Diesellok V200 - zweiter Anlauf

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hi Norm,

      Ich denke ich werde das mal mit CAD mit meinen Versionen erst ausprobieren, Auf der Workstation habe ich AutoCAD und noch für meinen großen Laptop das MegaCad liegen. Auf meinem alten Lappi hatte ich mich da nicht dran getraut, das hatte zu wenig Wumms.

      Mit Illustrator kann man ganz nett Flächen füllen, auch mit Verläufen, wenn die Linie nur geschlossen ist. Da ist es aber schon etwas toleranter als Photoshop, wenn Du dort den Farbeimer benutzt, und es nur einen Pixel zum rausfließen hat, hast Du die Bescherung - wie im richtigen Leben happy1

      Ich bin die letzten Tage wegen meiner 12-Stunden Arbeitstage nicht zu viel gekommen, aber heute schreibe ich mal wieder was... es kommt noch was.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Und nun geht es (wenigstens etwas) weiter. Leider komme ich nicht so schnell voran wie gewünscht, das Basteln muß hinten anstehen.

      Aber ich habe mich in den letzten Tagen der nächsten Stufe der Nase gewidmet. Gefärbt ist sie ja, es geht mir vor allem jetzt um sen korrekten Verlauf der Zierlinie, das ist leider ohne CAD Programm etwas schwieriger in der Abwicklung. Wenn man es dann zusammensetzt, stimmen die Berechnungen dann doch nicht ganz, und man hat eine Stufe drin. brüll1

      Aber ihr könnt das jetzt direkt selbst sehen. Zuerst wie gehabt - das Teil wird ausgeschnitten. Hier habe ich eine Kulissenschere genommen, das gibt sehr schöne Schnittkanten, sogar noch besser als mit dem Cutter, nur von Rasierklinge übertroffen. Es wird wieder mit Papierstreifen hinterfüttert, dieses Mal sind sie auch eingefärbt, damit nichts durch die Kanten durchblitzt.





      Ich weiß, die Arbeit könnte man sich für den Entwurf sparen, aber ich bin eben neugierig wie es nachher wirkt, das auch zu den folgenden Bildern.
      Aber erstmal schaut bitte in den Bildern oben, daß man tatsächlich den Versatz in den Zierlinien erkennen kann. Das sind so um die 2 bis 5 Zehntel, darum kümmere ich mich noch. Manche Anschlüsse passen gut, bei anderen erfordert es noch Nacharbeit.

      Hier habe ich die Nase probehalber locker vor das alte Gerüst gestellt.



      Neugierig über die Gesamtwirkung geworden, habe ich dann die Nase verklebt (ging noch nicht perfekt, weil der alte Probebau doch schon zu ser vergriesgnaddelt und verkleberschmiert ist) und dann ein paar Teile auf den Rahmen gestellt.





      Ich brauche einfach ab und zu ein Bild des Gesamteindrucks. Ich hoffe es gefällt euch auch etwas so wie mir. grins 3

      Ich denke dann kann es bald weiter gehen...
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      ein dickes Lob hast Du verdient! klasse1 Wieviel akribische Arbeit doch dahintersteckt, um dahin zu kommen, kann man als Laie nur so ungefähr nachvollziehen. Es freut mich aber ganz besonders, dass Du die (nach meinem Empfinden) schönste Variante der V 200 gewählt hast, die mit dem "Bundesbahn"-Schriftzug auf den Seiten. Meine Märklin- und Roco-V 200 haben das auch. zwinker2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Gunnar - was spricht eigentlich dagegen, die Zierlinie rundum aus gesonderten Streifenstücken zu gestalten? Damit hättest du jedweden Hauch einer Treppe durch ein durchgehendes Stück "überwunden" und würdest zugleich die Rundung der Front optisch noch einen Tick glatter gestalten (wenn das überhaupt noch geht!), von der zusätzlichen Stabilisierung von außen her ganz abgesehen.
      Wie auch immer du dich entscheidest: Einfach nur toll, was du hier ablieferst!

      Beste Grüße Michael (maxl)
    • Hallo zusammen,

      Danke für eure netten Worte!

