P-51B Mustang; Kartonowy Arsenal 2/2012; Maßstab 1:33

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    • P-51B Mustang; Kartonowy Arsenal 2/2012; Maßstab 1:33

      moin1 zusammen,

      ich kündige dann auch mal mein Wettbewerbsmodell für 2021 an, das dann auch hoffentlich in zusammengebautem Zustand im ganz realen Mespelbrunn am Start sein kann. Stand jetzt muß der Wettbewerb allerdings in "Die Jagd nach dem goldenen Mustang" umbenannt werden muhaha1

      Wie es sich für einen Wettbewerb gehört, habe ich ein Modell aus dem Stapel gezogen, daß sowohl hochgradig faszinierend als auch einigermaßen abschreckend daherkommt. Für meine Verhältnisse ist dieses Flugzeug ein ziemlich monumentales Brett, was Teilezahl, Detaillierung und letztendlich auch Schwierigkeitsgrad angeht. Sowas baut man nur mit der Zusatzmotivation des Wettbewerbs. Ich werde das Modell mit LC-Satz und originaler Tiefziehkanzel bauen, falls ich denn bis dahin durchkomme winter 3



      Der Bogen ist ziemlicher Halinski-Standard. Es gibt vier Seiten mit mehr oder weniger fitzeligen Teilen sowie eine Doppelseite Spanten, von der ich mir dankenswerterweise den Großteil sparen kann schwitz1





      Dann noch die obligatorischen Bauzeichnungen. Hier finde ich, daß da durchaus die eine oder andere Detailinstruktion mehr nicht schlecht getan hätte.



      Es handelt sich hier übrigens um eines der wenigen alliierten Flugzeugmodelle, in deren historischem Vorbild nicht auch noch ein polnischer Pilot gesessen hat. In diesem Flieger war ein gewisser Clarence "Bud" Anderson unterwegs. Ich werde das bei Gelegenheit mal ausgiebig googeln. Was ist denn schließlich Modellbau ohne ausreichende Originalrecherche am Ende wert?!

      Sobald ich meinen "Halinski-Übungsflieger" fertig habe, geht es dann an dieses Brett ran. Ich konnte keine Information zur Teilezahl finden, aber die Halinski-Mustang von 2006 ist mit "ca. 500" angegeben. Wie ich den Verlag und seine Akribie so kenne, ist das sechs Jahre später garantiert nicht weniger geworden regen1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel.

      Viel Erfolg beim Bau,wünsche ich dir.
      Ich hoffe,daß du bis zum Ende durchhältst.
      Falls du irgendwo mal nicht weiterkommst,
      kann ich dir gerne meine Hilfe anbieten.
      Ich habe fast alle Halinskis in meiner Sammlung und kann bei Bedarf nachschlagen.
      Viel Spaß

      Andi
      Meine Hobbys
      Computer,Thailand und vor allem Kartonbau grins 2

      Zur Zeit im Bau.
      Bf-110
      Teile bis jetzt verbaut 1760
      Mi 24D HIND
      1619 von ~ 2700 verbaut
    • VEbB! (Viel Erfolg beim Bau)
      Ich unterstütze Dich Martin!
      Liebe Grüsse an alle Mitkleber: Krisztián
      Leute, die Modellbögen kaufen denken, dass sie auch die Zeit kaufen, die für ihre Montage notwendig ist. Aber ich bin alt genug zu wissen, dass es nicht wahr ist.
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo Krisztián,

      Du meinst wohl Daniel. Aber Du weist gerade auf das Problem hin, dass wir ganz ähnliche Vorbilder gewählt haben. Das wird sich erst klären, wenn die Bauberichte weiter fortgeschritten sind.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Hallo Daniel

      Die Fliegerfraktion ist ja dieses Jahr schon gut vertreten!
      Dein Modell sieht für mich als absoluten Laien nach viel Aufwand für wenig Flieger aus. Ich schaue hier gerne zu und lasse mich überraschen!
      Viel Spass und Erfolg!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • kriszme wrote:

      Ich unterstütze Dich Martin!
      Ich bin Daniel. Das ist der Baubericht von Daniels Mustang. Martin baut 'ne Rote happy1


      Martin wrote:

      Aber Du weist gerade auf das Problem hin, dass wir ganz ähnliche Vorbilder gewählt haben.
      Was'n da das Problem kratz1 Du gehst auf ganz anderen Wegen an ein ähnliches Vorbild heran. Ich nenne sowas "spannend" augenbraue1


