Posts by Marco Scheloske

    Ta-Daaaaaa! freu1


    Gestern wurde, passend zur Mitnahme zum Euregio-Treffen am Freitag, Entenhausen FERTIG!


    Hier ein paar schnelle Schnappschüsse des kompletten Modells, am Wochenende mache ich dann nochmal vernünftige und umfangreichere Aufnahmen für die Galerie:



      



     


    Es war sehr interessant, wie Kindheitserinnerungen während des Baus wieder empor kamen - ich hatte damals, als Siebenjähriger, das Modell ja bereits schon einmal gebaut. In meiner Erinnerung genauso sauber wie jetzt - aber ich glaube, da trügt mich diese ein wenig. streichel1 grins 3


    Das Modell hat mir, obwohl (oder vielleicht gerade WEIL denk1 ) es so einfach ist, SEHR viel Spaß gemacht.


    Nun geht es zügig weiter mit dem Projekt "Unseen University" - diese muss auch für die Ausstellung ab Herbst 2025 in Grefrath fertig werden.

    Ich hatte vor einer Weile bei Ehapa (Egmont Verlag) nachgefragt, ob man dort weiß, wer den Entenhausen-Bastelbogen konstruiert hat bzw. ob das Gerücht (zu dem es keine schriftliche verifizierbare Quelle gibt), dass der Bogen von Hubert Siegmund stammt, stimmt. Gerade kam die Antwort:


    "Sehr geehrter Herr Scheloske,


    vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse am Micky Maus-Bastelbogen.


    Leider können auch wir nicht mehr nachvollziehen, wer den Bastelbogen entwickelt hat. Es tut uns leid, dass wir Ihnen nicht weiterhelfen können.


    Mit besten Grüßen und weiterhin viel Erfolg bei Ihren Recherchen."


    Somit bleibt es wohl weiter ein Geheimnis, ob es wirklich Hubert Siegmund war oder ob nicht. Wenn der Verlag es schon nicht weiß, fällt mir gerade keine Stelle ein, bei der ich noch fragen könnte.

    Die Fertigstellung naht in Riesenschritten. Gestern sowohl die Schriftzüge auf allen vier Seiten aufgebracht...
      


    ... als auch die Häuser an ihre Positionen geklebt:


         


      


    Ausserdem bei allen verbliebenen Büschen die Kanten gefärbt. Jetzt noch dasselbe bei den Figuren, dann wird das ganze Zubehör angeklebt. Als allerletzter Schritt kommt dann das Ortsschild an seinen Platz.

    Die Figuren sind nun alle ausgeschnitten, in den kommenden Tagen färbe ich noch deren Schnittkanten. Onkel Dagobert habe ich der Vollständigkeit halber nochmals als Bild hinzugefügt, der ist ja bereits länger komplett fertig:


     


    Ausserdem habe ich die Kante der Bodenplatte schwarz gefärbt, die trocknet nun vor sich hin, bevor die "Entenhausen"-Schriftzüge angebracht werden:


    Es geht immer mehr dem Finale entgegen. Gestern einige der Figuren fertig ausgeschnitten. Ganz schön frickelig! Die weißen Elemente an den Beinen/Füßen lasse ich absichtlich stehen (werde sie noch ein wenig mit Farbe kaschieren, wenn ich sie auf der Bodenplatte platziere, passend zum jeweiligen Untergrund), da sie sonst zu instabil werden. Es ist zwar schon ewig her, aber ich kann mich erinnern, das dies beim Erstbau in meiner Kindheit (ich war gerade mal 7 Jahre alt) ein Problem wurde - ein paar mal bewegt, schon knickten die Beine teilweise ab. Das möchte ich diesmal vermeiden.


    Die Grafik für die Bodenplatte ist fertig:



    Die Platzhalter für die Häuser (graue Flächen) habe ich um rund 1 cm der Kontur folgend verkleinert, damit nach der Platzierung der gebauten Häuser nichts blitzt - deswegen sehen einige Anschlüsse der Wege auf dem Bild seltsam aus und enden scheinbar NEBEN den Häusern. Das ist nicht der Fall und liegt nur an deren verkleinerten Kontur.


