Eilzugwagen Baujahr 1928 von Albrecht Pirling.

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    • Eilzugwagen Baujahr 1928 von Albrecht Pirling.

      Hallo, Freunde der Eisenbahn.

      Das Messer ist gewetzt, die Schere liegt Bereit und auch meine Tischlupe (Peruvian Engineering) darf nicht fehlen.

      Mit viel Motivation und voller Tatendrang geht es an den nächsten Wagon von Albrecht Pirling.
      Das Eisenbahnfieber lässt mich gerade nicht los. lok1
      Allerdings versuche ich dieses mal etwas neues.
      Ich habe vor, ein klein wenig zu Supern, dort wo es möglich ist bzw. Sinn macht.
      Unter anderem wird der Wagen angemalt und die Innereien aufgepeppt.




      Angefangen wurde mit dem Rahmen, den ich ein Bischen "dreidimensionaler" gemacht habe.



      Dazu habe ich alle Bauteile mit Karton verstärkt und die Seitenwände um 5mm nach innen versetzt.
      Die im Original gedruckten Spanten sind echten Spanten gewichen und alles wurde angemalt.
      Ist nicht perfekt, aber mir gefällts. freu1
      Bald gehts hier weiter.

      Gruss, Ulrich.
    • Weiter gehts.

      Vielen Dank für die gehobenen Daumen und auch danke, dass ihr dabei seid, Dieter und Denis.
      Nachdem der Rahmen schon seit ein paar Tagen gebaut ist, hab ich mich an die Seitenwände gewagt.
      Keine Ahnung, was genau ich mir dabei gedacht habe die Dinger gleich anzumalen, aber:
      Das war nicht gut. dagegen1
      Vermutlich stand hier die Angst im Vordergrund, die Fenster mit Farbe zu beschmieren.
      Diese müssen vor dem geplanten verdoppeln mit Karton eingesetzt Werden.
      Allerdings wellt sich das Papier unverstärkt zu stark. Beim Rahmen, der verstärkt war, ist das Malen problemlos gewesen.
      Also demnächst noch mal den ganzen Spass.

      In der Zwischenzeit experimentiere ich ein wenig mit den Querwänden für den Innenbereich.




      Um die einzelnen Bretter darzustellen, schneide ich parallel den Karton und Färbe mit Holzbeize.
      Auf dem letzten Bild seht ihr ein paar Versuche.
      Ich denke, diese Technik überzeugt mich grundsätzlich, aber für ein vorzeigbares Ergebniss sind noch einige Tests notwendig.




      Bis der Copy Shop meines nicht allzu grossen Vertrauens wieder geöffnet ist, um die Seitenwände neu auszudrucken, vergreife ich mich dann mal an den Drehgestellen. arbeit1

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo Ulrich,

      mit dem gezeigten Werkzeug wirst Du den Bogen schon kleinkriegen, da bin ich mir sicher. grins 2
      Mir gefällt Deine Heransgehensweise an dieses Modell sehr gut. Das wird auf alle Fälle etwas Schönes! Ein großer Vorzug von Albrecht Pirlings Entwürfen ist ja, dass sie der eigenen Kreativität jede Menge Spielraum lassen. Unverändert vom Bogen gebaut, wirken sie dank Albrechts gekonnter Reduzierung auf das Wesentliche, ohne Wesentliches wegzulassen, schon sehr überzeugend. Aber es bleibt der Freiraum, nach eigenem Gusto zu ergänzen und zu gestalten. Ich wünsche Dir weiterhin gutes Experimentieren und Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Ulrich,

      so gehe ich beim Anmalen von Kartonmodellen vor: Flächen mit 1 mm Finnpappe verstärken und dann mit unverdünnter Acrylfarbe anmalen. Dann verzieht und wellt sich nichts. Und der Wagenkasten wird stabiler. Die Fensterrahmen kann man danach separat einsetzen. Bei einer Lok mit wenigen Fenstern ist der Aufwand dafür gering. Bei einem langen Wagen mit vielen Fenstern ist das allerdings sehr zeitaufwendig. Deswegen habe ich auch noch keinen der langen Wagen von Albrecht gebaut...

      Gruß , Denis
    • Hallo, zusammen.