      Peter_H wrote:

      Dein Modell sieht für mich als absoluten Laien nach viel Aufwand für wenig Flieger aus.
      Für Halinski-Verhältnisse ist das hier der reinste Kinderkram. Ich habe noch ganz andere Landeklappenexzesse in meinem Stapel schlummern regen1

      danke1 auch für die Rückmeldungen, auf die ich jetzt nicht nochmal extra eingegangen bin freu 2


      Ich habe es dann auch nicht mehr ausgehalten und mußte heute Abend mal drauflosschnippeln. Der Anfang ist auch erstmal recht unspektakulär:



      Das Armaturenbrett habe ich brystolverstärkt. Eigentlich soll da noch eine Plastikscheibe eingeklebt werden. Da ich aber Klarlack benutze, ist das nicht nötig und um am Ende die notwendige Gesamtmaterialstärke zu haben, wurde eben brystolisiert.


      Im Vorfeld des Baubeginns habe ich in letzter Zeit immer mal wieder ein Bißchen recherchiert. Dabei sind einige hochinteressante Fakten zutage getreten. So ist der Pilot meiner Mustang, ein gewisser Clarence Emil Anderson, tatsächlich noch unter den Lebenden und mittlerweile stolze 98 Jahre alt oh1 Hier sein Wikipedia-Artikel:

      de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Anderson

      Der Mann ist wohl einer der erfolgreichsten Mustangpiloten, wenn ich das richtig verstanden habe. Hier ist noch ein englischer Artikel, den ich aber nochmal gründlicher durchforsten muß:

      historynet.com/bud-anderson.htm

      Dann habe ich noch eine interessante Doku zum Thema "Mustang" ausgegraben:

      https://www.welt.de/mediathek/dokumentation/technik-und-wissen/sendung158458299/P-51-Mustang-Geleitschutz-fuer-die-Bomber.html

      Auch hier kommt Mr. Anderson prominent zu Wort. Was in der Doku noch ersichtlich wurde: Die rote Mustang von @Martin hat zwar in friedlicher Absicht den Nordpol überflogen, jedoch damit den kalten Krieg befeuert. Die Russen sind zu der Erkenntnis gelangt, daß, wenn so ein zusammengeflicktes Antiquitätenflugzeug über den Nordpol fliegen kann, auch Interkontinentalbomber theoretisch dazu in der Lage sein könnten kratz1


      Der Schriftzug "Old Crow" auf meiner Mustang ist übrigens einer, mittlerweile ziemlich heruntergekommenen, Whiskymarke entliehen. Und zum Schluß noch ein interessanter Fakt zum Modell: Dieser Bogen stammt aus dem Jahr 2012 und wurde somit eventuell dem Piloten zum neunzigsten Geburtstag konstruiert denk1 Würde jedenfalls so einigermaßen zusammenpassen mafia1


      Hiermit war es dann genug der Vorrede. Ab jetzt geht schreibe ich hier nur noch über Halinskis Konstruktionsmikado.

      Gruß,

      Daniel.
    • Bei der Hayabusa habe ich Halinskis legendäre Paßgenauigkeit ziemlich vergeblich gesucht. Hier hatte ich das erste Aha-Erlebnis beim fitzeligen Sockel des Steuerknüppels, der sich, trotz seiner Winzigkeit, sehr gut bauen ließ ja 2 Bei diesem Modell gibt es ziemlich viele Teile der Kategorie "Ogottogott, wie soll man das bloß bauen???". Das Erste war jetzt der Steuerknüppel mit seinem ergonomisch geformten Griff in 1:33 regen1 Hat sich am Ende fast von alleine gebaut freu1 Den Draht habe ich, nach einiger Originalrecherche, mit grüner Acrylfarbe gefärbt.





