Posts by Claudia

    Ahoi Bonden,
    das ist ein wahrhaft historischer Moment! Ich gratuliere Dir zu diesem phantastischen, Maßstäbe setzenden Segelschiffsmodell! Ob sich an so eine Fregatte hier je noch einer rantraut, nach dieser Vorgabe? Dein Durchhaltevermögen ist beeindruckend; manch einer hätte irgendwann bei der Akribie des Recherche nachgelassen und Kompromisse gemacht, einfach weil das wahnsinnig anstrengend zu halten ist. Oder hätte lange Pausen eingelegt, um wieder Kraft zu sammeln. Es war auch schön, Deine Entwicklung mitzuverfolgen, obschon Du bereits beim Start dieses Bauberichts auf sehr hohem Niveau geforscht und gearbeitet hast. Du gehörst halt zu denen, für welche die Recherche nicht ein Gebremstwerden ist und ein Abtörnen auslöst, sondern eher noch motiviert. Weil, nun ja, es kann beflügeln, wenn man nicht einfach nur baut, sondern sich mit der Sache erst intensiv befasst. Das empfinden nicht alle so, und das ist auch in Ordnung: es gibt viele Wege nach Rom und zu einem schönen Modell. Die Sponsoren des Baukastens werden sich auch riesig über das Resultat freuen. Hoffentlich kommt es rasch in eine Vitrine, das kostbare Objekt, damit kein Staub es berührt.


    Tja, und jetzt? Irgendwie kommt es einem vor, als würde gerade eine langjährige Lieblingsband ihren Abschied geben. Kein Mercury-Baubericht mehr; irgendwie gar nicht recht vorstellbar. Ich (und sicher viele andere genauso) hoffe, daß Du es nicht machst wie manche Olympiasieger, die sagen: ich habe (alles) erreicht, was ich wollte; jetzt mache ich was total Anderes. Tu uns das nicht an, ja? Man fragt sich natürlich, was nach der Mercury noch kommen könnte. Scratch? Surprise? Oder wäre die Dir zu ähnlich?


    Nochmals herzliche Gratulation! Fallreepsgäste angetreten! Seite pfeifen! Salut schießen! Hip hip hurra für die Mercury!
    Claudia

    Michi, das waren bestimmt nur die Restbestände von VOR dem Lockdown lach 1 zunge 3 Nächstes Mal gibt es wieder frisches! Und: wir haben dafür "Superbock" kennengelernt, und für die üblichen Verdächtigen gab es am Schluß noch einen Likör/Schnaps, das ist doch auch was. Mei, war das schee! Endlich wieder unter diesen ganzen Verrückten! knuddel1 Und, wetten, das war der erste (und einzige?) Stammtisch, wo neben Kartonmodellen auch .... Impfpässe herumgezeigt wurden. lach 2 lach 2 Und wo die Hälfte der Teilnehmer "Michael" hießen und alle auf derselben Seite des Tisches saßen. Bis zum nächsten Mal! prost1 high five1 Claudia

    Hi Harald,


    Das sieht fast aus wie die Halle "Flugverkehr" im Verkehrshaus der Schweiz! Sehr schön!! Eine Vampire fehlt noch (wenn der Name stimmt). An die kann ich mich erinnern, weil sie in meiner Kindheit oft über das Freibad donnerten um auf dem nahen Flugplatz (Emmen) zu landen. Die hatten so "Tigermuster" in schwarz-orange, schwarz-grün etc. und sahen mit ihren "doppelten Hinterteilen" cool aus - sonst wären sie mir nicht in so lebhafter Erinnerung geblieben.


    Wo hast Du den schönen "Tiger" rechts unten (Patrouille Suisse) her? Der sieht extrem gut aus! Die "Patrouille" übt zuweilen in unserer Gegend, auch mit den Pilatus-Maschinen: sieht schon schön aus, wenn die Formation fliegen!


    Beste Grüße
    Claudia

    Lieber Alfred,


    Die Flugzeugfraktion steht den "Schiffchenbauern" nicht nach und präsentiert tolle Modelle (hoffentlich werden auch hier alle rechtzeitig fertig). Du hast wieder einmal ein beeindruckendes Flugzeug mit richtig fies fizzeligen Details gebaut, Respekt für diese Leistung! Und natürlich wünsche ich Dir viel Erfolg bei der Abstimmung im Frühherbst.


