Posts by Gerd

    Vielen Dank Johnny und Bernd.
    Die Ketten haben mich doch etwas länger aufgehalten als gedacht und das lag vor allem daran, dass der Laser nicht ganz akkurat gearbeitet hat. Die Teile mussten sehr behutsam gelöst werden.


    Bei LC-Ketten bearbeite ich zunächst die Laufflächen. Nach einer grauen Grundierung wird noch mit Wasserfarbe rumgesaut. Das 2. Bild zeigt den Vergleich zur Kette des Bogens, da hat die LC-Kette gewisse Vorteile. grins 2



    Nach jedem Arbeitsschritte "breche" ich leicht die Kettenglieder über einem Messerrücken, um sie beweglich zu halten.


    Dann wird gedreht und die Führungszähne kommen dran. Von diesen Biestern kommen je 2 auf ein Kettenglied, was insgesamt etwa 400 macht. Die Zähne bereiteten richtig Probleme, weil hier der Laser nicht sauber gearbeitet hat. Passt man nicht auf, reißt es das Teil auseinander.



    Schließlich erfolgt auch auf der Innenseite die farbliche Behandlung. Der Papierstreifen verschwindet.



    Das Anbringen der Ketten ist vor allem an den Antriebsrädern ein Problem, weil die Zähne in die Kette greifen sollen. Bei montierten Antriebsrädern kann einen das zur Verzweiflung bringen, also habe ich die Antriebsräder zunächst eingefädelt und erst dann mit der Wanne verklebt. Das funktionierte sehr gut.



    Die Ketten sind aber um ca 2 Glieder zu kurz und es gibt auch nicht genug Führungszähne. Zum Glück hat der Hetzer Schürzen, die die Ketten und auch das Stützrad verdecken. Also wird dieser Makel verdeckt. Beim Panther war dieses Problem noch ausgeprägter.


    Mit kompletten Fahrwerk wirkt der Hetzer gleich ganz anders.




    Zum Abschluß kommt noch mal ein Größenvergleich zum Panther.



    Jetzt bekommt der kleine Jagdpanzer noch etwas Außenaustattung.


    Viele Grüße


    Gerd

    Hi Dieter,
    Ich bin zwar kein Meister im Unterwasserrumpfbau, aber schlecht ist es nicht geworden.
    Nur mit der Farbe hattest du keine gute Wahl getroffen, die ist zu grell und glänzend. Vielleicht kann dir da einer unserer Spezialisten weiterhelfen. karton1
    Lieber Gruß
    Gerd

    Hallo Adolf,
    da bin ich sehr gespannt, was du aus dem Bogen zauberst. Ich glaube schon, dass die Größe so eines Riesenvogels abschreckend wirkt. Eine Stellfläche ist nicht so leicht zu finden und an der Decke staubt das Werk ein. Ausserdem sind alte Fly-Modelle nicht so einfach zu bauen.
    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Hagen,
    Mit der Saukopfblende hadere ich etwas. Die war schwer gepanzert, was man im vorderen, aber leider nicht im hinteren Teil gut sieht.
    Ich ärgere mich, dass ich sie so angebracht habe, weil sie viel zu dünn ist, aber ich wage mich auch nicht sie nochmal zu lösen.
    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Andreas,
    Autsch,so ein Motivationsloch hatte ich auch mal und es hat eine Zeit gedauert bis das Basteln wieder Spaß gemacht hat.
    An der Qualität deines Modells kann es nicht liegen, die ist wirklich genial.
    Viele Grüße
    Gerd

    Danke Josef und Ingo.
    Bevor es beim Fahrwerk weitergeht, sollten noch ein paar Teile dran kommen. Zunächst kamen die Kettenschützer vorne und hinten dran.



    Auf den hinteren, linken Kettenschützer kommt noch eine Werkzeugbox.


    Dann ging es an die Bewaffnung, wobei zunächst die Geschützkuppel zu erstellen war, was nicht so einfach war. Mit Anfeuchten und Hinterkleben ging es ganz gut.




    Die berühmte Saukopfblende hätte ich fast durch einen blöden Fehler versaut, aber ich habe es doch hinbekommen. Bei einer aufwändigen Konstruktion hätte die Blende mehr Körper bekommen. Schließlich wurde noch das Rohr geformt.



    Mit Kanone hat der Hetzer sein "Gesicht".



    Die Räder werden jetzt nach und nach angebracht und momentan beschäftige ich mich mit den Ketten.



    Dabei handelt es sich um LC-Streifenketten von GPM. Eigentlich sind die Glieder miteinander verbunden und können so aufgezogen werden. Allerdings habe ich trotzdem einen Papierstreifen eingezogen, weil die LC-Ketten sehr brüchig sind, was nach dem Färben noch schlimmer wird.Gerade bei den Antriebsrädern kann sich dann die Kette in ihre Einzelteile zerlegen, was ich so unterbinden will.