    Die Platte wird nun bestellt als UV-Druck auf 19 mm Hartschaum. Deren Kante wird schwarz gefärbt und an jeder Seite ein "Entenhausen"-Schriftzug (bereits fertig in Gelb geplottet) aufgebracht. Zu guter letzt werden dann alle Elemente auf der Platte platziert: Figuren und Deko-Elemente werden aufgeklebt, die Häuser magnetisch befestigt. Dazu kommen Neodymium-Magnete in die Häuser und an die korrespondierenden Stellen hauchdünne selbstklebende Nickelfolie auf die Bodenplatte.


    Während ich auf den Druck warte färbe ich weiter Kanten der Deko-Elemente etc. ein und schneide die letzten Figuren aus. Zusammengeklebt habe ich diese vorgestern (Micky, Mini, Tick, Trick, Track und die Panzerknacker).

    Erster Aufbau-Test mit Farbe im Spiel. Ganz fertig ist die Grafik noch nicht, ich wollte erstmal schauen, ob alles soweit passt, dass am Ende kein teurer Fehldruck auf der Hartschaumplatte herauskommt.


    Einige kleine Anpassungen muss ich noch vornehmen, aber zu 95 % hat alles funktioniert. Dann noch ein paar grafische Details (Micky-Blumenbeet und ein kleiner Teich zur Auflockerung).


      



    Derweil noch ein Weilchen Kanten bei den Ausstattungsteilen gefärbt:


    Nachtrag: Da das ganze ja quasi "historisch" ist habe ich mich bei der Platzierung und Ausrichtung der Häuser zu 90 % an ein Bild und eine Skizze aus der Bauanleitung gehalten. Ich musste nur wegen des von mir vergrößert gebauten Geldspeichers ein wenig das Haus von Donald anders platzieren.

    Gestern Abend bin ich endlich dazu gekommen, das grobe Layout für die Bodenplatte zu erstellen.


    Von der Idee mit der Kontur des Micky-Kopfes bin ich aus praktischen Gründen wieder abgerückt: Ich bekäme eine Platte in dieser Form in der benötigten Größe leider zu Hause nirgends untergebracht, auch in geteilter Form nicht. Schade, ich fand den Gedanken charmant, aber nun wird es eben doch eine klassisch eckige Bodenplatte. Ich möchte das Modell nämlich auch im Bastelzimmer präsentieren und nicht nur als reines Ausstellungsmodell - wie meine SULACO - verwenden. Also muss es ins Regal passen.


    Vorweg: Das Grobblayout habe ich den Kanten der Platte folgend aufgebaut, werde das ganze aber vor dem Druck ein wenig winkeln, so dass es nicht so streng wirkt. Zum Austesten des Platzes war die gerade Ausrichtugn aber einfacher - ich drehe das ganze Layout einfach ca. 10-15 Grad, bevor ich es ausgestalte. Die Skizze habe ich dazu eingescannt, werde sie in Adobe Illustrator nachzeichnen, verfeinern, kolorieren und dann am Ende drehen.


    Hier das Layout mit einigen Nahaufnahmen - die Figuren sind noch nicht fertig ausgeschnitten und die Büsche und Bäume noch ihne gefärbte Kanten, das folgt alles noch. Auch sind noch nicht alle Figuren vorhanden - die Panzerknacker z. B. werden, beladen mit Geldsäcken, vom Geldspeicher zu ihrem "Versteck" laufen - das Ganze wird also noch etwas belebter.


       


       


     



    Nachdem alles platziert war habe ich mit Bleistift die Positionen der Elemente skizziert und festgehalten:



    Heute habe ich die Skizze gescannt, dieser Tage geht's an die Nachzeichnung.

