Fertig: Drei P-51 mit etwas ungewöhnlicher Geschichte:

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Der Kühler unter dem Rumpf. Beim letzten Mal hatte ich zuerst den Flügel montiert, dann versucht, den Kühler darunterzusetzen, was scheiterte.
      Der Kühler sitzt auf einer fast horizontalen Platte, die durch einen zusätzlichen Spant im Rumpf fixiert wird. Ich musste im vorderen Bereich eine kleine Nut hineinschneiden, da er etwas zwängte. Ich muss mich wohl bei diesem Modell immer wieder an kleinere und größere Korrekturen gewöhnen. Weiter habe ich aus Restmaterial Klebestreifen an die untere Kante der Öffnung im Rumpf geklebt.
      Dieses Mal habe ich also vor dem Bau des Flügels den Kühler geformt, wieder mit etwas Schleiferei angepasst und dann nur den hinteren Bereich am Rumpf angeklebt. Der vordere Bereich ist auch schon fertig, wird aber vorerst nur bereitliegen, um ihn immer wieder während der Flügelmontage gegenzupassen.
      Morgen geht es dann endlich an den Flügel!

      Viele Grüße, Martin



      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Die letzten 2 Wochen galten den Tragflächen. Das erste Bild zeigt die grundlegende Unterkonstruktion plus den Fahrwerksschacht. Das Modell kann mit geschlossenen, angedeuteten und voll ausgearbeiteten Radhäusern gebaut werden. Ich habe mich für die letzte Variante entschieden.

      Das zweite Bild zeigt eine Probepassung am Rumpf. Sieht eigentlich ganz gut aus. Allerdings musste ich vor dem Hauptholm etwas von der Rumpfhülle wegschneiden, damit die horizontale vordere Mittelverstärkung der Tragfläche passt.

      Das dritte Bild zeigt den weggeschnittenen Bereich:

      Weiter: Das Innenskelett und die bereits mit einander verbundenen Hüllen der Tragflächen:

      Und noch einmal das Innenskelett: Ich habe vor dem Hauptholm außen noch Verstärkungsstücke hinzugefügt, damit die Rippen schön winklig bleiben. Außerdem habe ich an den Hauptholm und an die Radhäuser üppig Klebelaschen angefügt.

      Das Flügelskelett in der Hülle. Es lässt sich am besten an den Hinterkanten der Radhäuser ausrichten, da diese Kontur exakt mit den Ausschnitten in den Hüllen übereinstimmen muss. Dann weiter nach außen arbeiten. Die inneren Flügelrippen tragen hinten oben etwas zu dick auf, besser etwas mehr wegschleifen und 2 mm kürzen. Hilfslinien mit Bleistift auf der Innenseite der Hülle helfen enorm. Noch fehlen die Einsätze im inneren Bereich der Tragflügelvorderkante, da sie den berühmten "Mustang-Knick" bilden. Sie kommen, wenn Rumpf und Tragfläche verbunden sind.

      Tragfläche und Rumpf nebeneinander:

      Und probeweise aufgelegt. Jetzt passen Rumpf und Tragfläche zueinander. Ebenso passt der Kühllufteinlauf unter dem Rumpf. Wieder etwas dazugelernt.

      Nächster Tage mehr.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Nach dem Schienenbus wieder ein bisschen mehr von der P-51, die Motorzelle. Eigentlich ganz simpel, aber wenn sie was werden soll, dauert eben auch sie. Ihr seht, dass die Naht zwischen den beiden großen Teilen der Haube einen Tick zu breit ist. Das liegt daran, dass mir der Spant des hinteren Teils etwas zu weit nach vorne gerutscht ist. Jetzt knickt der Laschenring etwas zu spät.
      Die Laufbuchse für die Luftschraubenachse ist der hohle Plastikstab eines Wattestäbchens, mit denen ich mich für meine Modellbauaktivitäten noch eingedeckt habe, bevor sie auf gerolltes Papier umgestellt haben.- Obwohl ich die letztere Maßnahme aus Umweltschutzgründen absolut gutheiße!
      Die nächsten Schritte werden jetzt die Auspuffbänke sein, danach der Bau der Luftschraube samt Achse. Erst wenn beides fertiggestellt ist, kann ich die Luftschraubenachse von der Rückseite mit einem Stopper versehen, der sie daran hindert, nach vorne herauszurutschen. Danach kann die Motorzelle an den Hauptrumpf, danach die Tragfläche. Auch hier sind wieder Anpassungsarbeiten aus verschiedenen Richtungen zu erwarten.