      @ Michael, ja, das war auch mein Plan B. Den werde ich wahrscheinlich auch umsetzen, die Chrom-Zierleiser war schließlich auch beim Vorbild aufgesetzt. Trotzdem wird die Linie noch soweit es geht, geglättet.

      Die nächsten Schritte sind dann der Anschluß an das Dach mit der Lampe, die Fenster und gleichzeitig die Inneneinrichtung. Damit entsteht dann auch die endgültige Form der Seitenwände, auch in der doppelten Schicht (inneneinrichtung) die mehr Stabilität der Wände bringt.
      Ich bin nun ziemlich zuversichtlich, daß da etwas Ordentliches bei rauskommt. verlegen2
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Nach längerer Zeit habe ich wenigstens ein bisschen gebaut.

      Hier und da zeichne ich ein paar weitere Teile, wie z.B. die Einrichtung vom Führerhaus. Aber heute mal etwas von "unten".
      Die Drehgestelle entstehen wieder neu, ein paar Bilder, wie es nun vom sehr einfachen 2-dimensionalen Modell im Mock-Up Modell wachsen soll. Zuerst entsteht der Kasten neu, mit Verstärkung aus Graupappe.



      Die Räder werden auch deutlich plastischer. Ich baue sie in einer Scheiben-Bauweise auf. Verstärkt mit 0,6mm und 1,5mm Pappe bekommt man die Räder wie hier hin:





      Diese kommen an das Drehgestell:





      So weit ist es momentan, Bremsenteile sind schon vorbereitet, Dann kommen die weiteren dreidimensionalen Teile, aber da zeichne ich noch.

      Es geht also wieder weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Endlich ein paar Tage Urlaub!!!

      Ich weiß nicht ob ihr das auch so kennt, wenn man nach einem Arbeitstag einfach nur zu gar nix mehr Lust hat, und nur noch ins Bett will?
      Aber nun bin ich ein wenig weiter gekommen, hier ein paar Details am Drehgestell.





      Das war für das Drehgestell nur der Anfang, die Bremsklötzen nebst Anlenkung sind ein absolutes Muss und dann kommen im nächsten Schritt die Federpakete dazu. Dann sollte es schön plastisch aussehen.

      Nun geht es aber noch ein wenig über der Gürtellinie weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Nachdem die Nasenform so einigermaßen passt, habe ich angefangen den Führerstand einzurichten, dabei müssen auch noch ein paar Anpassungen gemacht werden und es kommen noch ein paar Teile wie die Sitze dazu.

      Starten wir mit dem Boden und den (noch nackten) Wänden...



      Erster Zusammenbau mit der schon fertigen Rückwand, die Ausschnitte der Scheiben natürlich inzwischen verglast.



      Hier mit eingesetzten Fronfenstern



      Und hier sieht man deutlich eine noch zu schließende Lücke, die erst jetzt 100%ig konstruiert werden kann /zumindest nach meiner Methode zwinker2 )

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Nun wollte ich auch noch wissen, wie die Nase unter die Scheiben passt, dazu nochmal ein bisheriger Ausdruck zusammengesetzt und angeklebt. Wie man sieht, hier ist nicht mal eine Verstrebung drin, erstmal würde sie mich in diesem Stadium nur stören, und dann ist die Form schon so mächtig stabil.



      Das einfügen unter die Fronscheiben war ein übles Gefummel, die Nase schein auch oben ca. 0,7 - 1 mm zu breit zu sein. Das kriegt man eben nur durch probeweises Zsammensetzen heraus.
      Lehre daraus: Die Fügeschnitte etwas anders legen, und so die 0,7 mm mindestens gewinnen, und dann die Fronfenster nach Montage der Nase aufsetzen.