    Beset Grüße
    Claudia

    Tja, was sagt man, wenn alles schon gesagt wurde, und das sogar mehrfach? Ein Segelschiff-Erstling in dieser Qualität, und ein ebenso liebevoll gestalteter Baubericht, das ist wirklich außergewöhnlich. Was mir auch ganz besonders gefällt, ist, wie Du so manche Tücke der Takelagengestaltung umschifft hast (z.B. zu dicke und zu dunkle "Stricke"), was überhaupt nicht selbstverständlich ist. Man merkt einfach, daß Du einen guten Blick für die Dinge hast, und viele gute Einfälle! Ich gratuliere zur Fertigstellung dieses schönen Segelschiffs, das sich ganz bestimmt auch in der Abstimmung gut halten wird. Doch ich denke, daß Du Dich auch unabhängig von den Verläufen einer Abstimmung als Sieger fühlen darfst, da Dir so ein schönes Modell gelungen ist. Bravo!


    Beste Grüße
    Claudia

    Auch ich möchte zur Vollendung dieses exotischen Eisenkastens gratulieren: wenn wir eine Wertung für "verrücktes Design" hätten, wäre an dieser "Italia" wohl kaum ein Vorbeikommen möglich. Aber auch ohne solche Sonderkategorien wird das Modell für Aufsehen sorgen und Stimmen einsammeln. Es wird ein ganz spannender Jahrgang! Ich drücke Dir die Daumen, lieber Kurt!


    Beste Grüße
    Claudia

    Servus Klaus,


    die Stecknadel zeigt eindrücklich, von welchen Größenverhältnissen wir hier sprechen ("Größe"? hmm, irgendwie das total falsche Wort für diese Kleinteile; groß ist aber sicher das Können!). Dein grüner Kakanier wird wieder ein typischer "Klaus". Mir gefallen auch die filigranen Teile wie etwa der Gittermast. Nimmst Du dafür ganz dünnen Kupferdraht, wie man ihm in bei Conrad auf Spuhlen bekommt?


    Beste Grüße
    Claudia

    Das Problem wird eher sein, daß im Gasthaus zu wenig Platz ist. Irgendwo müssen wir ja auch noch unsere Räuberchen, Schnitzelteller etc. hinstellen können. Oder: wir lassen die Modelle, für die es im Haus keinen Platz mehr hat, in den Kofferräumen, öffnen diese während unserer "Besuchszeit" und klappern sie der Reihe nach ab.


    Beste Grüße euch allen!
    Claudia

    Servus Kurt,


    mit Erstaunen verfolge ich Deinen Bau dieses, nun ja, verrückten Schiffes, das Roland weiter oben so witzig-frech kommentiert hat: "Destillerie" ist wirklich köstlich. Überhaupt ist das ganze Schiff ein würdiger Genosse für andere russischen Spezialitäten, etwa Popovkas. Aber trotzdem, es sieht irgendwie trotzdem irre gut aus, auch farblich, und ich hoffe sehr, daß ich das Modell dereinst mal live bewundern darf. Für die heikle Schlußphase drücke ich Dir die Daumen!


    Beste Grüße
    Claudia

    Lieber Dieter,


    wer diese Dioramen in seinem Besitz hat, der kann sich wirklich an etwas sehr Schönem erfreuen! Mir gefällt besonders das Diorama mit dem orangen Bagger: die Wassergestaltung ist genial: die Wassersträhnen, das Geschäum, und dann die so passende Schlammfarbe: einfach genial. Ich gratuliere zu beiden Werken!


    Liebe Grüße
    Claudia

    Liebe Freunde des historischen Segelschiffbaus,


    ich muß jetzt doch mal einen Zwischenruf machen, damit das absurde Unwort "Stückgutpforten" sich nicht weiter ausbreitet. Stückgut sind Kisten, Ladungen, Fracht usw. (s. Stückgutfrachter), das hat mit Geschützen überhaupt nichts zu tun! Stückgutpforten gibt es nicht, die Dinger heißen Stückpforten.


