Posts by apfisdu1

    Hallo Tommi,


    Wie recht du doch hast. Das lässt sich wieder an folgendem Beispiel anschaulich verdeutlichen.

    Ich habe das hintere Deck weitgehendst fertig bestückt.


    Bild 1: Bestückung des Decks am Heck weitgehend abgeschlossen


    Das Deck selbst besitzt einen Schlitz, sodass man es auf den Mittelspant aufschieben könnte.

    Nur dazu müsste die hintere Abschlusswand auch diesen Durchbruch besitzen. Das Teil im Bogen ist jedoch durchgehend. Damit ich das Deck von achtern in das Spantenskelett hineinschieben kann, müsste auch hier der Durchbruch vorhanden sein. Ich habe die hintere Abschlusswand letztendlich selbst geteilt. Man sieht hinterher den Durchbruch nicht, da er mit einer anderen Aufbauwand umbaut ist.



    Bild 2: Änderungen an der Rückwand


    Dieses sind sicherlich nur kleine Anpassungen, aber man muss mitdenken. Die Auswirkungen sind jetzt noch gering. Viel schlimmer wäre es, wenn eine Bordwand zu kurz wäre.


    Gruß Axel


    P.S.: Bin jetzt für eine Woche im Urlaub. Einen kleinen Bogen anzuschneiden lohnt sich für die Woche nicht.

    Hallo zusammen,


    inzwischen habe ich das Backdeck am Bug fertig bestückt.


    Bilder 1 und 2: Das Deck ist fertig bestückt


    Sehr filigran sind die Ankerspille geworden, die durch die Verkleinerung (von 1:200 nach 1:250) noch filigraner aussehen.


    Bild 3: Ankerspille im Detail


    Mit dem Einbau in den Bugbereich sind dann auch die Ankerketten hinzugekommen. Es gab zwar drei Ankerspille. Davon wurden aber nur zwei genutzt.


    Bilder 4 und 5: Einbau des Decks in den Bugbereich


    nd so ist es bei diesem Deck wie bei vielen anderen Bereichen. Das Deck wird so umbaut, dass hinterher nur noch eine eingeschränkte Sicht darauf möglich ist.

    So wird die Decke mit der Unterseite des Mittelspants verklebt.

    Ich habe mir zur besseren Ausrichtung eine Mittellinie auf die Oberseite der Decke gezeichnet.


    Bild 6: Eine gezeichnete Mittellinie auf der Oberseite der Decke hilft beim Ausrichten


    Es geht dann mit dem äquivalenten Deck am Heck weiter. Dieses will auch erst bestückt werden.


    Bild 7: Am Heck geht’s dann weiter


    Gruß Axel

    Hallo Kurt,


    sieht klasse aus. Nach der Diskussion um die blauen Scheiben an der Geschützghäusen musst ich direkt einmal nachschauen, wie ich das damals gelöst hatte. Mich störte die blaue Farbgebung auch. Ich hatte seinerzeit die blauen Flächen herausgeschnitten und durch Klarsichtfolie hinterklebt, wobei mir die Krümmung bei der Klarsichtfolie ein wenig Schwierigkeiten bereitet hatte.

    Gruß Axel

    Hallo Fritz,

    ich denke, die Wahrheit eröffnet sich, wenn ich an die Rumpfbeplankung komme. Dann wird sich zeigen, ob alles passt. Derzeit gibt es ein paar Stellen, wo ich korrgieren musste, aber das hilt sich alles noch in Grenzen.


    Hallo zusammen,


    Nachdem ich das Spantengerüst einmal soweit komplettiert hatte, muss ich mir jetzt an Hand der vielen Bauzeichnungen mein Vorangehen selbst suchen. Es ist leider nicht so, wie bei den meisten deutschen Verlagen, wo man in der Bauanleitung von Anfang bis Ende geführt wird.

    Ich denke mit dem Bugbereich (Ankerspille) und dem Heckbereich kann man nichts falsch machen. Anders als bei den meisten Schiffen sind beim Flugzeugträger der Bug- und Heckbereich bedingt durch das darüberliegende Flugdeck umbaut. Das heisst das, was ich jetzt baue, wird bei der Fertigstellung nicht mehr vollständig einsehbar sein.

    Beginnen wir mit der Ausgestaltung des Bugbereichs. Die Bodenplatte ist inklusive der Ankerklüsen ausgeschnitten. Bei den Spanten hatte bereits eine entsprechende Aussparung mit eingeplant.


    Bild 1: Erste Passproben für den Bugbereich


    Leider hat sich an dieser Stelle bereits gezeigt, dass ein Spant im Bugbereich zu lang ist. Dadurch kann ich die Bodenplatte nicht einschieben.


    Bild 2: Erste Passprobleme, ein Querspant ist zu lang


    Es gibt auch auf dem Bauteil keine Markierung, wie ich diesen Spanten zu schneiden hätte, wenn ich diesen Bugbereich darstellen will. Ich habe dann diesen Querspanten auf die Höhe der Aussparung des Längsspanten zurückgeschnitten. Dann konnte ich das Deck einschieben. Es passt mit dem entsprechenden Spantendeck sehr gut übereinander.

    Da ich plastische Ankerketten einbauen will, habe ich in das Spantendeck an den entsprechenden Stellen Löcher gebohrt, in die ich die Enden der Ankerketten versenken kann. Da man später von oben nicht mehr draufschauen kann, musste ich das Schwärzen der Löcher nicht so genau nehmen.


    Bild 3: Die Löcher für das Versenken der Enden der Ankerketten werden vorgebohrt


    Nun konnte ich mit dem Bestücken des Decks beginnen. Hier gab es kleinere Unstimmigkeiten, die aber leicht korrigiert werden konnten.

    Auf dem Bogen sind mehrere Bilder eines fertig gebauten Modells. Ich frage mich nur: Beim Bau des Modells muss das doch aufgefallen sein. Warum korrigiert man das nicht? Oder geht der Konstrukteur davon aus, dass man dieses aus Kostengründen selbst korrigiert?


    Bild 4: Kleine Unstimmigkeiten treten immer wieder auf. Nichts Weltbewegendes, aber ärgerlich


    Hervorzuheben ist der Bau der Ankerspille. Ein Modell im Modell. Ich habe für die drei Spille auch einen ganzen Abend benötigt. Hier kamen sowohl das verwendete Kartonmaterial als auch ich an meine Grenzen. Da ich das Modell in 1:250 haben wollte, musste ich den Originalbogen auf 80% verkleinern.


    Bild 5: Modell im Modell, die Ankerspille


    Das letzte Bild für heute zeigt nun den aktuellen Zustand der Bebauung. Es müssen noch die Ankerketten, Seiltrommeln, Umlenkrollen und ein Vorbau noch ergänzt werden, bevor ich dieses Deck aufkleben kann. Davon aber später.


    Bild 6: Der aktuelle Bebauungszustand


    Gruß Axel








    Klueni: Hallo Tommi, du hast Recht. Ich lege hier gerade die Basis für die Bordwand und hier kann man nicht genau genug sein. Die Stunde der Wahrheit wird eh kommen, wenn ich versuche, die Bordwand anzubringen.


    Hallo zusammen,


    Gestärkt durch das Kartonmodellbautreffen in Mannheim habe ich mich an die nächste Bauphase gemacht. Das nächste Zwischendeck war einzuziehen. Ich habe das Deck erst einmal auf die richtige Stärke gebracht.


    Bilder 1 und 2: Das nächste Deck ist auf die richtige Stärke gebracht und wartet auf den Einbau


    Der Einbau klappte reibungslos und die Passgenauigkeit war gut.


    Bilder 3 und 4: Das Zwischendeck konnte problemlos eingebaut werden


    Danach habe ich auf dem Heck noch eine Plattform eingebaut. Hier werde ich aber noch die Spanten ein wenig nachjustieren müssen.


    Bild 5: Die Heckplattform

    An dieser Stelle ist das Spantengerüst erst einmal fertig und ich bin erst einmal ein wenig ratlos.

    Anders als bei deutschen Bögen gibt es hier bei den osteuropäischen Bögen keinen roten Faden, der einen von Anfang bis zum Schluss durch den Baubericht an die Hand nimmt. Es gibt eine große Anzahl an Bildern, wo ich mir jetzt das richtige Bild raussuchen muss.

    Nach aufsteigenden Zahlen kann ich auch nicht gehen, da die Bauteilnummerierung mit einem (kyrillischen) Zeichen beginnt und ich das russische Alphabet nicht kenne.

    Nach einer kleinen Neuorientierung setze ich diesen Baubericht fort.


    Gruß Axel

    Hallo zusammen,


    Im nächsten Schritt habe ich das nächste Deck in das Spantengerüst eingezogen. Es passte überraschend gut.


    Bilder 1 bis 3: Das nächste Deck ist drauf


    Das Deck bildet Mittschiffs eine plane Fläche, die ich für den Hangar benötige. Der Hangar ist ein langer kastenförmiger Körper mit Öffnungen an beiden Enden. Ich kann mir vorstellen, dass später beim Lift in der unteren Position der Hangarboden gut sichtbar ist.


    Bilder 4 bis 5: Der Hangar ist auf dem Deck positioniert worden

    Nach dem Aufsetzen des Hangars kann ich aber auch die Querspanten im Hangarbereich anbringen.

    Hier hat wirklich alles sauber gepasst. Jetzt kann auch das nächst höhere Deck eingesetzt werden.


    Bild 6: Das nächst höhere Deck ist schon einmal aus seinen Einzelteilen zusammengeklebt


    Ich habe das nächst höhere Deck bereit aus seinen einzelnen Teilen zu einem Gesamtteil zusammengeklebt. Es muss jetzt nur noch auf die richtige Stärke gebracht werden.


    Urlaubsbedingt wird der Folgebericht erst in zwei Wochen kommen.


    Gruß Axel



    Hallo zusammen,


    als nächste Teile habe ich die Heckspanten eingesetzt.


    Bild 1: Die Heckspanten sind soweit dran


    Anbei noch die Gesamtsicht. Man sieht, an Bug und Heck sind die Querspanten soweit eingesetzt. Nur in der Mitte ist noch ein relativ leerer Raum. Hier kommt in Kürze der Hangar hin.


    Bilder 2 und 3: Gesamtansicht


    Was sind die nächsten Schritte? Als nächstes wird das nächst höhere Deck aufgeklebt. Danach kann ich dann den Hangar aufsetzen und an der Seite die Querspanten hochziehen.


    Bilder 4 und 5: Das nächst höhere Deck ist zum Einbau bereit


    Gruß Axel

    Hallo zusammen,


    mit etwas Verspätung die Bilder vom Baufortschritt. Das Querspantengerüst im Bugbereich ist fertiggestellt.


    Bilder 1 bis 3: Querspanten im Bugbereich


    Ich will aber auch nicht unerwähnt lassen, dass es jetzt schon im Spantengerüst Passprobleme gibt.

    Etwa jeder 8. Querspant ist zu lang und ragt seitlich über die Grundplatte hinaus. Eine Anpassung ist leicht gemacht.

    Bei Querspant 3 zeigt sich aber auch, dass dieser in der Höhe zu kurz ist.


    Bild 4: Der Querspant 3 ist in der Höhe zu kurz


    Ich habe längere Zeit verglichen und nachgemessen. Könnte es an der Reskalierung liegen?

    Ein Nachmessen der Originalteile hat aber bereits ergeben, dass die Ursache der Passungenauigkeit bereits hier liegt. Meine Reskalierung stimmt von den Maßen her!

    Hier kann man noch leicht Anpassungen durchführen, aber wie soll das einmal aussehen, wenn die Bordwand draufkommt? Dann bleiben mir nur noch wenige und aufwendige Möglichkeiten.

    Als nächstes nehme ich mir einmal die Querspanten im Heckbereich vor.


    Gruß Axel

    Klueni: Hallo Tommi,

    Da ich das Modell von 1:200 auf 1:250 reskaliere, wird es für 1:250 definitiv keinen Spantensatz geben. Aber auch in 1:200 ist mir kein Spantensatz bekannt. Da muss ich jetzt durch.

    petcarli: Hallo Fritz,

    Ja bei Flugzeugträgern ist die Spantenkonstruktion etwas aufwändiger. Das wird mich noch etwas beschäftigen.

    Die Querspanten im Bugbereich habe ich fertig. Die Bilder gibt es morgen.

    Gruß Axel

    Flens: Hallo Jochen, ich hoffe, ich werde hier wie bei der Ark Royal nicht wieder Schiffbruch erleiden, wo hinterher an der Bordwand nichts mehr passte.


    Hallo zusammen,


    In der letzten Woche war ich ausschließlich damit beschäftigt, Spanten auszuschneiden und auf die richtige Dicke zu bringen. Bei einem Schiff dieser Größe kann das ein wenig dauern. Dafür habe ich die Querspanten im Mittschiffbereich schon gesetzt.


    Bild 1: Die Querspanten im Mittschiffbereich sind gesetzt


    Als nächste Schritte muss ich die Querspanten im Bug- und Heckbereich komplettieren. Danach kann ich das nächste Deck einziehen. Auf dieses Deck kommt dann der Hangar.


    Gruß Axel

    allo zusammen,

    Heute habe ich mich um den Mittelspant gekümmert. Allein das Aufkleben auf die vorgesehene Dicke war ein tagesfüllendes Programm.


    Bild 1: Der fertige Mittelspant


    An diesem Spant sind zwei Dinge sichtbar. Der große Ausschnitt in der Mitte ist der Ausschnitt für den Hangar. Ich beabsichtige den Hangar in der Rumpfmitte einzubauen.

    Dann fehlen die Schlitze für die Mittelspanten. Das hat folgenden Grund:

    Aus dem Bogen, so wie er angeboten wird, kann man ein Vollrumpfmodell bauen. Ich baue „nur“ ein Wasserlinienmodell. Das unterste Deck (meine Grundplatte) ist das Wasserliniendeck. Das heisst, der Mittelspant ist eh schon einmal nicht so hoch. Nur die Schlitze für die Querspanten gehen hier tiefer als das Wasserliniendeck. Das heisst, ich müsste wenn ich die Schlitze für die Querspanten ausschneiden wollte, den Mittelspant mehrfach durchschneiden und unterteilen. Das wollte ich aus Stabilitätsgründen nicht. Ich werde die Querspanten in der Mitte unterteilen.


    Bild 2: Der Mittelspant auf dem Wasserliniendeck


    Als nächsten Schritt werde ich im Hangarbereich die Querspanten erst einseitig einbauen. Dann den Hangar von der anderen Seite hineinschieben und dann die Querspanten von der anderen Seite an den Hangar setzen. So mein Plan.


    Gruß Axel

    Hallo Kurt,


    du hast für die Unzulänglichkeiten bei der Konstruktion schöne Lösungen gefunden. Insgesamt ein sauber gebautes Modell. Wenn ich deinen Baubericht so anschaue, dann komme ich auch zur Ansicht, dass hier unter Zeitdruck konstruiert worden sein muss.


    Gruß Axel

    Moritzleo : Hallo Otto, vielen Dank. Ich finde Flugzeugträger sind die interessantesten grauen Schiffe. Sofern ich die Victorious hinbekomme, wird es sicherlich nicht mein letzter Flugzeugträger sein.

    Kurt: Wieviele Jahre erzähle ich nun schon, dass ich diesen Träger bauen will? Ich denke, es wird sich, wie bei der Ark Royal auch, an der Bordwand entscheiden, ob ich den Träger hinbekomme.

    Klueni: Hallo Tommi, ja die Ark Royal und die Victorious hatte ich als Jugendlicher auch von Airfix. Jedoch im Maßstab 1:720.

    KaEm_DKmB: Hallo, na so ganz stimmt deine Rechnung nicht. Beispielsweise hängt die Länge eines Querspants schon davon ab, wie dick ich den Mittelspant mache. Bei der Dicke der Querspanten gebe ich dir Recht.
    Ich benutze Bristol-Karton mit einer Dicke von 0,5 mm. Bei Bodenplatte und Längsspant brauche ich schon drei Lagen hiervon. Diese verklebe ich mit Sprühkleber. Das geht völlig wellenfrei. Aber um den Längsspant auszuschneiden und in der richtigen Dicke zu verkleben, da habe ich schon einen Abend für gebraucht.


    Gruß Axel

    Hallo zusammen,


    leider hatte eine Krankheit den Neuanschnitt eines Bogens verzögert. Ich habe mich für die „H.M.S.-Victorious“ aus dem Oriel-Verlag entschieden. Der Bogen ist im Maßstab 1:200 erhältlich. Ich möchte ihn aber in 1:250 bauen, da ich alle meine gebauten Modelle in der Größe vergleichen möchte.

    Das heißt, alle verbauten Kartonteile werden eingescannt und auf 80% ausgedruckt sein. Die einheitliche Größe meiner Modelle ist mir wichtiger, als Qualitätsunterschiede beim Ausdruck.


    Bild 1: Die Victorious aus dem Oriel-Verlag soll es sein, aber in 1:250


    Nun hatte ich bei meinem letzten Flugzeugträgerbau (H.M.S-Ark Royal) alle Flugzeuge vorab gebaut und hinterher passte das Modell leider nicht. Die Flugzeuge hatte ich damals umsonst gebaut. Diesen Fehler werde ich diesmal nicht machen. Aber in den Fingern gejuckt hat es mich schon. So habe ich vorab einmal einer reskalierte Buccaneer gebaut.


    Bilder 2 und 3: Eine vorab gebaute Buccaneer


    Doch zurück zum Träger. Ich musste einen Weg finden, um nachzuprüfen, ob die Reskalierung korrekt durchgeführt worden ist. Dazu habe ich auf jeden Originalbogen außerhalb der Teile einen Strich von 10 cm aufgezeichnet. Nach der Reskalierung sollte der Strich genau 8 cm lang sein.


    Bild 4: Genauigkeit der Reskalierung überprüfen


    Es gibt zwar durch das Zeichnen und Abmessen immer noch Ungenauigkeiten, doch denke ich sollten diese tolerabel sein.

    Und noch eine Herausforderung gibt es zu meistern. Der Bogen hat zwar eine Bauzusammenfassung in (schlechtem) Deutsch, jedoch sind die lokalen Hinweise immer in russischer Sprache gehalten.

    Hier hat mir auf meinem Handy der GoogleÜbersetzer zusammen mit der Handy-Kamera wertvolle Dienste geleistet. Auf dem Display wurden dann alle Begriffe online in Deutsch angezeigt.


    Bilder 5 und 6: Der Google-Übersetzer leistet wertvolle Dienste


    Er kennt selbst Begriffe wie backboard und steuerboard.

    Ich werde das Modell als Wasserlinienmodell bauen. Dazu habe ich zuerst das „Wasserliniendeck“ ausgeschnitten. Das Modell ließe sich aber auch als Vollrumpfmodell bauen.

    Im Original hat das Wasserliniendeck eine Dicke von 2 mm. Reskaliert brauchte ich das Wasserliniendeck nur noch auf eine Dicke von 1,6 mm zu bringen.

    Ich hatte mir Bristolkarton in einer Dicke von 0,5 mm besorgt. Den reskalierten Ausdruck hatte ich auf 160 gr. Karton gemacht. Ich habe den Ausdruck mit Sprühkleber auf den Bristolkarton aufgeklebt und dann ausgeschnitten.


    Bild 7: Das „Wasserliniendeck“ ist schon einmal als ein Kartonstück auf Bristolkarton aufgeklebt


    Jetzt brauchte ich das Wasserliniendeck nach dem Aufkleben nur zweimal noch auf den Bristolkarton mit Sprühkleber aufzukleben und wieder auszuschneiden. Dann hatte ich meine benötigte Dicke.


    Bild 8: Das „Wasserliniendeck“ wird in der richtigen Dicke auf ein Brett aufgeklebt


    Eine Dicke von 1,6 mm gibt auch später für das Anbringen der Bordwände ausreichend Klebefläche. Noch erkennt man nicht, wo Bug und Heck sind, das wird sich aber schnell ändern.

    Das wärs erst einmal mit dem ersten Schritt der „Kiellegung“.


    Gruß Axel


    Hallo zusammen,


    Die “Optische Geschütz Richtsäule“ lässt sich jetzt einfach fertigstellen. Beide Richtsäulen werden lackiert und nach vollständigem Trockenen auf ihren Standorten verklebt bzw. hier gegen die einfacheren Versionen aus Karton ausgetauscht.


    Bilder 1 und 2: Optische Geschütz Richtsäule auf Position


    Auf Bild 2 sieht man noch, dass ich danach die Flagge noch gehisst habe. Jetzt ist die Scheer fertig!


    Ich nehme mir hier Zeit für ein kleines Fazit. Vieles hatte ich bereits vorweggenommen.

    Die von Wilfried konstruierten Kartonteile passen an jeder Stelle. Es gibt kein Teil, wo ich Passungenauigkeiten feststellen konnte. Für mich hatte es der Rumpf in sich, sodass ich ihn ein zweites Mal bauen musste. Das lag aber an meiner Fähigkeit, gescheite Rümpfe zu bauen. Gut finde ich auch, dass es die Bordwände zum selbst ablängen gab. So kann jeder Kartonbauer seine benötigte Länge zuschneiden. An zwei Punkten habe ich auch Kritik. Die mitgelieferte Bauanleitung hat nicht an jeder Stelle sich auf den Zusammenbau konzentriert.

    Bei den Beibooten war eines in offener Bauweise und das andere in geschlossener Bauweise konstruiert worden. Ein solcher Mix sieht auf der Scheer nicht gut aus. Es hätten entweder beide Beiboote in geschlossener oder offener Bauweise angeboten werden sollen. Oder noch besser, der Erbauer kann sich hier aussuchen, ob er die beiden Beiboote in geschlossener oder offener Bauweise baut. Da ich ein Befürworter der offenen Bauweise bin, habe ich mir so beholfen, dass ich das geschlossen konstruierte Beiboot in geöffneter Bauweise gebaut habe. Die Spanten habe ich aus Klarsichtfolie erstellt (war ein Experiment).

    Wer sich jetzt noch unschlüssig ist, ob er das Modell mit oder ohne Ätzplatine bauen will, dem sei gesagt, die Ätzplatine lohnt sich und wertet die Scheer ungemein auf.

    Mit der Ätzplatine bekommt der Modellbauer eine Fülle von Teilen. Nicht alles lässt sich sofort gedanklich zuordnen. Das ging mir genauso. Hier kann ich nur empfehlen Peter Hurler direkt zu kontaktieren (Den Kontakt vermittele ich gerne). Ich habe bei einigen Telefonkontakten noch zusätzliches Material von ihm bekommen, welches er auch für die Konstruktion seiner Ätzteile verwendet hatte. Aus urheberrechtlichen Gründen konnte ich leider dieses zusätzliche Material nicht in den Bauberichten zeigen. Jedes Teil, so klein es auch sein mag, ist verbaubar. Auch die Ätzteile passen (bis auf eine Ausnahme) 100%ig.

    Wilfried und Peter haben hier viel Herzblut in die Konstruktion investiert und mit größter Präzision konstruiert.

    Ich kann sowohl Kartonbogen als auch Ätzplatine guten Gewissens uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Sollte jetzt beim Nachbau ein Bild aus einer speziellen Perspektive fehlen, dann bitte eine PN an mich. Ich kann die Scheer jederzeit nachträglich aus einem Winkel fotografieren.


    petcarli : Hallo Fritz, auch dir einen guten Start in das neue Jahr. Ich benötige für den Zusammenbau auch kleine Pinzetten und eine Kopflupe. Ohne diese Instrumente geht es auch bei mir nicht. Das einzige, was ich noch von mir hinzutue, ist eine ruhige Hand. Jeder hat seine eigenen Stärken. Beim Bau deiner Segler hast du dir sowohl ein fachliches als auch ein handwerkliches Wissen angeeignet, was ich an dir bewundere.

    Moritzleo , Rezatmatrose : wie bereits beschrieben, ich habe nur eine ruhige Hand dazugegeben. Der Rest ist Werkzeug. Und wenn man nach einem Telefonat mit Peter Hurler begriffen hat, wie der Zusammenbau gedacht ist, dann ist das ein Ansporn, das Teil auch wirklich fertig zu bekommen.

    Hallo Kurt,
    es sind hier wirklich die Details, die das Modell so aufwerten. Und alles von dir so professionell umgesetzt. Ich bin gespannt, wenn ich das Modell einmal in Natura bewundern kann.


    Gruß Axel

    Die Halterungen werden jetzt beidseitig bestückt. Zuerst wird eine Winkelskala angebracht. Das gerade Stück zeigt senkrecht nach unten.


    Bild 11: Anbringen der Winkelskala


    Danach wird der Stellhebel mit Gegengewicht angebracht.


    Bild 12: Anbringen Stellhebel mit Gegengewicht


    Danach wird das Gegengewicht verdoppelt.


    Bild 13: Verdoppeln des Gegengewichts


    Zum Schluss muss der optische Teil des Richtgeräts in die trapezförmige Verbindungsstrebe eingesetzt werden. Zur plastischen Gestaltung wird der „optische Teil“ mit Ätzteilen jeweils verdreifacht.


    Bild 14: Plastische Gestaltung des optischen Teils


    Nach dem Einsetzen ist die optische Geschütz Richtsäule (zum Lackieren) fertig.


    Bild 15: Die Optische Geschütz Richtsäule ist fertig bestückt


    Gruß Axel

    Hallo zusammen,


    Die letzte Bauteilbeschreibung für den Baubericht der Scheer gilt der “optischen Geschütz Richtsäule alt“ (SE40). Ein entsprechend vereinfachtes Kartonmodell habe ich bereits verbaut.


    Bild 1: Modell der optischen Geschützrichtsäule aus Karton

    Aus den Ätzteilen lässt sich, wenn man einmal begriffen hat, wie der Zusammenbau funktioniert, sehr viel mehr an Details herausholen.

    Die notwendigen Informationen hat Peter Hurler wieder im „Beipackzettel“ zur Ätzplatine bereitgestellt. Als bester Kleber hat sich, wenn man Ätzteil mit Ätzteil verklebt, ein flüssiger Sekundenkleber bewährt.


    Bild 2: Der „Beipackzettel“ enthält alle notwendigen Informationen


    Beginnen wir mit der Säule. Wir benötigen für jede Geschützrichtsäule ein Rundmaterial von ca. 6 mm Länge und 0,8 mm Durchmesser. Wer den Mast aus diesem Rundmaterial gebaut hat, wird sicherlich noch Reste davon übrig haben. Zusätzlich benötigen wir noch die Bodenscheibe. Hier sind auf der Oberseite Rillen für die Stützen angeätzt und jeweils vier Stützen.


    Bild 3: Zusammenbau der Säule


    Vor dem Zusammenbau der Säule sollte geprüft werden, ob das Rundmaterial durch das Loch in der Mitte der Bodenscheibe passt. Gegebenenfalls muss hier noch einmal aufgeweitet werden. Das Rundmaterial wird an einem Ende mit der Bodenscheibe verklebt. Die Rillen müssen dann zum Rundmaterial zeigen. Auf die Rillen und das Rundmaterial werden dann die Stützen verklebt.

    Oberhalb der Säule besteht die Geschützrichtsäule aus einem eckigen Kasten, an dessen Oberseite sich Halterungen für die optischen Geräte befinden. Ander Unterseite befindet sich eine runde Öffnung, wo die Säule später von unten eingeklebt wird.

    Auf der Ätzplatine befinden sich in der Nähe der (noch 2 dimensionalen) Kastenteile jeweils drei Ringe. Die beiden größeren Ringe werden auf das runde Loch im Kasten geklebt und der kleinere Ring kommt zum Abschluss drauf. Nach dem Trocknen der Klebestelle empfehle ich, zu prüfen, ob das Rundmaterial problemlos durchgeführt werden kann und das Loch ggfs. ein wenig zu vergrößern.


    Bild 4: Setzen der Scheiben an den Kasten für die Aufnahme der Säule


    Auf der Rückseite des Kastens befinden sich noch zwei winzige Löcher. Hier wird später ein Haltegestell eingeklebt. Im Original wurde hier der Richtschütze im Bereich seiner Hüfte mit einem Gurt von hinten festgeschnallt, um Ungenauigkeiten bei der Peilung zu reduzieren. Hier sollte geprüft werden, ob das Haltegestell mit seinen Zapfen durch die beiden Löcher passt. Das Haltegestell wird zur Erhöhung der plastischen Wirkung außerhalb des Kastens später noch einmal verdoppelt.


    Bild 5: Säule, Kasten und Haltegestell


    Die Aufnahmehalter für die optischen Geräte werden durch entsprechende Teile noch einmal verdoppelt.


    Bild 6: Optische Halterungen verdoppeln


    Dann wird, wie bereits erwähnt auch das Haltegestell für den Richtschützen verdoppelt. Die beiden Zapfen zum Einstecken in den Kasten verdoppele ich nicht.


    Bild 7: Haltegestell auch verdoppeln


    Dann biege ich an Hand der vorhandenen eingeätzten Biegelinien den Kasten schon einmal zurecht. Die Seitenteile mit den Halterungen verbiege ich noch nicht.


    Bilder 8 und 9: Formen des Kastens und Einschieben der Säule


    Von unten wird jetzt die Säule in den Kasten eingeschoben und verklebt. Zum Verkleben kommt man jetzt noch bequem über die ungebogenen Seitenflächen heran.