      Vielen Dank für die Kommentare und Tips zum Bemalen.
      Andreas, was du da über Albrecht Pirlings Kunstwerke schreibst, kann ich zu hundert Prozent unterschreiben. high five1
      Denis, genau so wie du es beschreibst, werde ich es wohl umsetzen.
      Mal davon abgesehen, das es hier unmöglich ist, an Finnpappe zu kommen.
      Pizza Karton ist auch schwierig.
      Meine Frau ist Cheff und lässt kein Tiefkühlgedöns ins Haus. Böse1
      Aber Mosquitos haben wir reichlich freu1 und die Verpackung von den Räucherspiralen dagegen sind so gut wie Pizza Karton.
      Was Material betrifft, ist hier im sonnigen Süden Improvisation gefragt.
      Aber was wäre Modellbau ohne Herausforderung?

      Gruss, Ulrich.
    • Weiter gehts.

      Die Rahmen der Drehgestelle werden wieder mit "Antimosquitoräucherspiralenverpackungskarton" verdoppelt. sorry1




      Die Räder und die Bremsen sollen plastisch dargestellt werden.
      Da muss wieder experimentiert werden, aber eine grundlegende Idee hab ich schon.
      Nur Zeit fehlt mal wieder traurig1



      Trotzdem hoffe ich, wenigstens ein Bischen weiterzukommen.

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo Ulrich,

      wen es mit einem Eilzuwagen zu langsam geht, dann versuche es doch mal mit einem Schnellzugwagen, oder noch besser mit Raketen?
      Tja, das ist des Modellbauers Leid, Geduld übt er sein Leben lang... grins 2

      Ich wünsche Dir weiter gutes Gelingen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
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    • Hallo, Freunde der Eisenbahn.

      Natürlich habt ihr alle Recht. Wichtiger, als das Tempo ist das Ergebnis.
      Noch wichtiger ist, dass der Bau Spass macht und das ist bei Pirling Modellen garantiert.



      An diesem Rad hatte ich gestern Abend sehr viel Spass.
      Und auch mit dem Ergebnis bin ich weitestgehend zufrieden.
      Der Spurkranz ist etwas klein geraten und wird noch mal neu gemacht.




      Hier das ganze noch mal mit den Bremsklötzen.
      Wenn alles getrocknet ist, wird angemalt.
      Fehlen noch sieben Räder. hüpf1

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo Ulrich,

      Glückwunsch zum ersten Rad! grins 2 Den Spurkranz finde ich aber durchaus ausreichend, in der Realität sind die eigentlich recht schmal. Nur bei Modellbahnen sind sie i.d.R. total überdimensioniert.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

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    • Hallo Ulrich,

      sehe ich genau wie du: Wichtig ist, dass der Bau Spaß macht und dass du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Beides ist bei den Pirling-Modellen nach meiner Erfahrung gegeben.

      Das Rad sieht prima aus. Und was den Spurkranz betriff stimme ich Andreas zu. Im Original ist der Spurkranz nur 3 cm hoch. Im Pirling-Maßstab 1:38 ist das dann ca. 1 mm.

      Gruss, Denis
    • Hallo
      und vielen Dank für das Interesse.
      In welcher Form auch immer, seien es gehobene Daumen, motivierende Komentare oder nützliche Tips. danke1
      Auch den stillen Zuschauern möchte ich danken.

      Zu den nützlichen Tips:

      Andreas und Denis, da habt ihr wohl Recht. kratz1 Sicher schwebten bei meiner ersten Begutachtung Bilder von Modelleisenbahnrädern vor meinem geistigen Auge herum.
      Nach dem Anmalen werde ich das Ergebnis also noch mal neu bewerten.

      Gruss, Ulrich.
    • Weiter gehts.

      Angemalt sieht das Rad so aus.



      Der Spurkranz überzeugt mich jetzt auch.
      So kann es bleiben. augenbraue1
      Muss aber trotzdem noch einmal angemalt werden, weil die fehlenden sieben Räder genau den gleichen Farbton bekommen sollen.
      Dann mische ich gleich etwas mehr Farbe an, so für in etwa fünf Wagons?
      Und eine Lok und Schienen und....... wunder1
      ......
      Mal sehen, was da noch kommt.

      Gruss, Ulrich.
    • Der Spurkranz ist völlig o.k., Ulrich. Damit kannst du wirklich zufrieden sein. Wie Andreas schon schrieb: Bei den Modellbahnen sind die Spurkränze aus Gründen der Betriebssicherheit stets überdimensioniert. Das steckt aus Kindertagen vielleicht noch zu sehr in unseren Hinterköpfen... Überhaupt gefallen mir deine Superungen und Farbmischungen. Hier schaue ich gerne weiter zu!