    Da es an der Zubehörfront derzeit nichts wirklich Neues zu berichten gibt hier ein kleiner Blick auf "Nebenherarbeit" zum Modell. Alle Seiten der Bodenplatte (sie wird auf 19 mm dicken Hartschaum gedruckt werden) bekommen einen gelben "Entenhausen"-Schriftzug auf schwarzem Grund. Hier der Entwurf:




    Ich überlege ausserdem, ob ich statt einer rechteckigen Bodenplatte diese in Form des Micky-Maus-Kopfes fräsen lasse - Dagoberts Geldspeicher in einem Ohr, Oma Ducks Farm im anderen, der Rest der Gebäude im "Gesicht":


    Nach wie vor frickele ich am "Zubehör". Das entpuppt sich als mehr Arbeit als die Häuser... haue 3 kratz1 oh1


    Insgesamt 22 Büsche, 6 Zäune und das Ortsschild wollen gedoppelt, ausgeschnitten und deren Kanten gefärbt werden. Hier ein Zwischenstand - in der Box unten gedoppelt, aber nochnicht ausgeschnitten, die Teile in der oberen Box müssen noch an den Kanten gefärbt werden:



    Hier der Stand von gestern Abend - alles ausgeschnitten (man beachte den Schnipselhaufen - es ist zwar nicht viel auszuschneiden, aber halt sehr kleinteilig), Kanten müssen nach wie vor gefärbt werden:


     


    Es fehlen dann noch die Bewohner - den ersten Schwung habe ich gestern gedoppelt, heute folgt Teil 2.



    Plan für das weitere Vorgehen: Bewohner ausschneiden, Kanten an diesen und am Zubehör färben, dann alles auf Zeichenpapier aufbauen und die Konturen für Wege, Rasen etc. aufzeichnen, damit ich aus dieser Skizze dann die Bodenplatte erstellen kann.

    Ich habe den TIE-Fighter aus der Serie bereits gebaut und den Kreuzer aus "The Mandalorian" gerade in Arbeit. Das Laschen-Problem zieht sich leider durch diese Serie hindurch, es liegt also weder an dir noch daran, dass der Bausatz evtl. ein "Montagsprodukt" war.


    Ich nutze die Ausbrechhilfen stets, um die Löchen zu vergrößern (Ausbrechhilfe weit einschieben und das Loch so leicht vergrößern). Dafür habe ich sie zuvor per Sekundenkleber gehärtet.


    Beim Kreuzer bin ich nun an einem Punkt angekommen, an dem große Hüllenteile angebracht werden müssen - dabei sind teilweise fast 30 (!) Laschen gleichzeitig in Position zu bringen und dann per Druck zu verbinden. Das schreckt mich bisher ein wenig ab, daher ruht der Bau gerade etwas. Diese Bausätze sind meines erachtens nach wenig für Anfänger und/oder Kinder geeignet, auch wenn sie so vermarktet werden oder auf Grund der Bezeichnung als "Puzzle" diesen Eindruck erwecken. Sie können schnell frustrierend werden.

    Warum sehen sich der Schreiber-Bogen und der DDR-Bogen (Verlag Junge Welt Berlin) so unglaublich ähnlich?

    Hm, ich finde gar nicht, dass die sich ähnlich sehen, bis auf die Tatsache, dass das Vorbild dasselbe Gebäude ist. Die Binnenzeichnung ist komplett anders und auch bei der Konstruktion sehe ich anhand der Fotos deutliche Unterschiede.

    Aktuell passiert nicht viel, was man zeigen könnte. Büsche, Zäune etc. brauchen ihre Zeit, teilweise recht fummelig (zumal die Grafiken für die Vorder- und Rückseiten nicht immer passen und man dann sehen muss, wie manes am geschicktesten ausschneidet).


    Ich zeige hier exemplarisch trotzdem mal meine Vorgehensweise:


    Ich schneide das "Zubehörteil" aus und versuche dabei, markante Punkte (auf jeden Fall immer die Bodenlaschen und bei Büschen z. B. markante Ausformungen) knapp anzuschneiden, damit ich Vorder- und Rückseite einigermaßen Passgenau zueinander flächig verkleben kann:



    Bevor ich das Bauteil endgültig ausschneide und danach die Kanten färbe lege ich es zwischen Magnetplatten. Kleinere Teile zweischen kleine Neodymium-Magnetplättchen und größere (oder mehrere) zwischen Magnetfolien. Die Bodenlaschen lasse ich dabei immer herausschauen, damit sich dort kein Klebstoff zwischen setzen kann:


      


    So bleibt das erstmal mindestens 24 Stunden, meist eher 48 oder noch länger. Beim Trocknungsvorgang verzieht sich so defintiv nichts und am ende ist alles wunderbar durchgehärtet, so dass man problemlos beide Lagen ausschneiden kann, ohne dass etwas verrutschen könnte.

    Meine Sammlung von Kantenfärbestiften (ich benutze dazu sehr gerne Aquarell-Marker, da diese in extrem vielen Farben verfügbar sind und im Gegensatz zu alkoholbasierten Markern nicht in den Karton "einbluten") wurde langsam unübersichtlich. Ich habe mir daher eine Stiftebox gegönnt und alle dort einsortiert. Die oberen beiden Reihen sind Stifte, die auf Klebstoff nicht so gut decken und daher VOR einer Verklebung angewendet werden müssen, alles darunter deckt auch auf diversen Klebern und kann praktischerweise somit nach dem Zusammenbau von Bauteilen eingesetzt werden. Die Stifte in der Mitte, die so weit vorstehen, sind 2-farbig (jedes Ende hat eine andere Farbe). Um hier den Überblick zu wahren mache ich mir dazu noch eine Farbkarte, an der ich in einem Raster erkenne kann, welche Farben in welchem Fach der Box stecken:


      

    Ich habe mich entschieden, den Boden des Displays selber zu zeichnen in Adobe Illustrator. Den lasse ich dann auf eine Hartschaumplatte drucken und platziere darauf die Gebäude und das ganze Zubehör. Vorteil gegenüber einem Boden aus Karton oder Holz: Leicht und stabil, ausserdem lichtecht.

    Ob wir auch einmal die 100 werden feiern können? Ich hoffe, aber ich werde es wohl kaum schaffen.

    dafür1 Wir könnten es wöchentlich statt quartalsweise machen, dann wäre das kein Problem. grins 3


    Kann gar nicht fassen, dass es schon 50 Treffen waren. Der Anfang fühlt sich noch gar nicht sooooo lange zurückliegend an. Tempus fugit! flieger 1

    Gestern ging es ein wenig weiter. Zunächst mal die Balken für das Verandadach ausgeschitten. Dabei an einem schmalen Ende einen "Pack-an"-Bereich drangelassen, um das Färben der Kanten einfacher zu gestalten. Dieser Bereich wurde vor der Montage abgeschnitten. Ausserdem benötige ich nur vier Balken, keine acht. Die acht ergaben sich aus dem Druck, weil die Balken ja eigentlich nur aus aufgedoppeltem Karton bestehen. Ich habe einfach alle ausgeschnitten um mir dann die schönsten aussuchen zu können:



    So sieht das dann fertig aus:


      



    Jetzt geht es an das Zubehör wie Figuren etc. Hier stehe ich ja vor der Entscheidung, welche Größe ich verwende - und stellte dann gestern fest, dass die Größenverhältnisse der Figuren zueinander in den Originalbögen gar nicht passen! Zum Beispiel wären Tick, Trick und Track dann genauso groß wie Onkel Dagobert. Das gefällt mir nicht, also werde ich nun die Größen aus drei unterschiedlich skalierten Ausdrucken so mischen, dass sich für mich ein stimmiges Bild ergibt.


    Den Anfang machte Onkel Dagobert, da er eine schöne "mittlere Größe" hat (Goofy und Daniel Düsentrieb sind ja sehr groß, Micky und Minnie hingegen sehr klein, als Ausgangspunkte daher eher ungeeignet).


    Den berühmten Fantastilliardär habe ich in Originalgröße aus dem Bogen gebaut (und damit in der größten vorliegenden Variante). Die Schnittkanten wurden mit jeweils passenden Farben gefärbt - teilweise ganz schön frickelig, da nicht viel Platz:



    Hier im Vergleich zu Donald's Wohnhaus - passt für mich. Donald ist ein wenig größer als Dagobert (ohne Zylinder), kommt dann auch noch prima hin:



    Und hier vor dem berühmten Geldspeicher:


      


    Last not least dann noch auf die schnelle das Ortsschild fertig gemacht:



    Weitere Figuren etc. folgen in Kürze.

    Verandadach montiert:


      



    Die das Dach tragende Balken sind per Bastelbogen nur durch aufgedoppelten Karton gelöst. Ich weiß noch vom ersten Bau aus der Kindheit: Das wird nicht wirklich gerade und biegt schnell durch, wenn man es 1x falsch anschaut. Damals kannte ich sowas cooles wie Finnpappe noch nicht (ich war 6 Jahre und 9 Monate alt, als ich die Bastelbogen seinerzeit gebaut habe, mein Einstieg in die Welt des Kartonmodellbaus), da hatte ich einfach Streichhölzer (natürlich ohne Kopf, auf passende Länge geschnitten) verwendet. Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, das beim aktuellen Bau aus nostalgischen Gründen ebenso zu handhaben, bin dann aber doch zum Schluss gekommen, dass ich mit der Zeit gehe und diesmal dann doch Finnpappe mit aufgeklebten Modellteilen als Textur zu verwenden. Das sollte stimmiger aussehen.


    Um die Bauteile auf die Finnpappe zu kleben setze ich eine bewährte Methode ein: Ich klebe die Teile mit "Fleisch" drumherum auf ein Stück Finnpappe, drücke sie mit einem kleinen Silikonroller GUT an und verwende dann zwei flache Neodym-Magnete (SEHR stark!) als Presse. So bleibt das Ganze mindestens 24 Stunden liegen, im aktuellen Fall voraussichtlich rund 40 Stunden, denn ich werde wohl erst am Wochenende weiterbasteln:


      



    Zum Bauernhof gehört neben dem Wohnhaus auch eine Scheune. Die ging so fix von der Hand (keine Gaube, kein Kamin, nur 4 Wände und das Dach), dass ich nur Fotos vom fertigen gebauten Objekt vorweisen kann:

      


      



    So sehen beide Gebäude zusammen aus, wobei beim Wohnhaus noch die Dachbalken der Veranda fehlen:



    Plan für das Wochenende: Balken hinzufügen, dann Zäune, Sträucher, Bäume und Figuren bauen. Da ich mich immer noch nicht für eine Größe entscheiden konnte habe ich jetzt alles einfach 3x in drei verschiedenen Maßstäben gedruckt, baue eine der Figuren (vermutlich Onkel Dagobert) in allen drei Größen und entscheide dann, was mit am besten gefällt. Mit dem entsprechenden Maßstab mach eich dann den Rest fertig - und dann geht es an die Platzierung auf einer Bodenplatte. Stay tuned!

    Gestern ging's raus auf's Land: Der Bauernhof von Oma Duck stand auf dem To-do-Zettel.


    Teile für das Wohnhaus. Bei der Veranda habe ich zusätzliche Falzlaschen stehen lassen, damit die schmalen Seiten gerade bleiben und sich nicht etwas nach innen oder aussen beulen, wenn das Modella auf dem Diorama platziert wird:


      



    Wandteile wieder in 2 Schritten montiert und Gaube auf das Dach aufgebracht. Da der Kamin diesmal auf dem Giebel sitzt kann dieser entgegen meiner bisherigen Vorgehensweise erst nach Montage des Daches auf den Wänden aufgeklebt werden:


      



    Kamin aussen und innen:


      



    Die üblichen Verstrebungen/Winkel wurden hinzugefügt und dann das Dach montiert:


      



    Veranda vorne angebracht und Kamin aufgesetzt:


      

    Dach montiert und damit war auch dieses Haus fertig:


      


      


      


    Nun fehlt nur noch das Haus von Oma Duck nebst Scheune - und dann Zubehör wie Zäune, Bäume, Sträucher und Figuren.


    Zu den Figuren benötige ich mal eure Meinung:

    In der Originalgröße passen sie vom Maßstab her nicht zu den Häusern, sondern sind rund 30 % zu groß. So hatte der Konstrukteur es seinerzeit entworfen, vermutlich wegen der besseren "Bespielbarkeit". Ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich die so übernehmen soll (da es ja prinzipiell auch irgendwie ein "zeitgeschichtliches Dokument" ist) oder die Figuren lieber passend verkleinert baue und dazustelle. Der Gesamteindruck dürfte dann etwas stimmiger sein, aber die Charaktere auch schlechter zu erkennen - das Modell entsteht hauptsächlich für Ausstellungen bzw. ganz konkret für die Austellung 2025 im Freilichtmuseum Grefrath. Wären da besser zu erkennende Figuren, auch wenn sie zu groß sind, vielleicht besser? Was meint ihr dazu?

