Posts by Kurt

    Schwanenhalslüfter aus dem LC-Satz.



    Es gibt zwei weitere Lüfter, die man aus Rundmaterial basteln muß. Ich verwende wieder Evergreen Profile. Wer dieses Schiff ordentlich bauen will, benötigt davon mehrere Stärken.



    Und ab auf das Deck.


    Ein paar runde Deckel (Einfüllstutzen?). Bogenseitig sind Teile zum Unterfüttern beigegeben. Das ist eine gute Idee, die Deckel wirken dadurch plastischer.



    Leider auch wieder Schatten. Die Verblendungsstücke an den Deckssprüngen passen nicht. Ich habe sie an den Versauflöchern ausgerichtet und das Malheur mit Farbe ausgeglichen.


    Für die kleine Oberlichter stellt der LC-Satz Rahmen zu Verfügung. Sehr schön, aber warum solch selektive Höhepunkte und die vielen ausgelassenen Teile? Auf der LC-Platine wäre noch Platz für die dreifache Teilezahl!



    Und noch ein paar Ladeluken.


    Und nun kommt die eigentliche Katapultbahn an die Reihe.



    Nun ist wohl eine Gesamtansicht fällig.



    Unter den Unterbau des Katapultes kommen noch Stützen.



    Auch hier werden die "Kartonrutschen" durch LC-Niedergänge ersetzt.


    Hallo Robert,

    Hallo Gerd,

    Hallo Ralph,

    das ist richtig, bei den JSC Bögen muß man immer kreativ werden. Wenn ich bedenke, was bei der Ievoli Black alles nicht vorhanden war...Ich überlege noch, wo ich ordentliche Beiboote klauen kann.

    LG

    Kurt

    Hallo Andreas,

    das sieht sehr gut aus und ich freue mich schon auf den neuen Bogen. Du bezeichnest deinen Verlag als Kleinverlag, was die Aktivität anbelangt, könnte sich der eine oder andere Verlag bei Dir ein Beispiel nehmen.

    Was die Ätzteile anbelangt, bin ich ein bekennender Anhänger dieser Teile. Allerdings fertig LC-Hofmann für die Mannheimer beachtliche LC-Platinen. Das ist sicher mehr als eine Alternative.

    LG

    Kurt

    Bei der Stufe baue ich einen Übergang aus mehreren Schichten Karton.



    Die Katapultbahn bekommt im Bereich des Hauptdecks Unterteile.



    Und dann kann aufgeklebt werden. Im vorderen Bereich des Backdecks wird noch etwas Ausgleichsarbeit nötig sein.


    Die Anbauten auf beiden Seiten sind dran.



    Beim Übergang zu Backdeck ergibt sich bei der Katapultbahn eine Stufe.



    Zu deren Ausgleich gibt es einen Unterbau auf dem Backdeck und nun hat man die Stufe zur anderen Seite.


    Der Bogen versieht fast alle Teile mit Klebelaschen, ich schneide sie bei den meisten Teilen an.



    Die Deckshäuser werden dekoriert.



    Auf dem Hauptdeck ist die Farbe in die Klebemarkierungen hineingezogen. Eine gute Idee, die Blitzer vermeidet. Leider beschränkt man sich auf dieses Deck statt die Idee konsequent zu verfolgen.



    Und dann Anbau.


    Dann mal das Teil eingebaut.



    Von der Ausstattung des Mooringdecks darunter ist durchaus noch etwas zu sehen.



    Es gibt einen Niedergang, der wie sämtliche Niedergänge als einfache Kartonrutsche ausgestaltet ist. Der LC-Satz liefert dazu nichts. Ich habe im Fundus aber noch einen passenden Ätzniedergang, den ich hier einbaue.


    Hallo Jan,

    das mag sein, aber man hätte sich bei der 1:250 Version dann auch etwas mehr Mühe mit Zusatzteilen geben können.

    LG

    Kurt


    Und das ist das Poopdeck. Es wird mit der mittigen Verstärkung in die Bordwände eingesetzt.



    Bei den Bordwänden gibt es teilweise einen Überstand, der gewollt ist. Ich färbe die Ränder vorsichtshalber grau ein.


    Bei den Kabeltrommeln greife ich auf LC-Überschüsse aus meinem Fundus zurück. Die Spulenkerne belege ich mit Garn. Erst später habe ich gesehen, daß der LC-Satz Teile für die Kabeltrommeln enthält.



    Das fertige Mooringdeck. Die Anker stammen aus dem LC-Satz.


    Ein dickes Stützelement. Die seitlichen Träger sind auch im LC-Satz enthalten. Auch hier verzichte ich aus den vorgenannten Gründen.



    Die Stellräder sind im LC-Satz enthalten.



    Der Bogen enthält keinerlei Poller (das gleiche Problem wie bei der Ievoli Black). Ich bastele daher Ersatz aus Evergreen Profilen und Abfallkarton.



    Mir ist es völlig unverständlich, daß der Verlag auf die Elemente völlig verzichtet, die dem Modell doch erst Tiefe verleihen.

    Nun steht das Mooringdeck an..



    Die Teile für die Innenverkleidung der Schanz sind auch im LC-Satz enthalten. Ich greife aber lieber auf die Bogenteile zurück, da sie farblich besser passen als angemalte LC-Teile.

    Überdies berücksichtigen die LC-Teile die Versauflöcher nicht. Man bekommt sie tatsächlich deckungsgleich hin, ansonsten passt die Innenverkleidung nur mangelhaft. Da müssen Pinsel und Farbe ran.


    Nun kommen die Bordwände dran, die natürlich verglast werden. Zum Zusammenführen der Wände in der Bugsektion gibt es Klebelaschen auf dem auf dünnerem Papier gedruckten Bogen.



    Das Anbringen der Bordwände ist dann überraschend einfach. Hilfreich ist dabei, daß man durch die offene Bauweise von der Gegenseite Druck ausüben kann und so die Wände schön glatt anliegend hinbekommt.



    Hallo Gerd,

    die Konstruktionsweisen sind sehr ungewohnt und haben Vor- und Nachteile. Hier ist ein eindeutiger Nachteil die Fehleranfälligkeit der Konstruktion verbunden mit höherem Arbeitsaufwand. Die geringe Zahl von Spanten führt auch dazu, daß die Rumpfform recht einfach ausfällt gegenüber dem komplexen Vorbild.

    Hallo Thomas,

    daran hatte ich zuerst auch gedacht. Die nach unten offene Bauweise erweist sich aber beim Anbringen der Bordwände als vorteilhaft.

    LG

    Kurt

    Die Teile werden miteinander verbunden und somit steht der Rumpf als "Weißmodell". Es wird also eine Doppelbeplankung der Bordwände geben, was der ganzen Sache, auch aufgrund des dicken Modellkartons, ausreichende Stabilität verleihen wird.



    Damit das Backteil gut aufliegt, lasse ich die Sache beschwert über Nacht trocknen. Die Unterkonstruktion erscheint praktikabel. Allerdings hat diese Konstruktionsweise eine hohe Fehleranfälligkeit. Wer nicht sehr genau arbeitet, wird bei der Beplankung Probleme bekommen. Überdies führt das Fehlen von Spanten und Stringern im Bugbereich dazu, daß dieser nicht genau dem Vorbild entsprechen wird.


    In dieses Konstrukt werden von unten einige wenige Spanten eingesetzt. Es gilt aufzupassen, da einzelne Spanten für den Bussard und andere für den Falken bestimmt sind.



    Danach haben wir einen nach unten offenen Korpus, der offenbar schon die Kontur des Schiffsrumpfs darstellt.


    Wie immer bei JSC die Überraschung wie das Spantengerüst konstruiert ist. Hier fangen wir mit einem nach unten offenen Kasten an, der auch gleichzeitig das Heckteil darstellt.



    Er wird nach vorne um das Bugteil ergänzt.


    Hallo Otto,

    schön Dich dabei zu haben.

    Hallo Wolfgang, Danke für den Tipp. An welche Art Schutzspray denkst Du, farbloser Mattlack?

    Hallo Thomas,

    da der Karton suboptimal ist und die Druckfarbe an den Kanten bricht, ist das Umkopieren auf HMV Karton eine gute Option. Besser noch wäre der Karton von Jabietz, den gibt es blanko in seinen Shop.

    LG

    Kurt

    Hallo Freunde des gefalteten Kartons.

    "Flieger grüß mir die Sonne", das galt bei der Kriegsmarine nur recht eingeschränkt. Es gab keine Marineflieger, auch das Personal für Bordflugzeuge gehörte der Luftwaffe an. Pläne für Flugzeugträger gab es zwar, doch wurde diese nicht mehr realisiert bzw. blieben in der Bauphase stecken.

    Da die Reichweite von Flugbooten begrenzt war, verfiel man auf die Lösung, den Seeaufklärern mit Katapultschiffen mehr Aktionsradius zu verschaffen. Die Schiffe hatten Kerosin zum Betanken an Bord und konnten bis zu drei Flugboote aufnehmen. Man findet diese Schiffe nicht in der Liste der Deutschen Kriegsschiffe, da diese der Luftwaffe zugeordnet waren.

    Der Bogen von JSC erlaubt den Bau der großen Schleuderschiffe Sperber und Bussard. Die Unterschiede sind bis auf die Fla-Bewaffnung gering. Somit besteht der Bogen fast völlig aus identischen Teilen. Wie bei JSC üblich, gibt es feine Grafik, die aber sehr empfindlich reagiert und einen recht dicken Modellkarton.



    Es gibt auch einen LC-Satz, der einige nützliche Teile enthält, aber wieder Reling noch Niedergänge. Diese Politik ist mir nicht verständlich, da gerade Reling und Niedergänge sehr zum optischen Eindruck eines Modells beitragen.



    Auf dünnerem Karton gibt es noch Teile für drei BV 138 C-1 Flugboote. Davon können zwei in Winterbemalung gebaut werden. Diese Dreimotorer sahen zwar etwas ungewöhnlich aus, waren aber sehr erfolgreiche Baumuster



    Die Bussard überlebte den Krieg und war Teil von Trumans Kriegsbeute. Nachdem man sich dort mit der Katapulttechnik vertraut gemacht hatte, wurde das Schiff 1947 nach Belgien verkauft, wo es zum Saugbagger umgebaut wurde.

    Und das sind dann die beiden fertigen Boote.



    Es ist ein passgenauer Bogen und die Modelle sind gut detailliert. Der Bau hat Freude gemacht. Es ist schade, daß solche beliebte Modelle des Passat Verlages nicht mehr aufgelegt werden. Wenn die Boote in ihrem heutigen Rüstzustand nochmals als KvJ herauskämen. Wäre das auch für mich eine Versuchung.

    Allen aktiven und passiven Begleitern meines Bauberichts herzlichen Dank.

    LG

    Kurt


    PS. Was kommt? "Flieger grüß mir die Sonne", aber maritim.

    Was bleibt noch zu tun? Der Austausch der Türme bei dem SM Boot. Ich habe mich entschlossen, die Türme nicht drehbar zu bauen und alle Teile aus dem Bogen von Jabietz zu verwenden. Die Barbetten haben einen etwas kleineren Durchmesser als auf dem Passat Bogen. Mir erschienen aber die im Bogen enthaltenen Barbetten als etwas hoch geraten, die von Jabietz sehen harmonischer aus. Die Mechanik für die Geschützrohre passt nicht ganz in die Türme von Jabietz. Man könnte das anpasssen, doch erscheint mir die von Jabietz gewählte Lösung mit den Rohren aus dünnem Federstahldraht stimmiger.

    Das also das Ergebnis im Vergleich.