      Die nächsten Teile, die auf den ersten Blick ziemlich furchteinflößend daherkommen, sind die Fußpedale. Mal sehen, ob sich diese Zweifel auch so schön zerstreuen denk1
    • danke1 für alle erhobenen ja 2

      @petcarli: Ich hoffe, du behältst Recht. Seit ich im Spätsommer gleich vier Flugzeugbaustellen auf einmal entsorgt/weitergegeben habe, werden meine Flieger zumindest mal wieder fertig schwitz1 Auch, wenn das immer noch nicht so richtig meiner persönlichen Anspruchshaltung entspricht frech 5


      Die Fußpedale entpuppten sich in der Folge ebenfalls als recht unproblematisch. Das sah unausgeschnitten im Bogen irgendwie viel komplizierter aus kratz1



      Danach ging es an die Kombination aus Sitz und Panzerplatte, die für Halinski-Verhältnisse ziemlicher Kinderkram ist. Der Spitfire-Sitz war um einiges filigraner konstruiert. Entsprechend ging auch alles gut von der Hand. Lediglich die Konstruktion mit den zwei ineinandergesteckten Sitzschalen ist nicht so ganz glücklich. Wenn ich nochmal so etwas in einem Bogen finde, werde ich die Außenschale zerschnippelt auftragen. Ein kleines Fehlerchen ist mir noch passiert: Bei der Querstrebe über dem Sitz ist mir die Trennlinie des Bauteiles nach vorne gerutscht grr







      Jetzt muß ich mal gut überlegen, in welcher Reihenfolge es weitergeht. Nicht, daß ich mir eine Sackgasse baue les 2

      Gruß,

      Daniel.
    • dranduleta wrote:

      Bei diesem Modell gibt es ziemlich viele Teile der Kategorie "Ogottogott, wie soll man das bloß bauen??
      Gott ist barmherzig. Er würde nichts erschaffen (lassen, besonders von erzkatholischen Polen) was sich in der Welt nicht umsetzen liesse (Scherz).
      Die Kontour einer Mustang ist eigentlich recht unspektakulär, in 1:33 lauern da keine grossen challenges für den geneigten Wettbewerbsteilnehmer.
      Ruhiges und überlegtes Vorgehen beim Bau führt auch hier bestimmt zu einem ansehnlichen Modell - carpe diem!
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Daniel

      Geht ja zügig voran.
      Habe auch gerade die Sitzschalen fertig.
      Ich verleime immer erst das Außenteil.
      Das Innenteil zerteile ich dann in drei Teile und passe sie einzeln ein.
      Ich hatte immer das Problem,daß das Innenteil ein bissl zu groß war.

      Gruß Andi
      Meine Hobbys
      Computer,Thailand und vor allem Kartonbau grins 2

      Zur Zeit im Bau.
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    • danke1 zunächst, an alle Leiker grins 3

      @SY 190: Es gab einige Sorgenfalten beim Bogendurchblättern. Zwei davon (Steuerknüppel, Pedale) haben sich bisher beim Bauen in Luft aufgelöst. Ein Fragezeichen habe ich momentan noch beim Lufteinlaß unter dem Propeller. Aber vielleicht zerstreut sich das ja auch, sobald ich aktiv darauf hinbaue denk1

      @andreask: Über die Umsetzung der nächsten derartig konstruierten Sitzschale habe ich auch schon nachgedacht. Das Ergebnis meiner Grübelei: Genauso wie dein Vorschlag, nur einmal komplett andersherum happy1 Ich dachte mir, ich baue zuerst die Innenschale und bringe die Außenelemente jeweils einzeln auf, so daß die Kanten bündig sind. Wenn ich mir deine Sitze aber so anschaue, erscheint deine Variante für die Praxis brauchbarer...


      Bertholdneuss wrote:

      die Sitzschale sieht schon mal gut aus. Jetzt nur noch der Rest.
      ach1 Gib mir zwei Tage. Das Bißchen Geklebe baut sich doch fast von alleine muhaha1


      Ich bin zu dem Schluß gekommen, erstmal das Cockpitgehäuse fertig zu verspanten und dann den Sitz einzupassen. Im Anschluß gab's die Verkleidung über dem Instrumentenbrett, die mir einigen Ärger bei der Umsetzung bereitete. Ein Bißchen mehr Geduld und Überblick über den Gedanken hinter der Konstruktion hätte hier sicherlich Abhilfe geschaffen. Aber jetzt hab' ichs ja kapiert und der Schaden hält sich in erträglichen Grenzen. Die Patzer werden später von Karosserie und Verglasung verdeckt sein schwitz1



      Im nächsten Schritt wurde die rechte Cockpitverkleidungsschale gebaut. Bei der Dokumententasche habe ich mich von der Anweisung, die Rückseite zu Färben, völlig aus dem Konzept bringen lassen und ziemlichen Mist fabriziert, obwohl ich diese Taschen jetzt schon mehrmals gebaut habe und eigentlich auch weiß, wie das funktioniert. Klassischer Fall von Blackout stirn1 brüll1 Ich habe dann alles nochmal abgerissen und das Täschchen schlußendlich aus einer Orlik-Ersatzfläche rekonstruiert. Auf dem linken Bild sieht man sehr schön den Unterschied in der Druckqualität zwischen Orlik und Halinski. Das wird aber am fertigen Modell nicht wirklich stören, da das Teil ziemlich versteckt hinten im Cockpit steckt.



