Diesellok V200 - zweiter Anlauf

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hallo

      • Ja da bin ich ganz sicher.
      Die V 200 der DDR Reichsbahn war ein russisches Baumuster und wurde in Luhansk gebaut.

      Sie wurde später in Baureihe V 120 umnummeriert und im Rahmen der Vereinheitlichung erhielt sie später die Bezeichnung 220.

      Da die Baureihe 220/221 bei der DB schon lange ausgemustert war bestand keine Gefahr der Verwechslung.

      Schau mal bei Tante Wiki unter V 200 DR. Ich kann leider keine Bilder verlinken.

      Vg und bleib gesund
      LG Richard

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • Hallo Michael

      Wir sind da wohl aneinander vorbei gelaufen.

      Natürlich ist es denkbar, daß die V 200 auch im Osten als Modell auf dem Markt war. Aber eben als DB Version, wie man auch auf deinem Foto sehen kann.

      Mein Einwand bezog sich auf das Original.

      Solche Doppelungen gab es mehrfach. So sind beispielsweise die Dampflok BR 65 der DB und der DR von der Optik zwei total verschiedene Lokomotiven.

      Vg
      Richard
      LG Richard

      der mit dem Hund, nicht Löwenherz
    • Hallo Freunde,

      heute nur ganz kleine Fortschritte. Ich bin nicht recht zum Basteln gekommen, habe aber nebenbei etwas Kleines für den Innenraum gezeichnet.
      Auch wenn man nachher nicht viel davon sieht, soll doch ein wenig in die Lok rein kommen, auch hinter den Führeständen. Hier also erstmal ein stilisierter Motor. Auch wenn der nicht 100% dem MD650 von Maybach / MTU entspricht, denke ich, beim Schauen durch die Schlitze oder Fenster sollte es gut aussehen.



      Die runde Dose auf der Oberseite soll übrigens den Turbolader darstellen...

      Davon kommen dann 2 Stück in den Innenraum, dazwischen stilisierte Darstellungen der Kühlanlagen, ich glaube den Heizkessel spare ich mir, der steht zwischen den beiden großen Maschinenraumfenstern, sieht man im Grunde gar nicht.
      Naja, vielleicht doch noch, man kann ja eine Art Schnittmodell bauen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Hunnar,

      tolle Idee, herzlichen Glückwunsch.
      Nur hättest Du den Turbolader etwas kleiner und vor allem an einer der Motorseiten (vorne/hinten) anbringen sollen/können.
      Andererseits, wennn man den von Dir bestimmt mit größter Sorgfalt konstruierten V-Motor hinterher sowieso kaum noch sieht, spielt es wohl auch keine Rolle.

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Gunnar, Asche über mein Haupt.
      MTU hatte die verkorkste Konstruktion so vorgesehen.

      Ich kenne die Turbolader auf Schiffen nur so, wie ich es empfahl: an der Seite oder sie standen, wie bei meinem letzten Schiff als LI, der MSC Tokyo, oben auf der Zylinderstation und davon gleich 3 Stück.
      Das waren noch Zeiten, 2006...

      Beste Grüße
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      es ist wie so oft damals wohl eine Frage vom verfügbaren Platz gewesen. Wegen dem Lichtraumprofil waren die Seiten im oberen Berech der Lok ja schon abgeschrägt, und da war dann nicht mehr sehr viel Platz. Links und rechts waren dann noch die Gänge im Maschinenraum, und wenn man bedenkt, dass die Lok insgesamt "nur" knapp über 3 Meter breit war, ist die Konzentration der Leistung dort schon beachtlich für die 50er Jahre. Dann hatte der Lader nur noch oben zwischen den Zylinderbänken Platz. Auch von der Abgasführung war das nicht schlecht, der Weg von den Auslasskrümmern zum Lader war nur zweimal umgelenkt und dann im Lader ja um 90 Grad nach oben ausgeblasen.
      Die Ladeluft wurde nach innen zu den Kühlern geleitet, ich glaube mich zu erinnern, dass der MB Motor sogar keine Ladeluftkühlung hatte.
      Indgesamt war der Motor ja auch nach heutigem Stand nicht besonders hoch aufgeladen, frei saugend hatten die Motoren eine Leistung von ca. 800 PS, mit Lader dann 1.100 PS. In der V200.1 hatte man aus einer Motorenbaureihe dann nur durch verbesserte Kolbenbodenkühlung und höheren Ladedruck 1.350 PS rausgeholt. Ich finde das echt faszinierend.
      Und wenn man dann heute die 4000er Baureihe der MTU Motoren mit Piezo Einspritzung und dem modernen Motorenmanagement sieht, weiß man was aus dem Diesel-Antrieb noch rauszuholen war.

      Mein Interesse wurde übrigens damals bei der Marine geweckt, wo ich die Verwenduingsreihe 42 bekommen hatte, wurde also zum Diesel-Heizer ausgebildet. War schon schön, an den großen Schnelläufern zu schrauben, und wer hat schon die Gelegenheit bekommen z.B. ein L'Orange Einspritzgerät zu zerlegen und wieder zum Laufen zu kriegen. Technik die begeistert!
      Zur See gefahren war ich dann letztendlich dann doch nicht, war letztendlich bei den Marinefliegern im Stab gelandet.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • attaku wrote:

      Ich kenne die Turbolader auf Schiffen nur so, wie ich es empfahl: an der Seite oder sie standen, wie bei meinem letzten Schiff als LI, der MSC Tokyo, oben auf der Zylinderstation und davon gleich 3 Stück.Das waren noch Zeiten, 2006...
      Wolfgang, es ist schön Dich hier mit an Bord zu haben, Du kannst es auch nachvollziehen, wie es ist das dumpfe Dröhnen und die zu fühlende Kraftentfaltung dieser Maschinen zu schätzen, verbunden mit dem Geruch nach Diesel und Öl.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • 46 Jahre habe ich das mitgemacht.
      Mit allem PiPaPo, vom 4. zum Chief Engineer.

      Aber sehr schön, in diesem Forum Jemanden zu wissen, der das auch alles kennt.
      Ja, die L`Orange Einspritzdüsen.
      Ich habe die immer ausgetauscht, wenn die nicht mehr so wollten, wie sie sollten.
      Was konnte man auch sonst damit machen. Die Maschinen, um die Nadel, z.B. wieder auf Vordermann zu bringen, hatten wir sowieso nicht an Bord,
      Und ein- oder nachschleifen brachte nichts.
      Also raus damit, ersetzen und gut war es.

      Beste Grüße
      Wolfgang