      Viele Grüße, Martin

      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Hallo Martin,

      das Downloadmodell schafft die Frontpartie also mit nur halb so vielen Elementen wie Grändmeister Halinski, ohne dabei signifikant schlechter auszusehen cool1 Dein Lufteinlaß unter dem Propeller gefällt mir. Das kommt dem Original wesentlich näher, als das Riesenteil an meiner Mustang. Bei der Originalfotosichtung habe ich ausschließlich diese etwas kleineren Lufteinlässe, wie an deinem Modell, gefunden kratz1

      P. S.: Solltest du eine Vorliebe für Abwurftanks haben, kann ich dir meine überlassen. Ich empfinde diese klobigen Dinger nur als störend und werde sie dementsprechend bei mir nicht anbringen. Bloß Falten und Kleben müßtest du selbst, was allerdings eine gewisse Frustrationsgefahr beinhaltet...

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,

      witzig, wie unterschiedlich wir die Dinger wahrnehmen. Ich finde meine P-51 in genau dem Bereich etwas arg versimpelt, was mich doch stört. Dafür hat diese Tuskegee Mustang ein superschönes Farbschema.
      Ich habe mir zu Weihnachten u.a. die neueste P-51D-20 und die britische P-51B von Halinski gegönnt, weil ich die Unterschiede der Wirkung zu der hier erleben möchte.
      Abwurftanks? Klar. Immer! Beim nächsten Stammtisch, sobald wieder möglich?

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Die P-51 ist ein gutes Stück weitergekommen: Auspuffbänke, Luftschraube und Verbindung von Motor und Zelle.
      - Auspuffbänke: Wie schon bei der letzten P-51 von Zarkov habe ich die Basis direkt auf dem Bogen gebaut, d.h, die Basis als "Anfasser" mit einem breiten Streifen Trägermaterial verbunden gelassen, dann zugeformt und am Ende die Auspuffrohre aufgesetzt. Ihr seht das auf dem 1. Bild rechts oben in der Klemmpinzette. Man entwickelt mit der Zeit so seine eigenen Techniken...

      - Die Luftschraube:
      1) Die Propellerblätter: Hier habe ich deren Vorderseite ausgeschnitten, dann die Rückseite mit Markierungsschnitten versehen, so dass deren Umriss von der Rückseite des Bogens erkennbar ist, die Mittellinie angezeichnet, alles mit Klebstoff versehen und mit halbierten Zahnstochern als Blattachsen versehen. Am Ende die gerundeten Vorderseiten aufgeklebt und die Ränder mit dem Falzbein angedrückt. Das hat den großen Vorteil, dass die Blätter mit reichlich Überstand auf der ebenen Schneidmatte liegen bleiben können. Danach die Blätter jeweils ausgeschnitten. Beim nächsten Mal mache ich die Zahnstocher länger oder probiere andere aus oder schleife sie in Form. Trotzdem: Für so ein einfaches Modell m.E. erträglich. Ihr seht 2 Bauphasen ebenfalls auf dem 1. Bild.
      2) Der Spinner: Alles Standard. Zuschneiden, kantenfärben, die Formscheiben auf der Dremel passend schleifen. Die Propellerblätter eingeschoben und die Achsen mit Sekundenkleber verklebt.