      Generell bin ich recht zufrieden, momentan ist es auch noch ein Cabrio, am Dach und einigen Kleinigkeiten werde ich nun weitermachen.
      Soweit für heute!
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      meiner Meinung nach war dies der spannendste Arbeitsschritt, die Anformung der Nase bzw. Front. Deren entscheidender Eindruck prägt das ganze Modell. Die Modellbahner wissen ein Lied davon zu singen. Ich finde auch, Du hast hier bei der Umsetzung in ein Kartonmodell bisher spitzenmäßige Arbeit geleistet, Kompliment! klasse1 Das Feintuning kriegst Du mit Sicherheit auch noch hin.
      Weiter oben wurde ja schon angeregt, den (erhabenen) Zierstreifen als zusätzliches Bauteil beizufügen. Den könnte man sich dann auch selber noch silbern einfärben. Das wäre noch ein zusätzliches Sahnehäubchen auf einem ohnehin super-attraktivem Modell einer der schönsten Loks überhaupt. Die Rolle als Dampflokkiller übersehe ich geflissentlich... grins 2
      Kurz und gut: Große Klasse, Gunnar!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Gunnar,

      also die Front der V 200 (respektive das Heck - je nach Fahrtrichtung und Betrachtungsweise grins 2 ) ist Dir gut gelungen. Es ist wohl eine der schwierigsten 3D-Formen im Kartonmodellbau, dies hinzubringen. daumen1 daumen1 daumen1

      Servus
      hvt
      Und täglich grüßt das Murmeltier - die bundesdeutsche Version seit Januar:
      Demnächst ist mit steigenden Liefermengen bei den Impfstoffen zu rechnen!
    • Lebenszeichen!

      Sorry, daß ich nur so sporadisch hier immer mal wieder auftauche, das Hobby kommt einfach zu kurz. Aber ein bisschen weiter geht es wieder.
      Ich habe hier mal kein Weißmodell, sondern eine art "Graumodell" erstellt, um bei den vielen Anläufen und Anpassungen auch etwas Tinte sparen zu können. Jetzt geht es mir um 2 Dinge. Erstens die Baubarkeit bei der Abwicklung, um es nicht allzu schwer für euch zu machen, und zweitens um kleine Anpassungen, wie den Anschluß der Inneneinrichtung an die Nase.

      Aslo... nochmal ein Boden mit der Erhöhung des Führerstands gebaut, und eine Frontplatte mit einer leicht gerundeten Anschlußwand an die Nase gezeichnet.



      Das ganze bekommt einen "Mantel" aus den Innenwänden. Hier könnt ihr sehen, daß ich hier eine flache Innendecke benutze um etwas Stabilität zu erzeugen. Also sind dann linke und rechte Innenwand verbunden. Die Rückwand ist natürlich auch schon da. Für mich ließ es sich von einer zur anderen Seite nun ganz gut aufkleben.



      Nun geht es an die Außenwände die dort aufgeklebt werden müssen. Den Bau der Nase beschreibe ich nicht noch mal extra, das geht auch bei mir inzwischen in eine Art Routine über... zwinker2
      Nun mache ich es so, daß die Nase an die Seitenwand mit einer Hinterklebung aus dünnerem Papier auf Stoß zusammen geklebt wird, das macht schöne glatte Wände. Ich denke, das kommt im Bild schon gut rüber.



      Geht gleich noch etwas weiter.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Nachdem dann auch die zweite Seitenwand biz zur Zierlinie verklebt und getrocknet ist, wird der Zusammenbau um die Innenkondruktion geklebt. Aber erstmal nur unterhalb der Zierlinie! Oben muß man wegen der Verglasung und der Stirnfenster erst noch offen lassen.



      Das kann man hier auch nochmal sehen, daß die Stirnfenster dort eingeklebt werden müssen.



      Hier sieht man dann, wie die zweite Seite der Stirnfenster befestigt wird. Dabei bin ich recht froh, daß sich der Anschluß zur Nase damit automatisch ergibt.



      Unter der Nase befindet sich nur eine einzige Verstrebung, die Form ergibt sich sonst ausschließlich schon durch den Zusammenbau.

      So, das war es bisher, ich hoffe, diese Woche kann ich noch etwas zeichnen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Heut geht es mal unten herum weiter. Ein paar Teile für die Drehgestelle sind fertig.

      Es soll ja ein bisschen plastischer werden, nach den Bremsbacken kommt die characteristische Abfederung mit den Töpfen der Schraubenfedern und der Balancier mit der umgedrehten Blattfeder dazu. Zuerst die am Drehgestell montierten Federtopf Aufnahmen:





      Hier schon probeweise mit den Federn und der Rahmenabstützung.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Dann geht es an die Serienfertigung der weiteren Teile.