    Beste Grüße
    Claudia

    Da haut es mich doch glatt vom Hocker: Das Flaggschiff des Léman – aus Norddeutschland! Das muß ich ja glatt meinen Schweizer Dampferkollegen mitteilen (die seit April schon wieder mit ihr fahren dürfen). Und mutmaßlich dürfte es das erste Kartonmodell zu dieser Flotte sein (von Kinder-Schuhkarton-Raddampfermodellen mal abgesehen). Ja, sie ist ein wunderschönes Schiff, ich war das letzte Mal vor 1,5 Jahren mit ihr unterwegs, und der Klipperbug der Genfersee-Dampfer ist in der Tat ein Highlight. Wenn die Schönheiten im Trockendock stehen, wird stets ein Photo von unten auf diesen Bug hinauf gemacht - wahnsinnig schön, darf in keiner Publikation über diese Schiffe fehlen. Ob sie ingesamt die Schönsten sind, hmm, da kann man natürlich streiten (bei der Rumpfform aber bin ich bei Dir). Die Blechdächer und andere Verhunzungen aus den 60ern, z.T. auch noch Steuerhäuser aus dieser Zeit kosten Punkte. Aber man bemüht sich auch am Léman, solche Verirrungen zu korrigieren. Prächtig ist Dir, lieber Mathias, auch das Wasser gelungen, und das ist bei einem Raddampfer gar nicht einfach! Herzliche Gratulation zur LA SUISSE! Toll!!!


    Claudia

    Servus Ralf,


    ich gehörte auch eher zu den stillen Betrachtern und Bewunderern Deiner geduldigen Arbeit, aber Deine saubere Bauweise hat mir jedesmal Freude gemacht! Das Modell sieht großartig aus, da kannst Du wirklich stolz auf Dich sein; und ich bin davon überzeugt, daß Du Dich nach so einem Resultat ohne Weiteres auch an kleinteiligen Kram heranmachen kannst. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Blickfang, der Dir garantiert viele anerkennende Worte von Betrachtern bringen wird!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Johannes,


    Deine Astarte ist sehr, sehr schön geworden. Takeln in 1:250 ist so eine Sache. Ich war da sehr lange skeptisch, ob sich überhaupt etwas Zufriedenstellendes machen läßt, aber wenn man Axels "Passat" und "Preussen" oder Michael Bauers "Elbe" so ansieht, dann ist klar: möglich ist es. Aber schwierig, keine Frage. Ich finde, Du hast beste Werbung für das Mini-Modell gemacht und durchaus einen "Appetithappen" vorgelegt. Wie schon früher gesagt: die Farbgebung und die Linien sind sehr schön!


    Herzliche Gratulation zur Fertigstellung!
    Claudia

    Tippfehler, ich hatte extra das Jahr auf dem Bogen noch nachgeschaut um zu klären, ob das Schiff ev. schon Kompositbauweise war. Fazit: eher nicht. Ähm, ich meinte just nicht das ewige Recherchieren, sondern das kritische Hinsehen (der zitierte Tipp bezog sich auch nicht auf Fachwissen, das ist ja gerade der Witz).


    Aber wie Du sagst: jeder soll bauen, wie er will. Anlass meiner Bemerkung war die Ansicht von Fritz, die Betrachter würden nichts merken. Nach meiner Erfahrung gibt es genug Leute, die z.B. von Berufs wegen ein "praktisches Auge" haben und falsche Proportionen und funktionale Unmöglichkeiten sehen (auch wenn sie von dem Seilkram am Schiff null Ahnung haben). Die Sache mit der Tür, vor der ein Mast stand, ist einem Bekannten von mir tatsächlich passiert - und ein Kind(!) hat ihn darauf angesprochen.


    Aber ok., lassen wir das Thema, ich will nicht "missionieren".


    Beste Grüße
    Claudia

    Lieber Peter,


    der/die/das Bratspill sieht sehr schön aus: eine sehr interessante, überzeugende Abwicklung (da hat der Konstrukteur seinen Pumpenfehler kompensiert [denn die Stellung bei denen IST falsch, Fritz, da ist nix mit "sieht so aus wie wenn"]).