      Jetzt kommt die linke Schale an die Reihe, die es auf den ersten Blick ziemlich knackig in sich hat...

      Gruß,

      Daniel.
    • moin1 Otto,

      im Halbdunkel des fertigen Cockpits sieht man davon natürlich nichts. Wenn man aber das betreffende Foto großklickt, sieht man, daß bei Orlik etwas gröber gepixelt wird. Ich habe eher aus wissenschaftlichem Interesse darauf hingewiesen. Ein Problem habe ich mit dieser Reparatur überhaupt nicht.

      Mir ist übrigens gestern noch aufgefallen, daß ich den Getränkedosenhalter in der Cockpitschale vergessen habe stirn1 Der war aber leicht nachträglich einzukleben. Fotos davon gibt's beim nächsten Mal...

      Gruß,

      Daniel.
    • danke1 zunächst für alle Daumenerhebungen ja 2


      Michael K. wrote:

      Wenn das Cockpit fertig ist, wird es leichter....
      nein1 Bei mir leider nicht. Mir geht beim Flugzeugbau die Cockpitfummelei noch mit Abstand am Besten von der Hand. Ärger habe ich immer da, wo es für alle Anderen eigentlich etwas einfacher ist kratz1 Tragflächen zum Beispiel grr


      Und weiter geht's im Text. Zunächst die beiden fertigen Cockpitschalen und im Anschluß ihre Montage am vorgefertigten Gestell:



      Den Bügel mit dem Draht auf dem oberen rechten Foto habe ich erstmal so gebaut, wie es in der Skizze vorgesehen war. Leider gab es dann Ärger mit dem Deckel. Also alles nochmal abgerissen und den Bügel an den Markierungen des Oberteiles verklebt. Jetzt stimmt's soweit einigermaßen. Zum Glück kann man am Ende nur mit Laserpointer-Ausleuchtung sehen, daß es hinten in der Kabine etwas grobmotorisch aussieht lala1 Etwas eigenwillig ist die Konstruktion mit der Scheibe. Das ist in der Anleitung exakt so vorgesehen...



      ...wodurch ich am Ende da oben dran Plastik-Klebelaschen habe:



      Wenn das mal keinen Ärger gibt. Auf den ersten Blick sieht erstmal alles gut aus, aber ich habe im hinteren Bereich diverse, leichte Ungenauigkeiten drin. Da muß ich sehen, wie sich das fortsetzt. Ich habe so den Eindruck, daß das Verzeihen von Fehlern nicht gerade die Kernkompetenz dieses Bausatzes ist regen1

      Gruß,

      Daniel.
    • danke1 zunächst, für all die fleißig gedrückten Daumen daumen1

      Und damit geht's auch gleich weiter mit Halinskis fröhlichem Modellrecycling. Ich habe mal diverse Bauberichte der Mustang III aus dem Jahre 2006 angeschaut. Der Unterschied zu meiner Mustang läßt sich in zwei Aspekten zusammenfassen: Die Bemalung ist anders (logischerweise kratz1 ) und der Steuerknüppel ist bei der Mustang III derjenige aus Spitfire und Hurricane. Ansonsten sind diese Modelle baugleich, sogar die Teile im Bogen sind gleich angeordnet. Das stört mich jetzt nicht weiter, da ich das andere Modell nicht bauen werde. Allerdings dachte ich, daß sich ein Akribist wie Halinski nicht mit schnöden Bausatzumfärbungen zufrieden gibt denk1


      Der Schwierigkeitsgrad ist mitllerweile echt heftig. Ich habe auch erst jetzt verstanden, daß ich hier keinen Segment-, sondern einen Skelettflieger baue oh1 Ich bin also mal wieder fleißig auf modellbauerischem Neuland unterwegs. Bild Nr. 6 zeigt eine ärgerliche Notoperation, die ich vornehmen mußte, weil der betreffende Spant zu groß ist. Auch am großen Luftauslaß hinten mußte ich ganz schön ambitioniert herumbiegen. Die Idee mit den Klebelaschen aus Plastik fand ich in der praktischen Bearbeitung auch nicht so richtig prickelnd. Halinskis legendärer Paßgenauigkeit scheint also auch dieses Modell hier nicht zu entsprechen motz1 An den beidseitigen kleinen Patzern am unteren Sternzacken bin ich hingegen vollumfänglich selbst Schuld, da das Modell keinerlei minimale Ungenauigkeiten verzeiht und der hiesige Bastler noch immer ein ziemlicher Anfänger in Sachen Flugzeug ist grr Vielleicht kann ich da später noch mit spitzem, blauen Buntstift nacharbeiten.









      Soweit der aktuelle Stand. Mal sehen, wie weit das hier noch geht. Es ist jedenfalls "nicht ohne" schwitz1 schwitz1 schwitz1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,

      das Vorgehen in den östlichen Staaten ist in der Regel anders als bei uns. In der Regel sind die Konstrukteure nicht gebunden und konstruieren sie sofort. Danach werden sie den Verlagen angeboten. Dabei ist es auch möglich, dass sie die Bögen verschiedenen Verlagen anbieten. Möglicherweise erfolgt durch sie auch nur die Umfärbung. Dieses Vorgehen wurde mir irgendwann einmal erklärt.

      Doch nun zu Deinem Bericht. Es gefällt mir eigentlich sehr gut, was Duz uns hier zeigst. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Dein bisher bestes Flugzeug wird.

      Viele Grüße
      Fritz
    • danke1 an alle Leiker daumen1

      @Bertholdneuss: Dein Wort in Gottes Gehörgang engel1 Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß es noch zu früh zum sich zu früh Freuen ist zwinker2

      @petcarli: Mit derartigem Modellrecycling habe ich an sich nur wenige Probleme. Über die dreifache Hurricane von KK gibt es zwar quer durchs Internet einiges Gemecker, aber ich bin heilfroh, daß ich diese großartige Konstruktion in irgendeiner Zukunft noch zweimal in unterschiedlichem Look bauen kann. Und auch diese Mustang hier hätte ich ohne einen gewissen Recyclinganteil in der Konstruktion ja schließlich gar nicht bauen können. Allerdings sollten wir in diesem Zusammenhang mal hier drüber reden motz1

      super-hobby.de/products/HAWKER…Z-II-WOJNY-SWIATOWEJ.html
      super-hobby.de/products/Hawker-Hurricane-Mk.IID.html
      super-hobby.de/products/Brytyj…ker-Hurricane-Mk.IIc.html

      Dabei scheint es sich um das zu handeln, was du oben beschreibst frech 1


      petcarli wrote:

      Ich kann mir gut vorstellen, dass das Dein bisher bestes Flugzeug wird.
      Dann müßte ich mit diesem Modell hier die Wüsten-Hurricane sichtbar in den Schatten stellen, was eine ziemlich harte Nuß zum Knacken ist schwitz1 Könnte aber am Ende sogar noch was werden, Stand jetzt...

      Und weiter geht's im Text. Zunächst habe ich das Leitwerk gebaut und davon selbstredend viel zu wenige Fotos gemacht haue 2 Leider herrscht beim letzten Rumpfverkleidungsteil ziemliche Materialknappheit, weswegen sich der Spant da so absolut unschön durchdrückt brüll1 Ansonsten baut sich die Geschichte aber sehr schön flüssig weg tanz 2






      Im Anschluß war ich eine Woche lang auf Fortbildung und habe an den langen, freien Abenden zwei Formel 1-Modelle in die Tonne gebaut heul1 sauber1 Zum Glück waren das aber nicht meine absolut unwiderbringlichen Raritäten, sondern von vornherein eher "Übungsprojekte".


      Seit Freitagabend bin ich nun mit der Flugzeugnase beschäftigt und muß gleich mal einen Teil meiner Meckerei zum Thema "Modellrecycling" wieder zurücknehmen sorry1 In diesem Zusammenhang verlinke ich zunächst mal die Frontpartie von @Alfreds 2006er Version der Mustang:

      kartonbau.de/forum/thema/22007…?postID=356111#post356111

      Bei der ersten Mustang wird die Verkleidung um ein Spantenskelett herum gebaut. Sechs Jahre später hingegen werden an dieser Stelle ganz klassisch Segmente geklebt:





      Eventuell liegt das daran, daß ich an meiner Version eine andere Auspuffanlage bauen muß. Dazu habe ich aber bisher noch keine weiteren Nachforschungen angestellt. Meine große Sorge bezüglich des Lufteinlasses unter dem Propeller war auch mal wieder für die Füße. Das sah im Bogen viel schlimmer aus, als am Ende in der realen Umsetzung freu1

      Einen ausreichend ausgeleuchteten Blick ins Cockpit bin ich bisher noch schuldig geblieben. Ich hole das dann hiermit mal nach:



      Gruß,

      Daniel.
    • danke1 mal wieder, für jeglichen Zuspruch in Form von Kommentaren und Daumenerhebungen daumen1


      Zunächst habe ich dei Höhenleitwerksteile gefertigt um mich dann meinem Feind, der Tragfläche zu widmen.



      Diverse Außenhautanproben förderten einen ekligen Blitzer zutage, der eine kleine "Operation" erforderlich machte. Das Problem trat auch schön symmetrisch beidseitig auf, womit das Ärgernis mit dem Label "Konstruktionsungenauigkeit" versehen wird les1 Im Anschluß: Die Radkästen...



      Der Draht muß da jetzt schon rein, damit da später die Fahrwerksbeine drangesteckt werden können. Ich habe ein paar kleinere Sorgen, daß mein Drähtchen hier nicht stabil genug ist. Andererseits wird der Flieger sowieso unter die Decke gehängt. Im Folgenden die Fixierung des Scheinwerfers im Flügel mit drei Litern Weißleim und die angebrachte Verkleidung von oben und unten sowie ihre Anbringung am Rumpf:





      Ich habe entweder eine minimale Ungenauigkeit ins Spantengerüst reingearbeitet oder beim Vorformen der Flügelverkleidung nicht die absolute atomare Genauigkeit an den Tag gelegt, jedenfalls mußte ich links deutlich mehr Gezerre und Flucherei investieren, als rechts kratz1 Das Ergebnis ist aber in Ordnung und ich habe diesmal auch keine häßlichen Beulen in meinem Flügel schwitz1 Im Anschluß wurde die Flugzeugnase angebracht. Dabei traten unten am Übergang zwischen Frontpartie und Fahrwerksschacht ziemliche Engpässe zutage. Weil mir das absolut keine Ruhe ließ, habe ich dann auch gleich schon mal die vorderen Rumpf/Flügel-Übergangsverkleidungen angebracht. Das verdeckt die ärgerliche Materialknappheit zwar einigermaßen effektiv, dafür habe ich jetzt ein paar üble Korrekturpatzer innen im Radkasten. An der Stelle wird das aber am Ende nicht wirklich störend auffallen grins 1

    • @Moritzleo und @petcarli: Die Tragflächen sind bereits jetzt besser, als die der Hurricane, bei der ich ja an sich auch schon ein sehr gutes Bauergebnis hinbekommen habe. Natürlich bleiben auch dieses Mal bis zum Schluß ein paar Fragezeichen stehen, aber das Ding ist (bis jetzt les1 ) tatsächlich auf einem guten Weg. Und wenn ich so sehe, was da an Teilen und Restzeit bis Mespelbrunn noch übrig ist, schreit das geradezu nach noch einem zweiten Wettbewerbsmodell denk1

      danke1 auch an die fleißigen Leiker, mal wieder grins 3


      Als Nächstes gab's den Lufteinlaß unter dem Flügel. Das Ganze war eine sehr holprige Angelegenheit zum Kleben und ich mußte die ganze Zeit irgendwo irgendwas zurechtbiegen, notoperieren, etc. Definitiv nicht mein allerschönster Moment im Kartonmodellbau grr



      Das Teil hat dann zwar nicht perfekt, aber immerhin noch im Rahmen des Erträglichen, an seinen Platz unter dem Flügel gepaßt. In der Zwischenzeit habe ich mir noch einen Montageständer für Überkopf-Frickeleien "konstruiert":



      Ich mache jetzt hier eine kleine Baupause. Es muß dringend mal wieder ein Bißchen Formel 1 gebaut werden auto2 auto2 auto2

      Gruß,

      Daniel.
    • Hagen von Tronje wrote:

      sie macht sich sehr gut, die Pferdedame!
      Dem ist gerade nicht viel hinzuzufügen. Möge es bis zum Ende auch so bleiben winter 4 Danke für deine Wertschätzung freu1

      Nachdem ich mich an der Formel 1, nach nur ungefähr einem Viertelmodell, schon wieder so richtig "sattgebaut" habe, geht es jetzt bei der Mustang mit dem Bauabschnitt "Diverses Gemüse" weiter. Zunächst das Seitenleitwerk, das sich, trotz seiner zahlreichen Biegestellen, fast wie von selbst baut daumen1



      Und noch 'ne Ansteckprobe. Gut schaut's aus.



      @Martin Mustangexperte: Das Seitenruder sitzt oben richtig gut und bildet eine gerade Linie, wie aus dem Lehrbuch. Unten gibt es aber einen leichten Höhenunterschied zwischen Leitwerk und Rumpf. Gehört das so? Wie sieht das an deinen zwölf Mustangs aus? Oder habe ich hier schlampig gebaut? Letzteres halte ich eher für unwahrsteinlich, weil alles andere wunderbar paßt kratz1

      Gruß,

      Daniel.
    • @Alfred: Das ist doch kein "Dazwischengrätschen". Ich bin stets dankbar für jegliche Rückmeldung. Außerdem "klaue" ich munter bei deinem Baubericht über die 2006er Mustang III im Nachbarforum, die ja in vielen (aber nicht allen) Bereichen baugleich ist. Danke auch für die Rückmeldung mit dem Leitwerk! Ich bin fast davon ausgegangen, daß das so muß. Ich hatte beim Bau keine Probleme, Unklarheiten oder gar Knicke, schlichtweg nichts, keinerlei Auffälligkeit. Dann gehört die Ausbeulung wohl zur Konstruktion so dazu. Ich habe jetzt den Übergang am Rumpf nochmal minimal nach unten ausgebeult, so daß das Ganze etwas "gewollter" aussieht.


      Worin sich meine Mustang von Alfreds Exemplar unterscheidet: Es gibt separat umzusetzende Landeklappen/Luftbremsen. Zu diesem Bauabschnitt habe ich einen ganzen Abend lang Vorarbeiten betrieben schwitz1 Zuvor sind dann noch die Fahrwerksklappen entstanden, die übrigens sehr schön zu Bauen sind. Wie ich bereits erwähnte: Es wird gerade allerhand "diverses Gemüse" gebastelt...



      Gruß,

      Daniel.
    • Nach den ausgiebigen Vorarbeiten habe ich die Landeklappen dann endmontiert. Es müßten so ungefähr dreißig, selbstredend später unsichtbare, Kleinteile gewesen sein frech 5 Die mechanischen Details, die auf der Skizze auf dem dritten Foto zu sehen sind, habe ich mir gespart. Ich baue die Teile nicht abgeklappt und somit ist das Gestänge bei mir überflüssig lala1





      Im Anschluß ging's an die äußeren Klappen, die zum Glück etwas weniger teileintensiv daherkommen schwitz1



      Danach wieder mal einige sehr heikle Bauteile: Die Übergänge von Rumpf und Flügel. Irgendwie habe ich es am Ende in erträglicher Qualität hinbekommen. Welch abartiges Gefummel mit pappigen, kleberaufgeweichten Teilen brüll1 Das muß aber so. Und zwar bei jedem Flugzeug pirat1



      Hier nochmal die nun fertigmontierten Tragflächen von oben und unten:



      Und weil's gerade so schön war, habe ich noch das Leitwerk endmontiert und alles einmal mit Klarlack gepinselt:



      Soweit ist es erstmal in Ordnung. Zwei kleine Farbabplatzer habe ich mit Filzstift kaschiert, was eine schlechte Idee war. Bleistift wäre hier eigentlich das Mittel der Wahl gewesen. Und dann habe ich noch eine häßliche Beule oben in der linken Tragfläche. Damit muß ich wohl nun leben. Es war aber schon von vornherein klar, daß Tragflächenbau nicht meine größte Stärke ist. Das muß dann halt bei den nächsten Flugzeugen besser werden arbeit1 arbeit2 flieger 1
      Eine Fertigstellung noch vor Jahresende halte ich mittlerweile für durchaus realistisch hüpf1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hei Daniel, hei Otto,
      solche "Internorgien" sind etwas für Dioramen, wo Du die Maschinen mit ausgefahrenen Klappen beim Anrollen zum Start oder direkt in der Startphase abbilden willst, während die Klappen noch draußen sind und das Fahrwerk gerade einfährt. Halinskische Perfektion eben.
      Die Mustang wird supersauber! daumen1
      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1