      Die Blattfedern mit der Abstützung kommen weiter dazu.Ich habe versucht die Balace zwischen Nachbaubarkeit und Vorbildgetreue zu halten. Wer möchte, kann gern auch richtige Blattfedern bauen.



      Hier nun die fertigen Drehgestelle, und noch einmal unter dem Rahmen rpovisorisch aufgestellt.





      Das war's für heute....
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Martin,

      ja, das wäre echt eine Lösung, Es kommt hier schon eine Menge zusammen, wie bei Norm.
      Aber ich bin mir nicht sooo sicher. Es war damals ein schon recht trauriger Anblick, ich hatte im Eisenbahn Magazin die Bilder von den V200 bei Layritz zum Verschrotten gesehen...

      Aber reden wir nicht von Schrott, sondern wie es mit dem Modell weiter geht, und dat tut es hier gleich grins 3
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Dieses Mal habe ich es geschafft, etwas fertig zu zeichnen, oder zumindest deutlich weiter...
      Es geht beim Fahrwerk weiter. Die Seitenteile vom Rahmen bekommen die Beschriftung und die detaillierten Klappen und Öffnungen.



      Der Rahmen wird wieder als Sandwich gebaut. Zwischen Ober und Unterseite kommt eine Lage 0,6mm Graupappe.
      Die Verstebungen bekommen auch eine Verstärkung. Dann wird der Außenmantel umgeklebt.



      Stufen zum Führerstand müssen natürlich sein! Im oberen Teil wird daraus ein kleiner Kasten geformt, der hinter den Ausschnitt im Rahmen kommt.



      Die Stufe kommt an den Rahmen, und dann habe ich nochmals die Rundung unter der Pufferbohle angepasst, das ist nicht ganz so einfach weil es keine einfache eindimensionale Rundung ist.

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Martin Rüggeberg wrote:

      Hallo Gunnar,
      Das wird ein tolles Modell.
      Was macht man aber mit den versemmelten Probebauten? Man baut ein Diorama nach dem Vorbild:
      Gestapelte V 200 und
      Gestapelte V 200
      Fotos, die echt weh tun ! Ich kannte sie noch aus der Zeit als Lehrling bei der DB in Oldenburg um 1979, wo die nach dem Einsatz im Schwarzwald aufgefahren wurden. Waren bei den Lokführern nicht sonderlich beliebt, die fuhren lieber die 216er.
      Das Modell von Gunnar sieht mittlerweile klasse aus daumen1 .

      Gruß von Frank
      Aktuelles Projekt : Lokalbahn E-Lok EG1 - HS-Design 1:45
    • Die Zurüstung der Pufferbohle habe ich auch schon fertig, Puffer, Kupplung und Heizschläuche. Über den Puffern sind die typischen Auftritte der V200. Hier der Rahmen einmal von oben und dann von unten.



      Nun kann ich euch die Lok in einer Ansicht zeigen, die ganz gut die Proportionen und einige fertige Details hergibt.





      Und noch mal in der Totale:



      Ja, nun gefällt es mir recht gut. Die Lok wird sowieso noch mal komplett gebaut. Aber hier sind viele Dinge aufgefallen, die noch Anpassung brauchen.
      Nun ist der Rahmen mit Drehgestellen komplett gezeichnet. Dann kann ich denmächst parallel von unten nach Oben die Maschine als "richtige" Version bauen.
      Nächster Detailschritt ist die Stirn mit dem dritten Licht, hier werde ich die Teile in den nächsten Tagen fertig machen.



      Dann sind auch die "Köpfe" fertig - bleiben noch die Seitenteile , hier kommt noch eine Inneneinrichtung hinein.
      Ich hoffe ich werde bald weiter kommen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Michael

      Ja, die V 200 gab es auch in der hem. DDR.

      Aber sie hat so gar keine Ähnlichkeit mit der DB Version. Sie sah eher so aus wie Ludmilla/Taigatrommel

      Aber was hier entsteht ist ein Modell vom Feinsten. Allein die Fronten nötigen mir allen Respekt ab und wecken Fluchtinstinkte in mir.

      Vg und bleibt gesund
      LG Richard

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz