Passagierschiff Potsdam von1935, CFM-Verlag, 1/250

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    • Bevor ich euch die Vorbeplankung zeige, noch die schon bekannten Bilder des Spantengerüstes, da da die eigentlichen Probleme liegen.

      Für die bessere Bearbeitung der Querspanten hat unsere Tochter die Datenmenge der Original-Datei reduziert und einen Ausdruck auf Din A 4 gemacht. Auf diesem Ausdruck habe ich die Linien der Spanten nachgezogen und die Reihenfolge für den Einbau nummeriert. Diese Vorlage war mit einem grauen Ton versehen, der auch nicht zu reduzieren war.

      Dann in der Koblenzer Fotokopieranstalt auf den Maßstab 1:250 verkleinert. Da haben sich die Linien verstärkt und sind teilweise zusammen gelaufen und der graue Ton war noch stärker vorhanden. Unter diesen Voraussetzungen war das saubere Ausschneiden der Querspanten nicht ganz einfach und mit Differenzen verbunden - das habe ich aber erst später gemerkt.

      Hier nun die beiden Abbildungen.

    • Nun ja, dann ging es halt los mit der Vorbeplankung des Unterwasserschiffs.

      Ich habe mittschiffs mit den Spanten 8 bis 12 begonnen und gleich gemerkt, dass die Höhe der Spanten zueinander differenzierten. Da war dann guter Rat teuer. Trotzdem habe ich mit der Vorbeplankung weiter gemacht. Als die Backbordseite dann fertig war, ging es an die Korrektur. Ich habe im Bereich der Spanten 8 bis 12 immer wieder mehrere Lagen Kartonstreifen aufgeklebt, bis die Differenzen ausgeglichen waren und so einen einigermaßen exakten und geschwungenen Unterwaserrumpf zu erhalten.

      Das angehängte Bild zeigt die Vorgehensweise - und sieht nicht besonders vorteilhaft aus.

    • Das gleiche Problem war auf der Steuerbordseite vorhanden. Ich habe die Spanten 8 bis 12 mit weiteren Klebestreifen versehen, um so eine möglichst exakte Höhe zu erreichen. Das hat auch so in etwa geklappt und ich konnte dann mit der Vorbeplankung dieser Bordseite beginnen.

      Das Bild links zeigt die ursprünglich Form, das Bild rechts dann am Beispiel des Spantes 12 die korrigierte Form.

    • Zum Schluss zeige ich euch noch einige Gesamtbilder vom derzeitigen Bauzustand. Ich denke, dass die Voraussetzungen für den Weiterbau jetzt gut sind und die kommende Endbeplankung des Unterwasserschiffs keine Probleme mehr darstellten wird.

      Die Bilder zeigen übrigens auch die dynamische Form des Unterwasserschiff.

      Dann melde ich mich wieder,

      bis dann, Gruß Wolfgang.

      Ich hänge die Bilder gleich an, da funktioniert wieder etwas nicht.




    • Piedade 73 wrote:

      ...Das angehängte Bild zeigt die Vorgehensweise - und sieht nicht besonders vorteilhaft aus...
      Hallo,

      mit dieser Aussage wollte ich in meinem Baubericht so nicht stehen bleiben. Also habe ich heute Morgen gleich mit der Endbeplankung angefangen. Ich hänge mal ohne große Kommentare drei Bilder an. So sieht es schon perfekt aus. Denke ich doch. Auf dem letzten Bild sieht man dann auch deutlich den Unterschied. Am Kiel kommt dann noch ganz zum Schluss ein Kartonstreifen hin.

      Dann melde ich mich wieder, wenn die gesamte Vorbeplankung fertig ist.

      Bis dann,

      Gruß Wolfgang.

      Noch kurz einen Dank für die Likes und Kommentare.
      Kurt, da muss ich beim Hochladen der Bilder wohl etwas mehr Geduld haben!



    • Hallo,

      ich habe ein Etappenziel erreicht.

      Die Endbeplankung des Unterwasserschiffs ist fertig. Dazu habe ich 2,5 cm breite Kartonstreifen genommen. Etwas stärkeren Karton als normal, da ich den Rumpf - besonders wegen der Stoßnähten der einzelnen Kartonstreifen - mit Schmirgelpapier glatt schleife. Zuerst 120er-, dann mit Microschmirgelpapier. Das klappt recht gut. Bei all meinen Modellen bin ich so vorgegangen und das Ergebnis ist doch akzeptabel.

      Zum Schluss den Rumpf mit Glattfix von Graupner zwei Mal gestrichen. Glattfix schließt die Poren und schafft einen glatten Rumpf; dann aber zum Schluss nochmals mit Microschmirgelpapier bearbeitet.