      3) Die Achse aus Federstahldraht mit UFF versehen, den anziehen lassen, 2. Lage drauf, auf Rundlauf geprüft (O.K., erträglich...), Rückseite des Spinners und Frontplatte der Cowling dunkelgrau eingefärbt, die Achse durch die Lagerbuchse in der Cowling geschoben, Achse abgelängt, ein kreuzgeschlitztes Stück Graukarton aufgeschoben und mit CA-Kleber fixiert. Die "Rosette" im Rückspant, weil ich die Öffnung annäherungsweise mit der Lochzange ausgestanzt habe. Bild 2.

      4) Flügel und Rumpf verbunden. Hier stimmte auf einmal nichts mehr, der Flügel kam viel zu weit nach vorne, kollidierte mit dem Frontspant des Rumpfs. Ich habe also so lange unter dem Rumpf den Ausschnitt für den Flügelholm nach hinten vergrößert, bis die Hinterkante der Tragflächenunterseite an den entsprechenden Rumpfspant anstieß und anschließend noch einiges vom Fahrwerksschacht weggeschnitten. Bild 3

      5) Den Rückspant der Motorzelle (von mir eingepflegt) zurechtgeschliffen, mit CA-Kleber fixiert und verklebt. Den Vorderspant der Rumpfzelle und den Rückspant der Motorzelle mit Uhu eingestrichen, anziehen gelassen, noch einmal bestrichen und angedrückt. Passt.

      6) Den Unterrumpflufteinlauf mit zusätzlichen Klebelaschen versehen und angeklebt. So. Jetzt passt das verd...te Ding, das beim ersten Anlauf zum Bauabbruch geführt hatte!

      Als nächstes dann das Fahrwerk.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Trotz Besuch zum Jahreswechsel habe ich die Übergänge zwischen Rumpf und Tragfläche bzw. Seitenleitwerk und Rumpf erstellt sowie die Aupuffbänke angeklebt. Das Fahrwerk muss leider noch bis zum Druck warten.
      Es ist schon jetzt erkennbar, dass dies trotz relativ einfacher Nachbildung kein hässliches Modell werden dürfte. Vor allem in Kombination mit den P-51D von Zarkov wirkt die "C" sehr gut.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Kommen wir zum Spornrad. Es ist einziehbar, der Schacht wird mit 2 Klappen verschlossen.
      Das Spornrad samt Aufhängung erforderte etwas plastisches Vorstellungsvermögen und Interpretation der Bauzeichnungen, ist aber mit Geduld und Sekundenkleber zu machen.
      Ich hatte den Bereich um den Fahrwerksschacht zunächst zugunsten der leichteren Zuformung geschlossen gebaut, aber die Umrisslinien perforiert, um sie später heraustrennen zu können. Als ich den Schacht einsetzen wollte, stellte ich fest, dass die Öffnung etwas zu klein ist. Also hieß es, sie behutsam aufzuweiten und dann den Schacht einzusetzen. Ein Geduldsspiel. Beim nächsten Modell also den Schacht von innen einsetzen.
      Die Abdeckungen habe ich dann an die Kanten gesetzt. Die Außenseite ist leider nicht eingefärbt, hier musste ich mit Wasserfarbe nachhelfen.
      Als nächstes das Hauptfahrwerk.

      Viele Grüße, Martin
      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Das Hauptfahrwerk:
      Im Gegensatz zur P-51 von Zarkov sind die Abdeckungen angedeutet dreidimensional ausgeführt. Zwar noch nicht perfekt, aber immerhin.
      Die Fahrwerksbeine habe ich um Kerne aus Federstahldraht gewickelt. Zuerst die Hüllen vorgerundet, dann mit einer dünnen Naht aus Sekundenkleber am Draht fixiert, dann final gewickelt, mit viel Sekundenkleber. Den Draht habe ich deutlich länger gemacht als scheinbar nötig, da ich ihn durch die Räder hindurchgehen lassen wollte. Es sieht zwar bei genauerer Betrachtung etwas seltsam aus, aber damit vermeide ich das Risiko, dass die tendenziell labile Konstruktion bei Belastung einknickt. Ich habe den Anfangs zu langen Draht mit der kleinen Trennscheibe an der Dremel auf Maß gekürzt und festgestellt, dass auch eine kleine Trennscheibe so einen Draht sehr heiß machen kann. Autsch! Die Zarkov-Mustang ist hier besser konstruiert.
      Die Räder habe ich zur Stabilisierung jeweils einseitig mit 1mm starkem Karton verstärkt.
      Eine Probeeinpassung der Fahrwerksbeine zeigte, dass auch die oberen Enden etwas zu lang waren und leicht durchstachen. Also auch hier kürzen. Morgen sollte die Mustang fertig sein.

      Viele Grüße, Martin



      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1
    • Hallo Martin,

      ich habe in meinem ganzen Stapel genau ein einziges Flugzeug, bei dem die Räder nicht aus multiplen Pappscheiben geklebt werden. Deine Mustang ist dann wohl ein weiterer Exot in diese Richtung oh1 Sind die Profile gedruckt oder dreidimensional? Die kommen ziemlich realistisch rüber ja 2 So wie es aussieht, ist der obere Luftauslaß hinten wohl noch nichtmal optional darstellbar, oder? Ich kann mir das, selbst bei maximalem Phantasieaufwand, überhaupt nicht vorstellen kratz1 Das ist schon ein Bißchen schade. Ich finde, so eine Mustang lebt schon auch von ihren teilgeöffneten Kühlerluftauslässen. Wahrscheinlich würde eine dreidimensionale Umsetzung hier aber wohl den konstrukteurischen Rahmen eines Paydownloads ziemlich pulverisieren. Herr Halinski hat mit der Ausgestaltung dieses Bereiches jedenfalls eine ziemlich harte Nuß zum Knacken abgeliefert schwitz1

      Gruß,

      Daniel.
    • Hallo Daniel,
      ich bin vorhin wegen eines Telephonats aus dem Bericht ausgestiegen, genau nachdem ich den Marker auf "Fertig" gestellt, aber bevor ich die zugehörigen Bilder samt Text einstellen konnte.
      Die Räder sind ganz simple flache Zylinderstümpfe, also eher schlicht. Die hinteren Luftauslässe sind bei späteren Modellen dieses Konstrukteurs nachgebildet, aber hier noch nicht. Dafür sind Fahrwerk und Cockpit nicht übel.
      eigentlich wäre ich schon heute Mittag fertig gewesen, aber bei der Montage fiel mir plötzlich auf, dass ich ja 2 linke Fahrwerksbeine gebaut hatte. Also die Scherendämpfer und die Verbindung zu den Abdeckungen heruntergenommen, Reste des CA-Klebers vorsichtig abgeschliffen und noch einmal bitte... SEUFZ!
      Das ganze Modell ist verhältnismäßig einfach ohne separate Steuerflächen etc., wird aber durch die gute Grafik herausgerissen. Ich sehe es als Sammelobjekt für Menschen wie mich an, die gerne Variationen zum Thema Mustang dahaben, wobei es eine sehr gute Gesamtwirkung entfaltet.
      Und ich habe den neuen Doppelbausatz der P-51 D-20 von Halinski da, der wirklich die Latte extrem hoch hängt. Unfassbar!
      Trotzdem: Ich bin überhaupt nicht traurig, dass ich diese P-51 samt zugehöriger Lernkurve auf den 2. Anlauf hinbekommen habe. Morgen gibt es noch Bilder für die Galerie, mit einigen Stallgenossen.

      Viele Grüße, Martin



      Fertig: P-51C Tuskegee Fighters von cutandfold.info;
      Im Bau: Wettbewerbsmodell Beriev Be-1