    Viele Grüße


    Gerd

    Hallo Andreas,
    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, tolle Fortschritte. klasse1
    Beim letzten Bild der Pylonen könnte man auch denken, daß es ein Päckchen kaiserlicher Torpedoboote wäre. grins 2
    Viele Grüße
    Gerd

    Hi Ingo,
    einfach nur super und das lange Geschütz wirkt schon sehr beeindruckend.
    Es ist schon schwer zu verstehen, warum das der einzige Versuch der Westalliierten war, ihre Panzer mit einer Kanone auszustatten, die den schweren deutschen Panzern wirklich gefährlich werden konnte.
    Die Russen waren da deutlich fortschrittlicher.
    Viele Grüße
    Gerd

    Danke Ingo!
    Die vergangene Woche hat mich das Fahrwerk beschäftigt, was im Vergleich zu großen Panzern noch recht kurz ist.


    Es ging an die Laufräder, von denen der Hetzer auf jeder Seite 8 hat. Ein paar Kreise muss man schon ausschneiden.



    Dann kamen die Verstärkungen, die ich eigenmächtig eingefügt habe. Sie werden innen an die Flanken der Räder geklebt.



    Dann können die Räder zusammengebaut werden, was ganz gut gelingt.



    ...und rauf auf die Wägen. Von den Federn sieht man kaum noch was.



    Weiter geht es mit den Leiträdern, die zeigten die verschiedenen Zeitpunkte der Produktion ganz gut an. Dieser Hetzer müsste im Dezember 1944 vom Band gelaufen sein. Den schmalen Umleimer um die Räder habe ich mir bei Kurt abgeschaut. frech 3


    Fehlen noch die Stützräder. Im Gegensatz zum Panzer 38, besaß der Hetzer nur eines pro Seite.
    Bei diesen Teilen war der Konstrukteur nicht so recht bei der Sache. Die Achse ist für die vorgesehenen Löcher viel zu dünn. Die Markierungen für die Räder auf der Achse stimmen auch nicht. Folgt man ihnen schwebt die Abdeckscheibe einige mm über dem Rad. Die Löcher für die Achsen sind auf der Verkleidung, nicht aber den Spanten, vorgesehen.



    Solche Schlampereien, ich denke auch an die Farbfehler, war ich bisher von Modelik eher nicht gewohnt. haue 1
    Dann werden ein paar Räder schon mal aufgesteckt.



    Jetzt geht es erstmal beim Außenausbau weiter.


    Viele Grüße


    Gerd

    Hallo Dieter,
    Fast hätte ich die Fertigstellung deines Panzerkrabblers verpasst.
    Was soll man dazu sagen? Super Modell und ganz sicher der Beweis, dass sich auch die alten Bögen lohnen.
    klasse1
    Viele Menschen
    Gerd

    Hi Ingo,
    Alter Perfektionist. grins 2
    Ne, ich versteh dich schon,. Wenn man so ein geniales Modell gebaut hat, stören einen auch kleinste Ungenauigkeiten sehr. Wenn du einen Scan hast, würde es es nochmal probieren und die innere Krümmung ein klein wenig tiefer ausschneiden, dann sollte es besser anliegen.
    Ich drücke dir die Daumen.
    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo Hagen,
    ja, ich habe mir im Laufe der Zeit ein paar "Spielberger" zugelegt, weil da auch wirlich fast alle Details, zu denen man Fragen hat, behandelt und gezeigt werden. Mit 20€ sind die Bücher auch noch erschwinglich und ähnlich nützlich wie "Koop/Schmolke" für kaiserliche Schiffe.



    Sehr nützlich war das beim Panther, wo es Halinski mit den Nachtsichtgeräten und -scheinwerfern etwas zu gut meinte. Da habe ich kurz im entsprechenden Kapitel nachgeschlagen und wusste, nur der Kommandant hatte tatsächlich diesen Luxus, nicht aber Fahrer und Richtschütze. les 2


    Viele Grüße


    Gerd

    Vielen Dank Bernd, Dieter, Hagen und alle wohlwollenden Daumengeber. freu 2
    @ Bernd und Dieter: Ja so Fehler sind ärgerlich, solange sie sich halbwegs korrigieren lassen, kann man aber damit leben. Ich mag die Bögen von Modelik sehr gerne und habe tatsächlich selten böse Überraschungen erlebt, rein gefühlsmäßig haben die Bögen von GPM nicht weniger Fehler. rotwerd1
    @Hagen: Vielleicht war es ein Glück, dass man sich in Deutschland bei der Waffenentwicklung und -produktion gerne selbst ein Bein stellte. Neben der Tatsache, dass die lange Achtachter jeden alliierten Panzer knacken konnte und deshalb so ein Monster nicht nötig gewesen wäre, muss man bedenken, dass keine 100 Jagdtiger produziert wurden. Effizient geht anders. grins 2


    Jetzt ging es aber rein ins Vergnügen mit dem Fahrwerk. Obwohl das bei einem leichten Panzer nicht so aufwändig wie bei einem schweren Panzer wird, aber es gibt schon was zu tun.


    Begonnen wird mit den Antriebsrädern.