    Anfänger bist Du längst keiner mehr. Mir ging es auch nicht um die Details des Fachwissens, sondern um jenen alten Modellbauertipp: sieh dir die Sache an, überlege, ob sie so funktionieren kann / die richtige Größe, Höhe etc. hat, ob sich die Tür öffen läßt (geht schlecht, wenn der Mast direkt davor steht) oder ob die Spillspaken auf Kniehöhe sind. Daher auch die Sache mit dem Maßstabsmännchen. Es gibt kaum einen Holzmodellbausatz oder Kartonmodellbogen eines Segelschiffs, wo sich nicht mehrere solche Fehler erkennen lassen. Und weil Segelschiffbauer das wissen, Fritz, sehen sie das auch. Es geht nicht um "Anfänger" vs. "geübt", sondern darum, welche Ansprüche man an seine eigene Bauweise stellt: interessiert mich die Stimmigkeit der Proportionen oder baue ich einfach den Bogen? Beides ist ok., aber auf die möglichst große Unwissenheit des Betrachters zu hoffen, nun ja .... (aber das soll jeder selber entscheiden).


    Wir sehen das ja öfter in Bauberichten von "Grauen", wo zu kurze oder zu dicke/dünne Geschützrohre oder andere Fehler sofort beanstandet werden. Also nicht die Betrachter unterschätzen. Blume 2


    Ich finde es interessant, daß wir mal einen Segler aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. zu sehen bekommen. Das letzte Bild zeigt schön die typischen hohen Schanzkleider (die leider viele Schiffe aus dieser Zeit etwas plump wirken lassen). Auch die weiße Farbe ist "modern" und die schon gesehenen Winden und das schwarz-weiße Erscheinungsbild. Also ein weiteres außergewöhnliches Modell in Deiner wachsenden Sammlung, Peter!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Johannes,


    das schöne Segelschiff fiel mir auf der virtuellen Ausstellung "Mannheim 2021" schon auf: ein sehr attraktives Modell, gerade auch von der Farbgebung her. Bei Deiner Gaffel kannst Du beruhigt sein: da bei Dir wenig Wind herrscht (sagst Du jedenfalls), zieht der Baum und überhaupt das ganze Segel in die Vertikale; da dürfte die besagte Gaffel kaum eine Chance haben, sich wirklich wegzudrehen. Das bisschen, wie sie es bei Dir tut, ist genau richtig.


    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung des Berichts!


    Beste Grüße
    Claudia

    Lieber Jürgen,


    ich freue mich wirklich sehr, daß Dir meine Einlassungen geholfen bzw. Dich bestätigt haben: so soll es sein! (ich hätte noch sagen sollen, was "fliegend" bedeutet....). Und bei den Topnanten gebe ich Dir auch recht. Wenn, dann müssten die wie auf der einen Planskizze ja auch über einen Block geführt und auf Deck geleitet werden. Es gab sicher beides. Wenn das Rahsegel groß und die Rah schwer war, dann ergeben Topnanten einen Sinn. Ansonsten sind sie nur Beigemüse. Die Segelstellung, ach, mach Dir darüber keine Gedanken. Es gibt kein ein Modell, wo die stimmt, und bei einem Modell auf Ständer ist das doch auch legal: man will das Schiff als Ganzes dokumentieren. In einem Diorama wäre das anders. Also zerbrich Dir darüber nicht den Kopf, Du bist in allerbester Modellbautradition. Und das feine, dünne Takelgarn sieht perfekt aus. Ich hoffe, daß ich das Modell auch irgendwann einmal in natura bewundern darf.


    Beste Grüße
    Claudia

    Liebe Segelschiff-Liebhaber,


    Peters Pumpe ist unzweifelhaft sehr schön gebaut. Aber ich frage mich, ob der Konstrukteur sich mal gefragt hat, wie seine Pumpe funktionieren soll. Wer den "Mondfeld" hat, möge bitte auf S. 206 f. nachschauen. Der Pumpenhebel scheint am Modell in der tiefsten Stellung zu stehen. Dann müsste die Stange vom Pumpenkolben aber in der Hochstellung stehen, also weitmöglichst vom Oberrand des Pumpenkörpers entfernt sein. Ist der Pumpenhebel hingegen in der Hochstellung, dann müsste von der Stange fast nichts sichtbar sein. Hier aber ist beides in Tiefstellung. Peter sagte schon, daß an der Konstruktion grundlegend was nicht stimmte, und das glaube ich unbesehen. Aber diese Pumpe wird auch nicht funktionieren, der Kolben wird sich ein paar cm nach unten bewegen, der Schwengel wohl nicht einmal in die Horizontale kommen. Und aller Wahrscheinlichkeit müsste die Halterung für den Schwengel viel höher sein, damit überhaupt genug Weg für den Kolben entstehen kann. Der dürfte zwar keine 50 cm betragen haben, aber bei dieser Konstruktion ist es nicht einmal die Hälfte.


    Gebaut sind die Pumpen wunderschön, auch die Holzfarbe ist täuschend echt. Umso schader, daß sie eindeutig funktionsunfähig sind. Würde man die Stütze für den Schwengel samt diesem entsprechend nach oben verschieben, ergäbe sich für die Mannschaft auch eine bequemere Betriebsposition. Ich komme wieder einmal auf das Thema "Maßstabmännchen" zurück. Ein Fetzen Karton mit einem Strichmännchen würde genügen, vorausgesetzt, das Dingens repräsentiert einen Mann von ca. 1,7m Größe und zeigt auch etwa die Hüfthöhe. Man staunt erschreckend oft, wieviele Fehler in Plänen, bei Teilen und Proportionen ein solch simples Mittel entlarvt. Und beim offenen Lukendeckel kommt sicher noch eine Stütze darunter, nicht? Ihn offen zu zeigen ist gut, irgendwie muß man die Räume da unten auch belüften.


    Das Modell ist so schön und auch sauber gebaut, daß ein Patzer einfach schade wäre. Und jemand wie Du, Peter, kann so etwas mit zweimal links perfekt verbessern. Für den Pumpenkolben (die Stange) würde ich dann aber Draht nehmen, nicht den Klotz. Bei einem Anfänger hätte ich geschwiegen, aber bei Dir in diesem Fall wegzuschauen wäre mir auch nicht recht gewesen.


    NIchts für ungut!
    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Jürgen,
    Punktabzug beim Plan (aber das war zu erwarten), Extrapunkte bei DIR! Das letzte, von Dir mit rot bemalte Bild, ist das Beste; das zweite zeigt ein Rack an der Rah oben; aber die käme dann ja höchstens einen Meter weiter runter, also kann man das vergesen. Ich habe schon vermutet, daß die (obere) Rah fliegend gesetzt war, also halt etwas vom Mast weg war, wenn sich das Segel blähte. Die untere Rah hält das Segel in Position, das ist, gerade bei dieser Größe, auch völlig normal. Dein Takelplan ist völlig logisch, man kann sich vorstellen, wie die Dinge liefen und von welchem Zeitpunkt an die Mannschaft dann halt doch nach oben musste.
    Manche Belegnägel wurden doppelt verwendet; natürlich nur bei Tauen, die entweder miteinander was zu tun hatten (z.B. wenn man das eine fieren muß, während man das andere zieht), oder wenn das eine Tau sowieso nicht gebraucht wurde, wenn man das andere verwenden wollte. Das herauszufinden ist aber recht schwierig, denn man muß an alle Kurse und Situationen denken. Auf heutigen Segelyachten ist es oft auch so, daß manche Klemmen o.ä. für verschiedene Sachen verwendet werden, wenn sich das ausgeht. Es gibt sogar Fälle, wo man einfach hinter der Umlenkrolle / dem Fußblock das Tau mit einem Slipsteck (eine Art halber Schubändlknoten, der sich mit einem einzigen Ruck aufreißen läßt), gegen das Durchrauschen sichern. Die Schlaufe ist eine Art gewollter Knoten, der das Seil blockiert. Das ist manchmal auch die ultima ratio, wenn eine Klemme nicht mehr recht hält und das Tau sachte, aber stetig durchrutscht. In der Klemme belegen und dann den Slipsteck, dann hält das Zeug. Haben wir letztes Jahr sogar mit einem Spinacker-Fall so machen müssen, während einer Regatta! Hat das ganze Wochenende über gehalten. Es ist erstaunlich, wie nützlich dieser alte Trick ist, und so ist anzunehmen, daß ihn die früheren Seeleute erst recht kannten: die hatten noch keine Klemmen und dergleichen. Nur: wenn wirklich Zug auf dem Tau ist, etwas Schweres runterfahren könnte oder sich ein geborgenes Segel wieder ausrollt, dann ist das nicht der beste Trick. Aber wenn man z.B. in Kuttern (ich meine die Beiboote, die Segel setzen können) nicht immer vorschriftsmäßig die Schot aus der Hand fahren wollte (kostet viel Kraft!), dann hat man die so belegt. Für Deine Geitaue könnte ich mir so etwas vorstellen, für die Topnanten auch keinen Fall.


    So, fertig mit dem Segler-Latein. Ich wollte einfach darauf hinweisen, daß es in der Praxis auch Lösungen gab, die man in keinem Belegplan findet, auch nicht im besten. Heute, ja, da will der Sportsegler für jeden Strick seine Klemme oder Stopper haben (die sog. "Klaviere" auf dem Kajütendach). Das war aber nicht immer so.


    Ich drücke weiterhin die Daumen, bin aber schon jetzt überzeugt, daß das eigentlich gar nicht nötig wäre: Du machst das dermaßen gut und überlegt!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Johannes,


    ein total spannendes Projekt! Konstruktion in Powerpoint, das habe ich bislang noch nicht mitbekommen, aber ich bin echt baff, wie Du das machst! Bewundernswert, chapeau! Das Gefährt sieht echt exotisch aus, so ein richtiges kleines Kraftpaket. Ich drücke Dir die Daumen, daß Du an Maße und sonstiges Material herankommst und dieses Projekt wie gewünscht erfolgreich beenden kannst.


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Jürgen,


    kaum zu glauben, daß das Dein erstes Segelschiff sein soll: Die Goldyacht entwickelt sich prächtig und die Takelage sieht sehr stimmig aus. Sehr schön, daß Du den Geien Lose gegeben hast: das sind so diese kleinen Dinge, die das Seglerauge erfreuen. In diesem Maßstab muß man natürlich korrekt bauen, weil alles gut zu sehen ist, aber das gelingt Dir meisterhaft. Auf das Rahsegel bin ich gespannt, denn im Moment erschließt es sich mir noch nicht vollständig, wie es zu handhaben war (d.h. fieren und hissen bzw. bergen). Da empfiehlt es sich sicher, vorher zu überlegen, wie alles funktionieren sollte/konnte. Die untere Rah war wohl fix bzw. wurde wenig bewegt, aber die obere? Das wird auf jeden Fall auch vom seemännischen Aspekt her eine interessante Bauphase!


    Viel Erfolg schon jetzt!
    Claudia

    Hallo Mathias, hallo Kollegen,


    ich denke auch, daß bei so kleinen Maßstäben ein Kartonmodell meist mehr überzeugt, WENN die Graphik stimm. Die darf nicht zu ultrapräzise ein, denn die "Idee" bei so einem Maßstab ist ja eigentlich, daß man das Schiff aus relativ großer Distanz betrachtet. Da sieht man kaum Details, bzw. nur summarisch. Vor vielen Jahren hat es ein Buch "Das etwas andere Schiffsmodell" von Zimmermann gegeben (eher eine Broschüre), welche genau diese Themen abarbeitet. Sicher etwas vom Besten überhaupt.Wir hatten das Thema schon mehrfach, etwa mit Diskussionen mit Klaus über die Farbe schwarz bei so kleinen Maßstäben. Oder ob man dunkle Fäden zum Takeln nehmen soll. Im Prinzip müsste man mal mit etwas Trigonometrie eine Tabelle erstellen: welchem Abstand zum Modell entspricht der Maßstab X? Und dann müsste man sich überlegen oder in der freien Natur -am besten in einer maritimen- beobachten, was man an einem Schiff auf diese Distanz noch sieht bzw. wie man es sieht. Photos können helfen. Das ist ein faszinierendes, aber manchmal auch etwas frustrierendes Thema, auf jeden Fall aber eine Sparte für sich. Aber Dein Modell, Mathias, (ich wiederhole mich gerne) zeigt halt mal wieder, daß an Überlegungen wie jenen von Zimmermann was dran ist.


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Mathias,
    ein sehr gelungenes Modell, das sich vor teuren 1:1200-Ätzteil-usw.-Sammlermodellen überhaupt nicht zu verstecken braucht! Chapeau zu dieser schönen Präsentation! Auch die ganze Wasserdarstellung gefällt mir sehr: weise Zurückhaltung beim ganz weißen Schaum, das wirkt extrem überzeugend und stimmig. Daß das Heck in so einem Maßstab schwierig ist, gerade für ein Kartonmodellbau, erstaunt mich nicht.


    Ich meine, daß es 2012 in der Modellwerft auch mal einen kleinen Bogen zur "Titanic" gab, könnte auch 1:1200 sein. Deine Graphik gefällt mir aber besser, sie ist zurückhaltender.


