiteren Baubericht ein, erste Bilder habe ich schon.

    Hallo Thomas,


    schön zu sehen, wie das Lökchen wächst.
    Spartanisch ist eine gute Bezeichnung für die Innenausstattung. Es wurde nur an das zweckmäßige gedacht. Luxus: Fehlanzeige! Ein Hebel für die Bremse, einer für die Schaltung, das war es eigentlich auch schon. Ich habe noch die einfachen Armaturen imitiert, da gab es auch Loks, die außer einem "Zündschlüssel" oder -knopf nichts weiter hatten. Anzeigeinstrumente? Wofür? happy1
    Geschwindigkeiten brauchte man nicht zu messen, im ersten Gang ging es eben 3 km/h, im zweiten dann 5 und wenn man mutig war, kamen sogar bis zu 12 km/h raus.


    Für den Traktorsitz hatte ich bisher keine Markierung angebracht, dann sogar der war nicht in jeder Lok eingebaut oder wurde auch ausgebaut, wenn z.B. mit der Maschine nur rangiert wurde. Das ist eben das schöne an Feldbahnen, alles ist einfacher und nur zweckgebunden.

    Ich habe mal eben schnell etwas aus einem Fehldruck gebastelt, so daß Du siehst, wie ich das mit dem Dach gemacht hatte.


    Du formst das Teil in die ungefähre Form bereits vor (über einen Stift oder Schraubenzieher rollen) und klebst das Dach dann erst an einer Lasche fest. Etwas aushärten lassen, und dann fein anpassen. Dann etwas Kleber auf die Dachkante der anderen Seite und unter die zweite Lasche schieben. Das formt sich fast automatisch richtig.
    Zuletzt das äußere Dach aufkleben, dabei die stumpfen Kanten der Führerhausstirnseiten mit verkleben. dann sollte es wie aus einem Guß aussehen.
    Hier ein paar Bilder. Aber bitte nicht über die schlechte Qualität schimpfen, ist aus einem Fehldruck am Frühstückstisch entstanden. verlegen1




    Hallo Thomas,


    endlich komme ich auch wieder zum Schreiben.


    Ich habe hier noch ein paar kleine Ansichten, wie es im Führerstand aussehen soll. Das was ich an Bildern gerettet habe.




    Vielleicht hilft Dir das schon weiter.


    Ich glaube ich sollte mir das Maschinchen auch mal wieder selber bauen. Meine war leider einem Haushaltsunfall zum Opfer gefallen.


    Aber bisher gefällt mir sehr gut, was Du daraus machst!

    Gar nicht schwer....


    Du brauchst die Hebel, (die "Stangen") jeweils ein roter und dunkelgrauer gegengleich (gern auch mit etwas Pappe verstärkt) verklebt. Diesen fast senkrecht vor die Räder geklebt, und daraus die verstärkte Bremsbacke.
    Vorn ist übrigens beim Rahmen, wo Du die 2 Löcher reingepiekst hast, hinten mit drei Löchern.


    Ich nehme das als Anregungen auf jeden Fall mit, und mache im Bogen noch ein paar Kennzeichnungen.



    Hallo Thomas,


    die roten Teile gehören auf die hellgrauen Scheiben. Diese sollen die Spurkränze imitieren. Die Rückseite habe ich dunkler gemacht damit der höhere Verschmutzungsgrad angedeutet ist.


    Sonst bisher schon sehr schön geworden. So viel Mühe hatte ich mir beim Probebau nicht gemacht...


    Du kannst den Rahmen sowohl mit als auch ohne die Ballastgewichte vorn und hinten bauen. Diese wurden entsprechend der möglichen Achslast und nötigen Zugkraft angebracht. Meist aber dann für das gesamte Lok-Leben.

    Hallo Thomas,


    schön, daß Du dich des Lökchen annimmst!


    Dann gleich ein paar Tipps, wie ich meine Beispiellok gebaut hatte.


    Die Räder und Kuppelstangen hatte ich mit Pappe verstärkt, und dann die Räder plastisch aus den Teilen aufgebaut.
    D.H. zuerst die hellgrauen Radscheiben mit Pappe verstärkt, dann von hinten die dunkelgrauen Scheiben drauf.
    Dann unter die roten Scheiben (die etwas kleiner sind) auch etwas dickere Pappe(kann ruhig ein Bierdeckeldicke sein) auch eine Verstärlung und diese Scheiben zentrisch auf die graue.
    Dann kannst Du noch die Gegengewichte (die kleinen roten "Monde") verstärken und aufkleben. Sieht dann sehr schön plasisch aus. Die schwarz angedeuteten Löcher kannst Du auch noch durchstechen / Ausstanzen.


    Ansonsten würde ich nur noch den Rahmen und die Pufferbohlen mit Pappe verstärken, der Rest geht auch so super aus dem 160 g Karton.

    Hallo in die Runde,


    nachdem die grüne E63 auch im Entstehen ist, sind mir auch noch ein paar Ungereimtheiten im Bogen der Roten aufgefallen. Der wird dann im Download nochmal ausgetauscht. Es sind nur ein paar Details, die das gesamte Modell nicht verändern (z.B. die Versteifungen im Rahmen). Das sind eben die Dinge die einem erst wieder im Probebau auffallen.
    Das seht ihr dann im Baubericht der grünen Version.


    @ Thomas: Schienen habe ich erstmal nicht vor zu erstellen, da hat Albrecht im Downloadbereich ein paar schöne Stücke für die Präsentation der Modelle hochgeladen. Da bediene ich mich momentan auch lala1


    @ Fritz: Schau mal bei der Grünen dann immer wieder vorbei, das Modell ist ganz einfach zu bauen. Und sonst lege ich jedem hier die Goon-Academy wärmstens ans Herz, auch gerade für diese Lok ein lohnenswertes Vorhaben!

    Hallo Albrecht,


    ja, diese Altbauelloks haben ihren eigenen Charme. Und dazu dann noch mit Stangenantrieb, Eisenbahnfreund, was willst Du mehr?
    Auch ein paar weitere Loks dieser Bauart spuken mir noch im Kopf herum, da gint es sehr interessante Vorbilder.


    Deine Modelle sind mir immer eine willkommene Inspiration, und ich denke ich werde in naher Zukunft auch die E44 beginnen. Ein sehr schönes Modell! Und dazu dann einen Zug aus Umbauwagen... einfach schön!

    Hallo Andy,


    leider sind mir vom schon fast fertigen Entwurf der grünen Version einige Seiten abhanden gekommen, oder ich finde sie einfach nicht mehr. Aber ich weiß ja was ich gemacht hatte, zumindest das Meiste. Diese Lok werde ich dann sicher in einem neuen Baubericht nochmal vorstellen, quasi im Wachsen.


    Aber ich habe noch weitere Flausen im Kopf, bin schon bei etwas Weiterem dran. Lasst euch überraschen.

    Dankeschön!


    Es geht aber auf jeden Fall weiter. Die Lok zeigt den letzten Betriebszustand, es wurden Rangiererbühnen angebracht und die DB-Einheitsscheinwerfer montiert. Zudem bekamen die Loks die Standard-Rangierlokfarbe rot.


    Ich habe einige Teile bereits umgefärbt und etwas abgewandelt. Hier das Führerhaus in der ursprünglichen Farbe, noch mit der alten Fensterteilung.



    Das Modell kommt dann als nächstes ran.

    So, nun kommt der letzte Teil. Aber das keiner auf den Gedanken kommt, ich baue so schnell happy1


    Es sind noch weitere teile, wie die Griffstangen (ich habe hier welche aus Pappe vorgesehen, man kann da natürlich nach der Vorlage entsprechend dicken Draht verwenden, sieht sicher noch besser aus!
    Hier ein paar Ansichten:




    Und weil's so schön war, habe ich das Führerhaus noch mit Einrichtung entworfen, aber dann nicht mehr in den Probebau eingefügt.



    Das war's auch bisher. Der Bogen ist bereits komplett erstellt, etwas optimiert und ich habe ihn als PDF verfügbar (in 1:38)


    Und weiter geht's!


    Wie ihr seht, sind immer auch ein paar Kleinteile dazu gekommen. Hier z.B. Pufferbohlen und Lampen:



    Ein eigenes Kapitel ist immer der Stromabnehmer, hier habe ich nicht den ursprünglichen Sondertyp mit 2 Schleifstücken nachgebildet, sondern den Standard SBS 39.





    Die Drähte sind Silberdraht, also versilberter Kupferdraht. Lässt sich super löten, daher habe ich das auch hier gemacht, das ist nicht schwer, und hält 1000 mal besser als jede Klebung.


    Im nächsten Kapitel kommt die Fertigstellung...

    So, wie angekündigt, geht es jetzt los mit den Bildern und etwas Baubericht. Ich habe dazu zusammengetragen, was ich noch auf meinen Platten und auf dem Server gefunden habe.


    Angefangen hatte ich mit dem Fahrwerk, um eine Basis und das Gefühl für die Größe des Modells zu bekommen. Wie bei mir üblich ist das Modell mit DTP Software aus Polygonen (und vordefinierten Formen) entstanden.


    Zuerst entstand der Rahmenkasten und die Räder.



    Dann kamen weitere Teile dazu, hier auch ein Bild von der Entstehung der Teile, ich lege einen Riss der Lok in den Hintergrund (Maßstabsgerecht) und baue darauf die Teile nach Zeichnungen und Fotos vom Original auf.



    Und die ersten Aufbauten entstehen:



    Hallo,


    heute fange ich an, wieder einen Bericht über die E63 hier im Forum zu schreiben. Ich trage zusammen, was ich noch vom Beitrag im alten Forum habe. Angefangen wird dann natürlich zuerst mit ein paar Informationen zum Vorbild.