      Gruß Michael (maxl)
    • Hallo, verehrtes Publikum.

      Tatsächlich habe ich es geschafft, heute endlich mal wieder ein wenig Zeit zum Basteln aufzubringen. freu1
      Zwar nicht wirklich viel geschafft, aber die Teile für die restlichen Räder sind vorbereitet.




      Hier möchte ich nur kurz eine Schritt für Schritt Anleitung zu meiner Radbauweise geben. les 3
      Ist nicht gerade spektakulär, aber es schauen ja vielleicht nicht nur gestandene Profis hier rein.
      Ich denke die Bilder sprechen für sich.







      Das einzige Teil aus dem Bogen ist der Ring, welcher auch als Schablone für die etwas grössere Rückseite bzw. Spurkranz dient.
      Auf ein Stück Pappe gelegt und mit dem Kugelschreiber nachgezeichnet.
      Dadurch ist der Durchmesser minimal größer.

      Jetzt fehlen nur noch sechs Räder. frech 2

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo und einen schönen Nachmittag.

      Ein für meine Verhältnisse richtig erfolgreiches Bastelwochenende.
      Die Räder sind fertig und an den Drehgestellen angebracht.
      Gleich mal eine Stellprobe auf einem Stück Gleis. freu1






      Auf dem letzten Bild ist der Fahrzeugrahmen nur lose aufgelegt.
      Das lässt die Ausmaße einigermaßen erahnen.



      Böse1 Das Gleis ist wohl etwas zu kurz.
      Egal, bau ich halt noch eins.
      Aber dann auch gleich richtig mit Schienenstühlen und was da sonst noch alles zugehört. tanz 2

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo, zusammen.

      Es geht weiter auf dieser Baustelle.
      Frau und Kinder sind übers Wochenende nicht im Haus und ich kann endlich mal wieder machen, was ich will. freu1

      Hier ist das Ergebnis.
      Die Federn sind aus einem Kupferkabel gewickelt. 16 Stück. schwitz1
      Die Scheiben und die T-förmigen Abstandshalter sollen den Außenrahmen auf gleichmäßigem Abstand halten.
      Da ich die Räder abweichend vom Bogen dreidimensional, also wesentlich dicker gebaut habe, muss die Materialstärke der Abstandshalter angepasst werden.
      Das heißt, der Karton wird so weit verdoppelt, bis es passt.
      Der gesamte Rahmen wird dadurch etwas breiter.
      Beim Anbringen der Rahmenendstücke muß man das berücksichtigen.
      Die werden dann um genau diese Differenz länger.







      Ich hoffe, daß ich auch am Sonntag noch etwas Zeit habe, um hier weiterzumachen.
      Es macht gerade mächtig Spass.
      freu1

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo Ulrich!

      Es freut mich sehr zu sehen, mit wieviel Elan und Tatendrang du an
      das Modell meines Bruders Albrecht gehst!

      Gerade weil es z.Z. - alters- und gesundheitsbedingt - bei Albrecht etwas stiller
      in seiner "Konstruktionsstube" geworden ist,
      läßt dein Schaffen hoffen, daß seine Arbeit nicht ganz in Vergessenheit gerät.

      Auch kann ich gut verstehen, daß dich ein gewisses Fiber gepackt hat,
      ein Kartonmodell nach dem anderen von Albrecht zu bauen.

      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und gute Ideen beim Bau dieses Modells.

      Gruß

      Adolf Pirling
    • Hallo, Freunde der Eisenbahn.

      Vielen Dank für die vielen gehobenen Daumen ja 2 .
      Und natürlich auch für die motivierenden Komentare, Thomas und Adolf.
      Tatsächlich hatte ich auch am Sonntag etwas Zeit.
      Das Ergebnis muss noch fotografiert werden, was ich aber wegen der Lichtverhältnisse besser am Tage mache.

      Adolf Pirling wrote:


      ....läßt dein Schaffen hoffen, daß seine Arbeit nicht ganz in Vergessenheit gerät.
      Adolf, ich bin felsenfest davon überzeugt, daß die Kunstwerke deines Bruders nach wie vor eine große und treue Fangemeinde haben.
      Nicht nur hier im Forum, sondern "Weltweit"!
      ja 1
      Ich kenne mindestens drei Modellbauer, die seine Modelle sogar hier im fernen Perú mit zunehmender Begeisterung bauen.
      Zwei davon sind meine Kinder. freu1
      Vielleicht stelle ich mal ein Foto von deren Werken hier ein.
      Schönen Gruss an Albrecht.