    Gratulation zu diesem neuen Schmuckstück!
    Beste Grüße
    Claudia

    Hello Nikita!
    what a wonderful and elegant ship! The guns are very special, I have never seen that before! You are a fine artist in cardmodelling, presenting an outstandig artwork! I hope we will see a lot of such models made by you!


    Congratulations and greetings to Russia from a friend of old steamships
    Claudia

    Hallo Jürgen,


    da entsteht ein Prachtsmodell, und der Baubericht ist genauso akkurat und schön gemacht! Es ist beeindruckend, was Du aus dem Modell herausholst. Ganz an Anfang dachte ich mir: ja, schönes Boot, das wird er ziemlich rasch fertighaben, denn soooo viel ist bei so einer Yacht ja nicht los. Tja, man kann sich extrem irren! Umso größer dann das Staunen, gerade was den Schmuck angeht: klasse, wie Du modellierst! Jedes Teil ist so schön sauber gebaut, es macht einfach Freude zuzusehen.


    Lass Dich wegen der Kanonentakel nicht aus dem Konzept bringen, das ist ein ewiges Thema. Im Prinzip müsste man sich da vorher einlesen, die Argumente aller Seiten für sich abwägen und erst dann an die Sache rangehen. Und es wird trotzdem Einwände geben. Ich gehöre ja bekanntlich zu den Tauschnecken-Hassern und zu den Verfechtern von Decks, auf denen nichts herumliegt. Das hängt einfach mit der Praxis zusammen: einen Segler nervt nichts so sehr wie herumliegendes Tauwerk. Aber Modelle bilden meist sowieso Zustände (und Segelstellungen) ab, die in der Realität selten oder gar nicht vorkamen. Na und? Also bleib bei Deiner Entscheidung, denn ich glaube, wir sind uns unabhängig aller Vorlieben einig: so wie Du es gebaut hast, ist es auf jeden Fall schön.


    Beste Grüße
    Claudia

    Uuuh, der Rumpf sieht schwierig aus! Aber wenn man ihn hat, dann darf man sich laut Bildern auf eine Filigran-Orgie von Dachstützen, Relinge usw. freuen! Das sieht sehr vielversprechend aus, und ich frage mich mal wieder, wie Du DAS Schiff überhaupt gefunden hast. Nie gehört, nie gesehen. Ich drücke die Daumen, daß Du gut durchkommst!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Volkmar,


    Gratulation zu Deinem "Zwischenmonster"! Wenn er Dir zu einfach war, na, wie wäre es mit ein paar Superungen? Der Dino ist ja doch etwas zahn- und krallenlos, und ein paar blendamed-weiße Beißerchen plus schwarz lackierte Nägel wären ein hübscher Farbtupfer. So lange er keine Augen hat, kann ja nichts passieren....


    ROOAAAHHRRRRRRCHCH!!!!!!!!
    Claudia

    Ich habe anfang Januar ein online-Seminar vorbereitet, und zur Veranschaulichung natürlich ein Beispiel gewählt. Jetzt ratet mal, um was es da geht.


    Genau: um HÜHNER!!! Sind wir eigentlich im chinesischen Jahr des Huhns?


    Motorisierte Schneehühner, das ist ja noch besser als Chicken Run!


    Aber nicht verzweifeln, Thomas, klar wird Dein Modell ernstgenommen! Wir haben einfach auch großen Spaß daran, auch wenn wir es nicht selber bauen, und der Motor wird ein Kunstwerk!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Thomas und Kollegen,


    das ist wirklich ein spezieller, phantasieerregender Baubericht zu einem echt verrückten Gefährt (dabei dachte ich, mit dem "Schneckochod" sei das Ende der Fahnenstange erreicht). Wie das wohl war, mit dem Ding über den Schnee zu brettern? Als Rückzugsort für den Lockdown wäre es wohl schon mangels Heizung nicht unbedingt ideal (mal abgesehen vom Bewegungsradius....), allenfalls für das Absitzen von Quarantänen. Beim Motor mit den Kleinteilen frage ich mich unvermittelt, ob man den nicht mit aufgesetzter Maske bauen sollte, um die Teile nicht durch Ausatmen, Stöhnen oder Nießen in alle Richtungen zu verblasen. Ok, ok, ich bin schon weg, Masken mögen wir alle nicht mehr sehen, geschweige denn tragen. Zum Glück wird man das kleinteilige Kunstwerk am Ende noch deutlich sehen, Deine Mühe wird sich also lohnen!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Quintus,