      Ich zeige euch eine Reihe von Bildern, die den derzeitigen Bauzustand zeigen. Zuerst eine Seitenansicht.

    • Jetzt dann den Bug der Potsdam. Ich denke, dass die Ausführung mit Balsaholz und anschließender Modelllierung mit Kittifix ganz gut gelungen ist.



      Warum die Bilder nicht senkrecht stehen, kann ich nicht sagen. In meinem Ordner/PC stehen sie richtig herum.

      Bei der parallelen Einschaltung in "kartonbau.de" stehen die aber richtig - senkrecht.
    • Hier zeige ich euch das Heck der Potsdam. Ich habe die beiden Schrauben und das Ruder neben das Modell gelegt. Die befestige ich erst ganz zum Schluss; bei den weiteren Arbeiten muss das Schiff immer wieder zur Hand genommen, gedreht werden usw. Da will ich nichts beschädigen.

      Die Wellenhosen habe ich aus 1,5 mm Balsaholz hergestellt. Dann mit Karton rechts und links beklebt.

    • Hallo,

      mit meinem Baubericht geht es jetzt weiter. Der Rumpf ist komplett fertig.

      Doch zunächst einmal besten Dank für die vielen Likes und Besuche auf meiner Präsentation. Der Baufortschritt der Potsdam zeigt, dass es sich hier um ein besonders interessantes Modell handelt. Das verpflichtet, den Bau sauber fortzusetzten. Jedenfalls bemühe ich mich, auch wenn ich hier und da einige Abweichungen von der Konstruktion vornehme.

      Jetzt zeige ich euch drei Bilder vom fertigen Rumpf; auf den folgenden Einschaltungen werde ich die Details vorstellen.



    • Nachdem der Unterwasserrumpf fertig war, befasste ich mich mit der Endbeplankung des Überwasserrumpfes (ihr wisst ja, dass ich den kompletten Rumpf vorbeplankt habe). Die Bordwände des Überwasserrumpfes bestehen aus drei großen Teilen, die aneinander geklebt werden müssen.

      Das ging teilweise ohne Probleme. Der Druck zwischen den einzelnen Teile (schwarze Wand, weiße Wasserlinie usw.) schloss nahtlos und sauber aneinander an.

      Hier zeige ich euch dann zwei Bilder. Das linke Bild zeigt den ersten Bearbeitungsschritt. Da sieht man noch deutlich den Übergang vom Unterwasserschiff zum Überwasserschiff; ein richtig auffälliger Spalt.

      Das habe ich dann kaschiert durch eine neue Wasserlinie aus Evergreen-Profilen und einen 6 mm breiten Kartonstreifen in rot. Ich denke, so sieht es dann akzeptabel aus.



      Doch so problemlos waren diese Bauteile nicht immer ...
    • ... manchmal waren da Schwierigkeiten vorhanden...

      Die vorher erwähnten Übergänge waren nicht immer sauber aufeinander abgestimmt. Da war ein deutlicher Versatz der schwarzen Bordwand und weißen Wasserlinie vorhanden.

      Ich bin dann hin gegangen und habe die beiden Teile der Bordwand an der Oberkante des schwarzen Drucks sauber ausgerichtet. Das hatte dann zur Folge, dass die Wasserlinie und der untere Abschluss der Bordwand versetzt waren.

      Dann habe ich zunächst die weiße Wasserlinie "nachgezogen" um so einen versatzfreien Übergang zu erreichen. Das war auch gut zu realisieren.

      Als nächstes habe ich die so korrigierte Wasserline mit Evergrenn-Profilen überklebt und darunter dann den schon vorher erwähnten roten Kartonstreifen überklebt.

      Ich denke, die jetzt angehängten beiden Bilder zeigen die Vorgehensweise. Links das Bild vor der Bearbeitung, rechts dann die endgültige Fassung.

    • So bin ich dann bei allen Bordwandteilen vorgegangen. Nochmals gesagt, die vorher beschriebenen Nachbesserungen waren nicht überall vorhanden. Ich weise auch nur darauf hin, damit der mögliche zukünftige Potsdam-Modellbauer da entsprechend reagieren kann.

      Jetzt folgt eine Reihe von Bildern, die den fertigen Rumpf zeigen.





    • Hallo
      Fritz, Kurt, Norbert

      ja, der Bau meiner Modelle mit Unterwasserrumpf geht mir inzwischen gut von der Hand. Ich denke, dass das Resultat auch akzeptabel ist. Das liegt sicher daran, dass ich nicht nur seit meinem Wiedereinstieg in den Kartonmodellbau so ca. Anfang 2000er Jahre, sondern schon in meiner Jugendzeit Kartonmodelle mit Unterwasserschiff gebaut habe.

