Posts by Kurt

    Bei den Schornsteinen stecke ich die Röhren nicht in die Basis, sondern klebe sie darum



    Bei dem Krempenaufsatz färbe ich der Vorsicht halber die Rückseiten schwarz ein.



    Der vordere Schornstein hat seitlich ein Dampfrohr mit einer Dampfpfeife. Der Bogen liefert dieses als Kartonstreifen. Das gefällt mir nicht. Ich verwende ein 0,75 mm Evergreen Profil. Da der Pfeifenaufsatz genau über das Rohr passt, schneide ich es entsprechend länger und stülpe die Pfeife darüber.



    Und nun hat sich die Ansicht des Bootes erheblich verändert.


    Das große Maschinenraumoberlicht habe ich gebaut. Da die Lichtöffnungen sehr klein sind, habe ich auf das Ausstanzen und Verglasen verzichtet, es hätte wohl keinen Effekt ergeben. Die Kohleluken habe ich aufgedoppelt auf dem Bild ist nur eine Reihe aufgedoppelt, damit man die Wirkung vergleichen kann.



    Am Heck gibt es ein kleines Podest. Darunter dürfte sich der Ruderquadrant verbergen, der hier nicht sichtbar ist, da hier Planken verlaufen und nicht, wie sonst üblich, eine Gräting. Ein kleiner Spant sorgt für die richtige Höhe.



    Darauf kommen zwei Poller. Die Teile dafür sind im LC-Satz enthalten. Ich verzichte aber, da der Karton der LC-Teile einen wesentlich cremigeren Ton hat als die Bordwände. Überdies kann man diese Teile leicht aussticheln.



    Und darum kommt dann die Schanz mit dem Schiffsnamen.



    Um das Deck ist ein Umleimer zu kleben, der leider gut 1mm zu kurz ist. Das ist aber bislang die einzige aufgetauchte Passungenauigkeit. Ich setze ein kleines weißes Kartonstück ein und dann sieht es wie gewollt aus.



    Den Handlauf gestalte ich mit einem mit Weißleim geglätteten Nähfaden plastisch. Den Handlauf an der hinteren Kante hat Till Schade vergessen, der wird später noch ergänzt.



    Die Hütte passt gut auf das Deck und bekommt auf jeder Seite noch Oberlichter und achtern ein Abluftrohr.



    Und nun ist auch der fehlende Handlauf ergänzt.


    Und nun ist die Kajüte dran. Es wird wieder verglast. Ich nehme hier keine klare Folie, sondern Antistatikfolie, da man sonst durch die Kajüte durchblicken könnte, was sicher nicht gut aussieht.



    Nach altem Schema gebaut, Die Revisionsöffnung habe ich etwas länger geschnitten, da dort der achtere Mast verankert werden soll. In das Deck steche ich an der entsprechenden Stelle ein Loch.

    Das HMV Modell des Sleipner stellt einen späten Bauzustand dar. Das Schiff hatte ursprünglich nur den vorderen Mast und keine überdachten Brückennocken.



    Und das ist die fertige Kajüte,


    Hallo Wolfgang,

    es freute mich, wenn Du die Datei mit den verbesserten Rettungsringen hier einstellen könntest. Ich werde es nicht mehr ändern, da die Gefahr des Verschlimmbesserns besteht.

    Hallo Lars,

    Hallo Thomas,

    herzlichen Dank.

    LG

    Kurt

    Und nun frisch gewagt und die Schanz angebracht.



    Beim Kompass stellt sich die Frage ob Till Schade mehr weiß als wir oder es verabsäumt hat die farbigen Ausgleichskugeln darzustellen. Ich folge erst einmal dem Konstrukteur, bin aber bei besserer Erkenntnis hier nachzubessern. Das Ruder ist aus dem LC-Satz.



    Und dann mal die Brücke komplettiert.



    Die Rettungsringe sind problematisch, aus einem Kreis von ca. 2mm Durchmesser ist ein Innenkern von 1mm Durchmesser auszustanzen. Der LC-Satz enttäuscht mich hier zutiefst. Somit Handarbeit, ich glaube es geht. Da der Sleipner eine ähnliche Kleinteiligkeit aufweist wie die Hafentorpedoboote, bieten sich die dortigen Rettungsringe an, doch erscheinen mir diese als zu groß weshalb ich mich für die sehr schlanke Version Till Schades entschieden habe.


    Das Brückendeck hat eine bedruckte Unterseite. Wenn man richtig falzt, kommt es hin.



    Bei der Schanz und den Nocken kommt man ins Grübeln. Natürlich möchte man verglasen, doch ist hier alles sehr schmal. Die Lösung besteht darin, das Bauteil erst zu falzen und erst dann die Fenster auszuschneiden. Die von Lars gewählte Lösung des Auftrennens des Bauteils dürfte aber zu einem sehr guten Ergebnis führen. Das Material für die Verglasung darf nicht zu stark sein. Ich habe mit der Einlegefolie aus einer Packung Mon Cherie eine triviale und schmackhafte Lösung gefunden.


    Der Unterbau der Brücke wird verglast. Bei den Türen habe ich es nicht so genau genommen, da sie aufgedoppelt werden.



    Auch ich habe die unteren Profilscheiben nicht, wie in der Bauanleitung vorgesehen, auf das Deck geklebt, sondern in den Aufbau. Eine in Osteuropa entwickelte Methode, die ich sehr schätze.


    Hallo Wolfgang,

    Hallo Thomas,

    herzlichen Dank für die Anerkennung.

    Hallo Lars,

    auch Dir herzlichen Dank. Bei den Leisten werde ich es mal mit einer frischen Klinge versuchen.

    LG

    Kurt

    Und nun wird es ernst, die Bordwände sind dran. Zuerst einmal werden die wenigen Bullaugen ausgestanzt und mit Kartofix verglast.



    Dann sind die Übergänge zum Deck sorgfältig vorzurunden. Lars hat die Schlitze mit dünnem Papier hinterklebt. Das habe ich auch in Erwägung gezogen, dann aber verworfen, da die Schlitze in der Unterkonstruktion und in den Bordwänden so gelegt sind, daß sie nicht deckungsgleich sondern versetzt sind. Ich denke, daß das Blinddeck eine ausreichende Klebekante bietet.

    Wie Lars habe ich hinter dem Deckssprung angesetzt und zuerst den Übergang der Bordwand zum Deck verklebt. Nachdem das geschafft war, habe ich die untere Kante der Bordwände mit der Grundplatte verklebt. Ich denke über das Ergebnis muß ich nicht erröten.




    Ich glaube, daß Till Schade bei der Rumpfkonstruktion eine sehr gute Arbeit gemacht hat.

    Da ich den Rumpf noch eine Male werde anfassen müssen, verzichte ich im Moment auf die Montage der Scheuerleisten.

    Thomas herzlichen Dank für den Tipp mit den halbrunden Evergreen Profilen. Hier werden sie noch nicht zum Einsatz kommen, aber für Entmagnetisierungsschleifen sind sie sicher ein heißer Tipp.

    Hallo Thomas,

    da die Bordwände etwas auswandern, gleicht sich das problemlos aus.

    Hallo Günter,

    ich denke, daß es zu diesem Modell noch einige Bauberichte geben wird.

    Hallo Thomas,

    vielleicht können Dich ja die Bauberichte hier im Forum noch überzeugen. Da Du die Hohenzollern vor einiger Zeit gebaut hast, ist diese Ergänzung doch eigentlich gesetzt.

    LG

    Kurt

    Hallo Lars,

    im Nacken möchte ich Dir nicht sitzen und es ist hier doch keineswegs ein Wettbewerb happy 2

    Du legst Dich ja mächtig ins Zeug und präsentierst hier gute Ideen. Bei den Positionslichtern ist Dir aber ein Missgeschick unterlaufen. Sie stehen verkehrt herum. Der Winkel müsste zum Heck und nicht zum Bug zeigen. In der von Dir gewählten Position könnte ein entgegenkommendes Schiff die Positionslichter nicht erkennen.

    Was die Scheuerleisten anbelangt, müssen wir uns wohl mit flachen Teilen bescheiden. Halbrunde Polystrol Profile sind mir nicht bekannt und ein rundes Profil sauber zu spalten wäre mir nicht möglich.

    Bei den Scheuerleisten wäre eventuell an eine Verdoppelung zu denken. Hier muß ich sagen, daß ich den LC-Satz als recht enttäuschend empfinde. Es ist sehr schön, daß die Handläufe enthalten sind, aber warum gibt es die doch viel prominenteren Scheuerleisten nicht? Bei anderen HMV Modellen sind sie selbstverständlich im LC-Satz enthalten. Hier zeigt sich wieder, daß es bei HMV an einer konsequenten Linie bei den LC-Sätzen fehlt. Oft sind überflüssige Teile enthalten und Teile, die man gerne hätte, fehlen. So hätte ich hier auch gerne die kleinen Rettungsringe im LC-Satz gehabt und auch die Teile für die Festmachertonne wären höchst willkommen gewesen. Es hätte sich nur um eine kleine Platine aus rotem Karton gehandelt, die dem Verlag natürlich auch vergütet worden wäre.

    Bei den seitlichen Anbauten neben der Brücke könnte es sich um Toiletten handeln.

    LG

    Kurt

    Auch unter das Hauptdeck kommt ein Blinddeck, bei dem die seitlichen Laschen sorgfältig zu runden und zu verkleben sind. Wer hier nicht sorgfältig arbeitet, wird später erhebliche Probleme bekommen.



    Darauf kommt das Holzdeck, dessen Farbgebung mich nicht völlig überzeugt. Positiv ist, daß das gesamte Deck eingefärbt ist. Unangenehme Blitzer an den Klebemarkierungen sind somit ausgeschlossen.



    Das Backdeck hat seitlich die Teile des Whalebacks angehängt. Der Bogen weist hier den einzigen Rückseitendruck auf, der beim Formen und Ausrichten des Decks helfen soll, aber gründlich missglückt ist. Das stellt aber kein Problem dar, das Teil ist passgenau und lässt sich gut ausrichten. Ach hier ist im rückwärtigen Bereich gutes Runden der Seitenteile wichtig.


    Wir haben nun im Bug- und Heckbereich jeweils ein Blinddeck



    auf das eine dünne Spantenlage aufzusetzen ist. Ich halte das für eine gute Idee, da die aufzusetzenden Spanten sehr niedrig sind. Eine Lösung mit einzuschiebenden Stringern wäre sicher fummeliger und weniger stabil.


    Und dann fangen wir auch gleich an. Es geht los mit der Bodenplatte. Der Bogen weist keinerlei Rückseitendruck auf, bis auf das Backdeck. Mir ist das völlig unverständlich, da sogar ein Kleinverlag wie KvJ das bestens schafft. Der Mittelträger ist stumpf auf die Bodenplatte zu kleben. Um eine mittige Ausrichtung zu gewährleisten, setze ich sofort im vorderen und rückwärtigen Bereich einen Querspant ein.



    Für den vorderen Bereich habe ich den Spant Nr. 15 gewählt, der mit Auflagern für das Hauptdeck und einen aufzudoppelnden Schott zu versehen ist.



    Danach fügen sich die übrigen Spanten problemlos ein.


    Hallo Freunde des gefalteten Kartons,

    es sei gewähret mir die Bitte, im Bunde der Dritte. Zum Geburtstag bekam ich von meiner Tochter den Bogen der SMS Sleipner und den dazugehörigen LC-Satz geschenkt. Trotz meines großen Stapels an ungebauten Bögen konnte ich nicht widerstehen, ihn anzuschneiden.



    Der Bogen erstreckt sich über vier Seiten und weist eine sehr schöne Grafik auf. Knicklinien sind sämtlich außerhalb der Bauteile. Leider hat HMV bis auf einen missglückten Versuch auf Rückseitendruck verzichtet, das wird aber der Pinsel richten können. Eine schöne Idee ist die Beigabe einer Festmachertonne. Die wird sich in verschiedenen Dioramen mit kaiserlichen Schiffen gut einsetzen lassen.

    Der LC-Satz erscheint mir etwas karg, ist aber der sehr speziellen Reling wegen wohl unverzichtbar.



    Die Bauanleitung macht auch einen guten Eindruck. Konstrukteur ist Till Schade. Mir ist als einzige Konstruktion von ihm bislang nur die Lisboa bekannt. Ich bin mal gespannt, wie sich das Modell bauen lässt. Da es eine Wölbung zwischen Deck und Bordwand über die gesamte Länge aufweist, habe ich ordentlichen Respekt.



    Das Schiff war eigentlich ein Torpedoboot und wurde zum Depeschenboot und Begleitschiff zur kaiserlichen Yacht Hohenzollern umgebaut. Meiner emotionalen Verbindung zur SMY Hohenzollern wegen ist der Bau für mich ein Muß. Die Hohenzollern mit der Sleipner und einem Kreuzer zusammen, dürften ein schönes Diorama abgeben.



    Der Name des Schiffes leitet sich vom achtbeinigen Pferd Wotans her, von dem auch Grane, Brünhildes Ross abstammt, das aber nur über vier Beine verfügte. Wissenschaftler vermuten, daß der Name Sleipner für ein elegantes Gleiten steht. So soll Wotans Pferd durch Wolken, Wasser und über Land sehr schnell geglitten sein. Ich bin mal sehr neugierig.

    Hallo Freunde,

    fertig ist er der Quarto.



    Im WK I standen sich die SMS Helgoland und der Quarto als Gegner gegenüber, beschossen sich im Gefecht und fügten sich aber keinen Schaden zu. Die Draufsicht zeigt, daß die Schiffe fasat gleich lang waren und beide einen ähnlich schlanken Rumpf hatten. Das ist kein Zufall, die italienischen Ingenieure entwarfen den Quarto als Gegenpart zu den österreichischen Rapidkreuzern.



    Nebeneinandergestellt, erscheint der Quarto als die modernere Konstruktion.


    Und nun ist der Italiener fertig.



    Der Bogen ist zwar durchaus passgenau, aber von der Detaillierung her unter dem Mittelmaß. Trotzdem glaube ich, daß es durchaus ein respektabeles Modell geworden ist.

    Allen aktiven und passiven Begleitern dieses Bauberichts herzlichen Dank.

    LG

    Kurt

    Und nun geht es an die Takelage. Die ist relativ aufwendig. Hierbei sind kleine Klammern hilfreich. In den Fünfzigerjahren waren sie als sogenannte Rock & Roll Klammern sehr beliebt, heute sind sie nur noch selten zu bekommen.



    Und dann steht die Taklelage.


    Da die Matrosen ja auch irgendwie auf die Plattformen am Mast gekommen sein müssen, habe ich noch Leitern aus meinem Fundus spendiert.



    Anker kamen auch noch dazu



    und das Kompassdeck habe ich eingezäunt.



    Nun geht es aber ganz deutlich auf die Zielgeraden.

    Ich spendiere noch jeweils eine Schiffsschraube, die ich aus dem Ätzsatz zu dem BM Schnellboot übrig gehalten habe.



    und dann wieder auf die Barrings.



    Die Böden habe ich dann noch auf einem der Bögen für das Unterwasserschiff gefunden und hineingrfriemelt.


    Boote braucht es auch noch. Im Gegensatz zu Zeitgenossen gibt es hier keine Armada kleiner Beiboote. Wir haben hier zwei Kutter, die recht einfach gehalten sind. Auch hier kein Rückseitendruck weshalb ich wieder zum Pinsel greife.



    In die Boote kommen noch Böden hinein.



    Und ab auf die Barrings.