    so klein, aber so gekonnt! Ich glaube, das ist das kleinste Modell, das je an der "Goldenen Schere" teilgenommen hat! Daß es ein Segelschiff ist und auch noch ein Scratchbau, freut mich persönlich ganz besonders! Wenn es so weitergeht, wird der Jahrgang 2021 ein Superlativ in Sachen Vielfalt! Herzliche Gratulation zur Fertigstellung dieses kleinen Wunderwerks!


    Claudia

    Hallo Otto,


    "So lange...." Ähm!? Also wenn ich es nicht selber miterlebt hätte, würde ich es nicht glauben: so ein Riesenteil in so kurzer Zeit! Da fällt mir nichts mehr ein, das ist einfach unfassbar. So schnell UND trotzdem so sauber bauen, und wahrscheinlich trotzdem ab und zu ein wenig schlafen und essen, das soll Dir erst mal jemand nachmachen. Ich bin absolut beeindruckt und gratuliere Dir herzlich zu beidem: zum Modell und zu dieser außergewöhnlichen Leistung.


    Und natürlich freue ich mich, denn das müsste nun definitiv alle angefangenen Großprojekte beflügeln, da Du bewiesen hast: es geht, man kann so etwas schaffen. Also Jungs, haltet euch ran, macht der tollen "Arizona" Konkurrenz!


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Jan,


    die neue Kopfstruktur ist interessant. Ich kam mit der bisherigen, wo die Naht oben auf dem Scheitel verläuft, bislang gut klar und bin schon neugierig, wie das neue Design funktioniert. An Weihnachten drucke ich mir die Ammer auch aus und werde sich mal mit dem "Versuchskopf" üben. Bis dahin bist Du sicher längst fertig.


    Beste Grüße
    Claudia

    Hallo Andi,


    auch dem Schiffchenbauer hängt der Unterkiefer weit, weit hinab! Dieses Cockpit und die MGs, das ist einfach nur genial, ich glaube, da kann die Plastikfliegerfraktion nicht mehr mithalten.


    Noch eine Frage: die -mutmaßliche- Sauerstoffflasche, hast Du da vor dem Dremeln die Enden gehärtet, oder wie hast Du die runden Abschlüsse so schön hinbekommen? Mit Lackieren allein ja wohl kaum.


    Beste Grüße
    Claudia

    Servus Joachim,


    schön, daß wir Deine Eule im Bau miterleben dürfen! Das fertige Modell ist wunderschön, ein Münchner Stammtischkollege hat es schon mehrfach zur Ausstellung gebracht und sagt, der Bau sei ohne Probleme verlaufen. Es kann sein, daß es im Internet auf Youtube einen Film von Joh. Scherft zum Bau gibt: vielleicht kann das helfe. Die Anleitungen zu seinen downloadbaren Vögeln sind viel detaillierter, das stimmt (umfassen auch mehr Seiten als die Modelle...), das war hier nicht machbar.


    Übrigens: mein Kollege hat den Sockel mit Sand gefüllt; die Eule steht dann absolut kippsicher, was bei ihrer Größe sicher ein Vorteil ist.


    Viel Erfolg beim Bau des wunderschönen Vogels wünscht Dir
    Claudia

    Hallo Frank,


    ich gehöre auch zu den Süchtigen (auf die Goldammer freue ich mich schon, die ist allerliebst), und den Zaunkönig will ich auch noch bauen. Super ist er geworden, der Kleine! Und der Ast ist astrein, ganz toll gemacht! Ich benutze übrigens auch zuweilen Klopapier oder die noch feineren Tüchlein, die wohl eher fürs Abschminken gedacht wären (was ich nie brauche): damit stopfe ich gewisse Stellen der Vögel aus, wenn ich mögliche Eindellungen befürchte, die man später nie wieder herausbekäme, etwa in Köpfen oder am Bürzel. Das mit dem Ast dürfte meine Haubenmeise auf ihrem nackten Kartonröhrchen interessieren....


    Weiter so, auch den Honigfresser zeigen, bittebitte!
    Claudia