    Ungewöhnlich für eine Rangierlok beschaffte die Deutsche Reichsbahn 1935 / 40 eine Ellok, vor allem für die großen Rangierbahnhöfe München und Stuttgart. Durch die weitgehende Elektrifizierung dort machte es Sinn, vor allem zur Bereitstellung von Personenzügen auch eine Ellok zu verwenden.
    Die kurzen, dreiachsigen Maschinchen mit Stangenantrieb bewährten sich sehr gut, hatten eine sehr gute Zugkraft und hatten durch die robuste Bauweise eine lange Lebenszeit. Schließlich wurden sie doch in den 70er Jahren ausgemustert, die Aufgaben übernahmen die allgegenwärtigen V60.


    Von der E63 gibt es zwei Bauformen, eine mit niedrigen Vorbauten von AEG (4 + 1 Maschinen) und die Andere von der BBC/KM mit einem höheren Aufbau (3 Maschinen). Auch technisch unterschieden sich die Loks, hatten aber immer den gleichen Einsatzbereich.


    Hier kann man einen einfachen Abriss zur E63 nachlesen: Wikipedia: E63


    Ich habe mich entschieden, das Modell der AEG Maschine nachzuempfinden, und dabei die Bautechnik nach Albrechts Vorbild zu benutzen.


    Heute Abend geht es los mit den ersten Bildern...

    Vielen Dank für die netten Kommentare, da komme ich ja nicht um das Weitermachen herum. happy1
    Scherz beiseite, na klar mach ich mal wieder weiter, mit der Feldbahn, habe aber noch einige weitere Ideen. Bzw. es ist da schon was im Entstehen. Kann etwas dauern, aber lasst euch überraschen.
    @ Bernd: Die E63 kommt bald, Einen Bericht zur roten Version mache ich ganz bald fertig, und sie wird in Bälde auch "ergrünen" .


    Dann würde ich die Modelle auch zum Download bereitstellen. Wie macht ihr das denn hier im neuen Forum?

    Ich wollte daran ja auch noch weiter machen, aber leider sind mir einige Dateien verloren gegangen.
    Es sollten noch Loren etc. kommen, einen Anfang hatte ich mit einem Lorenrahmen gemacht, von dem ich zumindes noch Bilder besitze.
    Denke das muß ich nochmal machen.



    Hallo Freunde,


    nachdem leider einige Beiträge mit dem alten Forum untergegangen waren, fange ich hier einfach nochmal an, meine kleinen Basteleien vorzustellen.


    Nach einigen gebauten "Pirlings" wollte ich auch mal etwas eigenes machen. Dazu habe ich mir eine Feldbahn-Lok ausgesucht. Nach einem ersten Versuch mit einem ganz einfachen Modell habe ich mir eine Deutz-Lok ausgesucht. Eine kleine 600mm Diesellok, Baujahr ab ca. 1939.


    Dazu hier noch ein bischen Information zum Vorbild:
    Die OMZ 117 wurde Ende der 30er Jahre von Deutz für einige Spurweiten gebaut, meist aber für 600mm (klassische Feldbahnspurweite). Mit ca. 4,6 Tonnen Gewicht (6 to. mit den eingehängten Ballastgewichten) und einem robusten 22 PS (später 24 PS) Dieselmotor konnte sie erstaunliche Gewichte bewegen, in der Ebene fast 100 Tonnen Anhängelast. Auf einigen Museums-Feldbahnen kann man heute noch solche unverwüstlichen Maschinchen, oder die größere Schwester OMZ 122 bewundern. (wobei die Bezeichnungen sich eher auf den Motor als auf den genauen Typ der Lok beziehen)
    Ich habe mir die kleine Lok zum konstruieren ausgesucht, weil sie im Gegensatz zu den meisten Diema Loks den Kuppelstangen-Antrieb hat, den ich interessant finde und nachbilden wollte.
    Material zu den Loks ist vergleichsweise spärlich, aber ich habe einige halbwegs brauchbare Seitenansichten gefunden, und angefangen das Modell
    zu konstruieren. Dabei habe ich keine 3D Software benutzt, da ich eher aus der Photoshop / InDesign Ecke komme und die Bildbearbeitung eines
    meiner weiteren Hobbies ist, habe ich die Lok mit DTP Programmen erstellt.
    Vielleicht würde ich heute einiges anders machen, aber das Modell soll ja auch nur eine kleine Nebenbei-Bastelei oder Basis zum Supern sein.
    Mit der Konstruktionsweise möchte ich auch noch meinen Tribut an Albrechts tolle Modelle zollen.


    Hier noch ein paar Bilder vom Probebau des kleinen Modells, ich habe hier im Forum ja auch schon einen Baubericht in 1:50 von Dieter gesehen, es freut mich, wenn jemand Gefallen an dem Modellchen findet.