      Damals waren es WHV-Modelle, die alle als Wasserlinienschiffe konstruiert waren. Ich bin damals hin gegangen und habe die Unterwasserspanten selbst konstruiert. Spantenrisse habe ich damals nicht zur Verfügung gehabt und das Internet war auch nicht verfügbar - überhaupt nicht daran zu denken!

      Ich hänge zu diesem Thema mal einige Bilder an, die ich in den Tiefen meines PC gefunden habe. Die Kartonmodelle habe ich so Anfang der 1960er-Jahre als Wasserlinienmodelle gebaut und dann später - wahrscheinlich Ende der 1960er Jahre/Anfang der 1970er Jahre mit Unterwasserrümpfe komplettiert.

      Außer den alten Bildern ist allerdings alles nichts mehr vorhanden.



    • Hallo,

      bevor ich mit meinem Baubericht weiter mache, Dank für die vielen Besuche auf meiner Präsentation; auch für die Kommentare von Fritz, Kurt, Norbert, Christian; ebenso für die Likes von J.G.Christoph, Ralf Gesener, Hagen v. T.

      Ich habe in den vergangenen Tagen die Aufbauwände und das darüber liegende Deck am Heck der Potsdam fertig gestellt. Dazu gibt es vorab jedoch einiges zu sagen.

      Auf den vorher erwähnten Aufbauwände waren Türen, Fenster und Panoramafenster vorhanden. Die beiden Sorten von Fenstern waren vom Verlag in einem intensiven blau dargestellt. Bei meinen vielen Zivilschiffen, die ich den letzten Jahren gebaut habe, waren diese jedoch stets in grau gedruckt. Damit ich ein einheitliches Bild aller Modelle erhalte, hat unsere Tochter die Farbe blau in grau abgeändert (die kennt sich mit Bildprogrammen gut aus). So gefällt es mir dann besser.

      Die kleineren Fenster habe ich darüber hinaus vom Baubogen der Hanseatic genommen. Auch die gefallen mir so besser.

      Auch habe ich alle Türen und Fenster plastisch dargestellt: von einem weiteren Bogen habe ich dies Teile ausgeschnitten und aufgeklebt.

      Die drei angehängten Bilder zeigen die beschriebenen Ausführungen.



    • So vorbereitet habe ich dann mit den Aufbauwänden am Heck der Potsdam begonnen. Wie vorher gesagt, alle Türen und Fenster habe ich zusätzlich von einem zweiten Bogen aufgeklebt.

      Zum Aufbau der Wände gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Das lief problemlos ab. Hier dann drei Bilder die diese Partie zeigen.



    • Hallo,

      jetzt geht es dann weiter mit meinem Baubericht. Doch zunächst besten Dank für die Kommentare, Likes und Besuche auf meiner Präsentation.

      Bevor ich an die Aufbauwände auf dem Galeriedeck gehe, habe ich die vielen weißen Stellen auf dem Achterschiff und der Back zugebaut. Da war zunächst auf dem Achterschiff ein Schwimmbad zu bauen. Das war auch dringend nötig, denn die Werftarbeiter wollten sich nach getaner Arbeit entspannen und erholen. grins 3 happy 2 .

    • Auf dem Achterschiff, ein Deck höher, waren ebenfalls noch einige Teile anzubringen. Hierbei handelt es sich um zwei Ladeluken und vier Ladebaumwinden.

      Auf die vielen schwarzen Vierecke kommen dann noch die Lüfter. Die habe ich schon längere Zeit fertig gestellt (siehe Einschaltung Nr. 22 vom 27. 3.). Befestig werden die jedoch zu einem späteren Zeitpunkt; diese kleinen Teile könnten beim Weiterbau leicht beschädigt oder geknickt werden. Das will ich vermeiden.



    • Zu den Ladebaumwinden gibt es jedoch etwas zu sagen:

      Hiervon sind insgesamt 10 Stück zu bauen. Der Konstrukteur, Reinhold Hahn, hat zwei Versionen zur Auswahl gestellt. Eine einfache Ausführung, wobei jede Ladebaumwinde aus nur einem Bauteil besteht. Dann eine aufwändige Version, wobei jede Ladebaumwinde aus 15 Teile besteht; das wären dann für die 10 Ladebaumwinden insgesamt 150 Bauteile! Das war mir einfach zu viel!

      Also habe ich nach einer Alternativlösung gesucht. Ich bin dann hin gegangen und habe eine eigene Version gebaut, die dann aus nur 4 Teilen besteht. So ist es nun einmal und ich kann gut damit leben.