    Im zweiten Schritt wird das Haltegestell für die Körperbefestigung des Richtschützen eingesteckt und verklebt werden.


    Bild 10: Befestigen des Haltegestells am Kasten

    Kurt : Hallo Kurt, da hast du Recht. Ich plane für das kommende Modell (Gneisenau) einen Baubericht zu erstellen, wo ich eine Vollverwertung von Peter Hurlers Ätzteile anstrebe. Die jetzige Verwertung ist aber auch schon nicht schlecht.

    guentca : Hallo Günther, ich wäre froh, wenn ich die feinmotorischen Fähigkeiten eines Uhrmachers hätte.


    Ich habe noch einen Hinweis von Peter Hurler bekommen. Es geht um folgende Teile:


    Bild 1: Ätzteile Befestigungsleinen


    Sie gehören an den Bug der beiden Schlauchboote. Es ist für diesen Baubericht natürlich ein wenig spät. Aber der Vollständigkeit halber gebe ich diese Information natürlich weiter.


    Bilder 2 und 3: Angebrachte Leinen an den Schlauchbooten


    Gruß Axel

    Als nächstes Teil habe ich mir eine Laternenkette vorgenommen. Diese Laternenkette hängt von der backbordseite der vorderen Rah herab. Das untere Ende wird wieder am vorderen Gittermast abgespannt.

    Die benötigten Teile finden sich alle auf der Ätzplatine wieder. Es ist die Laternenkette selbst sowie Teile, die vorn und hinten auf die Laternen aufgeklebt werden, um diese plastischer wirken zu lassen.


    Bild 1: Position der Ätzteile auf der Platine


    Im ersten Schritt mache ich die beiden Laternen plastischer, in dem ich vorne und hinten ein Ätzteil aufklebe.


    Bild 2: Durch Aufkleben der Ätzteile werden die Lampenkörper plastischer


    Im Folgeschritt wird die Lampenkette lackiert. Die beiden äußeren Längsstreifen dienen nur zur Stabilisierung und sind nicht Bestandteil der Laternenkette.


    Bild 3: Die Laternenkette wird noch lackiert


    Zu jeder Laterne gehört noch ein durchsichtiger Teil. Diesen stelle ich durch „Kristal Klear“ her. Die Öffnungen der beiden Lampen werden mit diesem Material aufgefüllt. Beim Trocknen wird das Material durchsichtig.


    Bild 4: Die durchsichtigen Teile werden durch „Kristal Klear“ realisiert


    Die fertige Laternenkette kann jetzt an das Ende der Rah geklebt werden.


    Bild 5: Die fertige Laternenkette


    Das untere Ende muss noch mit dem Gitterast verspannt werden. Hierzu habe ich einen 0,33 mm Draht verwendet.


    Bild 6: Die Laternenkette eingebaut


    Eigentlich wäre ich an dieser Stelle mit dem Baubericht fertig. Peter Hurler hat mir aber noch Material an die Hand gegeben, wie man die optischen Geschütz Richtsäulen aus seinen Ätzteilen baut.

    Ich hatte sie als Kartonmodelle realisiert. Hier versuche ich mich im kommenden Baubericht an den Ätzteilen.


    Bild 7: Diese optischen Geschütz Richtsäulen sollen noch aus den Ätzteilen entstehen


    Gruß Axel

    petcarli , Harald K.: Hallo Fritz, hallo Harald: Um diesen Masten so erstellen zu können ist der direkte Kontakt zu Peter Hurler notwendig. Man erhält hier die Informationen , die nicht aus dem Beiblatt hervorgehen.


    Hallo zusammen,


    Im ersten Schritt erhält die hintere Rah des vorderen Gittermasts noch zwei Spreizantennen an den jeweiligen Enden. Hierzu benötigen wir die folgenden Teile:


    Bild 1: Für die Spreizantennen benötigte Ätzteile


    Zuerst bohre ich das Loch in der Spreizantenne ein wenig auf, denn durch den Ätzvorgang passen die Teile nicht ganz genau.


    Bild 2: Die Löcher der Spreizantennen sollte man ein wenig aufbohren


    Es gibt hierbei Teile, die sehen aus wie Werkzeugschlüssel. Die beiden Enden werden um 90° nach unten gebogen. Der runde Teil sitzt später oben auf der Rah auf.


    Bild 3: Die Enden der „Werkzeugschlüssel“ nach unten biegen


    Auf die Oberseite wird das Winkelstück aufgeklebt. Auf die nach oben zeigende Spitze wird dann die Spreizantenne aufgesetzt.



    Bild 4: Die fertige (aber noch nicht lackierte) Spreizantenne


    Die beiden lackierten Spreizantennen werden an die äußeren Enden der Rah geklebt.



    Bild 5: Die Position der Spreizantenne auf der Rah


    Hallo zusammen,


    Den fertiggestellten Mast habe ich nun in grau lackiert. Er ist jetzt fertig für den Einbau.


    Bild 1: Der fertig lackierte Mast


    Das folgende Bild zeigt den eingebauten Mast. Ich bin von der Optik begeistert.


    Bild 2: Der eingebaute Mast


    Damit kann ich das Kapitel Mast abschließen.

    Ich habe in der letzten Zeit einige Mal mit Peter Hurler telefoniert. Dabei haben wir den Zusammenbau vieler Teile auf seiner Ätzplatine geklärt, die möglicherweise für den Erbauer nicht sofort transparent sind. Hier werde ich nachträglich den Bau dieser Teile noch erklären. Wir fangen mit dem Peildeck an.

    Dort hatte ich neben dem Kompass und dem Peilrahmen noch die Dipol-Antenne aus Karton stehen.


    Bild 3: Der aktuelle Zustand des Peildecks


    Aus dem Telefonat habe ich erfahren, dass auch er eine Dipol-Antenne konstruiert konstruiert hat. Zusätzlich gibt es noch eine Innenreling um die Dipol-Antenne herum. Da er eine neue Dipol-Antenne konstruiert hat, entferne ist die Dipol-Antenne aus Karton.


    Bild 4: Die Dipol-Antenne aus Karton wird auf dem Peildeck entfernt


    Wer den Ätzsatz hat, hat auch die Beschreibung hierfür. Dort ist auf der linken Seite das Ätzteil für die Innenreling und darüber die Biegeschablone zu sehen. Auf der rechten Seite ist der neue Dipol zu sehen.


    Bild 5: Beschreibung Innenreling mit Biegeschablone und Dipol


    Ich habe mir die Beschreibung kopiert und die Biegeschablone aus der Kopie ausgeschnitten. Um die Innenreling besser biegen zu können, habe ich die Biegeschablone verdreifacht.



    Bild 6: Verdreifachte Biegeschablone und Innenreling als Ätzteil


    Nach der Formung werden die äußeren Enden spitz zusammengeklebt. Sie werden ein wenig später gegen den Peilrahmen geklebt.


    Bild 7: Die fertig geformte Innenreling


    Auf dem Peildeck werden noch zwei Löcher für das Fixieren der Innenreling gebohrt.



    Bild 8: Die fertigen Ätzteile


    Nach Aufsetzen der Teile sieht das Peildeck nun so aus:


    Bild 9: Das angepasste Peildeck


    Gruß Axel

    Moritzleo: Hallo Otto, vielen Dank, du hast dafür andere Qualitäten.

    petcarli : Hallo Fritz, so ein Ätzteilsatz von Peter Hurler hat halt sehr kleine Teile. Um ihn aber (möglichst) vollständig umzusetzen ist eine Kontaktaufnahme unumgänglich.


    Hallo zusammen,


    Mit diesem Baubericht möchte ich die Bestückung des Mastes abschließen. Der Mast mit all seinen Anbauten wird im nächsten Schritt hellgrau eingefärbt und in den vorderen Mast eingesetzt.

    Es waren nur noch drei Teile zu ergänzen. Das war die obere Plattform und ein Teil, welches von vorn unter die Abschlussplattform geklebt wurde. Das Teil enthält einen nach oben zeigenden Dorn zur Aufnahme eines zylindrischen Körpers. Der zylindrische Körper könnte eine Positionslaterne gewesen sein. Diesen zylindrischen Körper steuerte ich durch ein Stück Drahtisolation bei.


    Bild 1: Die Ätzteile der oberen Abschlussplattform


    Die Abschlussplattform wurde bündig auf den Mast geklebt. Das dreieckige Teil von vorn unter die Abschlussplattform und an den Mast geklebt. Der Aufnahmedorn für den Zylinderkörper zeigt nach oben. Zum Schluss klebe ich die Drahtisolation auf den Dorn. Das Loch im Zylinderkörper versuche ich später durch Farbe beim Lackieren zu verschließen.


    Bilder 2 und 3: Der fertig bestückte Mast


    Gruß Axel

    Hallo zusammen,


    anbei die nächsten Bauteile am Mast.


    Bild 1: Die nächsten beiden Baugruppen


    Das obige Bild zeigt meine Planungen. Bei der nächsten Baugruppe hätte ich eigentlich durch zwei angebotene Baugruppen eine Alternative gehabt. Jedoch ist der kreisrunde Ausschnitt des Trägerkreuzes in der Variante 2, welcher den Masten aufnehmen sollte etwa 1,5 mm im Durchmesser und der Mast misst nur 0,8 mm im Durchmesser. Das hätte keinen guten Halt am Mast gegeben. So muss ich „alternativlos“ die obere Variante 1 (siehe Bild 1) nehmen. Hier passt der Mastdurchbruch mit 0,8 mm.

    Die Teile sind wieder einmal sehr klein und verbiegen leicht. Die Einheit kann in dieser Form auf den Mast aufgesetzt werden.


    Bild 2: Zusammengesetzte Einheit


    Die nächste Einheit zeigt eine Besonderheit. Es muss aus eigenem Fundus ein Zylinderkörper (rotes Teil) hinzugefügt werden. Peter Hurler meinte, es könnte sich um eine Positionslaterne handeln. Auf die andere Seite des V-förmigen Trägers gehört eine Spreizantenne.


    Bild 3: Einzelteile der nächsten Einheit

    Das Endergebnis über beide Einheiten am Mast ist folgendes:


    Bilder 4 und 5: Zusammengesetztes Resultat am Mast


    Im nächsten Schritt können wir die Mastbestückung abschließen. Danach wird alles grau eingefärbt und die Mastspitze in Position gebracht.


    Gruß Axel

    Das ist eben halt ein echter Peter Hurler. Die Teile werden in ihrer Koplexität und Fülle verkleinert.

    Geht es euch genauso? Wenn ich ein Modell mit einer Ätzplatine von Peter Hurler verbaut habe, dann bleiben zum Schluss viele Kleinteile übrig. Zudem habe ich bei den verschiedenen Bauberichten der Scheer gemerkt, dass das gleiche Teil bei jedem Erbauer an einer anderer Stelle sitzt.

    Darum habe ich mit Peter Hurler einmal zusammengesetzt und er hat mir erzählt, wo die Teile eigentlich hingehören. Daher habe ich den Baubericht der Scheer etwas detaillierter ausfallen lassen. So hat jeder eine Referenz und kann entscheiden, was er verbaut und was er weglässt. Und ich habe bei dem Gespräch auch Dienge erfahren, die nicht im "Beipackzettel" stehen. Auch diese werde ich in meinem Baubericht erwähnen. Also mein nächstes Update gibt es dann in Kürze.


    Gruß Axel

    petcarli : Hallo Fritz, ich habe alles vorher mit Peter Hurler abgesprochen und die sich aus der Zeichnung ergebenen offenen Punkte geklärt.

    Kurt: Ja, das kann ich wirklich bestätigen. Der Mast aus Messing wird zusammen mit den verbauten Ätzteilen hinterher noch einmal ein Highlight.


    Doch wir wollen erst einmal weitermachen ...


    Hallo zusammen,


    Nach meiner Einschätzung kommt jetzt der schwierigste Teil des Mastes. Es geht um folgenden Bereich, den ich heute beschreibe.


    Bild 1: Dieser Mastbereich wird beschrieben


    Vorab vielleicht die Information, dass ich alle gezeigten Informationen vorab mit Peter Hurler abgesprochen habe. Die umzusetzenden Bauschritte befinden sich in den roten Kreisen. Der linke Kreis zeigt die Bauteile, die wir aus dem Ätzsatz benötigen. Die roten Teile sind nicht aus dem Ätzsatz. Diese müssen wir selbst beisteuern. Es handelt sich hierbei um Draht mit dem Durchmesser von 0,3 mm.

    Im ersten Schritt schneiden wir vom Draht 2 bis 3 mm ab. Der Draht ist bewusst etwas länger abgeschnitten, damit ich ihn mit der Pinzette noch aufgreifen werden kann. Nach Einbau und Trocknen des Klebers kürze ich den Draht noch auf etwa 1,5 mm.

    Der Draht wird in das mittige Loch eingeschoben und am untersten Ende verklebt.


    Bilder 2 und 3: Einkleben des Drahtes


    Nach Trockenen des Klebers werden die runden Enden des Ätzteils um 90° nach unten weggebogen.



    Bild 4: Wegbiegen der runden Enden


    Derweil bereiten wir das „Tragekreuz“ vor. Vorab sollte geprüft werden, ob das „Tragekreuz“ sich über den Messingmast schieben lässt. Bei mir musste ich mit einer Reibahle noch nacharbeiten.

    Dann klebe ich auf die Flügel des Tragekreuzes die Abstandsplättchen auf.


    Bild 5: Vorbereiten des „Tragekreuzes“


    Wenn alles gut durchgetrocknet ist, kommen die Anfangs gebauten Teile auf die Abstandsplättchen. Die runde Fläche mit dem Schlitz bildet die Unterseite. Der Schlitz kommt auf der Oberseite der Abstandsplättchen zu liegen.

    Bild 6: Alle Teile werden zusammengefügt


    Wie bereits erwähnt, kürze ich nach dem Durchtrockenen noch die Drähte ein wenig, sodass sie auf eine ungefähre Länge von 1,5 mm kommen.

    Die folgenden Bilder zeigen den Zustand, wenn das Tragekreuz auf den Messingmast aufgeschoben, ausgerichtet und verklebt wurde.


    Bilder 7 und 8: Das Tragekreuz ist am Mast fixiert


    Bei den gezeigten Bildern sollte man bedenken, es ist alles sehr klein.


    Gruß Axel









    Hallo zusammen,


    der letzte Bauschritt ist ein wenig her, aber ich war im Hintergrund nicht untätig. Ich hatte zwei lange Telefonate mit Peter Hurler. Nun weiss ich die Ätzteile korrekt zu verbauen. Ich habe in den Telefonaten noch Zusatzinformationen erhalten, die in dieser Form nicht aus den Bauunterlagen ersichtlich sind. Teilweise werde ich mit den neuen Informationen das Peildeck neu bestücken.

    In den folgenden Schritten wird die vordere Mastspitze mit Ätzteilen neu bestückt. Danach geht es noch einmal an das Peildeck.

    Wie die vordere Mastspitze zu bestücken ist, geht aus folgender Zeichnung, die mit der Ätzplatine geliefert wird, hervor.


    Bild 1: Der Bauplan als Grundlage für den Mast


    Ich werde die Teile in der Reihenfolge von unten nach oben zur Mastspitze bestücken, damit ich von oben auf das zuletzt gebaute immer „draufschieben“ kann.

    Zwei Besonderheiten gibt der Plan her. Der Mast ist ein Messingrundteil mit dem Durchmesser 0,8 mm. Entgegen der Beschreibung auf dem Plan muss es kein Röhrchen sein. Ein Vollrundteil ist völlig ausreichend. Auf dem Plan ist auch eine kleine Plattform aus Karton herzustellen, mit der wir gleich anfangen.


    Bild 2: Die Einzelteile für die erste Lage


    Das Kartonteil wird verdoppelt und ein Loch für den Mast ausgeschnitten. Der Teil mit dem Rechteck, das ist eine Luke, zeigt nach vorne. Die äußeren Kästen der Rahmenteile werden um 90° nach vorn gebogen. In die beiden Löcher auf der horizontalen Mittellinie werden die beiden gezeigten Antennen eingeklebt. Die so vorbereiteten Teile klebt man mit der Unterseite jeweils an die Längsseite der Plattform an. Das Teil ähnelt einer Reling, die an Deck angeklebt wird.


    Bild 3: Peilrahmen


    Die nächsten Teile sind Teile eines Peilrahmens, welche man ineinanderschiebt und verklebt, sowie die Bodenplattform für den „Peilrahmen“, der von oben über den Mast geschoben wird.

    Beim Ineinanderschieben der beiden Teile für den Peilrahmen hatte ich so meine Probleme, weil ich nie ein stabiles Gebilde hinbekommen habe.


    Bild 4: Unteres V-Teil


    Das nächst höhere Teil bildet ein V. Die Enden ragen nach vorn und nehmen auf der einen Seite eine Spreizantenne und auf der anderen Seite ein Windmessgerät auf. Alle hier sichtbaren Löcher habe ich mit einer Reibahle noch ein wenig aufgerieben, sonst wäre es zu stramm geworden.


    Bild 5: Das (einbau-)fertige Ergebnis


    Die beiden nachfolgenden Bilder zeigen den aktuellen Stand der Mast-Bestückung.


    Bilder 6 und 7: Der aktuelle Bestückungsstand


    Gruß Axel

    Ich denke, dass Schulschiffe erst einmal mit den Waffensystemen ausgerüstet sind, die auf den regulären Einheiten auch vorhanden sind. Diese Schiffe dienten aber rein zur Ausbildung.
    Im Konfliktfall (was nach dem Krieg gottseidank nie wieder vorgekommen ist) hätten sie auch wieder in die kämpfenden Verbände eingegliedert werden können.