    Ich gehe mal davon aus, dass ihr "Helferlein" alle erkannt habt und somit erraten konntet, womit es weitergeht: Daniel Düsentriebs "Erfinderklause" (so wird sein Haus in der Anleitung zum Bastelbogen genannt).


    Zunächst mal wieder: Alle Teile anrillen und ausschneiden.



    Wie gehabt wieder kleinere Baugruppen montieren, Kamin von Innen dunkelgrau färben, Kamin und Gaube auf das Dach kleben:


      



    Apropos Färben: Bei diesem Projekt verwende ich "Pitt artist Pen" in 6 verschiedenen (Pantone-)Graustufen. Damit kann ich hier alles nötige abdecken. Dies sind Acrylstifte auf Wasserbasis, was den Vorteil hat, dass es kein "Kantenbluten" gibt - sprich die Farbe zieht nicht ins Papier ein, wie es bei Stiften auf Alkoholbasis passiert. Nachteil: Auf Klebstoff deckt die Farbe nicht gut, man muss also alle Kanten etc. VOR dem Zusammenbau färben. Beim Folgeprojekt, der "Unseen University", werde ich daher andere Stifte verwenden und zwar aus dem Graffiti-Bedarf. Diese sind auch auf Wasserbasis, die Farben sind jedoch 100 % deckend. Eine handvoll habe ich von dieser Sorte bereits, man kann damit wunderbar bereits verklebte Teile bearbeiten, da ein Übermalen von Klebstoff perfekt funktioniert. Für das Scheibenwelt-Projekt schaffe ich mir ein Komplettset mit 80 Farben an, so habe ich dann für jeden Farbton den richtigen Retuschestift da (das Modell der Universität ist erstaunlich bunt).



    Anbau von Daniels Haus fertig montiert und am Haus angebracht, dann Anbaudach aufgeklebt. Ich habe zuvor an der Hauswandseite eine zusätzliche Klebelasche für die Montage des Anbaudaches spendiert, da sonst die Gefahr bestand, dass dieses an der Hauswand früher oder später nach unten durchhängt. Haus und Anbau wurden wieder mit gleichschenkligen Dreiecken in 90-Grad-Winkel gesetzt und stabilisiert, außerdem habe ich auch wieder den Spant für die der Giebelwände eingezogen:


      


    Gestern ging es weiter mit dem Haus von Micky. Dessen Bauteile sind auf den Heft-Bastelbogen auf sage und schreibe 3 Ausgaben verteilt (zwischen den Teilen für andere Gebäude), daher sind es - für diese Serie - verhältnismäßig viele Einzelteile statt zusammenhängender, zu falzender Teile:



    Nachdem alles ausgeschnitten und angerillt war ging es an den Zusammenbau. Hier ein Foto vom Fortschritt - ich klebe immer Einzelteile zu größeren Baugruppen, die ich dann verbinde. So ist das Handling für mich am angenehmsten:



    "Hochzeit" von Gaubenfenster und -dach. Das Fenster soll ein Stück nach hinten versetzt eingeklebt werden, wie weit gibt die Anleitung nicht an. Ich habe mich an einem Foto des fertigen Modells aus Heft 13/1976 orientiert. Da die Bauteile nur einseitig bedruckt sind musste die Unterseite des Gaubenfensters eingefärbt werden - ich wählte hier ein Holzbraun:



    Den nahezug fertigen Kamin färbte ich von innen wieder dunkelgrau, wie die anderen Kamine bislang auch. Das geht sicher sauberer, ist aber nicht nötig, da man am Ende nicht wirklich gut hineinschauen kann. Es soll halt nur nix weiß blitzen. "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" lautet daher die Devise:



    Gaube und Kamin kamen dann wieder auf das noch flach liegende Dach. So ist das Ausrichten viel einfacher, als wenn ich es auf das fertig montierte Dach kleben würden und andrücken kann man es so auch besser:



    Endmontage des Haus-Grundkörpers. Damit die Wände im richtigen Winkel stehen klebte ich am Boden wieder gleichschenklige Dreiecke ein und einen Spant zwischen den beiden Giebelwänden: