Posts by Johannes

    Moin,


    Heute gibt es nur ein klitzekleines Update, die Baugruppe 16:



    Zusammengebaut ergeben die Teile dann mehrere andere Teile (Wie gesagt: "Vroom Vroom"), die am Motorblock befestigt werden:



    In der Anleitung ist mir dabei ein kleiner Fehler aufgefallen:



    Die als Teile 16i und h markierten Teile sind eigentlich die Teile 15g-i (Anmerkung: Die durchgestrichene Nummer sagt nur aus, das ich das Teil schon verbaut habe).


    mfg

    Johannes

    Moin,

    Dabei habe Baugruppe 11 erstmal links liegen gelassen

    Bevor ich mit dem Motor weitermache, kann ich Euch auch den Grund dafür nennen. Eigentlich wollte ich die Trittstufen mit geätzten Blechen darstellen. Aber die Idee habe ich dann irgendwann fallen gelassen und mir von einem Freund im Nachbarforum ein paar Teile lasern lassen (alles x2, falls was kaputt geht). Und die sind Heute angekommen:



    Und was soll ich sagen: Die Teile sind absolut fantastisch geworden! daumen1


    Aber die baue ich dann erst später ein, jetzt geht es erstmal mit Baugruppe 15 weiter:



    Als erstes habe ich die vier Motorhalterungen in der Mitte getrennt, so fand ich den Zusammenbau etwas einfacher. Montiert habe ich die Teile dann nicht am Motor, sondern im Fahrgestell. Auch das erschien mir einfacher:



    Und danach kam noch eine Verlängerung des Motorblocks mit mehreren Filtern(?), Dosen(?) oder was auch immer das alles ist. Meine Motorkentnisse beschränken sich in etwa auf "Vroom Vroom":




    Und wie versprochen ist der Schnitt aus dem letzten Beitrag perfekt verdeckt grins 3


    mfg

    Johannes

    Moin,


    weiter gehts. Ich habe die Seilführung am Heck angebracht und anschließend ein Tau aufgewickelt, ehe ich da später nicht mehr rankomme. Wie gesagt: Es wäre besser gewesen das vorher zu machen, aber es ging dann doch noch relativ gut:




    Das ganze ist ein 0,4mm Takelgarn von Andreas Gondesen (erhältlich hier: http://www.takelgarne.de/), vorsichtig aufgewickelt und mit Sekundenkleber befestigt. Da die zusammengeklebten Seilenden nicht sonderlich gut aussahen, habe ich sie mit einem dünnen Streifen Alufolie umwickelt.

    Leider ist das Seil sehr starr, also werde ich es später wahrscheinlich unten irgendwo festkleben.


    Danach ging es auch schon an die Teilegruppe 14, den Motor. Der hat mich einiges an Nerven gekostet. Nicht etwa weil es kompliziert zu bauen wäre, sondern einfach weil ich erstmal mühsam verstehen musste, in welcher Reihenfolge die Teile zusammengehören...

    Die Anleitung taugt da nicht viel und so muss man sich anhand der Teilebeschriftungen die richtige Reihenfolge zusammenpuzzeln. Der Clou dabei: Die Markierungen für "Hier Teil XY auf die Rückseite/den Rand kleben" sind natürlich oftmals nicht auf dem Teil selbst, sondern daneben. Wer die Teile also einmal ausgeschnitten hat, hat hoffentlich vorher auch einen Sicherheitsscan angefertigt kratz1


    Das Drahtteil wird dabei erst später gebraucht, wenn man den Motor auch tatsächlich am Rahmen befestigt. Bei 14f war bei mir der Ausschnitt minimal zu eng und ich habe es nicht um den Zylinder bekommen. Ich habe das dann ganz patent gelöst, indem ich einfach einen Schnitt gesetzt habe und das Teil dadurch etwas auseinanderbiegen konnte. Da der Unterschied klein war und die Front später eh noch überklebt wird, fällt das nicht weiter auf und bleibt unser Geheimnis zwinker2



    Und eine Weile später war der Motorblock dann im Rohbau fertig:



    mfg

    Johannes

    Moin,


    *Staub wegpust*


    Ich hatte zwar eine Pause angekündigt, aber das die dann gleich wieder 7 Monate dauern würde, war natürlich nicht so geplant rotwerd1


    Nachdem ich erstmal eine ganze Weile mit suchen verbracht habe (ich Genie habe die Anleitung, die Bögen, das Modell und noch ein paar Einzelteile natürlich in unterschiedliche Kartons gepackt und nach dem Umzug war es dann alles sonstwo gelandet denk1 ), konnte ich endlich weitermachen. Dabei habe Baugruppe 11 erstmal links liegen gelassen und mich mit 12-13 beschäftigt. Das sind einerseits Verbindungsstangen zu den Kupplungen und andererseits eine Winde für ein Abschleppseil.


    Hier erstmal die (meisten, ich hab eins vergessen) Teile des vorderen Kupplungsgestänges.



    Dabei trat auch prompt ein Problem auf, das sich auch nach mehrmaligem kürzen nicht bessern wollte:



    Also ein neues Teil angefertigt, da ist mir dann auch der Bogen etwas besser gelungen.



    Hinten gibt es dann noch einen kleinen Motor(?):




    Und danach ging es an die Winde:



    Und eingebaut (von unten sieht man nicht viel):



    Ich hätte vielleicht schon ein wenig Seil aufwickeln sollen, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich erst danach verstanden, das das eine Winde ist...


    Einerseits macht mir der Bau wieder viel Spaß, aber andererseits habe ich das Gesuche nach den Teilen und das rätseln über die Anleitung auch echt nicht vermisst...

    mfg

    Johannes

    Moin,


    die Galeriebilder sind fertig geworden foto1



    mfg

    Johannes

    Moin,


    und zum Abschluss noch einen kleinen Einblick hinter die Szenen der Fotos:


    Ich habe mir mal so ein halbwegs billiges Fotozelt gegönnt. Ist nicht perfekt, aber deutlich angenehmer als meine bisherige Lösung:



    Das Stativ ist sehr wichtig, da ich immer mehrere Bilder pro Position geschossen habe und zwischen den einzelnen Aufnahmen den Fokuspunkt umgesetzt habe. Am Ende waren es dann 873 Bilder (ich habe es geschafft den vorher vollen Akku leerzufotografieren grins 3 ), mit einer Gesamtgröße von rund 10GB.


    Die Bilder habe ich dann mit Hilfe von Helicon Focus zusammengesetzt. Die resultierenden Bilder sind nicht nur schärfer, es wird auch eventuell vorhandenes Rauschen entfernt. Dank GPU Beschleunigung schafft es das Programm auch bequem 50 Bilder innerhalb von 1-2s zu kombinieren :thumbup: Der Prozess nennt sich Focus Stacking, Wilfried hatte mir mal den Tipp gegeben, danke nochmal! (das ist natürlich nicht gesponsort und es gibt andere Methoden zum Focus Stacking, aber das Programm ist unheimlich einfach, liefert sehr gute Ergebnisse und ist wie gesagt auch noch super schnell)


    (Und ja, das ist die Testversion, ich werde mir die aber demnächst mal tatsächlich kaufen)


    Nach dem aussortieren, der Nachbearbeitung (Staub entfernen, zuschneiden) sind dann die obigen 30 Bilder übrig geblieben.


    Ein Haufen Arbeit, aber die Ergebnisse sprechen ja für sich, das sind definitiv die besten Galeriefotos geworden, die ich je gemacht habe happy 2


    mfg

    Johannes

    Schräg von oben die erste:



    und die zweite, diesmal zusätzlich mit Maßstabscent:



    Zum Schluss habe ich auch noch einige Fotos mit beiden Schwestern zusammen:



    Bug/Heck:



    Und Mittschiffs:



    So, das wars!


    Ich würde sagen der Aufwand hat sich durch und durch gelohnt. Die Bauqualität ist um Welten besser, der Vergleich der ungleichen Schwestern ist interessant und mir gefällt meine Farbgebung deutlich besser. Das Grün und der graue Rumpf sind einfach nichts. Nichtsdestotrotz würde ich die ZENIT empfehlen, denn Spaß macht sie allemal. Und sind wir mal ehrlich: Das ist im Endeffekt ja eigentlich das wichtigste an der Sache. Hätte mir die ZENIT damals keinen Spaß gemacht, säße ich Heute wohl kaum hier. Eventuell sogar wortwörtlich, vor 5 1/2 Jahren war ich schon in einer ziemlich misslichen Lage und der Kartonmodellbau mit allem was sich daraus entwickelt hat, hat mir eine Menge Kraft gegeben, woran auch ihr nicht unschuldig seid. Also Danke dafür und auf die nächsten 5 Jahre!


    mfg

    Johannes

    Kommen wir zum Vergleich der beiden Modelle. Ich habe dafür erstmal immer zwei Fotos in möglichst der gleichen Position geschossen und die Fotos nebeneinander gesetzt. Dann kann man mit den Pfeiltasten schnell hin und her wechseln. Das linke Schiff ist immer die ZENIT :)


    Steuerbordseite:



    Backbordseite:



    Bugansicht:



    Heckansicht:



    Möwenperspektive (leider teils im Schatten, mein neues Fotosetup ist zwar deutlich besser, aber immernoch nicht perfekt verlegen1 :(


    5 1/2 Jahre ist es nun her, das ich den Kartonmodellbau für mich (wieder-) entdeckt habe. Angefangen hatte ich mit der ZENIT vom HMV und war sofort Feuer und Flamme (OT: Die Serie ist übrigens empfehlenswert!). Fiete schrieb damals

    Quote
    Zitat von Fiete Nach so langer Pause eine solche ZENIT zu zimmern, alle Achtung.

    Solch ein Lob von solch einem Kartonmodellbauer hat mich damals natürlich hochgradig erfreut und ein bisschen stolz bin ich auf meine ZENIT ja auch immernoch verlegen2

    Nichtsdestotrotz war die ZENIT als einziges Modell ohne Kantenfärben und ohne Takelage in gewisser Weise ein "Schandfleck" in miener Vitrine. Und auch wenn ich sie nicht wegschmeißen werde, bin ich schon froh sie jetzt durch ein rundum verbessertes Modell ersetzen zu können. Denn der Qualitätsunterschied zwischen den beiden Modellen ist wirklich enorm! Aber der Vergleich muss noch etwas warten, ansonsten verpassen wir die Führung über die PAAPSAND, die geht nämlich gleich los.


    Die Führung beginnt auf dem Backdeck. Hier gibt es die Ankerwinde zu bewundern. Auch wenn die PAAPSAND auf den ersten Blick Werftneu wirkt, zeugen die verbeulten Taukörbe davon, das die PAAPSAND ein aktives Leben führt. Anschließend geht es über die kleine Treppe auf Steuerbordseite hoch zur Brücke:



    Da gerade Open Ship ist, steht hier auch das Werftmodell der PAAPSAND:



    Nach einer ausgiebigen Führung durch den Maschienenraum (von dem habe ich leider keine Fotos, ich hab zu spät gemerkt, das die Speicherkarte voll war traurig1 ) ging es achtern raus aufs Arbeitsdeck, wo im Gegensatz zur ZENIT gleich zwei Kräne montiert sind:




    Zum Schluß schauen wir vom Pier nochmal zurück auf den gut bestückten Mast der PAAPSAND:


    Moin Fritz,

    Du hast, wenn man die Uhr Zeiten der Einstellung betrachtet, ja das Modell ja in null Komme nichts super gebaut, aber Wahrscheinlich hast Du das Schiff gebaut und den Baubericht nach und nach fotografiert und dann den Bericht hier eingestellt.

    Ich habe den BB nachträglich aus dem Nachbarforum kopiert, nachdem ich mir zwischenzeitlich vorgenommen hatte auch hier wieder mehr BB zu posten. Das hatte ich so aber auch im ersten Absatz geschrieben lala1


    Moin Daniel,

    Die Zenit liegt bei mir auch rum und nunja wie fast alle Bögen die ich habe, möchte ich die zeitnah angehen. lach 2

    Ich denke nicht, dass ich die auf deinen Level der Paapsand hinbekomme.


    Mich würde aber interessieren, wie du verglast?

    Mit doppelseitigen Klebeband?

    Mach das, die ZENIT macht Spaß! Und auch wenn man sie nicht so stark supert, ist es ein hübsches kleines Modell.


    Was die Verglasung angeht nehme ich zwei unterschiedliche Materialien:

    Für Brückenfenster (und andere Scheiben durch die man durchgucken können soll) nehme ich Acetatfolie. Durch die Bullaugen soll man nicht durchgucken können, dafür nehme ich Farbfilterfolie. Die habe ich hier vor einer Weile auch mal empfohlen:


    die-kartonmodellbauer.de/forum/index.php?thread/12224/


    Moin zusammen,


    Vielen Dank für Eure Zustimmung freu 2

    Die Galeriebilder folgen morgen oder übermorgen, je nach Lust und Zeit.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    jetzt ging es mit dem Peildeck weiter. Da gab es 2 Rettungsinseln, die Positionsleuchten, ein paar Lüfter, den Suchscheinwerfer und natürlich die letzten Relingsteile zu verbauen:



    Danach kam dann die letzte und gleichzeitig wohl schwierigste Baugruppe: Der Mast. Da bin ich wieder ganz ordentlich vom ZENIT Mast abgewichen und habe mich bei den Details ordentlich ausgetobt. Alleine 19 Ätzteile habe ich hier verbaut, dazu kommen dann noch ein paar Drahtstücke, 10 Lampen und einiges an Krimskrams. Der Mast ist, wie im Original, U-förmig und wird auf der Hinterseite nur durch eine integrierte Leiter abgeschlossen. Der Farbunterschied zwischen Karton- und Ätzteilen fällt auf den Fotos übrigens deutlich stärker aus als in Natura.


    Ich habe erstmal das Grundgerüst vom Mast gebaut, die Arme angebracht und ihn dann aufs Peildeck geklebt. Dann erst habe ich die restlichen Teile angebracht:



    Zum Schluss fehlten dann eigentlich nur noch die Takelage und die Flaggen. Da das Dach ja abnehmbar ist, bin ich bei der Takelage minimal vom Original abgewichen. Eigentlich wird die Flaggenleine nämlich zur Reling vom Zwischendeck gespannt, ich habe sie zur Peildeckreling gespannt. Und damit ist die PAAPSAND dann endlich fertig!



    Und auch nochmal zwei Vergleichsfotos mit meinem Erstlingswerk, der ZENIT:



    Ich werde bei Gelegenheit aber nochmal einige richtige Galeriefotos anfertigen und nachliefern foto1


    Damit beende ich diesen besonderen BB und bedanke mich für eure unzähligen Daumen und die ganzen netten Kommentare.

    Das umzeichnen und der Bau der PAAPSAND hat mir auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht und das Modell steht auf der Liste meiner Lieblingsmodelle sehr weit oben. Das Modell kann ich natürlich schlecht zum nachbauen empfehlen, aber die Grundlage von Till Schade macht auch schon viel Spaß!