    Die Scheiben sind nur gedoppelt und dehalb etwas labrig.


    Hier hatte ich auch erstmals gelaserte Schraubköpfe verwendet, die ganz nett anzusehen sind, aber hier wahrscheinlich gar nicht zu sichtbar sein werden. Na ja, man weiß ja, dass sie da sind.



    Dann ging es an die Laufräder. Je 2 davon, kommen auf eine Halterung nebst Federung. Die Umleimer, habe ich selbst angebracht, weil gefärbte Schnittkanten bei Finnpappe nicht gut aussieht.



    kurt hatte in seinem Baubericht schon darauf hingewiesen, dass die Federblätter auf 0,5 mm zu verstärken sind, was ich mit einer Verdreifachung erreichte.



    Der Hetzer hat 8 Laufräder, die nur aus einfachen Karton gefertigt werden sollen, was mir zu labbrig erschien, worauf ich Verstärkungen mit 1-mm Karton hinzufügte.



    Der Prototyp ist nicht so übel geworden.



    Die Tarnfarben sehen ganz hübsch aus, sind aber wahrscheinlich nicht authentisch. Im Spielberger werden die Rollen eigentlich immer einfarbig gezeigt. les1


    Viele Grüße


    Gerd

    Aber.........ob Ich so was noch mal in Angriff nehme glaube Ich nicht.

    Hier meldet sich jemand, der größte Hochachtung vor denen hat, die eine Kette vom Bogen bauen, aber ich werde es auch vermeiden, wenn es möglich ist. Die Teile auszuschneiden und dann zu verbinden, wäre die eine Sache, aber bei allen Teilen müssen dann ja auch noch die Kanten gefärbt werden und das ist sicher die Hölle. Bei meinem Hetzer bietet der Bogen nur eine Streifenkette. Kurt hat sie auch so gebaut, aber farblich erheblich nachgebessert. Das muss also jeder für sich entscheiden. grins 3
    Liebe Grüße
    Gerd

    Hallo Freunde,
    der Außenausbau des Hetzers läuft. Zunächst wurden die weißen Flecken auf der Oberseite getilgt. Ärgerlich ist, dass einige Flächen nicht in Tarnfarben, sondern weiß daher kommen. Das betrifft immerhin 4 Teile. Da hilft nur mit Wasserfarben die Flächen halbwegs hinzu bekommen.
    Bei natürlichem Licht fällt es kaum auf.



    Dann kam noch ein Lüftungsgitter ans Heck, das mir aber überhaupt nicht gefiel. Also wurde nur der Rahmen ausgeschnitten und dann mit gedoppeltem Fliegengitter hinterklebt. Das schmale Element 15 zeigt auch wieder den Farbfehler. haue 3


    E


    Ein paar Anbauteile und diverse Nieten bringen etwas Leben auf die Oberfläche.




    Was dieses merkwürdige Gebilde links vorne ist (Signalhorn?), kann ich euch momentan auch noch nicht sagen, aber morgen bekomme ich Fachliteratur (Spielberger).


    Jetzt geht es mit dem Fahrwerk los.


    Viele Grüße


    Gerd

    Der würde gut zu meinem PzKpfw 2 passen.

    Wer, der Hetzer oder der Jagdtiger? grins 2
    Ne, Spaß bei Seite, der kleinste deutsche Jagdpanzer stellte den irren Gigantismus im deutschen Panzerbau deutlich in Frage, denn der kleine, schräge Geselle war billig herzustellen, sehr ökonomisch und obwohl bei seinen Besatzungen nicht besonders beliebt (enger Kampfraum), ein ziemlich kampfstarkes Fahrzeug. Der Jagdtiger war sicher der Gipfel der (glücklicherweise) verfehlten Waffenentwicklung der Nazis.
    Viele Grüße
    Gerd

    Hallo zusammen,
    leider ist der Urlaub vorbei und als die Berge im Rückspiegel verschwanden, wurde das Herz schwer.
    Dafür kann ich jetzt mit dem kleinen Jagdpanzer weitermachen. Das Spantengerüst war ja schon fertig, jetzt kam Farbe ins Spiel. Dazu wurden 2 riesige Teile für Unter-und Oberseite verwendet. Ganz toll hat es nicht gepasst, sodass ich die Heckbeplankung abtrennen und separat anbringen. Ein kleiner Spalt, der aber nicht großartig auffallen sollte blieb am Heck.



    Das Oberteil ist auch ein Riesenteil, passt dann aber sehr gut.




    Nur an den Überhängen ist ein kleiner Spalt, der aber unter den Schürzen verschwinden sollte. grins 2
    So sieht der Hetzer doch ziemlich erwachsen aus, wenn man den kleinsten deutschen Jagdpanzer mit dem größten vergleicht, sieht man doch, dass es ein Hetzerchen war.



    Der Jagdtiger wog auch so viel wie 5 Hetzer. Ob so ein schweres Fahrzeug auch unbedingt mehr Sinn machte, sei dahingestellt.


    Viele Grüße


    Gerd