      Bis bald, Ulrich.
    • Hallo, zusammen.

      Es geht weiter mit den Fotos vom vergangenen Bastelwochenende.
      Den Drehgestellen habe ich einen neuen Anstrich verpasst. Etwas heller und nicht ganz so matt.
      Das Bremsgestänge und die Federn werden noch bemalt.
      Ich habe den Außenrahmen erst einmal nur lose aufgelegt, weil es mir so einfacher erscheint, die weiteren Teile anzubringen.
      Dabei fiel mir auf, daß ich die Bremsen vergessen habe. Die sind zwar schon ausgeschnitten, aber...... wo hab ich die nur verstaut? denk1






      Auf dem letzten Bild wie beim letzten Mal erwähnt, ein paar Werke meiner Kinder.

      Soviel zum Thema Beliebtheit von Albrechts Eisenbahnen. knuddel1




      "Pirling Modelle made in Südamerika".


      Gruss, Ulrich
    • Weiter gehts.

      Die Bremsen hab ich in irgendeiner Schachtel wiedergefunden und fertiggebaut.



      Als nächstes die Blattfedern.



      Zum Schluß die Blattfedern und die Nabenlager am Aussenrahmen angebracht.



      Auf den Bildern sehen die Spiralfedern fürchterlich ungleichmäßig aus....
      Das ist leider nicht nur auf den Bildern so... grins 3
      Anders, ist es mit der Farbschmiererei.
      Das sieht im Original gar nicht so Wüst aus.

      Heute Abend werde ich vielleicht noch die Aussenrahmen am Drehgestell anbringen.

      Gruss, Ulrich.
    • Kaum zu glauben, aber es geht weiter.

      Nicht daß hier jemand denkt das Modell sei abgehakt oder ich hätte keine Lust mehr.
      Es ist gerade allerdings so, dass einfach keine Zeit dafür bleibt.
      "Schuld daran ist der Pandemie bedingte Biermangel in Perú."
      Es kommt einfach nicht genug in unsere Gegend am Amazonas.
      Hää???
      Was hat Bier mit Modellbau zu tun?
      Nee ich brauch den Stoff nicht, um ein ruhiges Händchen zu haben.
      Das hängt mehr mit meinem anderen Hobby zusammen:
      "Bier brauen"!!!
      Seit es diesen Mangel an Bier in meiner Gegend gibt, braue ich Tag und Nacht.
      (Ist halt meine moralische Pflicht, die durstigen Kehlen der Nachbarschaft nicht austrocknen zu lassen).
      happy1 happy1 happy1

      Jetzt aber zum Baufortschritt:
      Es ist nicht viel, aber die Federpakete sind angebracht und der Außenrahmen ist an den Drehgestellen montiert.



      Es wird weitergeb(r)aut.

      Gruss, Ulrich.
    • Vielen Dank für die gehobenen Daumen und die ermutigenden Kommentare.

      freu 2

      @Wolfgang, entschuldige bitte die späte Antwort auf deine Frage nach den Druckfedern.
      Dafür habe ich etwas Kupferdraht um einen Nagel mit entsprechendem Durchmesser gewickelt und die Enden abgeknipst.
      Es geht aber auch jeder andere Draht, (vermutlich sogar besser) aber hier im Urwald muss man improvisieren mit Allem, was man findet.
      Ein geringerer Durchmesser wäre in diesem Falle wohl besser gewesen.

      Gruss, Ulrich.
    • Hallo Ulrich,

      klar, hätte ich alter Sack auch drauf kommen müssen, daß man die Federn so wickelt.
      Also selbst die kleinsten Federn, denn Federn habe ich bei der Seefahrt auch gewickelt.
      Nur waren die etwas größer.

      Aber trotz allem, Deine extrem kleinen Federn sehen großartig aus, herzlichen Glückwunsch.

      Wegen Peru, das interessiert mich nämlich, habe ich Dir auf der Pinnwand eine Frage geschickt.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Hallo Ulrich,der Eilzugwagen erinnert mich an meine Flucht im Januar 1945 von Stolp bis nach Stettin . Da haben wir, 3 Mädchen und ich, alle so um 15, 4 Tage auf der Plattform ausgeharrt, bis wir unsere Heimatstadt erreichten. Das war ein lazarettzug, in dem Verwundete von der Ostfront nach Westen gebracht wurden.Albrecht