    Den Vergleich der beiden Schiffe finde ich auch spannend. Einerseits natürlich die konstruktiven Unterschiede der beiden Schwestern, aber auch meine enormen Verbesserungen bei der Bauqualität in den letzten 5 (1/2) Jahren sind gut sichtbar. Nur beim Bautempo habe ich mich verschlechtert, habe ich die ZENIT noch in 2 Wochen zusammengeklatscht, hat es diesmal mehr als ein halbes Jahr gedauert; sogar noch länger wenn man die Zeit zum umzeichnen dazurechnet daumen1


    mfg

    Johannes

    Moin,


    bis die Ätzteile gezeichnet und geätzt waren, hat es dann doch ein ganzes Stückchen länger gedauert als gedacht. Aber jetzt kann es wieder losgehen:



    der erste Schwung Ätzteile ist verbaut. Im Bugbereich sind das ein Gestell an dem beim Original runde Fender befestigt werden, zwei Taukörbe, Handläufe und Scheibenwischer.



    Der seitliche Brückenzugang besteht aus einem Gestell mit zwei Niedergängen. Das Original ist durchlöchert, also habe ich das hier auch mal bei den Stufen der Niedergänge ausprobiert. Hier sieht man auch schön einen der beiden Seitenspiegel. Ja, richtig gelesen, die PAAPSAND hat Seitenspiegel. Die Rückseite ist angeätzt und Schwarz gefärbt, von der Vorderseite habe ich die Farbe wieder abgekratzt um einen spiegelnden Effekt zu erzeugen:



    Hinter der Brücke wurde das Zwischendeck mit Reling und einer Leiter ausgestattet. An der Reling hängen noch zwei Bundesadler:



    Beim Heck habe ich einen Fehler gemacht: Ich hätte die Poller nicht markieren und noch nicht ankleben sollen, so sind die schlecht platziert. Ändern kann ich es jetzt aber leider auch nicht mehr. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, wieso die so unterschiedlich stehen denk1

    Bei der Steuerbordreling gibt es eine Besonderheit: Hinten gibt es ein Segment, das herausgehoben werden kann, wenn das Schiff am Kai liegt. Das habe ich auch geöffnet nachgebildet, da das Schiff auch bei mir irgendwann mal an einem Kai liegen soll.



    Ein weiterer Fehler ist mir bei den Rettungsringhaltern passiert. Da habe ich beim Zeichnen Mist gebaut und die Teile waren dadurch leider irreparabel kaputt X(


    Als nächstes kommen die beiden Kräne und das Beiboot. Danach fehlt eigentlich "nur" noch die Peildeckausstattung + der Mast.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    das von Dirk verlinkte Foto ist interessant, offenbar hat die PAAPSAND jetzt auf der Backbordseite ein zweites Podest bekommen. Ich hätte erwartet das sie da dann auch eine zweite Tür zur Brücke eingebaut hätten, aber sie haben nur das Fenster verschlossen. So erschließt sich mir der Sinn der Umbaumaßnahme nicht wirklich denk1


    Am Heck meiner PAAPSAND wurde auch ein bisschen umgebaut. Einmal gibt es vier weitere Doppelpoller und den Auspuff. Vor dem Auspuff ist ein Rechteck noch frei, ich hab schlichtweg vergessen das Teil zu zeichnen. Upps verlegen1

    Und um den Komfort der Besatzung zu erhöhen habe ich ihnen auch noch eine Klimaanlage auf dem Zwischendeck spendiert:




    Das war jetzt ein sehr kurzes Update, allerdings bin ich jetzt an dem Punkt angelangt, an dem ich wirklich auf die Ätzteile warten sollte. Also ist hier erstmal 2-3 Monate Baupause.

    Ich nutze diese Gelegenheit dann auch, um euch schonmal für eure vielen Daumen und Kommentare zu danken prost2


    mfg

    Johannes

    Moin,


    keine Sorge, ich habe die PAAPSAND nicht vergessen. Aber nachdem ich mir zu Weihnachten CorelDRAW gegönnt habe, habe ich die letzten Tage dann lieber darin investiert mich damit vertraut zu machen. Ich habe unter anderem 2 kleine Modelle konstruiert und 2 weitere angefangen/geplant. Dann habe ich noch das Spantengerüst einer anderen Eigenkonstruktion abgestaubt und aufgehübscht. Wenn das nochmal gebaut ist gehts an die Bordwände, die bei dem Modell vermutlich verdammt schwierig werden (zumindestens in der Abwicklung). Zwischendurch habe ich auch noch einige Ätzteile gezeichnet.

    In anderen Worten: Ich war verdammt fleißig cool2


    Aber zurück zum eigentlichen Thema, der PAAPSAND.

    Zunächst wurde die Brücke geschlossen. Hier hat es sich als klug herausgestellt, das ich die Steuerkonsole nicht verklebt hatte. Denn das passt mal so überhaupt nicht:



    Das konnte ich ohne größere Probleme kürzen, dann hats gepasst. Das Peildeck habe ich wieder abnehmbar gestaltet, auch wenn ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ichs nicht doch noch ankleben werde. Denn eigentlich laufen auch ein paar Leinen vom Mast zum Zwischendeck, die müsste ich weglassen. Mal schauen.





    Dann ging es an den ersten (vom Bogen vorgesehenen) Fitzelkram: Die Ankerwinde und 5 Doppelpoller. Relativ unspektakulär zu bauen, aber belebt das Modell natürlich auch ungemein :)




    Das wars erstmal wieder.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    obwohl heute Feiertag ist, habe ich eine große Lieferung von IKEA Möbeln erhalten. Nach dem obligatorischen aufbauen (Ich sollte mir mal angewöhnen deren Aufbauservice zu nutzen happy1 ), hatte ich fünf Stühle, zwei Schreibtische, einen Schrank und eine Steuerkonsole:



    Im zweiten Beitrag schrieb ich, das ich noch eine Überraschung für die Seekarte geplant habe. Die war jetzt auch an der Reihe. Und zwar hatte ich auf einem Brückenfoto gesehen, das auf dem Kartentisch noch ein Modell der PAAPSAND stand...

    Das Foto entsand zwar während einem Open Ship und ich gehe davon aus, das das Modell da normalerweise nicht rumsteht, aber das hat mich nicht davon abgehalten das mal auszuprobieren. Und mit dem Ergebnis bin ich dann auch sehr zufrieden:



    Und wen es interessiert: Die PAAPSAND hat etwa einen Maßstab von 1:7000 und besteht aus exakt einem Teil daumen1


    Danach habe ich die meisten Teile in den Brückeneinsatz geklebt. Lediglich den Schrank mit Kartentisch und die Steuerkonsole habe ich erstmal nur loose eingesetzt, damit ich die an die Brückenwände anpassen kann.



    Anschließend wurde der Einsatz eingeschoben, verklebt und schon konnte der Schrank an die Rückwand angepasst+geklebt werden:



    Zum Abschluß lasse ich euch noch ein Bild von der PAAPSAND da, das ich durchs Fenster aufgenommen habe. Mit genug Licht sollte man sie also hoffentlich tatsächlich sehen können:



    mfg

    Johannes

    Moin,


    trotz Weihnachten habe ich es geschafft den Brückenaufbau in Angriff zu nehmen. Erstmal habe ich die Fenster ausgestichelt und verglast. Anschließend habe ich diverse Anbauteile aufgedoppelt und die Brückenrückwand eingezogen.



    Das ganze wurde dann am Rumpf befestigt. Dazu kam dann noch das kleine Zwischendeck und die beiden Stufen zwischen den beiden Decks.



    Als nächstes ist schon die Brückeneinrichtung dran.

    Das Modell ist noch lange nicht fertig, aber ich gebe trotzdem mal ein kurzes Zwischenfazit ab:

    Auch mit meinen Modifikationen baut sich das Modell fast von alleine. Und das macht einfach Spaß :)


    mfg

    Johannes

    Moin,


    wie versprochen ging es mit den Scheuerleisten und Schanzkleidstützen weiter. Dazu gibts nicht viel zu sagen, nur das ich die Leiste auf Steuerbordseite etwas zu tief angebracht habe. (Ich hätte die Fläche definitiv grau statt Schwarz auf fast Schwarz machen sollen.) Aber als ich das bemerkt habe, war der Kleber schon trocken und ich hätte den Rumpf nochmal neu bauen müssen um das zu ändern. Nein Danke!


    Bug:




    Heck:



    Wir sehen uns dann beim Aufbau wieder :)


    mfg

    Johannes

    Moin,


    freut mich, das mein kleines Projekt so guten Anklang findet :)


    Nachdem das Spantengerüst ordentlich aushärten konnte, habe ich Heute den Rumpf fertig gestellt. Im Bugbereich soll man einen leichten Knick einbauen, dafür habe ich die Rillinie auf die Rückseite übertragen und dann von hinten gerillt, um den Druck nicht zu beschädigen. So hatte der Originalbogen wenigstens einen Nutzen frech 1



    Ich hätte aber vielleicht doch ein bisschen aggresiver rangehen sollen, wirklich sichtbar ist der Knick nicht geworden.


    Danach wurden die Bordwände erstmal ordentlich vorgeformt und die Innenschanz eingeklebt. Hinter den Schnitt in der Seite habe Ich einen schmalen schwarzen Streifen geklebt. So hatte Ich einerseits ein bisschen mehr Klebefläche und andererseits wirkt der Spalt ein bisschen kleiner.



    Dann wurden die beiden Bordwände montiert. Das ging super!


    ...


    Bis ich zum Heck kam und erstmal ziemlich doof geguckt habe:



    Das Teil ist viel zu kurz! Und das obwohl es eigentlich mit Überlänge konstruiert wurde und ich mich auch daran erinnere, das ich es bei der ZENIT ein bisschen stutzen musste. Ich habe mir dann eine Weile den Kopf zerbrochen wie das passiert ist, aber am Ende war es natürlich mein Fehler:

    Ich habe zwischen den beiden Decks noch eine zusätzliche Stufe eingebaut. Dafür habe ich das vordere Deck etwas gekürzt und dadurch habe ich dann die Bordwände etwas zu weit vorne angesetzt. Ist mir nicht aufgefallen, denn der Bug hat trotzdem ziemlich gut gepasst.


    Ist glücklicherweise kein Drama. Die beiden Teile (die Innenschanz war natürlich auch zu kurz) waren schnell angepasst und neu ausgedruckt.



    Auf den Nahaufnahmen sieht der Bug natürlich wieder schlimmer aus, als er eigentlich ist. Man kennt es...




    Beim Heck habe ich hingegen auch auf den Nahaufnahmen nichts zu meckern:



    Ich denke ich übertreibe auch nicht, wenn ich sage das das neue Heckstück wirklich perfekt passt:



    Nächstes mal geht es dann an die Scheuerleisten und die Schanzkleidstützen :)


    mfg

    Johannes

    Ein paar Details

    Einmal ein Vergleich der beiden Bordwände:



    Und dann noch ein paar Teile in Nahaufnahme, weil ich erstaunlich finde was für eine Qualität dieser Drucker (Epson WF C5790) abliefern kann, obwohl das eigentlich ein auf hohe Druckvolumen ausgelegter Bürodrucker ist:



    (EMDEN - PAAPSAND) Zum lesen reicht es dann doch nicht ganz.



    Eine Seekarte von Emden und Umgebung. Da habe ich später noch eine Überraschung geplant.



    In Natura kann man auch noch die einzelnen Finnen der Klimaanlage erkennen. Und der Bundesadler ist auch ganz ordentlich geworden.

    Und auf den speziellen Wunsch von Katharina habe ich die Schifffahrtspolizei-Schilder nochmal in der korrekten Schriftart ausgedruckt:


    Das Modell der ZENIT

    Zum Schluß möchte ich auch nochmal ein paar Bilder meiner ZENIT zeigen. Ich war damals ziemlich stolz drauf und wenn man bedenkt, das das quasi mein erstes Kartonmodell war, bin ich das auch immernoch. Aber aus heutiger Sicht hat es natürlich etliche Macken. So sind die Kanten noch nicht gefärbt (mein einziges Nicht-Probebaumodell ohne) und an die Takelage hatte ich mich garnicht erst rangetraut. Sauberer arbeiten tue ich Heute natürlich auch.

    Dennoch zeigt das Modell auch schon meinen hohen Anspruch an mich selber, weil ich schon damals gleich alle Fenster verglast habe. Damals noch mit OHP Folie und schwarzem Tonkarton. Hat super funktioniert, war aber auch ne Menge Arbeit. Da ist mir die Farbfilterfolie die ich Heute verwende doch lieber.





    So, das wars mit der Einleitung. Morgen oder Übermorgen geht es hier dann mit dem Rumpf der PAAPSAND weiter prost2


    mfg

    Johannes

    Moin,


    die PAAPSAND hatte ich zuerst im Nachbarforum gezeigt, aber weil mir das Modell wirklich gut gefällt, will ich den Baubericht gerne auch nochmal hier posten. Wer ihn drüben schon gelesen hat, kann gerne abschalten, hier gibts nichts neues. Und wer drüben nicht aktiv ist, wird hier in den nächsten paar Tagen den BB für ein gnadenlos gesupertes Modell eines modernen Arbeitsschiffs finden.

    Hintergrund

    Am 20.12.2017, also vor exakt 5 Jahren, ist in Meppen ein Großbrief verschickt worden der, so kitschig das auch klingen mag, mein Leben verändert hat. Denn darin waren eine ZENIT, der dazugehörige LC Satz sowie 10 Bögen Graupappe enthalten. (Das man viele Teile mit Graupappe verstärken muss, wusste ich noch von den Schreiber Bögen die Ich als Kind gebaut habe. Ich glaub Ich habe 2 mal für Fadenrelingschablonen verwendet, ansonsten war das direkt mein erster Fehlkauf stirn1 )

    Dieses Jubiläum wollte ich nutzen, um die ZENIT noch einmal zu bauen. Wobei der Bogen logischerweise erst am nächsten Tag angekommen ist, also geht der Bau auch erst morgen richtig los. Aber die Einleitung mache ich dann schon mal Heute.



    Ich möchte das Modell gerne nochmal bauen, da sich neben meinen fotografischen Fähigkeiten



    auch meine modellbauerischen Fähigkeiten in den letzten 5 Jahren doch ganz erheblich verbessert haben. Und da dürfte ein Vergleich schon ganz interessant sein.

    Ich fände es aber langweilig die ZENIT nochmal zu bauen, also muss ein Schwesterschiff her. Eins gibt es sogar ganz offiziell vom HMV. Im Clubmodell 2015 ist die MARINA enthalten:



    Die MARINA wurde 2005 gebaut (Die ZENIT 2004). Sie ist auch das einzige Schiff der Baureihe Fassmer SV 30, das nicht in Deutschland, sondern in Rumnänien unterwegs ist.

    Aber einerseits fehlt da die Brückeneinrichtung (Ich hatte damals auch keinen Scan angefertigt) und andererseits gefällt mir die Decksfarbe bei keinem der beiden Modelle wirklich gut. Die ist mir einfach viel zu grell. Und wenn Ich schon die Decks anpassen muss, kann ich ja auch gleich eins der Schwesterschiffe bauen. Da gibt es noch die JADE und die PAAPSAND. Wie im Titel unschwer zu erkennen ist, habe ich mich letzlich für die PAAPSAND entschieden:


    Norbert Siegler, via BOS-Fahrzeuge


    Gebaut wurde die PAAPSAND 1998-99 (also etwa 5 Jahre vor der ZENIT) von Fassmer in Berne, wobei der Rumpf von der Jantar-Werft in Kaliningrad gefertigt wurde. Stationiert ist die PAAPSAND beim WSA in Emden und wird hauptsächlich für Peilaufgaben eingesetzt. Meist natürlich für normale kartografische Zwecke, aber nachdem die MSC ZOE am 02.01.2019 in einem Sturm 340 Container verloren hat, war die PAAPSAND auch in der Bergung involviert: https://www.gdws.wsv.bund.de/S…2019/Havarie_MSC_Zoe.html

    Änderungen

    Wie man auf dem Foto sieht, ziert die PAAPSAND mittlerweile auch die für Behördenschiffe typischen Schwarz-Rot-Goldenen Streifen am Rumpf. Finde ich eigentlich ganz attraktiv, also habe ich das bei meinem Modell auch so gemacht. War aber nicht die einzige Änderung. Anfangs dachte ich, es würde reichen die Bordwände und die Decks neu zu machen. Oh, wie naiv ich doch war... verlegen1

    Bei genauerer Betrachtung sind das zwei doch sehr unterschiedliche Schwestern. Je länger ich geguckt habe, desto mehr Unterschiede habe Ich gefunden. Unter anderem habe Ich folgende Änderungen vorgenommen:

    • Schwarz-/Rot-/Goldene Streifen an der Bordwand.
    • Die Markierungen fürs Seitenstrahruder und Echolot am Bug sind bei der PAAPSAND im Vergleich zur ZENIT vertauscht.
    • Der seitliche Aufgang zur Brücke wurde bei der PAAPSAND erst später nachgerüstet und befindet sich ein Fenster weiter vorne als bei der ZENIT.
    • Die Peildeckblende wird achtern nicht schmaler.
    • Die PAAPSAND hat zwei Kräne auf dem Arbeitsdeck.
    • Die Reling auf dem Deck hinter der Brücke umfasst das ganze Deck. Bei der ZENIT ist nur ein schmaler Weg zur Leiter aufs Peildeck eingezaunt.
    • Die PAAPSAND fährt auch für die Schifffahrtspolizei, weswegen sie ein entsprechendes Schild und Wappen am Aufbau führt.
    • Die Brücke ist anders eingerichtet, also musste auch eine neue Einrichtung her.

    Was als "2-3 Teile umzeichnen und den Rest baue ich aus dem Bogen" gestartet ist, wurde am Ende also zu einem "Dann zeichne ich halt alles neu" und entsprechend mehr Aufwand. Aber ich denke der war es wert. Und da ich den LC selbst dann nicht verwenden könnte, wenn ich das wollte, habe ich mir auch wieder ein paar Ätzteile gezeichnet:




    Die habe ich aber noch nicht bestellt, das ganze Blech zu füllen dauert doch länger als geplant. Die PAAPSAND wird also deutlich länger brauchen als meine ZENIT, die habe Ich damals in ~2 Wochen zusammengeschustert. (Ich hätts aber eh nicht in der Zeit geschafft, mein Bautempo ist doch ein ganzes Stück langsamer als damals)


    Am Ende hatte ich dann etwa 2 Bögen mit Teilen, aufgeteilt auf 3 Grammaturen. Der 160g/m² Bogen hat auch einen farbigen Rückseitendruck:



    Durch den Rückseitendruck erspare ich mir einerseits das doppelte aussticheln der Brückenfenster und andererseits kann es dann auch nicht passieren, das die Teile nicht perfekt passen und man das von außen sieht. Das hatte mich bei meiner ZENIT damals schon gestört.

    Für die Lampen habe ich auf den kostenlosen Zusatzbogen von Jabietz zurückgegriffen: Link

    Ein Exkurs in die Druckqualität von unterschiedlichen Papieren

    Den Bogen mit 250g/m² habe Ich 2x ausgedruckt, da ich festgestellt habe, das es mit meinem 250g/m² Karton deutliche Qualitätsunterschiede beim Druck gibt.

    Theoretisch könnten die unterschiedlichen Grammaturen da reinspielen, weil das Papier natürlich unterschiedliche Dicken hat und damit der Abstand zum Druckkopf nicht immer identisch ist. Aber ich nutze zum drucken all meiner Kartonmodelle das von Epson mitgelieferte Profil für Ihr hauseigenes Premium Semigloss Fotopapier (Experimente haben ergeben, das das die beste Qualität bei gleichzeitig längster Druckdauer liefert) und das wiegt auch 250g/m². Wenn, dann müsste ich also eher bei 80g/m² Papier Qualitätsunterschiede sehen, tue ich aber nicht.

    Es wird also am Material liegen. Eigentlich nehme ich für alles Mondi IQ Smooth, aber da es das in Grammaturen >160g/m² nur in Österreich für ein Schweinegeld gibt (95€ für einen Karton mit 1000 Blatt 250g/m² A4), hatte Ich mir mal das ebenfalls hier im Forum hochgelobte Mondi Color Copy in 250g/m² besorgt.


    Hier mal zwei Vergleiche zwischen (von oben) 160g/m² IQ Smooth, 250g/m² Color Copy, Offset:



    Gerade was die Schärfe der Linien betrifft ist Offset der klare Gewinner. Aber es ist auch gut zu erkennen, das die Linien auf dem 250g/m² Karton deutlich ausgefranster und die Farbflächen vom Deck nicht so gleichmäßig sind wie mit dem IQ Smooth.


    Fürs Spantengerüst nehme ich das trotzdem, aber die anderen Teile verdopple ich dann doch lieber. Das habe ich dann auch gleich Heute schon gemacht, damit das bis morgen alles fertig ist.

    Moin Roland,


    deine OSTE ist wirklich sehr schön geworden! Und das Lob zur Konstruktion höre ich natürlich auch sehr gerne :)


    Was die Antennen angeht: Die OSTE wurde so oft umgerüstet, das es eigentlich unmöglich ist etwas falsch darzustellen, weil es unmöglich ist einen Zustand perfekt nachzubilden (es gibt kaum 2 Fotos die den gleichen Zustand zeigen).

    Das du die Antenne zwischen Mast und Radom weggelassen hast ist auch richtig, die war nur zeitweise installiert. Und zeitweise hatte der Mast auch nur 4 Äste statt acht und und und...

    Ich denke das gleiche lässt sich wohl auch zur Farbe sagen.


    Als Garn kann ich für sowas Serafil Fine 300/2 (Alternative Stärkenangaben: Etikett Nr. 420; Stickgarnstärke 100; Tex-Nr 7) empfehlen. Das hab ich auch bei meiner OSTE benutzt.


    mfg

    Johannes

    Moin Jürgen,

    Das ist mal eine vorbildliche Dokumentation einer (der) vorliegenden Platine.

    Vielen Dank!


    Es ist nur eine Platine. Auf dem rechten Blatt sind zwar zwei abgebildet, aber das kommt daher, das Roland nur eine abgespeckte Platine bekommen hat, die dadurch auch anders angeordnet ist. Oben ist die reguläre Platine auf 1:200 skaliert abgebildet und unten die, die er bekommen hat. Die eigentliche Anleitung auf der linken Seite ist nämlich Maßstabsgetreu für 1:250 und wäre ihm beim zuordnen der Teile daher keine große Hilfe grins 3

    mfg

    Johannes

    Moin Roland,

    Um aus optischen Gründen jeglichen Farbauftrag so gering wie möglich zu halten teste ich gerade, ob eine Lackierung auch ohne Grundierung zu einem gut haftenden und homogenen Farbauftrag führt.

     

    Ich habe damals einfach einen billigen grauen Haftgrund aus dem Baumarkt benutzt (NIGRIN Haftgrund "Grau"). Der passt (zumindestens bei meinem Ausdruck von den Mannheimern) farblich sehr gut und da das eine Grundierung ist, brauchte es logischerweise keine Grundierung grins 3



    mfg

    Johannes

    Moin,


    Danke erstmal für Eure Zustimmung prost2


    Weiter ging es mit Baugruppe 10:



    Der Zylinderkopf 10e ist hier wohl das interessanteste Bauteil. Einerseits musste ich es eine ganze Weile suchen, da das Teil auf Bogen 1 ist und sich das Schnippselchen zwischen den restlichen Bögen gut versteckt hatte. Und zum anderen war es natürlich auch das am kompliziertesten zu formende Teil der Baugruppe. Ich habe es von der Rückseite gut angefeuchtet und es dann vorsichtig mit einem runden Stecknadelkopf gerundet.



    Angebaut von unten:



    Und von oben:



    Damit ist hier erstmal Zeit für eine Pause. Nicht etwa weil mir die Lust vergangen wäre, sondern einfach da ich noch auf etwas Material warten muss das ich für die nächste Baugruppe brauche.

    Ich mache dann erstmal wieder bei der PAAPSAND weiter.


    mfg

    Johannes

    Dazu habe ich erstmal die Breite der Hinterachse mit einer Schiebelehre abgenommen und die Achsaufhängungen anschließend mit der Schiebelehre (für die Breite) und einem Geodreieck (für die Symmetrie) ausgerichtet.



    Dann kamen noch 4 Drahtteile für die Lenkung. Die einzubauen war nicht ganz einfach, da kaum noch Platz ist. Aber man kann sie auch nicht wirklich früher einbauen, weil ja die Geometrie der restlichen Teile schon festliegen muss, damit das am Ende auch funktioniert. Später darf man die aber auch nicht einbauen, da ist der Hilfsrahmen dann im Weg.


    Ich habe die Achsaufhängungen zunächst mit zwei parallelen Objekten ausgerichetet und die Lenkung in die neutrale Lage gedreht. Anschließend habe ich ein Drahtstück abgeknickt, durch eins der Löcher gefädelt und den Draht exakt am zweiten Loch mit einer Pinzette festgehalten. Dann habe ich den Draht wieder rausgenommen und ihn mit Hilfe der Pinzette umgebogen. Das resultierende Drahtstück hat dann (hoffentlich) die richtige Länge. Es gibt hier zwar auch Schablonen, aber da sich jede minimale Ungenauigkeit beim Bauen auf die Länge auswirkt, kann man die nicht benutzen, wenn man möchte das sich alles bewegen kann.



    Und dann konnten die drei Segmente mit dem Rahmen verheiratet werden. Das war ein bisschen tricky, auch weil sich jede noch so kleine Ungenauigkeit beim Bauen summiert und sich hier bemerkbar macht. Es ist stellenweise auch ein bisschen schief geworden, aber alles in allem bin ich noch zufrieden.




    Ein paar Nahaufnahmen, angefangen mit den Vorderachsen:



    Danach die Hinterachse:



    Und zum Schluss gibt es im Nachbarforum noch ein Video (Hier darf ich leider keine Videos hochladen), um die Frage zu klären, ob sich die Arbeit gelohnt hat und die Lenkung auch tatsächlich funktioniert:


    Tatra T815 TP 24 265 6x6.1R mit Commeto + Es/Vte; Ripperworks; 1:32 - Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen
    Moin,mir stand der Sinn mal nach etwas großem. Und da habe ich mich für den Tatra T815 TP 24 265 6x6.1R von Ripperworks entschieden (RW-79). Dazu gehört…
    www.kartonbau.de


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Hinter Baugruppe 7 versteckt sich das Getriebe (glaube ich zumindestens, ich hab von Autos etc. echt keinen Plan kratz1 ). Im Bausatz sind Knicklinien vorgegeben, aber in der Anleitung kann man erkennen, das sich dahinter Rundungen verstecken. Ich habe die Linien also auf die Rückseite übertragen und das ganze gerundet:



    Danach kam die Federung. Die Vorderachsen sind mit zwei Blattfedern gefedert, die jeweils aus 7 Teilen bestehen (+2x2 Klammern, die die Federn dann mit den Achsen verbinden). Die Hinterachse ist hingegen Luftgefedert. Und die Teile haben es in sich: Die 4 Federungen bestehen aus jeweils 12 runden Teilen, die Hälfte davon verstärkt mit 1mm Finnpappe. Alternativ lässt sich auch eine vereinfachte Version bauen, bei der die meisten Scheiben durch einen Zylinder ersetzt werden. Aber die Version sieht einfach nicht sonderlich gut aus.



    Und zusammengebaut:



    Jetzt fehlten nur noch ein paar Zylinder. Da habe ich befürchtet, das die Teile etwas zu lang sein können und habe alles nachgemessen. Und was soll ich sagen: Sie waren tatsächlich zu lang, so hätte der Rahmen nicht an den markierten Stellen vom Hilfsrahmen aufgelegen. Also habe ich sie etwas gekürzt.



    Und damit sind alle Teile vom Rahmen fertig vorbereitet:



    Die Teile habe ich erstmal in 3 Baugruppen zusammengesetzt:


    Eine unschöne Erkenntnis: Die Blattfedern haben die perfekte Dicke, die Luftfedern sind aber deutlich zu dick geworden und die Achse liegt nicht wie vorgesehen auf dem Balken auf. Da es bei einem Teil passt, denke ich mal das Problem liegt bei der Konstruktion. Aber egal, ich lass das jetzt so.


    Jetzt konnten auch endlich die Radaufhängungen an den Vorderachsen montiert werden.



    Denn hier muss darauf geachtet werden, das die gerade ausgerichtet sind und die Räder die gleiche Breite haben wie die von der Hinterachse.


    Fortsetzung folgt...

    Moin,


    als nächstes kam Baugruppe 5, die Achslager. Hier gibt es ein Problem: Die Teile 5f-i müssen mit 1 mm verstärkt werden, sind dann aber deutlich zu breit. Ich habe daher die Kartonschicht wieder abgetrennt, so passt es halbwegs. Da bei den Teilen ohnehin hauptsächlich die bemalten Seiten sichtbar sind, ist das auch nicht weiter tragisch:



    Die Achsen 5z1, 5z2 sollen mit 5k,p umwickelt werden. Das habe ich nicht gemacht. Einerseits ist es schwierig die genaue Dicke zu treffen und andererseits hat man dann eine sichtbare Kante (Aus dem gleichen Grund schneide ich hier auch konsequent die Klebelaschen ab und nutze stattdessen hinterklebte Laschen). Stattdessen greife ich wieder zu Evergreen Profilen/Rohren. Das 1,6mm Profil mit dem passenden Rohr passen sehr genau. Die Löcher habe ich entsprechend mit 1,7mm ausgestanzt.


    Und damit sind alle Teile fertig vorbereitet:



    Als erstes wurden die Teile 5f-i verklebt:



    Der restliche Zusammenbau war wenig spektakulär. Ich würde die Löcher in 5a eventuell minimal größer schneiden. 5d hat bei mir nur gerade eben so da reingepasst.



    Die Radaufhängungen 5m-n zu formen war nicht ganz ohne und es geht aus der Anleitung nicht hervor, wo genau die positioniert werden müssen. Die sind also bislang nur aufgesteckt.


    Danach kamen die Radlager. Die Hinterachse ist nicht gelenkt, darum geht die Achse direkt ins Radlager. Bei den vorderen sind stattdessen zwei Winkel anzubringen, zwischen die dann die Aufhängung 5m-n kommt. Damit es beim Zusammenbau keine bösen Überraschungen gibt, habe ich die Aufhängungen 5m-n als Abstandhalter benutzt. Die sind natürlich nicht verklebt. Der Draht wird noch gekürzt und gefärbt.



    Nächstes mal werden die restlichen Baugruppen vorbereitet, bevor dann der ganze Antriebsstrang montiert und mit dem Rahmen verheiratet werden kann.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    weiter gings mit Baugruppe 3, vier Aufhängungen für den Antriebsstrang (?):



    Die werden aber noch nicht mit dem Rahmen verklebt, da ich den Strang als ganze Baugruppe einbauen werde.


    Und dann habe ich mich an Teil 4 gemacht. Das Teil gehört zur Lenkung der beiden Hinterachsen:



    Die beiden ( ) förmigen Teile sind mittig mit einer Achse gelagert. Dafür habe ich ein Stück Polystryol Rundstab verwendet und es nur oben und unten mit den Halterungen verklebt. So bleiben die Klammern noch drehbar. Und damit sich die Teile auch synchron bewegen, sind sie an einer Seite dann noch mit einer Drahtbrücke verbunden. Hier habe ich die Beinchen etwas länger gemacht als von der Schablone vorgesehen, damit ich sie unten noch umbiegen kann. So verhindere ich, das sich das Drahtstück in einem unbeobachten Augenblick vom Acker macht. Kleber würde hier die Beweglichkeit einschränken.




    Funktioniert erstaunlich gut, aber das war vermutlich auch der einfachste Teil der Lenkung. Die Aufhängung der Räder muss dann ja auch beweglich sein. Mal schauen, ob mir das dann auch gelingt.



    mfg

    Johannes

    Sensationell. Deine Glühbirne is so symetrisch.

    Aber auch nur, weil die asymetrische Seite nach Innen zeigt happy1

    Der Anfang sieht schon mal sehr gut aus! Aber der Spreu trenn sich erst bei den Räder vom Weizen…. Dennoch bin ich zuversichtlich das wir bis zum Ende zusehen dürfen! Wünsche weiterhin frohes Kleben!!

    Darum hab ich mich ja auch gegen den eigentlich korrekten Anhänger entschieden. Und Danke!


    Moin,


    weiter ging es mit dem Rahmen. Die meiste Arbeit bestand bei dieser Baugruppe darin, die 4 Rahmenlängsträger mit 1 bzw. 1,5mm Finnpappe zu verstärken und auszuschneiden. Das ist deutlich anstrengender als ich das von meinen anderen Modellen im Maßstab 1:250 so gewohnt bin und da muss ich auch nicht so extrem drauf achten, das Skalpell im 90° Winkel zu halten wie hier.

    Aber irgendwann war auch das geschafft und alle Teile waren vorbereitet:



    (Bei der ersten Auflistung hatte ich die beiden Seiten vertauscht, im zweiten Bild ist es korrekt. Ich bin da mit der Anleitung einfach durcheinandergekommen.)


    Und dann konnte der Rahmen auch schon zusammengebaut werden. Damit der Klappmechanismus am Ende möglichst funktioniert, habe ich die Scharniere mit einem Rundstab ausgerichtet:



    Ich habe die Scharniere außerdem nicht so gebaut, wie vom Konstrukteur vorgesehen: Der möchte, das die Teile verdoppelt und dann zusammengeklappt werden. Das dürfte relativ ungenau werden, daher habe ich die Hälften lieber getrennt und rückseitig verklebt. Außerdem waren hier die Laschen an der Stoßstange (1b/1iL/1iR) ein bisschen im Weg. Die mussten also zur Mitte hin etwas eingekürzt werden.



    Bei den beiden Trägern 2i+2j muss man gleich doppelt aufpassen: Zum einen sind die beiden Teile nicht identisch, eins der Teile hat noch zwei Klebeflächen für 29d. Und zum anderen ist das Teil nicht symmetrisch, die Klebeflächen liegen nämlich nicht genau in der Mitte. Man muss beim aufkleben also darauf achten, das die Klebeflächen mit denen auf Teil 2aL übereinstimmen.



    Der ganze Rahmen ist rund 24 cm lang:



    Und damit bereits um ein vielfaches größer, als mein letztes Modell schwitz1



    mfg

    Johannes

    Moin,


    Danke erstmal für Eure Reaktionen daumen1

    Die beiden kleinen Blinker 1h sind auf einem anderen Bogen, ich hab sie aber nicht nicht gefunden, sondern noch eine Idee die ein wenig zu supern. Dafür fehlt mir aber noch etwas Material, die liefere ich also nach.

    Die Post hat sich beeilt und so konnte ich das bereits Heute erledigen. Mein Plan war relativ einfach: Ein kleines Stück orange Farbfilterfolie als Glasersatz. Mir gefällts:



    Das ich zu Farbfilterfolie gegriffen habe, hat natürlich einen Grund. Aber dazu später mehr.


    mfg

    Johannes

    Moin Daniel,

    Auf Wasserbasis bei großen Flächen hätte ich Angst, dass es wellig wird.

    Das ist zwar ein valider Einwurf, aber darüber mache ich mir hier keine großen Sorgen. Einerseits sind die einzelnen Flächen nicht sonderlich groß und andererseits kommt ein Großteil des Färbebedarfs ja von der Verstärkung mit 1-2mm dicker Finnpappe. Und die verzieht sich nicht so schnell.


    mfg

    Johannes

    Moin Peter,

    Das bisher erwähnte über Bögen, Teile-Verteilung, Verstärkungen, Markierungen und BA erinnert extrem stark an Agro Models.

    Kann ich also davon ausgehen, dass ich mit meinem aktuellen Modell auch gleich die Ripperworks-Prüfung ablege? Die Modellauswahl dieses Verlages ist schon verlockend!

    Der Stil ist ja in Tschechien recht weit verbreitet und auf jeden Fall sehr ähnlich, ich habe aber keinen Agromodels Bogen als Vergleich hier. Hier mal zwei kleine Ausschnitte damit du dir ein genaueres Bild machen kannst:



    Und ja: Die Auswahl ist echt grandios. Ganz oben auf meiner Favoritenliste steht natürlich der Feuerlöschzug der SŽDC, aber auch die militärischen Sets finde ich spannend, weil sie eben nicht den 372ten Panzer bringen, sondern die eher vernachlässigten Unterstützungsfahrzeuge. Und das auch noch in einem sehr guten Detailgrad mit schöner Grafik und guter Druckqualität.


    Moin Daniel,

    Darf ich fragen wozu der Vallejo Premium Airbrush Color ist?
    Also was du damit machst, bin ja offen für neue Sachen :)

    Nein, Zwischenfragen sind nicht erlaubt haue 1


    Ne Quatsch, natürlich darfst du fragen, die Antwort ist aber relativ unspektakulär:

    Zum Kanten- und Rückseitenfärben. Wie man auf dem Bild auch sieht, nehme ich dafür normalerweise ja Aquarellstifte, aber hier ist das einfach so viel Fläche, das ich lieber zu schon flüssiger Acrylfarbe greife. Und die Farbe habe ich einfach schon im Lager gehabt. Die Karosserie besteht auch nochmal aus gut 2 Bögen an Teilen, es ist also gut möglich, das ich mir dafür dann auch nochmal die passende Farbe besorge.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    mein letzter BB hier ist schon eine Weile her, (ich bin einfach zu faul immer alles doppelt zu posten verlegen1 ), aber ich wills mal wieder probieren. Mal schauen, vielleicht liefere ich auch noch das ein oder andere nach.


    Nach einigen sehr kleinen Modellen stand mir der Sinn mal nach etwas großem. Und da habe ich mich für den Tatra T815 TP 24 265 6x6.1R von Ripperworks entschieden (RW-79). Dazu gehört eigentlich noch ein Schwerlastanhänger für große Stahlträger (RW-80). Auf den habe ich aber gerade keine Lust (zu viele Reifen :S ), also gedenke ich stattdessen den Eisenbahnwaggon Transportanhänger Cometto ELL-EU mit einem offenen Güterwagen der Baureihe Es/Vte dranzuhängen (RW-07):



    Das ganze wird mich sicherlich eine ganze Weile beschäftigen und es ist auch sehr gut möglich, das ich zwischenzeitlich die Lust verliere und hier erstmal eine Pause einlege. Ich kenn mich ja lala1


    Von den Ripperworksbögen habe ich einige sehr unterschiedliche Meinungen gehört, darum bin ich mal gespannt was mich erwartet. Das Endergebnis ist aber sehr verlockend, die gebauten Modelle sind schon was feines und es gibt einige sehr spannende Modelle.


    Ich kann auf jeden Fall jetzt schon sagen, das es einige Dinge gibt, die einiges an Eingewöhnungszeit brauchen werden. Das betrifft vor allem das für mich ungewöhnte Design der Bögen selbst: Die Teile sind extrem dicht gedrängt und teilweise durcheinander angeordnet. Es müssen auch extrem viele Teile mit diversen Kartonstärken verstärkt werden. Der Bogen unterscheidet dabei zwischen sechs verschiedenen Verstärkungen:

    • * = Verdoppeln
    • 2* = Verdreifachen
    • 0,5** = mit 0,5 mm Karton verstärken
    • ** = mit 1 mm Karton verstärken
    • 1,5** = mit 1,5 mm Karton verstärken
    • 2** = mit 2 mm Karton verstärken

    Und die Markierung der rückseitig anzuklebenden Teile, die oftmals außerhalb der Teile liegt und damit abgeschnitten wird, ist auch Neu für mich. Normalerweise mache ich mir vor Baubeginn ja einen Sicherheitsscan, falls ich mir später mal ein Teil für ein anderes Modell mopsen möchte, um Ätzteile zu zeichnen, oder um nochmal nachzumessen, das ein Fehler nicht doch an mir liegt. Hier habe ich einen angelegt, damit ich nach dem ausschneiden noch weiß, was wo hingeklebt werden muss.

    Die Anleitung ist auch verbesserungswürdig: Es scheinen nicht alle Teile eingezeichnet zu sein und die Nummerierung ist auch durcheinander, so das man oft erstmal suchen muss wo die nächsten Teile hinkommen. Einfach bei Teil 1 und Bild 1 anfangen und sich Stück für Stück durchzuhangeln wie ich es zB vom Passat-Verlag oder dem HMV gewohnt bin, ist hier nicht.


    Aber genug gemeckert, los ging es dann erstmal damit, das ich mir die passenden Farben rausgesucht habe. Da ich den Bau evtl. irgendwann unterbreche, poste ich hier gleich mal mein Ergebnis, dann muss ich es mir nicht neu raussuchen:



    Richtig los ging es dann mit der vorderen Stoßstange:



    Die beiden markierten Stücke waren etwas zu lang und haben über den Rand rausgeragt, also habe ich die nach dem verkleben mit einer scharfen Klinge gekürzt. Die Rückseite der meisten Teile sollten hier außerdem noch großzügig Schwarz eingefärbt werden, bei den zurückgesetzten Scheinwerfer gibt es einige Lücken durch die man sonst Weiß sieht. Die beiden kleinen Blinker 1h sind auf einem anderen Bogen, ich hab sie aber nicht nicht gefunden, sondern noch eine Idee die ein wenig zu supern. Dafür fehlt mir aber noch etwas Material, die liefere ich also nach.


    Wirklich negativ aufgefallen ist mir, das die ganzen Knicklinien hervorgehoben sind. Und zwar in Weiß. Das sieht einfach *** aus, also habe ich mir die Mühe gemacht alle Linien vorsichtig zu übermalen. Hier mal ein Vergleichsbild:



    Ein Unterschied wie Tag und Nacht...


    Die Scheinwerfer habe ich etwas gesupert. Dazu habe ich die Innenseite gehärtet und anschließend mit Liquid Chrome von Molotow bemalt. Das gibt einen schönen Metalllook. Dann habe ich ein kurzes Stück PS Rundstab genommen und oben einen großen Tropfen Weißleim angebracht. Nachdem der trocken war, habe ich den PS Stab Schwarz gefärbt und die Glühbirne eingebaut:



    Das Ergebnis hat mich dann erhlich gesagt sogar selbst überrascht daumen1


    Die Gläser habe ich aus der starren Folie gebaut, die dem Bogen beiliegt. Dazu habe ich mir die Schablone kopiert, zwei Stück Folie darübergeklebt, die Rillen mit einem Skalpell eingeritzt und die Teile ausgeschnitten:



    Leider habe ich die Lampen aber falsch zusammengebaut: Ich dachte man müsse das konkave Teil 1f ans Ende von 1c kleben, aber stattdessen muss man es in 1f kleben, ansonsten wird es zu lang und kollidiert mit der Rückseite. Das habe ich dann so gerettet, das ich einfach 1f wieder abgeschnitten und stattdessen ein passend gefärbtes, flaches Stück Karton angeklebt habe.


    Und dann konnten die ganzen Teile auch schon verklebt werden:



    Und noch eine Nahaufnahme eines Scheinwerfers:



    Ich hoffe ihr begleitet auch diesen BB wieder mit viel Wohlwolle. Ich habe irgendwie das Gefühl, das ich die Motivation früher oder später dringend brauchen werde prost2


    mfg

    Johannes

    Moin Roland,

    und dann passen viele Teile auch schlichtweg nicht.

    An der OSTE?

    Vielleicht bin ich ja inzwischen ein bisschen verklärt von diesem Boot, aber mir sind da keine aufgefallen, Johannes. happy 2

    Das heißt ja nicht, das sie nicht mal da waren zwinker2


    Eigentlich will ich nicht zu sehr ins Offtopic abdriften, darum verstecke ich das ganze mal mit nem Spoiler (einfach den Button anklicken, falls es Euch interessiert):

    mfg

    Johannes

    Moin Günter,


    schon, aber Henning hat halt keine Lust mehr darauf die Modelle aufzuarbeiten und Anleitungen dafür zu erstellen. Das konstruieren macht (ihm) einfach mehr Spaß.


    Und es wird ja immer gerne danach gerufen die Sachen dann einfach as-is trotzdem zu veröffentlichen, aber aus meinen Erfahrungen mit seinen unveröffentlichten Modellen und der OSTE kann ich sagen, das dann das Gejammer auch groß wäre:

    Man hat oft keine Ahnung wo ein Teil hingehört (In der Kaufversion der OSTE habe ich ein paar Teile weggelassen, weil ich es einfach nicht rausgekreigt habe, was Wilfried sich dabei gedacht haben könnte), teilweise fehlen Teile, weil Henning die von anderen Modellen kopiert hatte und sie daher nicht weitergeben darf und dann passen viele Teile auch schlichtweg nicht.


    In der Hinsicht kann ich seine Entscheidung die Modelle nicht zu veröffentlichen also gut nachvollziehen und respektieren. Und es gibt zum Glück ja auch noch viele, viele andere schöne Modelle, die tatsächlich veröffentlicht wurden und es auch wert sind gebaut zu werden prost2


    mfg

    Johannes

    Moin,


    als sehr großer Verfechter des ÖV, insbesondere Straßen-/Stadtbahnen, habe ich den Bogen natürlich auch hier liegen. Und wenn das Modell nicht so groß wäre, hätte ich es wohl auch schon selber angeschnitten. Es freut mich also davon jetzt wenigstens schonmal einen BB zu sehen :)

    Also wünsche ich dir viel Erfolg!


    Ich habe aber eine kleine Anmerkung:

    Es ist eine grosse Freude dass der Druck ist der traditionellste Offset.

    Auch wenn das auf den ersten Blick so aussieht, ist das wohl tatsächlich kein Offset! GPM gibt in der Produktbeschreibung HP Indigo als Druckmethode an. Das Verfahren ist mit Laserdruck verwandt, aber doch nochmal was anderes.


    mfg

    Johannes